Antriebssatz für Schiebetor bis 400 kg CAME BX704, 801MS-0020 (D)
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€ 568,56 inkl. MwSt.
| Gewicht |
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| 16 kg |
Produktbeschreibung Antriebssatz für Schiebetor bis 400 kg CAME BX704, 801MS-0020 (D)
Antrieb CAME BX704AGS ist ausgelegt für Schiebetore mit einem Gewicht bis 400 kg und einer Flügellänge bis 14 m. Er verfügt über einen elektromechanischen Endschalter. Der Antrieb ist nichtreversibel. Detaillierte technische Eigenschaften ». Handbuch herunterladen ».
CAME BX704AGS und Steuerung ZBX7N
Das Set enthält einen Antrieb für Schiebetore bis 400 kg mit mechanischen Endschaltern. Motor und Stromversorgung sind für 230 V AC; das Zubehör wird über einen separaten Ausgang mit 24 V AC. Der integrierte Encoder ermöglicht das Einlernen des Fahrwegs, die Hinderniserkennung und eine einstellbare Verlangsamung.
Prüfen Sie vor der Einstellung den genauen Antrieb, die Kennzeichnung ZBX7N auf der Platine und die Firmware-Version unter H1. Die nachfolgende Übersicht ist für eine ältere Steuerungsausführung mit den Optionen F8 vorgesehen 0 = teilweise öffnen / 1 = öffnen. Die Übereinstimmung bei F8 allein bestätigt nicht, dass die gesamte Version identisch ist. Auch Platinen mit derselben Bezeichnung und denselben F8-Optionen können sich im Speicherverhalten oder in den technischen Daten unterscheiden. Vergleichen Sie vor einer Änderung die Einstellungen und den Ablauf mit der Anleitung, die der jeweiligen Platine beiliegt. Wenn F8 die Optionen 1/2 anzeigt, verwenden Sie die unten aufgeführten Nummern und Werkseinstellungen nicht. Antriebe mit 230-V-Netzmotor dürfen nicht mit 24-V-Modellen verwechselt werden.
Montage, Netzanschluss, Einstellung der Kräfte und Sicherheitsprüfungen sind qualifizierten Technikern vorbehalten. Trennen Sie die Stromversorgung, bevor Sie Klemmen oder Steckkarten berühren. Der Antrieb darf weder fehlende mechanische Anschläge ersetzen noch eine defekte Tormechanik überwinden.
Lieferumfang
Antrieb BX704AGS mit integrierter Steuerung ZBX7N, Schalt-Endanschläge, Funkempfängerkarte AF43S, Handsender TOP44RBN, ein Paar Lichtschranken DIR10 und eine Signalleuchte KLED230. Die Zahnstange ist passend zum Tor auszuwählen; sie ist nicht im Lieferumfang dieses Sets enthalten.
CAME BX704-Set
| Eigenschaft | CAME BX704AGS |
|---|---|
| Set | ![]() BX704 – bis 400 kg |
| Flügelgewicht | max. 400 kg |
| Flügellänge | max. 14 m |
| Motor und Steuerung | 230 V AC / ZBX7N |
| Endschalter | mechanisch |
| Ausstattung | AF43S, TOP44RBN, DIR10, KLED230 |
Wählen Sie anhand des tatsächlichen Gewichts, der Länge, des Bewegungswiderstands und der Anzahl der Zyklen aus; das Gewicht allein reicht nicht aus.
Zubehör – welches, warum und welcher Typ
| Was | Warum | Typ |
|---|---|---|
| Lichtschranken | Schutz des Durchfahrtsbereichs beim Schließen. |
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| Handsender | Befehl für den gesamten oder teilweisen Fahrweg. |
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| Funkempfängerkarte | Empfang des Handsendersignals. |
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| Signalleuchte | Warnt vor der Torbewegung. |
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| Zahnstange | Überträgt die Bewegung auf den Torflügel. |
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| Taster / Schlüsselschalter | Bedienung vor Ort oder Teilöffnung. |
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| Sicherheitskontaktleiste | Schutz vor Einklemmen an Gefahrenstellen. |
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| Serielle Schnittstelle | Verbindung zweier Antriebe oder CRP-Kommunikation. |
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Antriebsauswahl und Belastung
Das maximale Flügelgewicht beträgt 400 kg, die maximale Länge beträgt 14 m. Nach dem Entriegeln muss sich das Tor über den gesamten Fahrweg leichtgängig bewegen lassen und in beiden Richtungen mechanische Endanschläge haben. Bei Stößen, Klemmen oder erhöhtem Widerstand sind zuerst die Führung und die Mechanik instand zu setzen.
17 Zyklen pro Stunde und 6 aufeinanderfolgende Zyklen gelten für eine Referenzflügellänge von 4 m, eine Temperatur von 20 °C und ein korrekt montiertes Tor ohne zusätzliche Reibung. Diese Werte gelten nicht für jede Flügellänge bis 14 m. Bei längeren Flügeln und höheren Temperaturen verringert sich die zulässige Zyklenzahl gemäß den Originaldiagrammen.
Verlängern Sie die Diagramme nicht durch Schätzungen über den letzten angezeigten Punkt hinaus. Die Anzahl der Zyklen pro Stunde ist eine Betriebsgrenze und keine Garantie für die Lebensdauer.
Montage des Antriebs und Verkabelung
- Prüfen Sie die Stabilität des Torflügels, die Rollen, die Schiene oder Führung, die Leichtgängigkeit und die festen mechanischen Anschläge. Sichern Sie die Gefahrenstellen am Zahnstangenritzel.
- Wählen Sie einen festen Untergrund, der vor Stößen und direktem Spritzwasser geschützt ist. Verlegen Sie Schutzrohre; für den Antrieb wird Ø 40 mm empfohlen, für Zubehör Ø 25 mm.
- Die Schalung für das Fundament sollte größer als die Ankerplatte sein und 50 mm über das Gelände hinausragen. Ergänzen Sie eine Stahlbewehrung. Befestigen Sie die M12-Schrauben an der Platte und führen Sie die Schutzrohre durch deren Öffnungen.
- Halten Sie bei einer vorhandenen Zahnstange das ursprüngliche Maßdetail 84 / 105 mm ein. Richten Sie die Platte aus und betonieren Sie sie ein; warten Sie mindestens 24 Stunden, bis der Beton ausgehärtet ist.
- Lassen Sie die Kabel etwa 600 mm herausragen. Nehmen Sie die Abdeckungen ab, setzen Sie den Antrieb auf die Platte und heben Sie ihn mit den verstellbaren Füßen vor dem ersten Ausrichten um 5–10 mm an, damit Spielraum für die Einstellung bleibt.
Empfohlene Mindestquerschnitte
| Leitung | Weniger als 20 m | Mehr als 20 m und weniger als 30 m |
|---|---|---|
| 230-V-AC-Versorgung, L/N/PE | 3G × 1,5 mm² | 3G × 2,5 mm² |
| Warnleuchte | 2 × 0,5 mm² | 2 × 0,5 mm² |
| Steuerkontakt | 2 × 0,5 mm² | 2 × 0,5 mm² |
| Lichtschranke TX | 2 × 0,5 mm² | 2 × 0,5 mm² |
| Lichtschranke RX | 4 × 0,5 mm² | 4 × 0,5 mm² |
Für Netzleitungen im Außenbereich wird H05RN-F verwendet, für Innenleitungen H05VV-F; Niederspannungsleitungen bis 48 V je nach Eignung FROR 20-22 II. Antenne: RG58, empfohlene Länge höchstens 5 m. Serielle Verbindung: UTP CAT5, höchstens 1 000 m. Bei anderen Entfernungen, mehreren Verbrauchern oder einer Testleitung ergänzen Sie die erforderlichen Adern und den passenden Querschnitt entsprechend dem tatsächlichen Verbrauch und der Verdrahtung.
Führen Sie die Kabel durch separate Kabelverschraubungen; sie dürfen weder den Motor noch den Transformator berühren. Die Netzversorgung muss über eine geeignete zweipolige Trennvorrichtung und einen Schutzleiter PE verfügen.
Zahnstange, Spiel und Endlagen
- Entriegeln Sie den Antrieb. Befestigen Sie die Zahnstange mit Modul 4 entlang der gesamten Torstrecke am Tor. Richten Sie beim Verbinden der Teile die Zähne mit einem Hilfsstück der Zahnstange unter der Verbindungsstelle aus.
- Bewegen Sie das Tor von Hand über die gesamte Strecke. Stellen Sie die Höhe mit den Füßen und die seitliche Position über die Befestigungslöcher ein; lassen Sie zwischen Zahnstange und Ritzel 1–2 mm Spiel. Das Gewicht des Torflügels darf nicht auf dem Antrieb lasten.
- Ziehen Sie die Befestigung des Antriebs nach dem Ausrichten fest an.
- Öffnen Sie das Tor von Hand. Schieben Sie den Öffnungsendschalter auf der Zahnstange bis zur Betätigung der Mikroschalterfeder und befestigen Sie ihn.
- Stellen Sie den Schließendschalter auf dieselbe Weise ein. Lassen Sie gemäß Maßzeichnung vor dem festen mechanischen Anschlag etwa 20 mm. Prüfen Sie beide Bewegungsrichtungen und verriegeln Sie den Antrieb wieder.
Manuelle Entriegelung bei Stromausfall
- Trennen Sie die Stromversorgung und sichern Sie den Torflügel gegen unbeabsichtigte Bewegung.
- Öffnen Sie die Schlossabdeckung, stecken Sie den Schlüssel ein und entriegeln Sie die Entriegelungsklappe.
- Klappen Sie die Klappe auf und drehen Sie den Entriegelungsmechanismus in ihrem geöffneten Bereich in Pfeilrichtung, wie in der Abbildung gezeigt. Anschließend können Sie das Tor von Hand verschieben.
- Drehen Sie den Mechanismus zum Wiedereinrasten gemäß der Abbildung zurück, schließen Sie die Klappe, verriegeln Sie sie mit dem Schlüssel und schließen Sie die Schlossabdeckung.
- Prüfen Sie vor Wiederherstellung der Stromversorgung, ob der Antrieb verriegelt ist. Eine geöffnete Klappe kann E8 auslösen.
Ausrichtung der Steuerplatine ZBX7N und Klemmen
In der Abbildung ist die Platine so ausgerichtet, dass sich die Klemmenleisten oben und die Tasten ESC / < / > / ENTER unten rechts befinden. Das Display befindet sich im unteren Bereich; PWR zeigt an, dass die Stromversorgung anliegt. Die Zahlen in Kreisen kennzeichnen Platinenbereiche, nicht die Nummern der elektrischen Klemmen.
| Position in der Abbildung | Platinenbereich |
|---|---|
| 1 / 2 / 3 | Netzversorgung / Motor / Transformator. |
| 4 / 6 / 22 | Platinen- / Zubehörsicherung / Netzsicherung. |
| 5 | Steuerungs- und Sicherheitseingänge. |
| 7 | RGP1: + / STB / −, Energiesparmodul; kein Batterieeingang. |
| 8 / 10 / 11 | Encoder / mechanische Endschalter / Antenne. |
| 9 / 13 / 15 | Klemmen für Tastatur / Transponder; Steckplatz für Decoder R700 oder R800. |
| 12 | Funksteckkarte AF. |
| 14 / 17 | Serielle Klemmen A/B/GND / Steckplatz RSE. |
| 16 | Steckplatz RIO-CONN für RIOCN8WS. |
| 18 / 19 / 20 / 21 | Programmiertasten / Memory Roll / Display / LED PWR. |
Stromversorgung, Motor und Encoder
| Klemmen | Anschluss und Grenzwerte |
|---|---|
| L / N / PE | L = Phase, N = Neutralleiter; 230 V AC, 50/60 Hz. Schutzleiter PE an den gekennzeichneten Erdungspunkt anschließen. Kein +/−-Anschluss. |
| U / V / W | Werksseitige Motorverkabelung und Kondensator; Motor 230 V AC. Keine Gleichspannungspolarität. Wählen Sie die Richtung mit F54 aus; ändern Sie die Verdrahtung nicht auf Verdacht. |
| + / E / D | Encoder – werkseitige Verdrahtung: + = roter Leiter, E = schwarzer Leiter, D = Abschirmung, gemäß der Originalabbildung. Halten Sie beim erneuten Anschließen die Kennzeichnungen und die ursprüngliche Leitungsführung ein; weisen Sie E oder D nicht anhand der Leiterfarbe eine andere Funktion zu. Diese Klemmen dienen nicht zur Stromversorgung der Lichtschranken; schließen Sie hier keine externe Spannungsquelle an. |
| FC / FA / F | FC = Endschalter Schließen; FA = Endschalter Öffnen; F = gemeinsamer Leiter. Die werkseitige Verdrahtung nicht mit der Zubehörversorgung verwechseln. |
| 10 / 11 | 24 V AC, maximal 20 W für Zubehör. Bei Wechselspannung gibt es keinen Plus- oder Minuspol. |
| TS | Testanschluss für Lichtschranken; wird mit F5 und einem spezifischen Testschaltplan verwendet. Kein Ersatz für einen dauerhaft verfügbaren Spannungsausgang. |
Taster, STOP und Sicherheitseingänge
| Eingang | Kontakt / Verwendung |
|---|---|
| 1–2 | STOP mit potenzialfreiem Kontakt NC, F1 aktivieren. Beim Öffnen des Kontakts stoppt der Antrieb und die automatische Schließung wird verhindert; die Fahrt wird erst durch einen neuen Befehl fortgesetzt. |
| 2–7 | Potenzialfreier Kontakt NO; Befehl gemäß F7. Bei F6 = ON ist dies ein Befehl zum Schließen mit Totmannsteuerung. |
| 2–3P | Potenzialfreier Kontakt NO; Teil- oder Vollöffnung gemäß F8. Bei F6 = ON ist dies ein Befehl zum Öffnen mit Totmannsteuerung. |
| 2–CX / 2–CY | Sicherheitskontakt NC, Reaktion gemäß F2/F3. Der Kontakt ist ungepolt; legen Sie keine Fremdspannung an. |
| A / B – Tastatur | Codeschalter mit R800-Decoder; F14 = 1 einstellen. |
| S1 / GND | Transponder oder Lesegerät mit R700; F14 = 0 einstellen. In der Originalabbildung ist der rote Leiter an S1 und der schwarze an GND angeschlossen. |
| Antenne | RG58: Innenleiter an den Antennensignaleingang, Abschirmung an die Klemme mit dem Abschirmungssymbol anschließen. |
NO bedeutet im Ruhezustand geöffnet, NC im Ruhezustand geschlossen; die gemeinsame Kontaktklemme ist COM/C. Für einen normalen Befehl keine Netzspannung von 230 V an die Eingänge 2–7 oder 2–3P anschließen. Einen nicht verwendeten STOP über F1 deaktivieren; nicht verwendete CX/CY über F2/F3 deaktivieren. Angeschlossene Sicherheitseinrichtungen nicht als Lösung für eine Störung deaktivieren.
Warnleuchte und Statusanzeige
| Ausgang | Spannung / Leistung / Betriebsart |
|---|---|
| W–E1 | KLED230: 230 V AC, Ausgangsgrenze 25 W, F18 = OFF. Für die Zyklusbeleuchtung 230 V AC, maximal 60 W, F18 = 1 und F19 aktiviert. AC ohne +/−; keine 24-V-Warnleuchte hier anschließen. |
| 11–FA | Anzeige „Tor offen“: 24 V AC, maximal 3 W, ohne +/−. |
| 11–FC | Anzeige „Tor geschlossen“: 24 V AC, maximal 3 W, ohne +/−. |
CAME DIR10-Lichtschranken
DIR10 bestehen aus einem synchronisierten Sender TX und Empfänger RX mit einer Reichweite von 10 m. Stellen Sie für diesen Anschluss an den Lichtschranken 24 Vein; die Versorgung beträgt 24 V AC. Das Paar hat eine Stromaufnahme von 60 mA bei 24 V AC. Die Klemmen RX 10 und TX TX sind im Originalschaltplan mit +, die Klemmen 2 mit − gekennzeichnet; bei Versorgung über die Steuerplatine liegt Wechselspannung ohne Gleichstrompolarität. Beachten Sie die konkrete Verbindung für die Synchronisierung von TX und nicht nur das Paar der Versorgungsleiter.
| DIR10-Klemme | Standardanschluss | Anschluss mit Test |
|---|---|---|
| RX 10 (Kennzeichnung +) | ZBX7N 10 | ZBX7N 10 |
| RX 2 (Kennzeichnung −) | ZBX7N 2 | ZBX7N 11 |
| RX TX ↔ TX TX (Kennzeichnung +) | TX zwischen RX und Sender verbinden | Gleiche Verbindung |
| TX 2 (Kennzeichnung −) | ZBX7N 2 | ZBX7N TS |
| RX C – gemeinsamer Kontakt | ZBX7N 2 | ZBX7N 11 |
| RX NC – Sicherheitskontakt | ZBX7N CX, gegebenenfalls CY | ZBX7N CX, gegebenenfalls CY |
| Funktionen | F2 = C1 (bei CX), F5 = OFF | F2 = C1 (bei CX), F5 = 1 |
| Bei Eingang CY | F3 = ausgewählte Reaktion | F3 = ausgewählte Reaktion; F5 = 2 oder 4 bei Test von CX und CY |
Bei C1 bewirkt das Öffnen des Kontakts während des Schließens eine Öffnung. C2 bewirkt beim Öffnen ein Schließen; C3 stoppt die Bewegung und leitet anschließend das automatische Schließen ein; nur bei aktiviertem F19 verfügbar. C4 stoppt die Bewegung; nach Beseitigung des Hindernisses wird die Bewegung fortgesetzt. Wählen Sie die Reaktion entsprechend dem geschützten Bereich. Prüfen Sie nach dem Anschluss die Funktion, indem Sie den Lichtstrahl während der entsprechenden Bewegung unterbrechen.
Der Test ist nicht nur ein Menüpunkt. Schließen Sie zuerst die Anschlüsse gemäß dem Testschaltplan an und aktivieren Sie anschließend F5. Wenn der Test fehlschlägt, führt die Steuerplatine den Befehl nicht aus und zeigt E4 an. DELTA hat andere Klemmen; verwenden Sie dafür nicht diese DIR10-Klemmenbelegung.
Sicherheitskontaktleisten
Schließen Sie die Sicherheitskontaktleiste DFWN mit potentialfreiem NC-Kontakt zwischen 2 und CX/CY an und wählen Sie C7 oder C8. Bei der DFI-Schnittstelle verwenden Sie die unten angegebene separate Spannungsversorgung und die Kontakte; die Kontaktleiste mit NC-Kontakt allein wird auf diese Weise nicht mit Spannung versorgt. Die Optionen r7/r8 sind für die entsprechende 8,2-kΩ-Widerstandskontaktleiste vorgesehen, nicht für einen beliebigen Kontakt. Der konkrete Typ, die Position und die resultierende Kraft müssen durch eine Sicherheitsprüfung überprüft werden.
| Klemme der ursprünglichen DFI | ZBX7N / Sicherheitskontaktleiste |
|---|---|
| 24V / 0V | DFI 24V → ZBX7N 10, DFI 0V → ZBX7N 11. Die Spannungsversorgung in diesem Schaltplan beträgt 24 V AC, ohne Gleichspannungspolarität +/−; die Klemme 12V bleibt frei. Die gemeinsame Ausgangsleistung an 10–11 für Zubehör beträgt 20 W. |
| Klemmenpaar mit Kontaktsymbol | Auf der ursprünglichen Abbildung direkt rechts von 0V: links → ZBX7N 2, rechts → CX oder CY. Der potentialfreie Sicherheitskontakt ist nicht polaritätsabhängig; stellen Sie die Reaktion über F2/F3 ein. |
| C / NO / NC | Verbinden Sie die gleichnamigen DFI-Klemmen gemäß Abbildung mit den Klemmen C / NO / NC der DFWN-Kontaktleiste. Verwechseln Sie sie nicht mit dem separaten Ausgangskontaktpaar zur Platine. |
Erste Inbetriebnahme
- Prüfen Sie die mechanischen Anschläge, die Endschalter, die korrekte Verriegelung des Antriebs, den Schutz der Kabel und den Anschluss der Sicherheitseinrichtungen.
- Schalten Sie die Spannungsversorgung ein; prüfen Sie die LED PWR und die Funktion des Displays. Prüfen Sie in A1 1 = BX704AGS.
- Stellen Sie F54 entsprechend der tatsächlichen Laufrichtung ein und F1 entsprechend dem angeschlossenen STOP ein. Konfigurieren Sie CX/CY und gegebenenfalls den Test F5. Lassen Sie für den Lernvorgang F11 = ON eingestellt.
- Führen Sie A3 – Einlernen des Fahrwegs.
- Stellen Sie nur die erforderlichen Betriebsfunktionen ein, fügen Sie die Handsender hinzu und prüfen Sie den gesamten Fahrweg, die Teilöffnung, STOP, die Lichtschranken, die Kontaktleisten und die Signalleuchte.
Die erste reguläre Bewegung nach dem Einschalten der Spannungsversorgung ist eine Öffnungsbewegung. Warten Sie in dieser Phase, bis das Tor vollständig geöffnet ist; ein Schließen ist nicht möglich. Die A3-Kalibrierung hat eine eigene, unten beschriebene Sequenz. Betätigen Sie bei ungewöhnlichen Geräuschen, Vibrationen oder einer falschen Laufrichtung sofort ESC/STOP und beheben Sie die Ursache.
A3 – Automatisches Einlernen des Fahrwegs
Voraussetzungen: F11 = ON, richtige Einstellungen für A1 und F54, eingestellte Endschalter, beide festen mechanischen Anschläge und das Torblatt ungefähr in der Mitte des Fahrwegs. Verriegeln Sie den Antrieb nach dem manuellen Verschieben wieder. Sorgen Sie dafür, dass der gesamte Fahrweg frei ist.
Während der Kalibrierung sind die Sicherheitseinrichtungen außer Betrieb. Ein Techniker muss die gesamte Bewegung direkt überwachen und verhindern, dass Personen den Torbereich betreten.
- Halten Sie ENTER mindestens 1 s gedrückt, wählen Sie mit den Pfeiltasten A3 aus und bestätigen Sie mit ENTER.
- Wählen Sie ON und bestätigen Sie mit ENTER.
- Das Tor schließt zunächst bis zur Endlage; auf dem Display wird CL1 angezeigt.
- Anschließend öffnet es bis zur Endlage; das Display zeigt OP1 an. Greifen Sie nicht in den Fahrweg ein.
- Prüfen Sie nach Abschluss einen vollständigen Zyklus, den Stopp und die gewählte Reaktion jeder Sicherheitseinrichtung. Beheben Sie bei E1 oder E2 die Ursache anhand der Diagnose und wiederholen Sie die Kalibrierung erst, nachdem das Problem behoben wurde.
Programmierung über das Display
Nehmen Sie Einstellungen bei angehaltenem Antrieb. Halten Sie ENTER mindestens 1 Sekunde gedrückt, wählen Sie mit den Pfeiltasten </> die Funktion aus; mit ENTER öffnen Sie deren Wert. Ändern Sie den Wert mit den Pfeiltasten und bestätigen und speichern Sie ihn mit ENTER. ESC verwirft eine unbestätigte Änderung und verlässt das Menü; das Menü wird auch nach 10 Sekunden ohne Aktivität verlassen. Betrachten Sie eine unbestätigte Änderung nicht als gespeichert.
Außerhalb des Menüs dienen die Pfeiltasten beim Test zur Bewegung und ESC zum Anhalten. Beobachten Sie die Programmierwerte und ihre Bestätigung auf dem Display. Die LED PWR signalisiert, dass die Spannungsversorgung anliegt.
Funktionen F – vollständige Einstellungen
Fett gedruckt sind die Werkseinstellungen für die angegebene ZBX7N-Version. Die Verfügbarkeit einer Funktion hängt von der angeschlossenen Karte, dem aktivierten Encoder und den zugehörigen Funktionen ab. Notieren Sie vor einer Änderung die ursprüngliche Einstellung. Stellen Sie die Empfindlichkeit F34/F35 und das Anlaufmoment nicht anhand des maximalen Gewichts ein; prüfen Sie nach einer Änderung die Kräfte und die Schutzfunktion.
Benutzer und System U / A / H
Fernbedienungen speichern
ZBX7N mit Funkempfängerkarte AF43S 433,92 MHz verwaltet bis zu 250 Benutzer. TOP44RBN verwendet Rolling Code auf 433,92 MHz. Im Menü U4 muss die entsprechende Codierung freigegeben sein; gehen Sie nicht davon aus, dass eine beliebige Fernbedienung mit derselben Frequenz kompatibel ist.
Die AF-Karte nur bei ausgeschalteter Stromversorgung einsetzen oder herausnehmen. Bei U4 = 1 sind alle unterstützten Codes zugelassen; U4 = 2 beschränkt den Empfang auf Rolling Code. Rechnen Sie vor der Bestätigung der U4-Auswahl mit dem Löschen des Funkspeichers: Bei dieser älteren Ausführung werden gespeicherte Fernbedienungen bei der Auswahl der Codierung automatisch gelöscht. Notieren Sie zuerst die Benutzer und bereiten Sie deren erneute Speicherung vor; allein die Übereinstimmung von F8 bestätigt nicht das Verhalten von U4.
- Wählen Sie im Menü U1 und drücken Sie ENTER.
- Befehl auswählen: 1 = öffnen/schließen; 2 = öffnen–STOPP–schließen–STOPP; 3 = nur öffnen; 4 = Teilöffnung.
- Mit ENTER bestätigen. Auf dem Display blinkt einige Sekunden lang eine freie Benutzernummer von 1–250.
- Während die Nummer blinkt, senden Sie den Code mit der gewünschten Taste der Fernbedienung. Notieren Sie den gespeicherten Speicherplatz; überprüfen Sie den Befehl nach dem Verlassen des Menüs.
- Wiederholen Sie U1 für eine weitere Funktion oder einen weiteren Benutzer. Wenn zusätzlich der Fehler E15 auftritt, überprüfen Sie Karte, Frequenz und Codierung.
Einen oder alle Benutzer löschen
Ein Benutzer: U2 → ENTER → mit den Pfeiltasten die gespeicherte Nummer auswählen → ENTER. Text CLr bestätigt das Löschen. Alle Benutzer: U3 → ENTER → ON → ENTER. U3 ist weder der Parameter-Reset A4 noch die Kalibrierung A3.
Parameter zurücksetzen und Speicher übertragen
A4 – Werkseinstellungen der Parameter
Notieren Sie vor dem Zurücksetzen A1, F54, die Einstellungen der Sicherheitseingänge, das automatische Schließen und die Zugangsdaten. Wählen Sie A4, bestätigen Sie mit ENTER, wählen Sie ON und bestätigen Sie erneut mit ENTER. Überprüfen Sie anschließend alle erforderlichen Parameter, den Kalibrierungsstatus und die Sicherheitsfunktionen. Betrachten Sie A4 nicht als bestätigtes Löschen aller Funkbenutzer; zum Löschen verwenden Sie U3.
F50 / F51 – Memory Roll
- Schalten Sie die Stromversorgung aus und setzen Sie die Memory Roll in den gekennzeichneten Steckplatz ein.
- Wählen Sie nach dem Einschalten F50 = ON und bestätigen Sie mit ENTER; Benutzer und Konfiguration werden gespeichert.
- Schalten Sie die Stromversorgung erneut aus, bevor Sie die Karte herausnehmen und in eine andere geeignete Steuerplatine einsetzen.
- Wählen Sie an der Zielplatine F51 = ON und bestätigen Sie mit ENTER. Überprüfen Sie die übertragenen Einstellungen anhand des konkreten Antriebs und der Installation.
- Nach der Übertragung sollte die Karte herausgenommen werden – immer bei ausgeschalteter Stromversorgung.
Zwei Antriebe MASTER / SLAVE
beider Platten Setzen Sie die RSE-Karte spannungsfrei ein und verbinden Sie A–A, B–B und GND–GND mit UTP CAT5. Schließen Sie Befehlsgeber und Sicherheitseinrichtungen an MASTER an. Stellen Sie auf MASTER F49 = 1, den passenden Wert für F54 und F52 = ON ein und bestätigen Sie die Übertragung; starten Sie anschließend A3. Speichern Sie die Benutzer auf MASTER. Die Programmiertasten von SLAVE sind im gekoppelten Modus deaktiviert.
Ein normaler Öffnen-/Schließen-Befehl oder ein reiner Öffnungsbefehl steuert beide Torflügel; ein Teilöffnungsbefehl öffnet nur MASTER. Die Kopplung zweier Antriebe erhöht nicht die Gewichtsgrenze für einen einzelnen Torflügel. Verwenden Sie für die eigenständige CRP-Kommunikation die entsprechenden Einstellungen F49/F56/F63 und nicht den MASTER/SLAVE-Modus.
Drahtlose Sicherheitseinrichtungen RIO
RIOCN8WS wird spannungsfrei an RIO-CONN angeschlossen. Stellen Sie die Sicherheitsleisten RIOED8WS und Lichtschranken RIOPH8WS über die entsprechenden Parameter F65–F68 und entsprechend ihrer jeweiligen Verdrahtung ein; RIOLX8WS gehört zur drahtlosen Signalisierung. Ohne Konfiguration kann die Steuerplatine E18 melden, bei einer Störung oder Unterbrechung der Verbindung E17. Verwechseln Sie RIO-CONN nicht mit dem AF-Steckplatz für Fernbedienungen.
Fehlerdiagnose und Fehlerbehebung
| Display | Bedeutung | Prüfung / Abhilfe |
|---|---|---|
| E1 | Kalibrierungsfehler. | Mechanische Anschläge, Endanschläge, Leichtgängigkeit, A1 und F54 prüfen; anschließend A3. |
| E2 | Kalibrierung / Einstellung des Encoders. | Zunächst prüfen, ob das Einlernen A3 erfolgreich abgeschlossen wurde, und F11 prüfen. E2 allein bedeutet nicht E3 – Encoderfehler. Bleibt die Meldung nach ordnungsgemäßem Einlernen bestehen, prüfen Sie die werkseitige Encoderverdrahtung und wenden Sie sich an den Kundendienst. |
| E3 | Encoderfehler. | Prüfen Sie spannungsfrei den Stecker und die Leitungen +/E/D; Schäden müssen vom Kundendienst behoben werden. Schalten Sie die Schutzeinrichtung nicht als Ersatz für eine Reparatur ab. |
| E4 | Fehler beim Sicherheitstest. | Vergleichen Sie die tatsächliche TS-Verdrahtungsowie die Stromversorgung und den Kontakt der Lichtschranken mit F5 und F2/F3. |
| E7 | Unzureichende Laufzeit. | Widerstand entlang des gesamten Fahrwegs, Endlagen und Kalibrierung prüfen. Erhöhen Sie die Kraft nicht, wenn das Tor schwergängig ist. |
| E8 | Entriegelungsklappe geöffnet. | Mechanismus verriegeln und Klappe schließen; deren Erfassung prüfen. |
| E9 | Hindernis beim Schließen. | Hindernis beseitigen; Führung/Zahnstange von Hand prüfen und anschließend F34/F35. |
| E10 | Hindernis beim Öffnen. | Hindernis im Öffnungsweg beseitigen, Führung und Endschalter prüfen; anschließend die Empfindlichkeit einstellen. |
| E11 | Maximale Anzahl erkannter Hindernisse erreicht. | Wiederkehrenden Widerstand oder Hindernisse entlang des gesamten Fahrwegs sowie den Encoder prüfen; nach der Reparatur einen Funktionstest durchführen. |
| E15 | Inkompatibler Sender. | Prüfen Sie die AF-Karte, Frequenz und U4; versuchen Sie nicht, den Fehler durch Zurücksetzen der gesamten Steuerplatine zu beheben. |
| E17 | Fehler im Funksystem. | Prüfen Sie die RIO-Schnittstellesowie die Geräte und mögliche Störquellen. Das System kann die Bewegung blockieren. |
| E18 | Fehlende Konfiguration des Funksystems. | RIOCN8WS prüfen und die entsprechenden Parameter F65–F68 sowie die Geräte konfigurieren. |
Wenn sich das Tor nicht bewegt oder nicht schließt
Bewegt es sich in keine Richtung: Stromversorgung, Antriebsverriegelung, Klappe, STOP-Status und Sicherheitskontakte, Batteriezustand des Senders sowie möglicherweise dauerhaft anliegende Befehle prüfen. Öffnet es sich, schließt aber nicht: Lichtstrahl und Ausrichtung der Lichtschranken, NC-Kontakt und CX/CY-Konfiguration prüfen; überbrücken Sie eine angeschlossene Schutzeinrichtung nicht dauerhaft.
Sicherungen ZBX7N für 230 V
| Sicherung | Wert / Typ |
|---|---|
| LINE – Netz | 5 A-F, flink |
| BOARD – Steuerplatine | 630 mA-F, flink |
| ACCESSORIES – Zubehör | 1 A-F, flink |
Trennen Sie vor der Prüfung der Sicherungen die Stromversorgung. Verwenden Sie denselben Wert und denselben flinken Typ; eine höhere Sicherung oder wiederholter Austausch ohne Beseitigung des Kurzschlusses ist keine Reparatur.
Wartung und Krafteinstellung
Prüfen Sie regelmäßig, ob Fahrweg und Zahnstange sauber und leichtgängig sind, sowie Befestigungen, Endanschläge, Kabel auf Schäden, die Entriegelung und die Funktion jeder Schutzeinrichtung. Trennen Sie vor der Reinigung oder vor Arbeiten die Stromversorgung. Schmieren Sie nur mechanische Teile, die dies erfordern; die Führung darf keine zusätzliche Reibung verursachen.
Das Motordrehmoment wird über den schwarzen Faston-Anschluss des Transformators in den Positionen 1 bis 4 eingestellt: 1 ist das Minimum, 4 das Maximum. Der Anschluss darf nur von einer Fachkraft und spannungsfrei gemäß der Originalabbildung umgesetzt werden. Die Encoderempfindlichkeit wird separat über F34/F35 eingestellt; ein höheres Drehmoment oder eine niedrigere Empfindlichkeit ersetzt weder die korrekte Positionierung der Sicherheitsleisten noch die Kraftmessung.
Der Wartungsbericht muss das Datum, die Anzahl der Fahrzyklen A5, die Version H1, die durchgeführten Reparaturen und das Ergebnis der Prüfung der Schutzeinrichtungen enthalten. Bringen Sie nach Abschluss die Abdeckungen wieder an, ohne dabei Kabel einzuklemmen.
Technische Daten des BX704AGS
Die Angaben entsprechen der genannten Version des Antriebs und der Steuerung. Vergleichen Sie vor der Montage die Stromversorgung, die Motorbezeichnung und die Werte mit dem Typenschild.
| Parameter | Wert |
|---|---|
| Maximales Flügelgewicht | 400 kg |
| Maximale Flügellänge | 14 m |
| Netzversorgung | 230 V AC, 50/60 Hz |
| Motorversorgung | 230 V AC |
| Leistung | 420 W |
| Schubkraft | 300 N |
| Fahrgeschwindigkeit | 10 m/min |
| Schutzart | IP44 |
| Betriebstemperatur | −20 bis +55 °C |
| Zyklen pro Stunde | 17 bei einem Referenzflügel von 4 m / 20 °C |
| Zyklen hintereinander | 6 bei einem Referenzflügel von 4 m / 20 °C |
| Kondensator | 12 µF |
| Standby-Verbrauch | 2,6 W |
| Verbrauch mit Green-Power-Modul | 0,5 W; das Modul ist keine gewöhnliche Batterie-Notstromversorgung |
| Thermoschutz des Motors | 150 °C |
| Elektrische Schutzklasse | I |
| Gewicht des Antriebs ohne Zubehör | 15 kg |
| Ritzel | Modul 4 |
| Endschalter | mechanisch |
| Steuerung | ZBX7N mit Display und Encoder |
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