NICE Road RD400 - separater Antrieb für Schiebetore (A)
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| Gewicht |
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| 8,10 kg |
Produktbeschreibung NICE Road RD400 - separater Antrieb für Schiebetore (A)
Antrieb NICE Road RD400 ist für Schiebetore mit einem Gewicht bis 400 kg und einer Durchfahrtsbreite bis 8 m (empfohlene Länge maximal 5 m). Er verfügt über einen elektromechanischen Endschalter. Der Antrieb ist nichtreversierbar. Detaillierte technische Merkmale ». Handbuch herunterladen ».
Stromversorgung: Die Steuerung RD400 wird an 230 V AC angeschlossen; der Motor arbeitet mit 24 V DC. Der Antrieb verfügt über einen integrierten Funkempfänger und unterstützt eine optionale Notstrombatterie NICE PS124.
(Ist dieser Antrieb für mich geeignet?)
Vergleichen Sie ihn mit anderen Antrieben:
Überblick über den Antrieb NICE Road RD400
Beim RD400 wird das Zubehör klassisch über Relais angeschlossen. Die Auswahl hängt vom Gewicht und der Länge des Torflügels, dem Bewegungswiderstand, der Anzahl der Zyklen und der Kompatibilität des Zubehörs ab.

NICE Road RD400
- Max. Gewicht: bis 400 kg
- Max. Torflügellänge: bis 8 m
24-V-DC-Motor; konventionelle Relais-Eingänge; integrierter Funkempfänger.
Dieses Produkt – der separate Antrieb für Schiebetore NICE Road RD400 (unsere Artikelnummer NICE-RD400-A) – enthält:
- elektromechanischen Antrieb NICE Road RD400 mit einer Tragfähigkeit von 400 kg und einer maximalen Torflügellänge von 8 m sowie einer integrierten (aber abnehmbaren) Steuerung RBA4R10 mit integriertem Funkempfänger (wenn Sie das Tor per Fernbedienung, nicht erforderlich ist nachzukaufen einen separaten Empfänger kaufen müssen).
- 2 × Entriegelungsschlüssel für die manuelle Bedienung des Antriebs (bei einem Stromausfall erforderlich)
- Montagekomponenten für den Antrieb, Befestigungselemente und Konsole, Anschläge für den Endschalter des Antriebs
- Montageanleitung
Preisgünstige Sets mit Antrieb NICE Road RD400:
| Antriebsset mit Zubehör » | Antriebsset mit Zubehör und Zahnstange » |
|---|---|
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Road-Antrieb bis 400 kg, Handsender, Lichtschranken, Signalleuchte. |
ROAD-Antrieb bis 400 kg, Zahnstange, Handsender, Lichtschranken, Signalleuchte. |
| Set zum Bau eines freitragenden Tores » | Set zum Bau eines Schiebetors mit Laufschiene » |
Laufwagen mit 5 Lagern, C-Profil 5 m Fe, Einlaufrolle, Einlaufgabel, Führung, Antrieb, Zahnstange. |
Rollen Ø90 mm, Laufschiene 3 × 3 m Zn, untere Anschläge, Führung, Antrieb, Zahnstange |
NICE Road RD400 ist ein kompakter elektromechanischer Antrieb zur Automatisierung von Schiebetoren im privaten Bereich.
Der Antrieb eignet sich zur Automatisierung von Schiebetoren mit einem Gewicht von bis zu 400 kg und einer Torflügellänge von bis zu 8 m. Diese Werte gelten unter den vom Hersteller festgelegten Bedingungen, etwa hinsichtlich Witterungseinflüssen, Temperaturunterschieden, Torsteifigkeit und vor allem der Leichtgängigkeit des Tors. Das lässt sich nicht immer erreichen beziehungsweise beeinflussen. Daher empfehlen wir, den NICE Road RD400 idealerweise für Tore mit einer Länge von höchstens 5 m und 60 % dieser Werte einzusetzen. Daher empfehlen wir, den NICE Road RD400 idealerweise für Tore mit 60 % dieser Werte einzusetzen. Weitere Informationen finden Sie im Kapitel Antriebsauswahl .
Der RD400 verfügt über separate Eingänge für Sicherheitslichtschranken. Die Anzahl der versorgten Lichtschrankenpaare hängt von deren tatsächlicher Leistungsaufnahme und der Verdrahtung ab; Grenzwerte und Schaltpläne finden Sie im Abschnitt Lichtschranken.
Die Temperaturbedingungen können die verfügbare Betriebszeit des Antriebs einschränken. Details zu den Arbeitsgrenzwerten finden Sie unter Antriebsauswahl.
Einstellbare Geschwindigkeit, Kraft und Pausezeit des automatischen Schließens des Antriebs und Weiteres, siehe Programmierung.
Diagnose mit Warnleuchte.
Zahnrad Modul 4 ist kompatibel mit der Zahnstange aus unserem Sortiment.
Mit dem NICE Road RD400-Antrieb kompatibles Zubehör
Wir empfehlen außerdem, passendes optionales Zubehör für den Antrieb mitzubestellen oder eines der bereits zusammengestellten preisgünstigen Sets:
| Was | Warum | Typ |
|---|---|---|
| Warnleuchte | Meldet die Bewegung des Tors durch Blinken – geeignet für Ausfahrten mit eingeschränkter Sicht. Mit integrierter Antenne für eine größere Reichweite des Handsenders. |
Laut Handbuch des RD400 ist der FLASH-Ausgang für eine LED-Warnleuchte ELDC vorgesehen. Eine andere Warnleuchte nur auswählen, nachdem Spannung, Schaltart und zulässige Ausgangslast überprüft wurden. |
| Lichtschranken | Sie erkennen beim Schließen ein Hindernis und stoppen die Bewegung – so fährt das Tor weder gegen ein Auto noch gegen Personen. | |
| Handsender | Für die Fernbedienung des Tors. | |
| Empfänger |
Für die Fernbedienung des Tors. Im Antrieb Road 400 ist bereits ein Empfänger eingebaut. Diese zusätzlichen Empfänger sind optionale Ergänzungen. |
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| Antenne |
Für eine größere Reichweite des Handsenders. |
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| Tastatur |
Falls Sie den Handsender vergessen haben oder viele Fahrzeuge oder Personen zu Ihnen kommen und Sie nicht jedem einen Handsender geben oder das Tor jedes Mal einzeln öffnen möchten. |
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| Schlüsselschalter |
Zur Steuerung des Tors per Schlüssel über einen Schalter, der über ein Kabel an einer beliebigen Stelle mit dem Antrieb verbunden ist. |
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| Kartenleser |
Steuerung des Antriebs durch Vorhalten einer Karte oder eines Schlüsselanhängers an den Kartenleser. |
|
| Verzahnung |
Für die Automatisierung des Antriebs unbedingt erforderlich.
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| Notstromversorgung |
Energieversorgung für den Notfall. |
Externe WLAN-/GSM-Module, Zutrittscodeschlösser und Kartenleser können nur dann direkt angeschlossen werden, wenn ihr Ausgang einen geeigneten potenzialfreien Schließerkontakt (NO) für den SbS-Eingang bereitstellt. Andere Ausgänge benötigen eine geeignete Schnittstelle und eine separate Stromversorgung. Siehe auch GSM- und WLAN-Module.
NICE Road RD400 im Überblick
Der RD400 verfügt über einen integrierten Funkempfänger. Die beschriebene Steuerplatine hat vier Tasten und unterstützt eine optionale Batterie NICE PS124. Bei einem Stromausfall kann das Tor auch manuell entriegelt werden.
Bei der auf dieser Produktseite abgebildeten Steuerplatine handelt es sich um die NICE RBA4R10. In der Anleitung zu dieser RD400-Generation nennt NICE die Platine RBA4; die angebotene und abgebildete Platine trägt die Bezeichnung RBA4R10, die in dieser Anleitung nicht ausdrücklich aufgeführt ist. Die folgende Nummerierung der Klemmen und die beschriebenen Verfahren basieren auf dieser Anleitung. Bei der angebotenen RBA4R10 ist die Übereinstimmung anhand der zugehörigen Anleitung oder einer Bestätigung des Herstellers zu überprüfen. Überprüfen Sie vor Beginn der Arbeiten stets die Bezeichnung der Platine und der Klemmen.
Antriebsauswahl – ist der Antrieb NICE Road RD400 für mein Tor geeignet?
Nach dem Entriegeln muss sich das Tor über den gesamten Fahrweg leicht von Hand schieben lassen. Schwergängigkeit, beschädigte Laufwagen oder Rollen sowie eine falsch montierte Zahnstange müssen behoben werden, bevor die Kraft eingestellt wird. Das Gewicht allein bestimmt nicht den Widerstand des Tors.
| Flügellänge | Max. Zyklen/h | Max. aufeinanderfolgende Zyklen |
|---|---|---|
| Bis 5 m | 20 | 15 |
| Über 5 bis 7 m | 16 | 12 |
| Über 7 bis 8 m | 14 | 9 |
| Flügelgewicht | Anteil der oben angegebenen Zyklenzahl |
|---|---|
| Bis 200 kg | 100 % |
| Über 200 bis 300 kg | 85 % |
| Über 300 bis 400 kg | 70 % |
Ein Zyklus umfasst ein Öffnen und Schließen. Die Grenzwerte für die Länge werden mit dem Gewichtsanteil multipliziert; bei der Berechnung ganzer Zyklen wird abgerundet. Beispiel: 6 m / 350 kg: 16 × 0,70 = 11 ganze Zyklen pro Stunde, höchstens 8 unmittelbar hintereinander. Zusätzlich gilt eine Grenze von 50 Zyklen pro Tag und höchstens 9 Minuten Dauerbetrieb. Die Temperaturbedingungen können den möglichen Betrieb zusätzlich einschränken.
Grenzwerte des Antriebs NICE Road RD400
Als übliche Sicherheitsreserve empfiehlt unser Shop bei der Auswahl höchstens etwa 5 m und 250 kg. Dies ist eine Verkaufsempfehlung; das jeweilige Tor muss von einem Techniker beurteilt werden. Die folgende Tabelle unterscheidet diese Empfehlung von den Grenzwerten des Herstellers.
| Maximal | Empfehlung | |
|---|---|---|
| Flügellänge | 8 m | 5 m |
| Flügelgewicht | 400 kg | 250 kg |
Wartung des Antriebs
Die Lebensdauer des Antriebs hängt von der Tormechanik, der Belastung, der Umgebung und der Wartung ab. Führen Sie die Wartung mindestens alle 6 Monate oder nach höchstens 10.000 Bewegungen seit der letzten Wartung durch, je nachdem, was zuerst eintritt.
Montage des Antriebs NICE Road RD400
Bei einem schienengeführten Tor wird der Antrieb üblicherweise tief, nahe der Bodenoberfläche, montiert. Bei einem freitragenden Tor liegt die Zahnstange höher; deshalb wird der Antrieb mithilfe von Befestigungselementen oder einer geeigneten Konsole angehoben. In beiden Fällen wird die Höhe an die Zahnstange angepasst, sodass ihr Gewicht nicht auf dem Ritzel lastet und über den gesamten Fahrweg ein Spiel von 1–2 mm bleibt. Wichtig sind ein ebener Untergrund, eine stabile Verankerung und eine leichtgängige manuelle Bewegung des Tors.
Verkabelung
Anordnung des Zubehörs gemäß der Originalanleitung des RD400. Die Anzahl der Sicherheitseinrichtungen wird anhand der jeweiligen Toranlage festgelegt.
Anordnung der Geräte: Kleinbuchstaben kennzeichnen die Geräte, Großbuchstaben die Kabelwege.
Zubehörliste
| Position | Bedeutung / Vorgehensweise |
|---|---|
| a / b / c | Antrieb / Lichtschranken / Lichtschrankenpfosten. |
| d / e | Schlüsselschalter oder Codetaster / Warnleuchte. |
| f / g | Zahnstange / Sicherheitskontaktleisten. |
Kabelverzeichnis
| Position | Bedeutung / Vorgehensweise |
|---|---|
| A – Stromversorgung | 3 × 1,5 mm² bis 30 m; bei längerer Zuleitung empfiehlt der Hersteller beispielsweise 3 × 2,5 mm² sowie eine Erdung bei der Automatisierung. |
| B – Warnleuchte / Antenne | 2 × 0,5 mm² bis 20 m; separat RG58 bis 20 m, empfohlen werden weniger als 5 m. |
| C – Lichtschranken EPM | TX: 2 × 0,25 mm². RX: Stromversorgung und Sicherheitskontakt, z. B. 4 × 0,25 mm² bis 30 m. Der erforderliche Leiterquerschnitt richtet sich nach den verwendeten Lichtschranken und der Steuerplatine. |
| D – Schlüsselschalter | 2 Kabel mit 2 × 0,5 mm² oder 1 Kabel mit 4 × 0,5 mm² bis 50 m; für einen einzelnen C–NO-Befehl werden zwei Adern verwendet. |
| E / F – Kontaktleisten | 2 × 0,5 mm² bis 30 m. Am beweglichen Torflügel ist eine geeignete Signalübertragung erforderlich. |
Die Kabel müssen für die jeweilige Umgebung geeignet sein; ihre Verlegung muss Netzspannung und Steuerstromkreise voneinander trennen. Ein RX mit Relais benötigt neben dem Versorgungspaar auch Adern für den Sicherheitskontakt.
Montage
Siehe „In welcher Höhe soll ich den Antrieb montieren".
Zahnstange und deren Anschlag
Das Tor bewegt sich, indem das Drehmoment des Antriebsritzels über den Zahnstangentrieb in eine Linearbewegung auf der Zahnstange des Antriebs. Am häufigsten werden zwei Arten von Zahnstangen verwendet:
![]() |
Nylon-Zahnstange (gegebenenfalls mit Stahlverstärkung) – wird mit selbstschneidenden Schrauben durch die Laschen am Tor befestigt. Ideal für vergleichsweise leichte und kurze Tore. Durch die Reibung zwischen dem Stahlritzel und der Nylon-Zahnstange ist der Lauf leise. |
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Stahl-Zahnstange – wird am Tor befestigt, indem Gewindelaschen angeschweißt werden, in die anschließend die Zahnstange eingeschraubt wird. Wird für längere und schwerere Tore verwendet. Durch die Reibung des Stahlritzels an der Stahl-Zahnstange ist der Lauf etwas lauter. |
Entscheidend ist, dass das Zahnmodul des Antriebs mit dem Modul der Zahnstange. Der Antrieb NICE Road RD400 hat das Zahnmodul 4.
Prüfen Sie nach der Montage der Zahnstange das Spiel und stellen Sie beide Endschalteranschläge ein.
- Stellen Sie entlang des gesamten Laufwegs ein Spiel von 1–2 mm zwischen Zahnstange und Ritzel ein. Das Gewicht des Torflügels darf nicht auf dem Antrieb lasten.
- Schieben Sie den Torflügel von Hand in Öffnungsrichtung, bis er 2–3 cm vor dem mechanischen Anschlag steht. Schieben Sie den Endschalterhalter bis zum Schaltpunkt und anschließend gemäß Herstellerangabe noch mindestens 2 cm in Öffnungsrichtung weiter und befestigen Sie ihn.
- Stellen Sie die geschlossene Position auf dieselbe Weise in der Gegenrichtung ein. Die mechanischen Toranschläge müssen weiterhin funktionsfähig bleiben.
- Ziehen Sie die Befestigung fest und prüfen Sie, ob sich das Tor über den gesamten Laufweg frei bewegen lässt. Erst danach die Endlagen einlernen.
Spiel zwischen Zahnstange und Ritzel des RD400.
Abstand zum mechanischen Anschlag und zusätzlicher Versatz des Halters nach dem Schalten.
Anschluss des Antriebs NICE Road RD400
Der elektrische Anschluss ist von einer qualifizierten Fachkraft auszuführen. Vor Änderungen an der Verdrahtung, dem Austausch von Sicherungen oder dem Anschließen von Modulen die Netzversorgung und gegebenenfalls die Batterie trennen und die Spannungsfreiheit prüfen. Sichern Sie das Tor gegen unbeabsichtigte Bewegung.
…zum Netzanschluss
| Position | Bedeutung / Vorgehensweise |
|---|---|
| L | Phasenleiter gemäß Kennzeichnung an der Netzanschlussklemme. |
| N | Neutralleiter. |
| PE | Schutzleiter, gelb-grün, an die Schutzleiterklemme anschließen; der Antrieb entspricht Schutzklasse I und muss geerdet werden. |
Diese RD400-Version wird mit 230 V AC, 50/60 Hz versorgt. Der Netzanschluss darf niemals an die Kleinspannungsklemmen 1–8 angeschlossen werden. Schutzmaßnahmen, Trennvorrichtung und Zuleitung werden vom Elektriker entsprechend der Installation dimensioniert.
…für Zusatzgeräte
Die folgende Nummerierung basiert auf der Anleitung für die Platine RBA4. Die angebotene Platine ist mit RBA4R10 gekennzeichnet. Vergleichen Sie vor dem Anschluss die Kennzeichnung und Klemmenbeschreibung auf Ihrer Platine und befolgen Sie deren eigene Anleitung.
| Position | Bedeutung / Vorgehensweise |
|---|---|
| ANTENNA | Antenneneingang des integrierten Empfängers. Das Koaxialkabel wird gemäß dem Symbol auf der Platine mit separatem Innenleiter und Abschirmung angeschlossen. |
| 1–2 / SbS | Schrittbetrieb über einen potentialfreien NO-Kontakt, beispielsweise C–NO eines Schalters NICE EKS. |
| 3–4 / STOP | NO, NC oder 8,2 kΩ je nach Anschluss. Der Typ wird beim Einlernen der Positionen erkannt; eine Änderung des eingelernten Zustands löst einen STOPP mit kurzer Rückwärtsbewegung aus. |
| 1–5 / PHOTO | Sicherheitskontakt NC der Lichtschranken. Wird der Sicherheitskontakt während des Schließens ausgelöst, kehrt das Tor seine Bewegungsrichtung um. |
| 4–6 / PHOTOTEST | Separate Stromversorgung des TX während des Fototests, maximal 100 mA. Der RX bleibt an 1–4 angeschlossen. |
| 7–8 / FLASH | Ausgang für eine Warnleuchte NICE ELDC; bei Bewegung schaltet er in Intervallen von 0,5 s. |
| 1 (+) / 4 (−) – Zubehör | Klemme 1 = +24 V DC, Klemme 4 = 0 V (−/GND). Versorgungstoleranz −30 % / +50 %; Gesamtstromaufnahme externer Geräte höchstens 100 mA. |
Mehrere NC-STOP-Kontakte werden in Reihe, mehrere NO-Kontakte parallel geschaltet. Widerstandskontaktleisten erfordern die vorgeschriebene Kaskadenschaltung mit einem Abschlusswiderstand von 8,2 kΩ. Sicherheitseingänge dürfen nicht als Fehlerbehebung überbrückt werden. Nach dem Austausch von Geräten müssen der Lernvorgang und die Sicherheitsprüfungen wiederholt werden.
Antriebssicherungen
| Kennzeichnung | Funktion | Wert |
|---|---|---|
| F1 | Sicherung der Antriebsversorgung | T 1 A / 250 V, träge |
| F2 | Sicherung der Steuereinheit | T 2 A / 250 V, träge |
F1 schützt die Antriebsversorgung; F2 schützt die Steuereinheit.
Position der Sicherungen F1 und F2 im Antrieb RD400.
Ersetzen Sie eine Sicherung erst nach Feststellung der Fehlerursache durch eine Sicherung desselben Typs. Verwenden Sie keine Sicherung mit höherem Nennwert und überbrücken Sie die Sicherung nicht.
Standard-Schaltplan:
Zubehörversorgung: Klemme 1 ist +24 V DC und Klemme 4 ist 0 V (−/GND), Gesamtstrom höchstens 100 mA. Die Eingänge SbS (1–2), STOP (3–4) und PHOTO (1–5) werden über Kontakte gesteuert; der EKS-Schalter hat daher keinen eigenen +/−-Anschluss. Der FLASH-Ausgang für die Signalleuchte verwendet die Klemmen 7–8; im dargestellten Schaltplan gibt der Hersteller keine Polarität an. Beim Lichtschrankentest ändert sich die Versorgung des Senders TX gemäß dem nachstehenden Verfahren.
Anschluss eines Paars EPM-Relaislichtschranken ohne Lichtschrankentest gemäß Anleitung der Steuereinheit RBA4. Signalleuchte ELDC hat einen separaten FLASH- und Antennenanschluss; der Schalter EKS steuert den SbS-Eingang über den Kontakt C–NO. Ein Punkt kennzeichnet eine elektrische Verbindung; eine Kreuzung ohne Punkt ist keine Verbindung. Die Linienfarben kennzeichnen die Stromkreise, nicht die Aderfarben.
| Gerät | RD400 / Platine RBA4 |
|---|---|
| ELDC – Signalleuchte | Zweipoliger FLASH-Anschluss an die Klemmen 7–8. Antenne separat mit Koaxialkabel RG58 am Antenneneingang anschließen: Innenleiter und Abschirmung gemäß Kennzeichnung. |
| EPM – Sender TX | TX 1 (+) → RD400 1; TX 2 (−) → RD400 4. |
| EPM – Empfänger RX | RX 1 (+) und 4 (C) → RD400 1; RX 2 (−) → RD400 4; RX 5 (NC) → RD400 5. RX 3 (NO) bleibt frei. |
| EKS – Schlüsselschalter | Ein Kontakt: C → RD400 1, NO → RD400 2 (SbS). NC und der zweite Kontakt werden bei dieser Schaltung nicht verwendet. |
| STOP und Lichtschrankentest | STOP zwischen 3–4 wird entsprechend den Sicherheitseinrichtungenrealisiert; der Schaltplan legt keine universelle Brücke fest. Klemme 6 ist hier frei. Für den Anschluss mit Lichtschrankentest verwenden Sie das nachstehende Verfahren. |
Lichtschranken des Antriebs
Das Beispiel bezieht sich auf NICE EPM: TX ist der Sender, RX der Empfänger. Bei EPM gilt: TX 1 = +, 2 = − und RX 1 = +, 2 = −, 4 = C, 5 = NC; RX 3 (NO) wird im Sicherheitskreis nicht verwendet. Prüfen Sie bei anderen Lichtschrankentypen deren eigene Klemmenbelegung.
Anschluss ohne Lichtschrankentest
Prüfen Sie die Gesamtstromaufnahme der Lichtschranken. Der Ausgang 1–4 liefert höchstens 100 mA. Ein EPM-Paar benötigt etwa 55 mA; zwei Paare ohne Lichtschrankentest würden zusammen etwa 110 mA aufnehmen und diesen Grenzwert überschreiten. Die NC-Kontakte lediglich in Reihe zu schalten reicht daher nicht aus, um ein weiteres Paar anzuschließen. Die Versorgung mehrerer Paare muss ein Techniker anhand ihrer tatsächlichen Stromaufnahme und der Anleitungen planen.
Beide Lichtschranken werden dauerhaft über die Klemmen 1–4 versorgt. Der Sicherheitskontakt C–NC des Empfängers wird zwischen 1 und 5 der Steuereinheit angeschlossen.
| Steuereinheit | EPM-Lichtschranken |
|---|---|
| RD400 1 (+24 V) | TX 1 und RX 1; außerdem RX 4 (C). |
| RD400 4 (GND) | TX 2 und RX 2. |
| RD400 5 (PHOTO) | RX 5 (NC). |
| RX 3 (NO) | Wird nicht angeschlossen. |
Die angegebene Klemmenbelegung entspricht der Anleitung zur Platine RBA4. Prüfen Sie nach dem Anschluss die Ausrichtung der Lichtschranken und die Reaktion des Tores, wenn der Lichtstrahl unterbrochen wird.
Anschluss mit Lichtschrankentest
Beim Lichtschrankentest wird die Versorgung des Senders geändert: TX 1 (+) wird an Klemme 6 (geschalteter PHOTOTEST-Ausgang) und TX 2 (−) an Klemme 4 (0 V/GND) angeschlossen. Der Empfänger RX bleibt dauerhaft über Klemme 1 (+24 V DC) und 4 (−/GND) versorgt; sein Kontakt C–NC wird wie bei der Schaltung ohne Lichtschrankentest zwischen den Klemmen 1 und 5 angeschlossen. Der PHOTOTEST-Ausgang ist auf 100 mA begrenzt. Vor der Bewegung wird die Reaktion des Sicherheitskreises geprüft.
| Position | Bedeutung / Vorgehensweise |
|---|---|
| TX 1 / TX 2 | TX 1 (+) → RD400 6 (geschalteter PHOTOTEST-Ausgang); TX 2 (−) → RD400 4 (0 V/GND). Maximal 100 mA am PHOTOTEST-Ausgang. |
| RX 1 / RX 2 | RD400 1 / RD400 4. |
| RX 4 (C) / RX 5 (NC) | RD400 1 / RD400 5. |
Der Modus der angeschlossenen Sicherheitseinrichtungen wird beim Einlernen der Positionen erkannt. Wiederholen Sie nach einer Änderung der Verdrahtung den Einlernvorgang und prüfen Sie, ob die Bewegung bei einem fehlgeschlagenen Test nicht startet.
Die Verwendung des Fototests mit NICE EPM wird in den verfügbaren Anleitungen nicht eindeutig bestätigt. Das RD400-Handbuch verlangt beim Fototest, die Synchronisierung gemäß der Anleitung der Lichtschranken zu aktivieren. Die EPM-Anleitung beschreibt jedoch eine SYNC-Brücke für mehrere mit Wechselstrom versorgte Paare, während das RD400 den Sender mit Gleichstrom versorgt. Die Tabelle gibt die Klemmen gemäß RD400-Handbuch an, nicht eine bestätigte EPM-SYNC-Einstellung. Lassen Sie diese Kombination vor der Verwendung von NICE oder Ihrem Lieferanten bestätigen. Der Ausgang 1–4 des RD400 ist auf 100 mA begrenzt.
Auswahl der Öffnungsrichtung des Schiebetors
Bestimmen Sie die Richtung mit Blick vom Antrieb aus auf das Tor. Stellen Sie den Schalter bei Öffnung nach links auf links und bei Öffnung nach rechts auf rechts.
Öffnung nach links, Ansicht von der Antriebsseite.
Öffnung nach rechts, Ansicht von der Antriebsseite.
Schalten Sie den Richtungswahlschalter nicht während der Bewegung um. Trennen Sie vor Arbeiten am geöffneten Antrieb die Stromversorgung. Überprüfen Sie nach der Richtungsänderung erneut das Einlernen der Positionen.
Ermittlung der Torflügellänge
Beim Einlernen werden die Endpositionen, der STOP-Anschluss und der Fototestmodus ermittelt. Wiederholen Sie den Vorgang nach einer Änderung der Anschläge oder Sicherheitseinrichtungen. Der Bewegungsbereich muss frei bleiben.
- Entriegeln Sie den Antrieb, bewegen Sie das Tor ungefähr in die Mitte und verriegeln Sie es anschließend wieder mechanisch. Überprüfen Sie den Richtungswahlschalter.
- Schalten Sie die Stromversorgung ein. Im Ruhezustand steht der Motor still, die grüne LED OK blinkt etwa einmal pro Sekunde und die Warnleuchte ist aus.
- Halten Sie gleichzeitig Close + Stop/Setgedrückt; sobald sich das Tor nach etwa 3 Sekunden in Bewegung setzt, lassen Sie die Tasten los.
- Die erste Bewegung muss das Schließen sein. Wenn sich das Tor öffnet, brechen Sie den Einlernvorgang mit der Taste Stop/Set ab, trennen Sie die Stromversorgung und überprüfen Sie die Richtung.
- Lassen Sie den Zyklus vollständig ablaufen Schließen → Öffnen → Schließen. Während des Einlernvorgangs blinken L2 und L3.
- Senden Sie nach Abschluss des Einlernvorgangs einen SbS-Befehl zum vollständigen Öffnen und anschließend einen weiteren Befehl zum vollständigen Schließen. Prüfen Sie bei diesem Testzyklus, ob die Verlangsamung etwa 30–50 cm vor den Endschaltern beginnt und das Tor 2–3 cm vor den mechanischen Anschlägen zum Stillstand kommt.
Wenn L2 und L3 nach Abschluss des Einlernvorgangs weiterhin blinken, war der Einlernvorgang nicht erfolgreich. Überprüfen Sie die Verdrahtung und die Diagnose, beheben Sie die Ursache und wiederholen Sie den Einlernvorgang.
Programmierung des Antriebs
Beim Antrieb Road lassen sich mehrere Funktionen programmieren, entweder durch Ein- und Ausschalten einer Funktion über die Programmierung der Ebene Ioder durch Einstellen eines voreingestellten Parameters über die Programmierung der Ebene II.
Auf der Platine befinden sich vier Tasten und vier Programmier-LEDs. Bei dieser Generation wird der Programmiermodus durch etwa 3 Sekunden langes Drücken von Set aufgerufen.
| Element | Bedeutung / Vorgehensweise |
|---|---|
| Open ▲ | Öffnen; im Menü Auswahl nach oben bewegen. |
| Stop/Set | Anhalten; durch etwa 3 Sekunden langes Drücken wird das Menü geöffnet. |
| Close ▼ | Schließen; im Menü Auswahl nach unten bewegen. |
| Radio | Handsender speichern und löschen; Anzeige über LED L4(R). |
Tasten und Platinen-LEDs. L4(R) gehört zum Funkempfänger.
Programmierung der Ebene I.
Der Ausgangszustand aller drei Funktionen der Ebene I ist OFF. Kurzes Blinken bei der Auswahl bedeutet OFF, langes Blinken ON.
- Halten Sie Set etwa 3 Sekunden gedrückt und lassen Sie die Taste los, sobald L1 blinkt.
- Wählen Sie mit Open / Close die LED der gewünschten Funktion aus.
- Drücken Sie kurz Set, um zwischen OFF und ON zu wechseln. Ändern Sie bei Bedarf eine weitere Funktion.
- Wenn 10 Sekunden lang keine Taste gedrückt wird, wird die Programmierung beendet und die Änderungen werden gespeichert.
Liste der programmierbaren Ein-/Aus-Funktionen:
| Element | Bedeutung / Vorgehensweise |
|---|---|
| L1 – Verlangsamungsdauer | OFF = kurze Verlangsamung; ON = lange Verlangsamung. |
| L2 – Geschwindigkeit | OFF = langsam; ON = schnell. |
| L3 – automatisches Schließen | OFF = ausgeschaltet; ON = eingeschaltet. Die Pausenzeit wird auf Ebene II eingestellt; die Werkseinstellung beträgt 30 s. |
Programmierung der Ebene II.
Auf Ebene II wird der Parameterwert eingestellt. Für die Auswahl des Parameters und seines Werts werden dieselben LEDs in zwei aufeinanderfolgenden Schritten verwendet.
- Halten Sie Set etwa 3 Sekunden gedrückt und lassen Sie die Taste los, sobald L1 blinkt.
- Wählen Sie mit Open / Close den Parameter L1, L2 oder L3 aus.
- Halten Sie Set gedrückt. Nach etwa 3 Sekunden leuchtet die LED des aktuellen Werts auf.
- Halten Sie Set weiterhin gedrückt, wählen Sie mit Open / Close den neuen Wert aus und lassen Sie dann Set los.
- Wenn 10 Sekunden lang keine Taste gedrückt wird, wird das Menü beendet.
Liste der programmierbaren Einstellfunktionen:
| Element | Bedeutung / Vorgehensweise |
|---|---|
| L1 – Motorkraft | L1 niedrig; L2 mittel; L3 hoch (Werkseinstellung). |
| L2 – SbS-Schrittfolge | L1 Öffnen–Stopp–Schließen–Öffnen (Werkseinstellung); L2 Öffnen–Stopp–Schließen–Stopp; L3 Gemeinschaftsmodus. |
| L3 – Pausenzeit | L1 15 s; L2 30 s (Werkseinstellung); L3 60 s. Gilt bei eingeschaltetem automatischem Schließen. |
Erhöhen Sie nicht die Motorkraft, um einen mechanischen Widerstand des Tors zu kompensieren, statt ihn zu beheben. Nach einer Änderung der Motorkraft müssen die entsprechenden Messungen und Sicherheitsprüfungen wiederholt werden.
Anschluss zusätzlicher externer Geräte an den Antrieb
| Element | Bedeutung / Vorgehensweise |
|---|---|
| Stromversorgung für Zubehör | Zwischen 1 (+) und 4 (GND): 24 V DC mit einer Toleranz von −30 % / +50 %, insgesamt maximal 100 mA. |
| Steuerkontakt | Separater potenzialfreier Schließerkontakt an 1–2 (SbS). An den Eingang darf keine Fremdspannung angelegt werden. |
Sonderfunktionen des Antriebs
Tor dauerhaft offen halten
Wenn ein SbS-Befehl länger als 3 Sekundenandauert, wird unabhängig von der eingestellten Schrittfolge ein Öffnungsvorgang ausgelöst. Dies kann mit einem geeigneten Zeitkontakt verwendet werden, um das Tor während eines festgelegten Zeitraums offen zu halten.
Erzwungene Bewegung
Bei einer Störung einer Sicherheitseinrichtung beschreibt der Hersteller eine Notbewegung, bei der die Bedienung dauerhaft betätigt werden muss. Verwenden Sie diese Funktion nur mit direkter Sicht auf das Tor, freiem Bewegungsbereich und ohne Gefährdung von Personen. Die Störung muss so schnell wie möglich behoben werden.
- Geben Sie einen Befehl ein. Wenn die Bewegung aufgrund einer auslösenden Sicherheitseinrichtung nicht beginnt, wiederholen Sie den Befehl innerhalb von 3 s und halten Sie ihn gedrückt.
- Nach etwa 2 s beginnt sich das Tor nur zu bewegen, solange der Befehl gedrückt gehalten wird.
- Wenn Sie die Bedienung loslassen, wird das Tor sofort angehalten. Dieser Modus ersetzt nicht die Reparatur der Sicherheitseinrichtungen.
Fehlerbehebung am Antrieb
Wenn Ihnen diese Schritte nicht weitergeholfen haben, wenden Sie sich an den technischen Support für NICE-Antriebe.
Je nach Art des Problems
Bei der Montage oder bei einer Störung des Antriebs können beispielsweise folgende Situationen auftreten:
| Eintrag | Bedeutung / Vorgehensweise |
|---|---|
| Die Fernbedienung leuchtet nicht | Überprüfen Sie die Batterie. |
| Die Fernbedienung leuchtet, das Tor reagiert nicht | Überprüfen Sie die Speicherung und das Protokoll der Fernbedienung, die Antenne sowie eine mögliche Speichersperre. |
| Die LED OK leuchtet nicht | Eine Elektrofachkraft überprüft bei sicherer Trennung vom Stromnetz die Spannungsversorgung und die Sicherungen. |
| Der Befehl wird angenommen, die Bewegung beginnt nicht | Notieren Sie die roten Blinksignale der LED OK oder die Blinkfolge der Warnleuchte; überprüfen Sie PHOTO, STOP und aktive Befehle. |
| Die Bewegung wird sofort umgekehrt | Überprüfen Sie, ob ein Hindernis vorliegt, sowie Reibung, Zahnstange und Endschalter. Die Kraft erst nach Prüfung der Mechanik und einer erneuten Sicherheitsprüfung anpassen. |
Diagnose anhand der Blinksignale der Warnleuchte
Bei normaler Bewegung blinkt die Warnleuchte in Intervallen von 0,5 s. Zählen Sie bei einer Störung die Blinksignale in einer Folge, die durch eine Pause von etwa einer Sekunde getrennt ist. Dieselben Fehler werden durch die rote LED OK angezeigt.
| Anzahl der Blinksignale | Bedeutung und Prüfung |
|---|---|
| 2 | Die Lichtschranke blockiert die Bewegung. Überprüfen Sie, ob ein Hindernis vorliegt, die Ausrichtung, die Spannungsversorgung und den Sicherheitskontakt. |
| 3 | Kraftbegrenzung hat ausgelöst. Ermitteln Sie die Ursache für übermäßige Reibung oder ein Hindernis. |
| 4 | STOP hat ausgelöst. Überprüfen Sie die Sicherheitseinrichtung und die Verkabelung. |
| 5 | Fehler bei internen Parametern. Warten Sie mindestens 30 s. Besteht der Fehler weiterhin, führt ein Techniker einen Reset und eine erneute Einlernprozedur durch. |
| 6 | Arbeitszyklus überschritten. Lassen Sie den Antrieb einige Minuten abkühlen. |
| 7 | Interner elektrischer Fehler. Der Techniker trennt alle Stromquellen für einige Sekunden. Tritt der Fehler erneut auf, überprüft er die Steuerplatine und die Motorverkabelung. |
| 8 | Ein anderer Dauerbefehl liegt bereits an. Überprüfen Sie den Taster, das Relais oder die Zeitschaltuhr. |
| 10 | Bewegungszeit überschritten oder während des Einlernens keine Spannungsversorgung des Motors. Überprüfen Sie die Mechanik und die Bewegungszeit sowie den korrekten Sitz der Steuerplatine im Halter. |
Diagnose anhand der LED-Blinksignale
Auf dieser Steuerplatine befindet sich die LED OK, nicht BlueBUS. Der Status des Sicherheitseingangs wird durch STOP angezeigt; Einstellungen und Funk durch die LEDs L1, L2, L3, L4(R). Ihre Position ist in der Abbildung der Tasten.
Horizontale LEDs OK, STOP
| Eintrag | Bedeutung / Vorgehensweise |
|---|---|
| OK – einmal pro Sekunde grün | Normaler Betrieb. |
| OK – 2 schnelle grüne Blinksignale | Eingangsänderung oder Annahme eines Befehls. |
| OK – rote Blinkfolge | Störung gemäß Blinkcode-Tabelle. |
| OK – dauerhaft grün oder rot | Störungszustand; tritt dieser nach dem Trennen vom Stromnetz und der Überprüfung erneut auf, ist eine Wartung erforderlich. |
| OK – aus | Spannungsversorgung und Sicherungen überprüfen. |
| STOP leuchtet / leuchtet nicht | Leuchtet: Der Eingang ist in Ordnung. Leuchtet nicht: STOP hat ausgelöst; Sicherheitseinrichtung und eingelernten Status überprüfen. |
LEDs L1–L4(R) neben den Tasten
| Eintrag | Bedeutung / Vorgehensweise |
|---|---|
| L1 | Aus = kurze Verlangsamung, leuchtet = lange Verlangsamung. |
| L2 | Aus = langsame Geschwindigkeit, leuchtet = schnelle Geschwindigkeit. |
| L3 | Aus = automatisches Schließen deaktiviert, leuchtet = aktiviert. |
| L1 + L2 + L3 blinken | Die Positionen müssen eingelernt werden; folgen Sie während der Programmierung der entsprechenden Vorgehensweise. |
| L4(R) leuchtet | Im normalen Betrieb wurde ein nicht gespeicherter Funkcode empfangen. |
| L4(R) blinkt | Fernbedienungen werden gespeichert oder gelöscht. |
Manuelle Entriegelung des Antriebs NICE Road RD400
Bei einem Stromausfall oder einer Störung kann der RD400 mit dem mitgelieferten Schlüssel entriegelt und das Tor von Hand bewegt werden. Sichern Sie das Tor zuvor gegen unbeabsichtigte Bewegung und trennen Sie die Stromquellen. Bewegt sich der Torflügel nach dem Entriegeln selbstständig oder klemmt er, muss er repariert werden.
Die linke Bildhälfte zeigt das Entriegeln, die rechte das erneute Verriegeln des RD400.
- Öffnen Sie die Schlossabdeckung, stecken Sie den Schlüssel ein und drehen Sie ihn; klappen Sie den Entriegelungshebel wie abgebildet aus.
- Schieben Sie das Tor langsam und kontrolliert von Hand.
- Zum erneuten Verriegeln klappen Sie den Hebel ein, drehen und ziehen Sie den Schlüssel ab und schließen Sie die Abdeckung. Prüfen Sie, ob der Mechanismus eingerastet ist, bevor Sie den Automatikbetrieb aktivieren.
Technische Daten des Antriebs NICE Road RD400
| Eintrag | Bedeutung / Vorgehensweise |
|---|---|
| Verwendung / Grenzwerte | Schiebetore für den Wohnbereich, bis 400 kg und 8 m, abhängig vom Arbeitszyklus. |
| Motor / Spannungsversorgung | Elektromechanischer Antrieb mit integrierter Steuerung; Netzversorgung RD400 230 V AC, 50/60 Hz. RD400/V1 ist eine andere Spannungsvariante. |
| Max. Leistungsaufnahme / Strom | 210 W / 1,1 A. |
| Drehmoment | Anlaufmoment 12 Nm (400 N); Nenndrehmoment 5 Nm (167 N). |
| Geschwindigkeit | Ohne Last 0,13 oder 0,25 m/s; bei Nenndrehmoment 0,16 m/s. |
| Verzahnung | Z15, Modul 4, Teilung 12,5 mm, Teilkreisdurchmesser 60 mm. |
| Betrieb | Max. 50 Zyklen pro Tag, Dauerbetrieb max. 9 min; darüber hinaus Einschränkungen je nach Länge und Gewicht. |
| Sicherungen / Schutz | F1 T 1 A / 250 V; F2 T 2 A / 250 V; Klasse I, Schutzerdung. |
| Warnleuchte / Batterie | Ein NICE ELDC; optional NICE PS124. |
| Funktionen | 3 ON/OFF-Funktionen und 3 einstellbare Parameter. Einlernen von STOP und Positionen. |
| Umgebung | −20 bis +55 °C; IP44. |
| Abmessungen / Gewicht | 330 × 195 × 277 mm; 8 kg. |
Technische Eigenschaften des integrierten Funkempfängers des Antriebs NICE Road RD400
| Position | Bedeutung / Vorgehensweise |
|---|---|
| Empfänger | Integriert, 4 Befehle, 433,92 MHz. |
| Protokolle | FloR, O-Code, Smilo. Der zuerst gespeicherte Handsender legt die Familie der nachfolgenden Handsender fest. |
| Speicher | Bei der Platine RBA4 maximal 100 Handsender bei Speicherung im Modus I; die Kapazität der RBA4R10 muss anhand der zugehörigen Anleitung bestätigt werden. |
| Antenne / Empfindlichkeit | 52 Ω, RG58 oder ein vergleichbares Kabel; Empfindlichkeit besser als 0,5 µV. |
| Reichweite | Der Hersteller gibt 100–150 m an; Hindernisse, Störungen und die Position der Antenne beeinflussen die Reichweite. |
| Temperatur | −20 bis +55 °C. |
Handsender speichern
Die Vorgehensweise gilt für den integrierten Empfänger der Vier-Tasten-Generation der Platine RBA4. Vor der Verwendung mit RBA4R10 müssen die Übereinstimmung der Tasten und Modi bestätigt werden. Wählen Sie einen Handsender mit einem unterstützten Protokoll, zum Beispiel NICE ON2E oder NICE FLO2RE, je nach verwendeter Familie. Zum Koppeln muss der Torlauf nicht gelöscht werden.
Modus I – kompletter Handsender
- Halten Sie Radio mindestens 5 s gedrückt und lassen Sie die Taste los, sobald die LED L4(R) leuchtet.
- Halten Sie innerhalb von 10 s die erste Taste des Handsenders mindestens 5 s gedrückt und lassen Sie sie dann los.
- Dreimaliges Blinken von L4(R) bestätigt die Speicherung. Wenn nichts weiter gespeichert wird, endet der Modus nach 10 s.
T1 = SbS, T2 = Fußgängerdurchgang, T3 = Öffnen, T4 = Schließen; ein Handsender mit zwei Tasten hat nur T1 und T2.
Modus II – eine Taste
- Drücken Sie Radio kurz 1× für SbS, 2× für den Fußgängerdurchgang, 3× zum Öffnen oder 4× zum Schließen.
- Prüfen Sie, ob L4(R) entsprechend oft blinkt.
- Halten Sie innerhalb von 10 s die gewünschte Taste des Handsenders mindestens 3 s gedrückt; dreimaliges Blinken bestätigt die Speicherung.
Weitere Empfänger und Vorgehensweisen finden Sie in unserer Übersicht zum Koppeln von NICE-Handsendern. Falls sich der Handsender nicht speichern lässt, prüfen Sie auch die Sperre des Funkspeichers.
Reset der Steuereinheit
Ein Reset dient dem gezielten Löschen von Einstellungen und ist kein zwingend erforderlicher erster Schritt. Halten Sie bei stillstehendem Motor Open + Close etwa 3 s lang gedrückt. Wenn alle LEDs leuchten, lassen Sie die Tasten los. Nach Abschluss blinken L1, L2 und L3. Das Einlernen der Positionen sowie die Einstellungen und Sicherheitsprüfungen müssen wiederholt werden. Gespeicherte Handsender werden durch dieses Vorgehen nicht gelöscht.
Notstrombatterie und Serviceschnittstelle
Für den RD400 dieser Generation ist die optionale Batterie NICE PS124 mit einer Kapazität von 1,2 Ah und integrierter Ladefunktion vorgesehen. Sie wird erst nach Abschluss der Montage und Programmierung bei getrennter Netzversorgung angeschlossen. Nach dem Anschließen wird der Antrieb auch ohne Netzversorgung mit Strom versorgt. Die Betriebsdauer hängt von der Belastung des Antriebs und dem Zustand der Batterie ab.
Serviceprogrammiergerät NICE OVIEW wird über NICE IBT4N an BusT4 angeschlossen. Schließen Sie die Schnittstelle nur bei getrennten Stromquellen an.
Prüfungen, Übergabe und Wartung
- Öffnen, Schließen, Anhalten, Verlangsamen und beide Endschalter prüfen.
- Jedes Lichtschrankenpaar, jedes STOP-Element und – sofern verwendet – den Fototest prüfen.
- Kräfte prüfen und die für das jeweilige Tor vorgeschriebenen Messungen durchführen; eine hohe Kraft darf keinen mechanischen Fehler ausgleichen.
- Entriegelung, Abdeckungen, Schutzeinrichtungen und Kennzeichnungen prüfen. Dem Benutzer die Bedienungsanleitung und den Wartungsplan übergeben.
Die Wartung muss von einem Techniker mindestens alle 6 Monate oder spätestens nach jeweils 10 000 Bewegungen seit der letzten Wartung durchgeführt werden. Der Benutzer hält den Bereich und die Lichtschranken sauber; bei ungewöhnlichen Geräuschen oder ruckartigen Bewegungen darf die Toranlage nicht weiter verwendet werden. Beim Reinigen des Torlaufs trennt er auch eine gegebenenfalls vorhandene Batterie ab. Beobachten Sie das Tor während der Bewegung aus sicherer Entfernung. Gehen Sie erst hindurch, wenn das Tor vollständig geöffnet ist und stillsteht. Kinder dürfen das Tor nicht bedienen und nicht in seiner Nähe spielen.
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