Antriebssatz für Schiebetor bis 600 kg CAME BXV06AGS, 801MS-0180 (D)


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Antriebssatz für Schiebetor bis 600 kg CAME BXV06AGS, 801MS-0180 (D) Antriebssatz für Schiebetor bis 600 kg CAME BXV06AGS, 801MS-0180 (D)
CAME-BXV06AGS-D
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Gewicht
12 kg

Produktbeschreibung Antriebssatz für Schiebetor bis 600 kg CAME BXV06AGS, 801MS-0180 (D)

Antrieb CAME BXV06AGS ist geeignet für Schiebetore mit einem Gewicht von bis zu 600 kg und einer Flügellänge von bis zu 18 m. Er verfügt über einen elektromechanischen Endschalter. Der Antrieb ist nichtreversierbar.. Detaillierte technische Eigenschaften ». Handbuch herunterladen ».

CAME BXV06AGS mit Steuerplatine ZN7 ist ein Antrieb für Schiebetore mit 24-V-Gleichstrommotor und mechanischen Endschaltern. Der Netzanschluss erfolgt mit 230 V Wechselstrom. Er ist für einen Torflügel bis 600 kg und 18 m Länge. Berücksichtigen Sie Gewicht, Länge und Widerstand des Tors gemeinsam; eine höhere Leistung ersetzt keinen leichtgängigen manuellen Lauf.

Montage, Netzanschluss und Inbetriebnahme sind qualifiziertem Fachpersonal vorbehalten. Trennen Sie vor Arbeiten am Gerät den Netzanschluss und gegebenenfalls vorhandene Batterien. Lichtschranken und Encoder ersetzen weder feste Anschläge noch den Schutz von Gefahrenstellen und die Überprüfung der Kräfte am fertig montierten Tor.

Prüfen Sie vor der Montage das Typenschild des Antriebs, die ZN7-Platine, die Version H1 und deren Menü. Die nachstehenden technischen Daten und Anschlusspläne gelten für die beschriebene Ausführung. Die folgenden Einstellungen gelten für die Ausführung mit F28 = 60–100 %, F8 = 1/2 und U3 = 0/1. Bietet die Platine andere Werte oder Anschlüsse, verwenden Sie die Anleitung für die jeweilige Ausführung; diese drei Punkte allein bestimmen nicht die gesamte Firmware.

Schnellnavigation
BXV06AGS-SetZubehör
MontageVerkabelung
Manuelle EntriegelungOrientierung auf der Platine
Klemmen und StromversorgungLichtschranken und Test
Erste InbetriebnahmeEinlernen des Fahrwegs
ProgrammierungHandsender
Reset und SpeicherDiagnose
WartungTechnische Eigenschaften
Montageanleitung als PDF

CAME BXV06AGS-Set

Beide Sets umfassen den Antrieb, einen Handsender, Lichtschranken, einen Funkempfänger und eine Signalleuchte. Prüfen Sie vor dem Anschließen die Kennzeichnungen des tatsächlich mitgelieferten Zubehörs. Weitere Komponenten, insbesondere Zahnstange und lokale Bedienelemente, sind passend zum jeweiligen Tor auszuwählen.

EigenschaftCAME BXV06AGS
SetCAME BXV06AGS-Set
CAME BXV06AGS, 801MS-0180 (D)
Maximales Flügelgewicht600 kg
Maximale Flügellänge18 m
Netz / Motor230 V AC / 24 V DC
Leistung / Kraft270 W / 600 N
Maximale Geschwindigkeit12 m/min
Motorauswahl A12–600 kg
Steuerung in dieser AnleitungZN7, Display und Menü

Die Angabe 18 oder 20 m bezeichnet die maximale Flügellänge, nicht automatisch die Breite der freien Durchfahrt. Die Auswahl A1 ändert nicht die Tragfähigkeit des physischen Antriebs.

Zubehör und Anschlussbeispiele

Die folgenden Beispiele beziehen sich auf konkret gekennzeichnete Geräte. Verwenden Sie bei einem anderen Typ dessen eigene Klemmen und Parameter; dieselbe Funktion oder Frequenz allein bestätigt keine Kompatibilität.

KomponenteGeprüftes Beispiel / Verwendung
LichtschrankenCAME DIR10, 12/24 V AC/DC, Reichweite 10 m; Anschluss und Test TS.
SignalleuchteCAME KLED24, 24 V AC/DC, 2 W; Ausgang 10–E.
FunkempfängerCAME AF43S, steckbare AF-Karte, 433,92 MHz; Codierung zusammen mit U4 überprüfen.
HandsenderCAME TOP-432EE, Festcode 433,92 MHz; Beispiel für einen passenden Empfänger.
ZahnstangeZahnstangen, Modul 4; Spiel und Befestigung.
Lokale BedienelementeSchalter, Taster und Lesegeräte; NO-Befehle und NC-Sicherheitskontakte gemäß Klemmenbelegung.

Montage des Antriebs

Bei entriegeltem Antrieb muss sich das Tor über den gesamten Fahrweg leichtgängig bewegen lassen, ohne Gefälle, beschädigte Rollen oder die Gefahr, aus der Führung zu springen. Prüfen Sie feste mechanische Anschläge in geöffneter und geschlossener Stellung, die Stabilität des Untergrunds sowie den Schutz von Stellen, an denen der Flügel jemanden einklemmen könnte. Im Bereich des Antriebs darf kein Wasser stehen und kein direkter Wasserstrahl auf ihn treffen. Hat der Schiebetorflügel eine integrierte Schlupftür, darf der motorisierte Torlauf nur möglich sein, wenn diese sicher verriegelt ist.

Fundament und Ankerplatte

Das Montagebeispiel sieht eine Baugrube mit den Maßen 400 × 240 mm und einer Tiefe von 800 mm vor.. Passen Sie die Fundamentmaße an den Untergrund und das jeweilige Tor an. Die Schalung ragt 50 mm über das Gelände hinaus; verwenden Sie eine Bewehrung und M12-Anker. Für die Zuleitung zum Antrieb wird ein Schutzrohr mit Ø 40 mm empfohlen, für Zubehör Ø 25 mm und für ein eventuelles Entriegelungsseil Ø 20 mm.

Beispiel für Fundament und Schutzrohrführung für BXV
Beispiel für Fundament und Schutzrohrführung für BXV
Schalung 50 mm über dem Gelände und Bewehrung des Betonfundaments
Schalung 50 mm über dem Gelände und Bewehrung des Betonfundaments

Setzen Sie die Ankerplatte waagerecht ein, führen Sie die Kabel durch ihre Öffnungen und lassen Sie die Gewindeteile der Anker über die Oberfläche hinausragen. Lassen Sie den Beton mindestens 24 Stunden aushärten. Bestimmen Sie die Lage der Platte zur Zahnstange anhand der Abbildung: Der waagerechte Abstand von 95 mm und die Höhe von 106 mm beziehen sich auf die im Schnitt markierten Flächen. Verwechseln Sie diese Maße nicht mit den Fundamentmaßen.

Ankerplatte, Öffnungen und M12-Befestigung
Ankerplatte, Öffnungen und M12-Befestigung
Lage der Ankerplatte zur BXV-Zahnstange
Lage der Ankerplatte zur BXV-Zahnstange

Montage und Höheneinstellung

Nehmen Sie die Abdeckung ab und setzen Sie den Antrieb auf die Platte. Die Kabel müssen durch die Unterseite des Gehäuses und korrekt eingesetzte Kabelverschraubungen geführt werden. Heben Sie den Antrieb während der Einstellung mithilfe der Gewindefüße um 5–10 mm, damit Spielraum für die Einstellung des Zahneingriffs bleibt.

Montage des BXV-Antriebs auf der Platte
Montage des BXV-Antriebs auf der Platte
Kabelverschraubung und Höheneinstellung des BXV-Antriebs
Kabelverschraubung und Höheneinstellung des BXV-Antriebs

Zahnstange und Eingriffsspiel

Entriegeln Sie den Antrieb und befestigen Sie die Zahnstange, während Sie den Flügel von Hand bewegen. Verwenden Sie beim Verbinden der Zahnstangensegmente unter der Verbindungsstelle ein Hilfsstück der Zahnstange, damit die Zähne nahtlos ineinandergreifen. Stellen Sie nach der Montage die vertikale und horizontale Position des Antriebs ein.

Montage der Zahnstange BXV
Montage der Zahnstange BXV

Lassen Sie zwischen Zahnstange und Ritzel ein Spiel von 1–2 mm. Das Gewicht des Tores darf nicht auf dem Antrieb lasten. Bewegen Sie das Tor von Hand über den gesamten Laufweg, prüfen Sie den Zahneingriff und die Verbindungen der Zahnstange und ziehen Sie erst danach die Muttern und Unterlegscheiben an den Ankern fest.

Spiel von 1–2 mm und Einstellung des Zahneingriffs BXV
Spiel von 1–2 mm und Einstellung des Zahneingriffs BXV

Mechanische Endschalter

Schieben Sie den Torflügel von Hand in die geöffnete Position. Befestigen Sie den Öffnungsendschalter an der Zahnstange so, dass seine Anlaufschräge den Feder-Mikroschalter zuverlässig betätigt. Stellen Sie den Schließendschalter auf dieselbe Weise ein. Sichern Sie die Endschalter fest. Der feste mechanische Toranschlag und der Schaltanschlag des Antriebs erfüllen unterschiedliche Funktionen.

Lassen Sie in der dargestellten Ausführung an der Endposition etwa 20 mm Abstand zum festen Anschlag. Prüfen Sie den Nachlauf bei tatsächlicher Geschwindigkeit und Belastung.

Mechanischer Schaltanschlag beim Öffnen
Mechanischer Schaltanschlag beim Öffnen
Mechanischer Schaltanschlag beim Schließen
Mechanischer Schaltanschlag beim Schließen

Verkabelung

AnschlussKabel / Bedingung
Netz 230 V AC, L/N/PE3G × 1,5 mm² bis 20 m; 3G × 2,5 mm² bei 20–30 m.
BedienelementeAderzahl je nach Steuerung, Querschnitt 0,5 mm² für die angegebenen kurzen Leitungswege.
Lichtschranken DIR10TX: 2 × 0,5 mm²; RX: 4 × 0,5 mm². Die Verbindung von TX und NC-Kontakt ist einzuhalten.
AntenneRG58, höchstens 10 m; empfohlen bis 5 m.
RSE / CRPUTP CAT 5; separate serielle Verbindung, keine Motorversorgung.

Die Aderzahl muss für den gesamten gewählten Schaltplan ausreichen. Bei längeren Leitungswegen, gleichzeitig betriebenen Verbrauchern oder anderem Zubehör muss ein Techniker den Querschnitt anhand von Stromstärke und Spannungsabfall neu berechnen. Schützen Sie die Kabel vor Beschädigungen und Kontakt mit Motor oder Transformator; führen Sie Netzleitung und Niederspannungskreise mit ausreichendem Abstand voneinander. Führen Sie Netzleitung und Niederspannungskreise mit ausreichendem Abstand voneinander.

Manuelle Entriegelung bei Stromausfall

Trennen Sie vor der manuellen Bewegung die Stromversorgung und sichern Sie den Torflügel. Das Entriegeln eines beschädigten oder unausgeglichenen Tores kann zu einer unkontrollierten Bewegung führen.

  1. Stecken Sie den Schlüssel ins Schloss und drehen Sie ihn in die im Bild angegebene Pfeilrichtung.
  2. Ziehen Sie den Entriegelungshebel wie abgebildet und öffnen Sie ihn.
  3. Bewegen Sie das Tor kontrolliert von Hand und halten Sie Personen aus dem Laufweg fern.
  4. Bringen Sie den Hebel zum erneuten Verriegeln wieder in seine Ausgangsposition und verriegeln Sie den Mechanismus. Prüfen Sie vor einem Fahrbefehl, ob der Antrieb verriegelt ist.
Manuelle Entriegelung und erneute Verriegelung BXV
Manuelle Entriegelung und erneute Verriegelung BXV

Orientierung auf der Steuerplatine ZN7

Die ZN7 verfügt über ein Display und die Tasten ESC, Pfeiltasten und ENTER. Einstellungen, Zeiten und Benutzer werden über das Menü verwaltet. Die Anschlüsse AF, Memory Roll, R700/R800, RSE und RIOCN8WS haben unterschiedliche Funktionen. Stecken Sie die Karte nur ein oder aus, wenn Netzversorgung und Batterien getrennt sind.

Display, Klemmen und Anschlüsse der Steuerplatine ZN7
Display, Klemmen und Anschlüsse der Steuerplatine ZN7

BildnummerElement
1 / 2 / 3Motor / Encoder / Endschalter
4 / 5 / 6Befehle und Sicherheit / Antenne / AF
7 / 8 / 9 / 10Memory Roll / R700 oder R800 / RSE / RIOCN8WS
11 / 12Display / Programmiertasten
13 / 14 / 15A–B–GND serielle Verbindung / A–B Tastatur / S1–GND Transponder
16 / 17 / 18GSM-Modul / RGP1 / Zubehör und Beleuchtung
19 / 20 / 21 / 22Zubehörsicherung / Platineneingang / Netzsicherung / Netzanschluss

Klemmen und Stromversorgung ZN7

KlemmenVerwendung / Spannung / Polarität
L / N / PENetz 230 V AC, 50/60 Hz für BXV06AGS. PE ist der Schutzleiter; bei AC gibt es kein +/−.
10 / 11Zubehör: normalerweise 24 V AC, bei Batteriebetrieb 24 V DC, Summe der Verbraucher höchstens 40 W. Bei DC 10 = Plus (+), 11 = Minus (−); bei AC ohne Polarität.
10 / EWarnleuchte oder Zyklusleuchte, 24 V AC/DC, max. 25 W. Bei DC ist 10 der gemeinsame Pluspol, E der geschaltete Ausgang.
10 / 5Torstatusanzeige, 24 V AC/DC, max. 3 W. Bei DC ist 10 der gemeinsame Pluspol, 5 der geschaltete Ausgang; keine dauerhafte Stromversorgung.
24 / 0Interne Stromversorgung der Platine aus dem Netzteil; nicht als Zubehör-Ausgang oder externer Batterieeingang anschließen.
M / N24-V-DC-Motor; die Verdrahtung der passenden Ausführung beibehalten. Kein 230-V-Anschluss.
+ / E / −Encoder: Stromversorgung +/− und Signal E; kein universeller Zubehör-Ausgang.
F / FA, F / FCF gemeinsam, FA Öffnen, FC Schließen; NC-Endschalterkontakte ohne Polarität.
A / B / GND – RSESerielle Schnittstelle mit RSE-Karte; nicht mit A/B der Tastatur verwechseln.

Stromversorgungsausgang für Zubehör ZN7, 10 (+) und 11 (−) bei DC
Stromversorgungsausgang für Zubehör ZN7, 10 (+) und 11 (−) bei DC

Befehle und Sicherheitskontakte

KlemmenKontakt / Funktion
1–2NC-STOPP; F1 = ON aktivieren, wenn angeschlossen. Werkseinstellung F1 = OFF. Ohne Polarität.
2–7NO-Befehl; Funktion wird über F7 ausgewählt. Potentialfreier Kontakt ohne Polarität.
2–3PNO-Teilöffnung oder vollständige Öffnung je nach F8. Potentialfreier Kontakt ohne Polarität.
2–CX / 2–CYNC-Sicherheitseingänge; F2/F3 einstellen. Ohne Polarität.
10 / TSGetestete Stromversorgung der Lichtschranken gemäß Schaltplan; F5 nicht ohne korrekten Anschluss aktivieren.
A–B / R800Codetastatur mit Dekodierkarte R800, F14 = 1.
S1–GND / R700Transponder oder Lesegerät mit R700, F14 = 0.
Antenne / AFRG58 und Funksteckkarte mit passender Frequenz/Codierung.

STOP, Befehle, Lesegerät und Tastatur an ZN7
STOP, Befehle, Lesegerät und Tastatur an ZN7

Signalleuchte und Statusanzeige

KLED24, 24 V AC/DC und 2 W, anschließen an 10–E; für die Signalleuchte einstellen: F18 = 0. Bei KLED24 ist die Zuleitung nicht separat mit +/− gekennzeichnet. Bei AC gibt es keine Gleichspannungspolarität; bei DC ist 10 der positive gemeinsame Anschluss der Platine. Keine 230-V-Signalleuchte an diesen 24-V-Ausgang anschließen.

Der Ausgang 10–5 ist für eine kleine Statusanzeige vorgesehen, max. 3 W, mit Einstellung F10. Der Modus für das Zykluslicht F18 = 1 erfordert eine automatische Schließzeit; das Licht bleibt ab dem Öffnen bis zum vollständigen Schließen einschließlich der Wartezeit eingeschaltet.

Licht, Signalleuchte und Statusanzeige an ZN7
Licht, Signalleuchte und Statusanzeige an ZN7
Anschluss der 24-V-Signalleuchte CAME KLED24
Anschluss der 24-V-Signalleuchte CAME KLED24

Lichtschranken und Sicherheitstest

CAME DIR10 besteht aus einem Sender TX und einem Empfänger RX mit einer Reichweite von 10 m. Stellen Sie den Jumper des Empfängers auf 24 V. Das Paar nimmt bei 24 V AC 60 mA auf. Die Stromversorgung des RX ist gekennzeichnet mit 10 (+), 2 (−); TX hat die Klemmen TX und 2; der Hersteller gibt in dieser Zeichnung keine separate Kennzeichnung +/− dafür an. Bei Wechselstromversorgung gilt keine Gleichspannungspolarität. Der TX-Anschluss ist Teil der Synchronisierung; verbinden Sie RX TX mit TX TX gemäß Schaltplan und ersetzen Sie diese Verbindung nicht durch eine direkte Zuleitung von Klemme 10 der Platine.

Klemmen des Senders TX und Empfängers RX der CAME-DIR10-Lichtschranken
Klemmen des Senders TX und Empfängers RX der CAME-DIR10-Lichtschranken
DIR10-Jumper für die Versorgung mit 12 oder 24 V
DIR10-Jumper für die Versorgung mit 12 oder 24 V

LichtschrankenklemmeStandardanschlussAnschluss mit Test
RX 10 (+)Platine 10Platine 10
RX 2 (−) und RX CPlatine 2Platine 2
RX TX ↔ TX TXTX zwischen Empfänger und Sender verbindenGleiche Verbindung
TX 2Platine 2Platine TS
RX NCPlatine CXPlatine CX

Der Kontakt C–NC ist ein potenzialfreier Sicherheitskontakt. Er hat keinen Plus- oder Minuspol. Der Anschluss der Stromversorgung und der des Kontakts sind zwei unterschiedliche Stromkreise. Bei DC ist 10 der Pluspol; der negative Anschluss RX 2 ist in diesem konkreten Schaltplan mit dem gemeinsamen Anschluss 2 der Platine verbunden. Verwechseln Sie Klemme 2 nicht mit der Versorgungsklemme 11.

Bei Anschluss des Kontakts an CX stellen Sie F2 = C1. Bei Anschluss des Kontakts an CY wählen Sie die entsprechende Reaktion über F3. C1 öffnet beim Schließen erneut, C2 schließt beim Öffnen erneut, C3 stoppt mit anschließendem automatischem Schließen und erfordert F19; C4 wartet, bis das Hindernis beseitigt ist, und setzt dann die Bewegung fort.

Standardanschluss synchronisierter Lichtschranken an ZN7
Standardanschluss synchronisierter Lichtschranken an ZN7

Testanschluss über TS

Beim Test wird TX 2 auf TS verlegt, während RX 2 und RX C an Klemme 2 der Platine angeschlossen bleiben. Die Verbindung von TX zwischen Sender und Empfänger bleibt bestehen. Ändern Sie zuerst bei abgeschalteter Stromversorgung die Verdrahtung und aktivieren Sie erst danach den Test.

Stellen Sie ein: F5 = 1 für CX, 2 für CY oder 4 für CX und CY. Bei einem Testfehler wird E4 angezeigt und der Antrieb führt keinen Befehl aus. Die Funktion wird zusammen mit aktiven Sicherheitseingängen verwendet.

Anschluss synchronisierter Lichtschranken mit TS-Test an ZN7
Anschluss synchronisierter Lichtschranken mit TS-Test an ZN7

Prüfen Sie nach dem Anschluss, ob der Lichtstrahl während der jeweiligen Bewegung unterbrochen und anschließend wieder freigegeben wird. Überbrücken Sie den Sicherheitseingang nicht als dauerhafte Lösung für eine Störung.

Sicherheitsleisten

Schließen Sie eine Kontaktleiste mit NC-Kontakt zwischen 2 und CX oder CY an und wählen Sie C7 – erneutes Öffnen beim Schließen, oder C8 – erneutes Schließen beim Öffnen. Ein potenzialfreier Kontakt hat keine Polarität. Schließen Sie eine Widerstandskontaktleiste nicht wie einen gewöhnlichen NC-Kontakt an; sie muss über eine geeignete Schnittstelle für die jeweilige Steuerung verfügen.

Erste Inbetriebnahme von ZN7

  1. Prüfen Sie den freien Lauf, die Zahnstange, die festen und die Schaltanschläge, die Verriegelung des Antriebs, die Verdrahtung und die Sicherung der Gefahrenstellen.
  2. Schalten Sie die Stromversorgung ein und prüfen Sie das Display. Stellen Sie ein: A1 = 2 für einen Motor bis 600 kg, F54 entsprechend der Richtung und F1 entsprechend dem angeschlossenen STOP.
  3. Stellen Sie F2/F3 für die angeschlossenen Schutzeinrichtungen und gegebenenfalls F5 für den Test ein. Lassen Sie nicht verwendete Eingänge deaktiviert. Für den Einlernvorgang muss F11 = ON sein.
  4. Führen Sie aus: A3 – Einlernen des Fahrwegs.
  5. Stellen Sie die Betriebsparameter und Benutzer ein und prüfen Sie den vollständigen Zyklus, die Teilöffnung, jede Sicherheitseinrichtung, die Signalleuchte sowie das Verhalten nach einem Netzausfall.

Der erste normale Fahrvorgang nach dem Einschalten der Stromversorgung ist das Öffnen; warten Sie, bis es abgeschlossen ist. Die Kalibrierung A3 hat eine eigene Sequenz. Stoppen Sie bei ungewöhnlichen Geräuschen, Vibrationen oder einer falschen Bewegungsrichtung sofort mit ESC/STOP und beheben Sie die Ursache.

A3 – automatisches Einlernen des Fahrwegs

Voraussetzungen: A1 und F54 korrekt eingestellt, STOP konfiguriert, Encoder aktiv, Endschalter korrekt eingestellt und feste Anschläge vorhanden. Bewegen Sie den Torflügel manuell ungefähr in die Mitte und verriegeln Sie den Antrieb erneut. Der Bereich muss frei bleiben.

Während der Kalibrierung sind die Sicherheitseinrichtungen außer Betrieb; die einzige Ausnahme ist der Stopp über die ESC-Taste. Der Techniker muss die gesamte Bewegung überwachen und verhindern, dass Personen in den Fahrweg gelangen.

  1. Drücken Sie ENTER, wählen Sie mit den Pfeiltasten A3 aus und bestätigen Sie mit ENTER.
  2. Wählen Sie ON und bestätigen Sie mit ENTER.
  3. Der Antrieb fährt zuerst bis in die Endlage „geschlossen“; auf dem Display wird CL1 angezeigt.
  4. Anschließend fährt er bis in die Endlage „offen“; auf dem Display wird OP1 angezeigt.
  5. Prüfen Sie nach Abschluss den gesamten Fahrweg und die Schutzeinrichtungen. Bei E1/E2 beheben Sie zunächst die Ursache gemäß Diagnose; die Einlernfahrt nicht aufgrund eines mechanischen Defekts wiederholen.
Kalibrierung ZN7 – Schließen CL1 und Öffnen OP1
Kalibrierung ZN7 – Schließen CL1 und Öffnen OP1

Programmierung über das Display

Programmieren Sie bei angehaltenem Antrieb. ENTER öffnet das Menü und bestätigt die Auswahl; Pfeile </> wählen einen Menüpunkt aus oder ändern einen Wert. Drücken Sie nach einer Änderung zur Bestätigung ENTER. ESC verwirft eine nicht bestätigte Änderung, geht zurück oder verlässt das Menü. Im Normalbetrieb hält ESC den Antrieb an; mit den Pfeiltasten kann eine Testfahrt ausgeführt werden.

Tasten ESC, Pfeile und ENTER am ZN7
Tasten ESC, Pfeile und ENTER am ZN7

Fett gedruckt sind die ausdrücklich angegebenen Werkseinstellungen des jeweiligen Menüs. Zubehörfunktionen werden nur angezeigt, wenn die erforderliche Karte eingesetzt oder die zugehörige Funktion aktiviert ist. Notieren Sie vor Änderungen die aktuellen Einstellungen. Ein niedrigerer Empfindlichkeitswert bei F34/F35 bedeutet eine höhere Empfindlichkeit; nach Änderungen an Geschwindigkeit, Drehmoment oder Empfindlichkeit müssen Kräfte und Schutzeinrichtungen überprüft werden.

F-Funktionen

Funktion und BedeutungWerte / Werkseinstellung
F1 – Vollständiger Stopp
NC-Eingang 1–2. STOP deaktiviert das automatische Schließen; die Bewegung kann mit einem neuen Befehl fortgesetzt werden. Ohne angeschlossenen STOP-Eingang auf OFF belassen.
OFF
ON
F2 – Eingang CX
Kontakt 2–CX; entsprechend der Lichtschranke oder Sicherheitskontaktleiste auswählen. C3 erfordert F19.
OFF – deaktiviert
C1 – beim Schließen erneut öffnen
C2 – beim Öffnen erneut schließen
C3 – anhalten und anschließend automatisch schließen
C4 – auf das Beseitigen des Hindernisses warten und dann fortsetzen
C7 – Sicherheitskontaktleiste: beim Schließen erneut öffnen
C8 – Sicherheitskontaktleiste: beim Öffnen erneut schließen
F3 – Eingang CY
Kontakt 2–CY; zweiter unabhängiger Sicherheitseingang. C3 erfordert F19.
OFF – deaktiviert
C1 – beim Schließen erneut öffnen
C2 – beim Öffnen erneut schließen
C3 – anhalten und anschließend automatisch schließen
C4 – auf das Beseitigen des Hindernisses warten und dann fortsetzen
C7 – Sicherheitskontaktleiste: beim Schließen erneut öffnen
C8 – Sicherheitskontaktleiste: beim Öffnen erneut schließen
F5 – Lichtschrankentest
Erfordert, dass der zu prüfende Stromkreis über TS angeschlossen ist. Bei Funkgeräten ist der Test immer aktiv.
0 – deaktiviert
1 – CX
2 – CY
4 – CX und CY
F6 – Totmannbetrieb
Wird die Taste losgelassen, hält der Antrieb an; alle anderen Bedieneinrichtungen sind deaktiviert. Nur für überwachte Bedienung verwenden; die Richtung jeder Taste durch einen Test überprüfen.
0 – deaktiviert
1 – aktiviert
F7 – Befehl 2–7
Weist einem kabelgebundenen Befehl eine Funktion zu.
0 – öffnen – schließen – Richtungswechsel
1 – öffnen – STOP – schließen – STOP
2 – nur öffnen
3 – nur schließen
F8 – Befehl 2–3P
Die Teilöffnung wird bei aktiviertem Encoder durch F36 und bei deaktiviertem Encoder durch F71 festgelegt.
1 – teilweise öffnen
2 – vollständig öffnen
F9 – Hindernis bei stehendem Motor
Bei vollständig geöffneter, geschlossener oder angehaltener Toranlage wird eine Bewegung verhindert, wenn die Schutzeinrichtung ein Hindernis erkennt.
OFF
ON
F10 – Torzustandsanzeige
Ausgang 10–5, 24 V AC/DC, max. 3 W.
0 – leuchtet bei geöffnetem Tor und während der Bewegung
1 – blinkt beim Öffnen alle 0,5 s und beim Schließen alle 1 s; geöffnet = leuchtet, geschlossen = aus
F11 – Encoder
Steuert die Verlangsamung, Hinderniserkennung und Empfindlichkeit.
ON – aktiviert
OFF
F12 – Sanftanlauf
In den ersten Sekunden nach dem Befehl erfolgt die Bewegung mit niedriger Geschwindigkeit.
OFF
ON
F14 – Sensortyp
Zugangselement mit der entsprechenden Decodierkarte.
0 – Transponder / Kartenleser mit R700
1 – Codetastatur mit R800
F18 – Leuchte 10–E
Ausgang 24 V AC/DC, max. 25 W. Die Zyklusbeleuchtung erfordert eine eingestellte automatische Schließung.
0 – Warnleuchte während der Bewegung
1 – Zyklusbeleuchtung vom Öffnen bis zum vollständigen Schließen, auch während der Wartezeit
F19 – Automatisches Schließen
Wartezeit nach dem vollständigen Öffnen. Wird nach einem vollständigen STOP, bei einem Stromausfall oder bei Auslösung der Hinderniserkennung nicht aktiviert.
OFF – deaktiviert
1 bis 180 s
F20 – Schließen nach Teilöffnung
Erfordert die Aktivierung von F19; dieselben Einschränkungen gelten bei STOP, Stromausfall und Hinderniserkennung.
OFF
1 bis 180 s
10 s – Werkseinstellung
F21 – Vorwarnblinken
Vorlaufzeit der Warnleuchte vor der Bewegung.
OFF
1 bis 10 s
F28 – Öffnungsgeschwindigkeit
Prozentwert der maximalen Öffnungsgeschwindigkeit; nach einer Änderung den gesamten Bewegungsablauf und die Sicherheit überprüfen.
60 bis 100 %
100 % – Werkseinstellung
F30 – Verlangsamungsgeschwindigkeit
Verlangsamung beim Öffnen und Schließen; nur bei aktiviertem Encoder.
10 bis 50 %
50 % – Werkseinstellung
F34 – Empfindlichkeit während der Fahrt
Hinderniserkennung während der normalen Bewegung. Ein niedrigerer Wert bedeutet eine höhere Empfindlichkeit.
10 bis 100 %
10 % – höchste Empfindlichkeit
100 % – niedrigste Empfindlichkeit
F35 – Empfindlichkeit bei der Verzögerung
Nur mit aktivem Encoder; nach der Änderung die Kräfte überprüfen.
10 bis 100 %
10 % – höchste Empfindlichkeit
100 % – niedrigste Empfindlichkeit
F36 – Teilöffnungspunkt
Anteil des Gesamtwegs; nur mit aktivem Encoder.
10 bis 80 %
10 % – Werkseinstellung
F37 – Verzögerungspunkt beim Öffnen
Beginn der Verzögerung in Prozent des Gesamtwegs; nur mit Encoder.
10 bis 60 %
25 % – Werkseinstellung
F38 – Verzögerungspunkt beim Schließen
Beginn der Verzögerung in Prozent des Gesamtwegs; nur mit Encoder.
10 bis 60 %
25 % – Werkseinstellung
F49 – Serielle Schnittstelle RSE
Erfordert eine Karte im RSE-Steckplatz.
0 – ausgeschaltet
1 – gekoppelte Antriebe
3 – CRP-Kommunikation
F50 – Daten speichern
Benutzer, Zeiten und Konfiguration auf Memory Roll speichern; die Funktion wird nur bei eingesetztem Speicher angezeigt.
0 – nicht ausführen
1 – speichern
F51 – Daten laden
Gespeicherte Daten von Memory Roll laden; die Funktion wird nur bei eingesetztem Speicher angezeigt.
0 – nicht ausführen
1 – laden
F52 – Übertragung MASTER → SLAVE
Parameter auf den zweiten Antrieb übertragen; nur bei gekoppelter RSE-Verbindung.
OFF
ON – übertragen
F54 – Öffnungsrichtung
Entsprechend der tatsächlichen Montage auswählen.
0 – nach links
1 – nach rechts
F56 – CRP-Adresse
Eindeutige Adresse der Platine bei mehreren Antrieben an CRP.
1 bis 255
F63 – Serielle Übertragungsgeschwindigkeit
Auf denselben Wert wie das angeschlossene System einstellen.
0 – 1 200 bps
1 – 2 400 bps
2 – 4 800 bps
3 – 9 600 bps
4 – 14 400 bps
5 – 19 200 bps
6 – 38 400 bps
7 – 57 600 bps
8 – 115 200 bps
F65 – RIO ED T1
Erste Funk-Sicherheitsleiste; nur mit passender RIO-Schnittstelle.
OFF
P0 – STOPP, kein automatisches Schließen; Fortsetzung mit einem neuen Befehl
P7 – beim Schließen wieder öffnen
P8 – beim Öffnen wieder schließen
F66 – RIO ED T2
Zweite Funk-Sicherheitsleiste; Kanal T2 und diesen Eintrag auf dem Display überprüfen.
OFF
P0 – STOPP, kein automatisches Schließen; Fortsetzung mit einem neuen Befehl
P7 – beim Schließen wieder öffnen
P8 – beim Öffnen wieder schließen
F67 – RIO PH T1
Erste Funk-Lichtschranken; nur mit RIO-Schnittstelle. P3 erfordert automatisches Schließen.
OFF
P1 – beim Schließen wieder öffnen
P2 – beim Öffnen wieder schließen
P3 – Teilstopp mit Automatik
P4 – auf das Beseitigen des Hindernisses warten
F68 – RIO PH T2
Zweite Funk-Lichtschranken; nur mit RIO-Schnittstelle. P3 erfordert automatisches Schließen.
OFF
P1 – beim Schließen wieder öffnen
P2 – beim Öffnen wieder schließen
P3 – Teilstopp mit Automatik
P4 – auf das Beseitigen des Hindernisses warten
F71 – Teilöffnungszeit
Wird bei deaktiviertem Encoder F11 verwendet; bei aktivem Encoder wird F36 eingestellt.
5 bis 40 s

Benutzer und System U / A / H

Funktion und BedeutungOptionen / Bestätigung
U1 – Neuen Benutzer hinzufügen
Fernbedienung/Zugangselement koppeln; maximal 250 Benutzer.
1 – Schritt für Schritt
2 – sequenziell
3 – nur öffnen
4 – Teilöffnung
U2 – Einzelnen Benutzer löschen
Speichernummer mit den Pfeiltasten auswählen oder die entsprechende Fernbedienung betätigen; ENTER bestätigt, CLr zeigt die Löschung an.
OFF
ON – Benutzer auswählen und löschen
U3 – Alle löschen
Löscht alle gespeicherten Benutzer.
0 – nicht ausführen
1 – löschen
U4 – Funkcodierung
Bei Auswahl von 2 oder 3 werden gespeicherte Sender mit einer anderen Codierung gelöscht. Vor der Bestätigung die Benutzer notieren und die Ausführung der Steuerung überprüfen.
1 – alle unterstützten Codierungen
2 – Rolling Code
3 – TWIN / TW key block
A1 – Motortyp
Für BXV06AGS muss der Wert 2 sein. Eine andere Auswahl ändert nicht die Tragfähigkeit des Motors.
1 – 400 kg
2 – 600 kg
3 – 800 kg
4 – 1 000 kg
A3 – Weg einlernen
Automatische Kalibrierung starten.
OFF
ON – starten
A4 – Parameter zurücksetzen
Stellt die Werkseinstellungen wieder her und löscht den eingelernten Weg. Vor der Inbetriebnahme neu einstellen und die Sicherheit überprüfen.
OFF
ON – ausführen
A5 – Bewegungszähler
Anzeige der Anzahl einzelner Bewegungen; dies ist nicht die Anzahl vollständiger Öffnungs-/Schließzyklen.
001 = 100 Bewegungen
010 = 1 000
100 = 10 000
999 = 99 900
CSI = Serviceeinsatz
A6 – Motordrehmoment
Entsprechend der Mechanik einstellen; nach der Änderung die Kräfte messen und die Schutzfunktion überprüfen.
1 – Minimum bis 5 – Maximum
H1 – Firmwareversion
FW- und GUI-Version anzeigen; für den Service und zur Überprüfung der Ausführung notieren.
Version anzeigen

Handsender einlernen und löschen

Der Speicher ZN7 hat eine Kapazität von 250 Benutzern. Der Empfänger muss in AF eingesetzt sein und sowohl hinsichtlich der Frequenz als auch der Codierung zum Sender passen. Ein Beispiel für einen Festcode mit 433,92 MHz ist TOP-432EE mit AF43S. U4 kann die unterstützten Codierungen einschränken; dieselbe Frequenz allein reicht nicht aus.

  1. Wählen Sie unter U1 die Funktion aus: 1 Schrittbetrieb, 2 Sequenzbetrieb, 3 nur öffnen oder 4 teilweise öffnen.
  2. Bestätigen Sie mit ENTER und senden Sie den Code, indem Sie die ausgewählte Taste am Handsender drücken.
  3. Wiederholen Sie den Vorgang für den nächsten Benutzer. Notieren Sie die Speicherplätze und die zugeordneten Befehle und prüfen Sie anschließend die tatsächliche Funktion.

Einen einzelnen Benutzer löschen Sie über U2: Wählen Sie ON, wählen Sie mit den Pfeiltasten die Nummer aus oder aktivieren Sie den entsprechenden eingelernten Sender und bestätigen Sie mit ENTER. Die Anzeige CLr bestätigt den Löschvorgang. U3 = 1 löscht alle Benutzer.

U4 = 2 (Rolling Code) oder 3 (TWIN) löscht zuvor eingelernte Sender mit einer anderen Codierung. Prüfen Sie vor der Änderung das System, die Version H1 und die Dokumentation der Handsender; verwenden Sie diese Änderung nicht zur versuchsweisen Behebung eines Empfängerfehlers.

Datensicherung über Memory Roll

  1. Trennen Sie das Gerät vom Netz und gegebenenfalls von den Batterien und stecken Sie den Memory Roll in den dafür vorgesehenen Anschluss.
  2. Schalten Sie die Stromversorgung ein; zum Speichern der Daten verwenden Sie F50 = 1, zum Laden F51 = 1. Beim Laden werden die Daten der Steuerplatine durch die gespeicherten Daten ersetzt.
  3. Trennen Sie nach Abschluss erneut die Stromversorgung und nehmen Sie die Speicherkarte heraus.
  4. Prüfen Sie nach dem Laden Modell, Richtung, Schutzeinrichtungen und alle Befehle. Diese ZN7 verfügt über einen Memory-Roll-Anschluss; verwenden Sie keinen nicht vorhandenen USB-Anschluss.

Kopplung zweier Antriebe

In jede Steuerplatine wird eine RSE-Karte eingesetzt; die Verbindung erfolgt über CAT 5 gemäß Abbildung an A–B–GND. Schließen Sie die Steuer- und Sicherheitseinrichtungen an die MASTER-Steuerplatine an. Stellen Sie dort F49 = 1, die Richtung über F54 und die Übertragung der Parameter über F52 ein. Lernen Sie die Benutzer an der MASTER-Steuerplatine ein; Teilöffnung und Schrittbetrieb funktionieren wie im dargestellten gemeinsamen System.

RSE und MASTER–SLAVE-Verbindung für zwei BXV-Antriebe
RSE und MASTER–SLAVE-Verbindung für zwei BXV-Antriebe

Drahtlose Sicherheitseinrichtung RIO

RIOCN8WS verwendet einen separaten RIO-Anschluss. F65/F66 konfigurieren zwei drahtlose Sicherheitskontaktleisten und F67/F68 zwei Lichtschrankenkanäle. Überprüfen Sie die tatsächliche Bezeichnung der Funktion und des Kanals auf dem Display. Der Test der drahtlosen Sicherheitseinrichtung ist weiterhin aktiv; beheben Sie einen Verbindungsverlust (E17) oder eine fehlende Konfiguration (E18), bevor Sie den Betrieb wieder aufnehmen.

A4 – Parameter zurücksetzen

Notieren Sie vor dem Zurücksetzen die Version H1, die Einstellungen und die Benutzer; falls Sie einen Memory Roll haben, sichern Sie die Daten. Wählen Sie unter A4 ON und bestätigen Sie mit ENTER. Bei der hier beschriebenen Ausführung werden die Werkseinstellungen wiederhergestellt und die eingelernte Fahrstrecke gelöscht.

Stellen Sie nach dem Zurücksetzen A1, F54, F1, die Sicherheitseingänge und das Einlernen über A3 erneut ein. Überprüfen Sie die Schutzeinrichtungen, bevor Sie den normalen Betrieb aufnehmen. Das Löschen der Benutzer erfolgt über die separate Funktion U3. Bei einer Steuerplatine mit einem anderen Menü kann A4 einen abweichenden Umfang des Zurücksetzens haben; richten Sie sich nach der konkreten Ausführung.

Diagnose anhand der Displayanzeige

CodeBedeutung / Prüfung
E1Kalibrierungsfehler. Prüfen Sie A3, die Mechanik, die Richtung und die Endschalter.
E2Einstellungsfehler. Prüfen Sie das Modell A1, die Richtung F54 und ob der Einlernvorgang abgeschlossen ist.
E3Encoderfehler. Prüfen Sie bei abgeschalteter Stromversorgung den Anschluss +/E/− und die Leitungen; lernen Sie nach der Reparatur erneut ein.
E4Fehler beim Sicherheitstest. Prüfen Sie TX an TS, die Stromversorgung, den NC-Kontakt und F5.
E7Arbeitszeitüberschreitung. Prüfen Sie den Widerstand, die Anschläge und ob die Bewegung vollständig ausgeführt wird.
E9Hindernis beim Schließen. Beseitigen Sie das tatsächliche Hindernis; prüfen Sie die Zahnstange und die Empfindlichkeit.
E10Hindernis beim Öffnen. Prüfen Sie den Fahrweg und die korrekte Einstellung der Kräfte.
E11Zu viele aufeinanderfolgende Hindernisse. Beheben Sie den mechanischen Fehler oder die Ursache für das Auslösen der Schutzeinrichtung.
E13Beide Endschalterkontakte sind geöffnet. Prüfen Sie FA/FC/F und die Schaltanschläge.
E14Fehler bei der seriellen Kommunikation. Prüfen Sie RSE, CAT 5 und die Konfiguration.
E15Inkompatibler Sender. Prüfen Sie AF, die Frequenz und U4.
E17Kommunikationsstörung des drahtlosen Systems. Prüfen Sie RIO, die Geräte und mögliche Störquellen.
E18Das drahtlose System ist nicht konfiguriert. Prüfen Sie RIO und die entsprechenden Einstellungen F65–F68.

Wenn sich das Tor nicht bewegt, prüfen Sie die Stromversorgung, die Entriegelung des Antriebs, STOP und aktive Sicherheitseingänge, einen dauerhaft gedrückten Taster sowie die Batterie des Handsenders. Öffnet das Tor, schließt es aber nicht, prüfen Sie die Lichtschranken und deren NC-Kontakt. Überbrücken Sie eine defekte Schutzeinrichtung nicht dauerhaft.

Sicherungen der ZN7 für 230 V

StromkreisSchnellsicherung
Netz LINE1,6 A-F
Zubehör2 A-F

Prüfen Sie die Sicherungen bei getrennter Netz- und Batterieversorgung. Ersetzen Sie die Sicherung nur durch eine mit identischem Wert und Typ; beseitigen Sie zuerst die Ursache des Kurzschlusses oder der Überlastung.

Wartung und Service

Prüfen Sie regelmäßig, ob Fahrweg und Zahnstange sauber sind, der manuelle Lauf leichtgängig ist, der Antrieb fest sitzt, die Schaltanschläge korrekt eingestellt sind, die Kabel in Ordnung sind, die Entriegelung funktioniert und alle Schutzeinrichtungen einsatzbereit sind. Trennen Sie vor der Reinigung und vor Arbeiten am Gerät die Netzversorgung und die Batterie-Notstromversorgung. Stoppen Sie den Betrieb bei Beschädigungen, ungewöhnlichen Geräuschen oder Vibrationen und beseitigen Sie die Ursache.

Stellen Sie das Drehmoment A6 und die Empfindlichkeit F34/F35 entsprechend der tatsächlichen Mechanik ein; kaschieren Sie keinen Widerstand und keinen Defekt durch Erhöhen des Drehmoments. Prüfen Sie nach Änderungen oder Wartungsarbeiten den gesamten Bewegungsablauf, die Kräfte und die Schutzeinrichtungen. Vermerken Sie H1, die Anzahl der einzelnen Bewegungen A5 und die Reparaturen im Protokoll. Übergeben Sie dem Benutzer die Anleitungen für die gesamte Anlage und zeigen Sie ihm die manuelle Entriegelung. Geben Sie Elektronik und Batterien bei der Entsorgung an einer dafür vorgesehenen Sammelstelle ab.

Technische Daten CAME BXV06AGS

ParameterWert
Maximales Flügelgewicht600 kg
Maximale Flügellänge18 m
Netzversorgung des Antriebs230 V AC, 50/60 Hz
Motorversorgung24 V DC
Leistung270 W
Schubkraft600 N
Maximale Laufgeschwindigkeit12 m/min
Maximalstrom – Angabe aus der technischen Tabelle des Herstellers11 A
SchutzartIP44
Betriebstemperatur−20 bis +55 °C
BetriebFür intensiven Betrieb; keine feste Anzahl von Zyklen pro Stunde.
Betriebszeit180 s
Standby-Verbrauch5,5 W
SchutzklasseI
Ritzel / EndschalterModul 4 / mechanisch
GehäusefarbeGrau RAL 7024
Steuerung in dieser AnleitungZN7, Display und ESC/Pfeiltasten/ENTER
Einstellung A12 – 600 kg
Abmessungen des Gehäuses (Breite × Tiefe × Höhe)290 × 212 × 363 mm
Montageplatte300 × 170 mm; Lochabstände gemäß Zeichnung

Maßzeichnung des Antriebs CAME BXV06AGS
Maßzeichnung des Antriebs CAME BXV06AGS

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Produkt: Antriebssatz für Schiebetor bis 600 kg CAME BXV06AGS, 801MS-0180 (D)
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