Antriebssatz für Schiebetor bis 600 kg CAME BXV06AGS, 801MS-0180 (D)
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| 12 kg |
Produktbeschreibung Antriebssatz für Schiebetor bis 600 kg CAME BXV06AGS, 801MS-0180 (D)
Antrieb CAME BXV06AGS ist geeignet für Schiebetore mit einem Gewicht von bis zu 600 kg und einer Flügellänge von bis zu 18 m. Er verfügt über einen elektromechanischen Endschalter. Der Antrieb ist nichtreversierbar.. Detaillierte technische Eigenschaften ». Handbuch herunterladen ».
CAME BXV06AGS mit Steuerplatine ZN7 ist ein Antrieb für Schiebetore mit 24-V-Gleichstrommotor und mechanischen Endschaltern. Der Netzanschluss erfolgt mit 230 V Wechselstrom. Er ist für einen Torflügel bis 600 kg und 18 m Länge. Berücksichtigen Sie Gewicht, Länge und Widerstand des Tors gemeinsam; eine höhere Leistung ersetzt keinen leichtgängigen manuellen Lauf.
Montage, Netzanschluss und Inbetriebnahme sind qualifiziertem Fachpersonal vorbehalten. Trennen Sie vor Arbeiten am Gerät den Netzanschluss und gegebenenfalls vorhandene Batterien. Lichtschranken und Encoder ersetzen weder feste Anschläge noch den Schutz von Gefahrenstellen und die Überprüfung der Kräfte am fertig montierten Tor.
Prüfen Sie vor der Montage das Typenschild des Antriebs, die ZN7-Platine, die Version H1 und deren Menü. Die nachstehenden technischen Daten und Anschlusspläne gelten für die beschriebene Ausführung. Die folgenden Einstellungen gelten für die Ausführung mit F28 = 60–100 %, F8 = 1/2 und U3 = 0/1. Bietet die Platine andere Werte oder Anschlüsse, verwenden Sie die Anleitung für die jeweilige Ausführung; diese drei Punkte allein bestimmen nicht die gesamte Firmware.
CAME BXV06AGS-Set
Beide Sets umfassen den Antrieb, einen Handsender, Lichtschranken, einen Funkempfänger und eine Signalleuchte. Prüfen Sie vor dem Anschließen die Kennzeichnungen des tatsächlich mitgelieferten Zubehörs. Weitere Komponenten, insbesondere Zahnstange und lokale Bedienelemente, sind passend zum jeweiligen Tor auszuwählen.
| Eigenschaft | CAME BXV06AGS |
|---|---|
| Set | ![]() CAME BXV06AGS, 801MS-0180 (D) |
| Maximales Flügelgewicht | 600 kg |
| Maximale Flügellänge | 18 m |
| Netz / Motor | 230 V AC / 24 V DC |
| Leistung / Kraft | 270 W / 600 N |
| Maximale Geschwindigkeit | 12 m/min |
| Motorauswahl A1 | 2–600 kg |
| Steuerung in dieser Anleitung | ZN7, Display und Menü |
Die Angabe 18 oder 20 m bezeichnet die maximale Flügellänge, nicht automatisch die Breite der freien Durchfahrt. Die Auswahl A1 ändert nicht die Tragfähigkeit des physischen Antriebs.
Zubehör und Anschlussbeispiele
Die folgenden Beispiele beziehen sich auf konkret gekennzeichnete Geräte. Verwenden Sie bei einem anderen Typ dessen eigene Klemmen und Parameter; dieselbe Funktion oder Frequenz allein bestätigt keine Kompatibilität.
| Komponente | Geprüftes Beispiel / Verwendung |
|---|---|
| Lichtschranken | CAME DIR10, 12/24 V AC/DC, Reichweite 10 m; Anschluss und Test TS. |
| Signalleuchte | CAME KLED24, 24 V AC/DC, 2 W; Ausgang 10–E. |
| Funkempfänger | CAME AF43S, steckbare AF-Karte, 433,92 MHz; Codierung zusammen mit U4 überprüfen. |
| Handsender | CAME TOP-432EE, Festcode 433,92 MHz; Beispiel für einen passenden Empfänger. |
| Zahnstange | Zahnstangen, Modul 4; Spiel und Befestigung. |
| Lokale Bedienelemente | Schalter, Taster und Lesegeräte; NO-Befehle und NC-Sicherheitskontakte gemäß Klemmenbelegung. |
Montage des Antriebs
Bei entriegeltem Antrieb muss sich das Tor über den gesamten Fahrweg leichtgängig bewegen lassen, ohne Gefälle, beschädigte Rollen oder die Gefahr, aus der Führung zu springen. Prüfen Sie feste mechanische Anschläge in geöffneter und geschlossener Stellung, die Stabilität des Untergrunds sowie den Schutz von Stellen, an denen der Flügel jemanden einklemmen könnte. Im Bereich des Antriebs darf kein Wasser stehen und kein direkter Wasserstrahl auf ihn treffen. Hat der Schiebetorflügel eine integrierte Schlupftür, darf der motorisierte Torlauf nur möglich sein, wenn diese sicher verriegelt ist.
Fundament und Ankerplatte
Das Montagebeispiel sieht eine Baugrube mit den Maßen 400 × 240 mm und einer Tiefe von 800 mm vor.. Passen Sie die Fundamentmaße an den Untergrund und das jeweilige Tor an. Die Schalung ragt 50 mm über das Gelände hinaus; verwenden Sie eine Bewehrung und M12-Anker. Für die Zuleitung zum Antrieb wird ein Schutzrohr mit Ø 40 mm empfohlen, für Zubehör Ø 25 mm und für ein eventuelles Entriegelungsseil Ø 20 mm.


Setzen Sie die Ankerplatte waagerecht ein, führen Sie die Kabel durch ihre Öffnungen und lassen Sie die Gewindeteile der Anker über die Oberfläche hinausragen. Lassen Sie den Beton mindestens 24 Stunden aushärten. Bestimmen Sie die Lage der Platte zur Zahnstange anhand der Abbildung: Der waagerechte Abstand von 95 mm und die Höhe von 106 mm beziehen sich auf die im Schnitt markierten Flächen. Verwechseln Sie diese Maße nicht mit den Fundamentmaßen.


Montage und Höheneinstellung
Nehmen Sie die Abdeckung ab und setzen Sie den Antrieb auf die Platte. Die Kabel müssen durch die Unterseite des Gehäuses und korrekt eingesetzte Kabelverschraubungen geführt werden. Heben Sie den Antrieb während der Einstellung mithilfe der Gewindefüße um 5–10 mm, damit Spielraum für die Einstellung des Zahneingriffs bleibt.


Zahnstange und Eingriffsspiel
Entriegeln Sie den Antrieb und befestigen Sie die Zahnstange, während Sie den Flügel von Hand bewegen. Verwenden Sie beim Verbinden der Zahnstangensegmente unter der Verbindungsstelle ein Hilfsstück der Zahnstange, damit die Zähne nahtlos ineinandergreifen. Stellen Sie nach der Montage die vertikale und horizontale Position des Antriebs ein.

Lassen Sie zwischen Zahnstange und Ritzel ein Spiel von 1–2 mm. Das Gewicht des Tores darf nicht auf dem Antrieb lasten. Bewegen Sie das Tor von Hand über den gesamten Laufweg, prüfen Sie den Zahneingriff und die Verbindungen der Zahnstange und ziehen Sie erst danach die Muttern und Unterlegscheiben an den Ankern fest.

Mechanische Endschalter
Schieben Sie den Torflügel von Hand in die geöffnete Position. Befestigen Sie den Öffnungsendschalter an der Zahnstange so, dass seine Anlaufschräge den Feder-Mikroschalter zuverlässig betätigt. Stellen Sie den Schließendschalter auf dieselbe Weise ein. Sichern Sie die Endschalter fest. Der feste mechanische Toranschlag und der Schaltanschlag des Antriebs erfüllen unterschiedliche Funktionen.
Lassen Sie in der dargestellten Ausführung an der Endposition etwa 20 mm Abstand zum festen Anschlag. Prüfen Sie den Nachlauf bei tatsächlicher Geschwindigkeit und Belastung.


Verkabelung
| Anschluss | Kabel / Bedingung |
|---|---|
| Netz 230 V AC, L/N/PE | 3G × 1,5 mm² bis 20 m; 3G × 2,5 mm² bei 20–30 m. |
| Bedienelemente | Aderzahl je nach Steuerung, Querschnitt 0,5 mm² für die angegebenen kurzen Leitungswege. |
| Lichtschranken DIR10 | TX: 2 × 0,5 mm²; RX: 4 × 0,5 mm². Die Verbindung von TX und NC-Kontakt ist einzuhalten. |
| Antenne | RG58, höchstens 10 m; empfohlen bis 5 m. |
| RSE / CRP | UTP CAT 5; separate serielle Verbindung, keine Motorversorgung. |
Die Aderzahl muss für den gesamten gewählten Schaltplan ausreichen. Bei längeren Leitungswegen, gleichzeitig betriebenen Verbrauchern oder anderem Zubehör muss ein Techniker den Querschnitt anhand von Stromstärke und Spannungsabfall neu berechnen. Schützen Sie die Kabel vor Beschädigungen und Kontakt mit Motor oder Transformator; führen Sie Netzleitung und Niederspannungskreise mit ausreichendem Abstand voneinander. Führen Sie Netzleitung und Niederspannungskreise mit ausreichendem Abstand voneinander.
Manuelle Entriegelung bei Stromausfall
Trennen Sie vor der manuellen Bewegung die Stromversorgung und sichern Sie den Torflügel. Das Entriegeln eines beschädigten oder unausgeglichenen Tores kann zu einer unkontrollierten Bewegung führen.
- Stecken Sie den Schlüssel ins Schloss und drehen Sie ihn in die im Bild angegebene Pfeilrichtung.
- Ziehen Sie den Entriegelungshebel wie abgebildet und öffnen Sie ihn.
- Bewegen Sie das Tor kontrolliert von Hand und halten Sie Personen aus dem Laufweg fern.
- Bringen Sie den Hebel zum erneuten Verriegeln wieder in seine Ausgangsposition und verriegeln Sie den Mechanismus. Prüfen Sie vor einem Fahrbefehl, ob der Antrieb verriegelt ist.

Orientierung auf der Steuerplatine ZN7
Die ZN7 verfügt über ein Display und die Tasten ESC, Pfeiltasten und ENTER. Einstellungen, Zeiten und Benutzer werden über das Menü verwaltet. Die Anschlüsse AF, Memory Roll, R700/R800, RSE und RIOCN8WS haben unterschiedliche Funktionen. Stecken Sie die Karte nur ein oder aus, wenn Netzversorgung und Batterien getrennt sind.

| Bildnummer | Element |
|---|---|
| 1 / 2 / 3 | Motor / Encoder / Endschalter |
| 4 / 5 / 6 | Befehle und Sicherheit / Antenne / AF |
| 7 / 8 / 9 / 10 | Memory Roll / R700 oder R800 / RSE / RIOCN8WS |
| 11 / 12 | Display / Programmiertasten |
| 13 / 14 / 15 | A–B–GND serielle Verbindung / A–B Tastatur / S1–GND Transponder |
| 16 / 17 / 18 | GSM-Modul / RGP1 / Zubehör und Beleuchtung |
| 19 / 20 / 21 / 22 | Zubehörsicherung / Platineneingang / Netzsicherung / Netzanschluss |
Klemmen und Stromversorgung ZN7
| Klemmen | Verwendung / Spannung / Polarität |
|---|---|
| L / N / PE | Netz 230 V AC, 50/60 Hz für BXV06AGS. PE ist der Schutzleiter; bei AC gibt es kein +/−. |
| 10 / 11 | Zubehör: normalerweise 24 V AC, bei Batteriebetrieb 24 V DC, Summe der Verbraucher höchstens 40 W. Bei DC 10 = Plus (+), 11 = Minus (−); bei AC ohne Polarität. |
| 10 / E | Warnleuchte oder Zyklusleuchte, 24 V AC/DC, max. 25 W. Bei DC ist 10 der gemeinsame Pluspol, E der geschaltete Ausgang. |
| 10 / 5 | Torstatusanzeige, 24 V AC/DC, max. 3 W. Bei DC ist 10 der gemeinsame Pluspol, 5 der geschaltete Ausgang; keine dauerhafte Stromversorgung. |
| 24 / 0 | Interne Stromversorgung der Platine aus dem Netzteil; nicht als Zubehör-Ausgang oder externer Batterieeingang anschließen. |
| M / N | 24-V-DC-Motor; die Verdrahtung der passenden Ausführung beibehalten. Kein 230-V-Anschluss. |
| + / E / − | Encoder: Stromversorgung +/− und Signal E; kein universeller Zubehör-Ausgang. |
| F / FA, F / FC | F gemeinsam, FA Öffnen, FC Schließen; NC-Endschalterkontakte ohne Polarität. |
| A / B / GND – RSE | Serielle Schnittstelle mit RSE-Karte; nicht mit A/B der Tastatur verwechseln. |

Befehle und Sicherheitskontakte
| Klemmen | Kontakt / Funktion |
|---|---|
| 1–2 | NC-STOPP; F1 = ON aktivieren, wenn angeschlossen. Werkseinstellung F1 = OFF. Ohne Polarität. |
| 2–7 | NO-Befehl; Funktion wird über F7 ausgewählt. Potentialfreier Kontakt ohne Polarität. |
| 2–3P | NO-Teilöffnung oder vollständige Öffnung je nach F8. Potentialfreier Kontakt ohne Polarität. |
| 2–CX / 2–CY | NC-Sicherheitseingänge; F2/F3 einstellen. Ohne Polarität. |
| 10 / TS | Getestete Stromversorgung der Lichtschranken gemäß Schaltplan; F5 nicht ohne korrekten Anschluss aktivieren. |
| A–B / R800 | Codetastatur mit Dekodierkarte R800, F14 = 1. |
| S1–GND / R700 | Transponder oder Lesegerät mit R700, F14 = 0. |
| Antenne / AF | RG58 und Funksteckkarte mit passender Frequenz/Codierung. |

Signalleuchte und Statusanzeige
KLED24, 24 V AC/DC und 2 W, anschließen an 10–E; für die Signalleuchte einstellen: F18 = 0. Bei KLED24 ist die Zuleitung nicht separat mit +/− gekennzeichnet. Bei AC gibt es keine Gleichspannungspolarität; bei DC ist 10 der positive gemeinsame Anschluss der Platine. Keine 230-V-Signalleuchte an diesen 24-V-Ausgang anschließen.
Der Ausgang 10–5 ist für eine kleine Statusanzeige vorgesehen, max. 3 W, mit Einstellung F10. Der Modus für das Zykluslicht F18 = 1 erfordert eine automatische Schließzeit; das Licht bleibt ab dem Öffnen bis zum vollständigen Schließen einschließlich der Wartezeit eingeschaltet.


Lichtschranken und Sicherheitstest
CAME DIR10 besteht aus einem Sender TX und einem Empfänger RX mit einer Reichweite von 10 m. Stellen Sie den Jumper des Empfängers auf 24 V. Das Paar nimmt bei 24 V AC 60 mA auf. Die Stromversorgung des RX ist gekennzeichnet mit 10 (+), 2 (−); TX hat die Klemmen TX und 2; der Hersteller gibt in dieser Zeichnung keine separate Kennzeichnung +/− dafür an. Bei Wechselstromversorgung gilt keine Gleichspannungspolarität. Der TX-Anschluss ist Teil der Synchronisierung; verbinden Sie RX TX mit TX TX gemäß Schaltplan und ersetzen Sie diese Verbindung nicht durch eine direkte Zuleitung von Klemme 10 der Platine.


| Lichtschrankenklemme | Standardanschluss | Anschluss mit Test |
|---|---|---|
| RX 10 (+) | Platine 10 | Platine 10 |
| RX 2 (−) und RX C | Platine 2 | Platine 2 |
| RX TX ↔ TX TX | TX zwischen Empfänger und Sender verbinden | Gleiche Verbindung |
| TX 2 | Platine 2 | Platine TS |
| RX NC | Platine CX | Platine CX |
Der Kontakt C–NC ist ein potenzialfreier Sicherheitskontakt. Er hat keinen Plus- oder Minuspol. Der Anschluss der Stromversorgung und der des Kontakts sind zwei unterschiedliche Stromkreise. Bei DC ist 10 der Pluspol; der negative Anschluss RX 2 ist in diesem konkreten Schaltplan mit dem gemeinsamen Anschluss 2 der Platine verbunden. Verwechseln Sie Klemme 2 nicht mit der Versorgungsklemme 11.
Bei Anschluss des Kontakts an CX stellen Sie F2 = C1. Bei Anschluss des Kontakts an CY wählen Sie die entsprechende Reaktion über F3. C1 öffnet beim Schließen erneut, C2 schließt beim Öffnen erneut, C3 stoppt mit anschließendem automatischem Schließen und erfordert F19; C4 wartet, bis das Hindernis beseitigt ist, und setzt dann die Bewegung fort.

Testanschluss über TS
Beim Test wird TX 2 auf TS verlegt, während RX 2 und RX C an Klemme 2 der Platine angeschlossen bleiben. Die Verbindung von TX zwischen Sender und Empfänger bleibt bestehen. Ändern Sie zuerst bei abgeschalteter Stromversorgung die Verdrahtung und aktivieren Sie erst danach den Test.
Stellen Sie ein: F5 = 1 für CX, 2 für CY oder 4 für CX und CY. Bei einem Testfehler wird E4 angezeigt und der Antrieb führt keinen Befehl aus. Die Funktion wird zusammen mit aktiven Sicherheitseingängen verwendet.

Prüfen Sie nach dem Anschluss, ob der Lichtstrahl während der jeweiligen Bewegung unterbrochen und anschließend wieder freigegeben wird. Überbrücken Sie den Sicherheitseingang nicht als dauerhafte Lösung für eine Störung.
Sicherheitsleisten
Schließen Sie eine Kontaktleiste mit NC-Kontakt zwischen 2 und CX oder CY an und wählen Sie C7 – erneutes Öffnen beim Schließen, oder C8 – erneutes Schließen beim Öffnen. Ein potenzialfreier Kontakt hat keine Polarität. Schließen Sie eine Widerstandskontaktleiste nicht wie einen gewöhnlichen NC-Kontakt an; sie muss über eine geeignete Schnittstelle für die jeweilige Steuerung verfügen.
Erste Inbetriebnahme von ZN7
- Prüfen Sie den freien Lauf, die Zahnstange, die festen und die Schaltanschläge, die Verriegelung des Antriebs, die Verdrahtung und die Sicherung der Gefahrenstellen.
- Schalten Sie die Stromversorgung ein und prüfen Sie das Display. Stellen Sie ein: A1 = 2 für einen Motor bis 600 kg, F54 entsprechend der Richtung und F1 entsprechend dem angeschlossenen STOP.
- Stellen Sie F2/F3 für die angeschlossenen Schutzeinrichtungen und gegebenenfalls F5 für den Test ein. Lassen Sie nicht verwendete Eingänge deaktiviert. Für den Einlernvorgang muss F11 = ON sein.
- Führen Sie aus: A3 – Einlernen des Fahrwegs.
- Stellen Sie die Betriebsparameter und Benutzer ein und prüfen Sie den vollständigen Zyklus, die Teilöffnung, jede Sicherheitseinrichtung, die Signalleuchte sowie das Verhalten nach einem Netzausfall.
Der erste normale Fahrvorgang nach dem Einschalten der Stromversorgung ist das Öffnen; warten Sie, bis es abgeschlossen ist. Die Kalibrierung A3 hat eine eigene Sequenz. Stoppen Sie bei ungewöhnlichen Geräuschen, Vibrationen oder einer falschen Bewegungsrichtung sofort mit ESC/STOP und beheben Sie die Ursache.
A3 – automatisches Einlernen des Fahrwegs
Voraussetzungen: A1 und F54 korrekt eingestellt, STOP konfiguriert, Encoder aktiv, Endschalter korrekt eingestellt und feste Anschläge vorhanden. Bewegen Sie den Torflügel manuell ungefähr in die Mitte und verriegeln Sie den Antrieb erneut. Der Bereich muss frei bleiben.
Während der Kalibrierung sind die Sicherheitseinrichtungen außer Betrieb; die einzige Ausnahme ist der Stopp über die ESC-Taste. Der Techniker muss die gesamte Bewegung überwachen und verhindern, dass Personen in den Fahrweg gelangen.
- Drücken Sie ENTER, wählen Sie mit den Pfeiltasten A3 aus und bestätigen Sie mit ENTER.
- Wählen Sie ON und bestätigen Sie mit ENTER.
- Der Antrieb fährt zuerst bis in die Endlage „geschlossen“; auf dem Display wird CL1 angezeigt.
- Anschließend fährt er bis in die Endlage „offen“; auf dem Display wird OP1 angezeigt.
- Prüfen Sie nach Abschluss den gesamten Fahrweg und die Schutzeinrichtungen. Bei E1/E2 beheben Sie zunächst die Ursache gemäß Diagnose; die Einlernfahrt nicht aufgrund eines mechanischen Defekts wiederholen.

Programmierung über das Display
Programmieren Sie bei angehaltenem Antrieb. ENTER öffnet das Menü und bestätigt die Auswahl; Pfeile </> wählen einen Menüpunkt aus oder ändern einen Wert. Drücken Sie nach einer Änderung zur Bestätigung ENTER. ESC verwirft eine nicht bestätigte Änderung, geht zurück oder verlässt das Menü. Im Normalbetrieb hält ESC den Antrieb an; mit den Pfeiltasten kann eine Testfahrt ausgeführt werden.

Fett gedruckt sind die ausdrücklich angegebenen Werkseinstellungen des jeweiligen Menüs. Zubehörfunktionen werden nur angezeigt, wenn die erforderliche Karte eingesetzt oder die zugehörige Funktion aktiviert ist. Notieren Sie vor Änderungen die aktuellen Einstellungen. Ein niedrigerer Empfindlichkeitswert bei F34/F35 bedeutet eine höhere Empfindlichkeit; nach Änderungen an Geschwindigkeit, Drehmoment oder Empfindlichkeit müssen Kräfte und Schutzeinrichtungen überprüft werden.
F-Funktionen
Benutzer und System U / A / H
Handsender einlernen und löschen
Der Speicher ZN7 hat eine Kapazität von 250 Benutzern. Der Empfänger muss in AF eingesetzt sein und sowohl hinsichtlich der Frequenz als auch der Codierung zum Sender passen. Ein Beispiel für einen Festcode mit 433,92 MHz ist TOP-432EE mit AF43S. U4 kann die unterstützten Codierungen einschränken; dieselbe Frequenz allein reicht nicht aus.
- Wählen Sie unter U1 die Funktion aus: 1 Schrittbetrieb, 2 Sequenzbetrieb, 3 nur öffnen oder 4 teilweise öffnen.
- Bestätigen Sie mit ENTER und senden Sie den Code, indem Sie die ausgewählte Taste am Handsender drücken.
- Wiederholen Sie den Vorgang für den nächsten Benutzer. Notieren Sie die Speicherplätze und die zugeordneten Befehle und prüfen Sie anschließend die tatsächliche Funktion.
Einen einzelnen Benutzer löschen Sie über U2: Wählen Sie ON, wählen Sie mit den Pfeiltasten die Nummer aus oder aktivieren Sie den entsprechenden eingelernten Sender und bestätigen Sie mit ENTER. Die Anzeige CLr bestätigt den Löschvorgang. U3 = 1 löscht alle Benutzer.
U4 = 2 (Rolling Code) oder 3 (TWIN) löscht zuvor eingelernte Sender mit einer anderen Codierung. Prüfen Sie vor der Änderung das System, die Version H1 und die Dokumentation der Handsender; verwenden Sie diese Änderung nicht zur versuchsweisen Behebung eines Empfängerfehlers.
Datensicherung über Memory Roll
- Trennen Sie das Gerät vom Netz und gegebenenfalls von den Batterien und stecken Sie den Memory Roll in den dafür vorgesehenen Anschluss.
- Schalten Sie die Stromversorgung ein; zum Speichern der Daten verwenden Sie F50 = 1, zum Laden F51 = 1. Beim Laden werden die Daten der Steuerplatine durch die gespeicherten Daten ersetzt.
- Trennen Sie nach Abschluss erneut die Stromversorgung und nehmen Sie die Speicherkarte heraus.
- Prüfen Sie nach dem Laden Modell, Richtung, Schutzeinrichtungen und alle Befehle. Diese ZN7 verfügt über einen Memory-Roll-Anschluss; verwenden Sie keinen nicht vorhandenen USB-Anschluss.
Kopplung zweier Antriebe
In jede Steuerplatine wird eine RSE-Karte eingesetzt; die Verbindung erfolgt über CAT 5 gemäß Abbildung an A–B–GND. Schließen Sie die Steuer- und Sicherheitseinrichtungen an die MASTER-Steuerplatine an. Stellen Sie dort F49 = 1, die Richtung über F54 und die Übertragung der Parameter über F52 ein. Lernen Sie die Benutzer an der MASTER-Steuerplatine ein; Teilöffnung und Schrittbetrieb funktionieren wie im dargestellten gemeinsamen System.

Drahtlose Sicherheitseinrichtung RIO
RIOCN8WS verwendet einen separaten RIO-Anschluss. F65/F66 konfigurieren zwei drahtlose Sicherheitskontaktleisten und F67/F68 zwei Lichtschrankenkanäle. Überprüfen Sie die tatsächliche Bezeichnung der Funktion und des Kanals auf dem Display. Der Test der drahtlosen Sicherheitseinrichtung ist weiterhin aktiv; beheben Sie einen Verbindungsverlust (E17) oder eine fehlende Konfiguration (E18), bevor Sie den Betrieb wieder aufnehmen.
A4 – Parameter zurücksetzen
Notieren Sie vor dem Zurücksetzen die Version H1, die Einstellungen und die Benutzer; falls Sie einen Memory Roll haben, sichern Sie die Daten. Wählen Sie unter A4 ON und bestätigen Sie mit ENTER. Bei der hier beschriebenen Ausführung werden die Werkseinstellungen wiederhergestellt und die eingelernte Fahrstrecke gelöscht.
Stellen Sie nach dem Zurücksetzen A1, F54, F1, die Sicherheitseingänge und das Einlernen über A3 erneut ein. Überprüfen Sie die Schutzeinrichtungen, bevor Sie den normalen Betrieb aufnehmen. Das Löschen der Benutzer erfolgt über die separate Funktion U3. Bei einer Steuerplatine mit einem anderen Menü kann A4 einen abweichenden Umfang des Zurücksetzens haben; richten Sie sich nach der konkreten Ausführung.
Diagnose anhand der Displayanzeige
| Code | Bedeutung / Prüfung |
|---|---|
| E1 | Kalibrierungsfehler. Prüfen Sie A3, die Mechanik, die Richtung und die Endschalter. |
| E2 | Einstellungsfehler. Prüfen Sie das Modell A1, die Richtung F54 und ob der Einlernvorgang abgeschlossen ist. |
| E3 | Encoderfehler. Prüfen Sie bei abgeschalteter Stromversorgung den Anschluss +/E/− und die Leitungen; lernen Sie nach der Reparatur erneut ein. |
| E4 | Fehler beim Sicherheitstest. Prüfen Sie TX an TS, die Stromversorgung, den NC-Kontakt und F5. |
| E7 | Arbeitszeitüberschreitung. Prüfen Sie den Widerstand, die Anschläge und ob die Bewegung vollständig ausgeführt wird. |
| E9 | Hindernis beim Schließen. Beseitigen Sie das tatsächliche Hindernis; prüfen Sie die Zahnstange und die Empfindlichkeit. |
| E10 | Hindernis beim Öffnen. Prüfen Sie den Fahrweg und die korrekte Einstellung der Kräfte. |
| E11 | Zu viele aufeinanderfolgende Hindernisse. Beheben Sie den mechanischen Fehler oder die Ursache für das Auslösen der Schutzeinrichtung. |
| E13 | Beide Endschalterkontakte sind geöffnet. Prüfen Sie FA/FC/F und die Schaltanschläge. |
| E14 | Fehler bei der seriellen Kommunikation. Prüfen Sie RSE, CAT 5 und die Konfiguration. |
| E15 | Inkompatibler Sender. Prüfen Sie AF, die Frequenz und U4. |
| E17 | Kommunikationsstörung des drahtlosen Systems. Prüfen Sie RIO, die Geräte und mögliche Störquellen. |
| E18 | Das drahtlose System ist nicht konfiguriert. Prüfen Sie RIO und die entsprechenden Einstellungen F65–F68. |
Wenn sich das Tor nicht bewegt, prüfen Sie die Stromversorgung, die Entriegelung des Antriebs, STOP und aktive Sicherheitseingänge, einen dauerhaft gedrückten Taster sowie die Batterie des Handsenders. Öffnet das Tor, schließt es aber nicht, prüfen Sie die Lichtschranken und deren NC-Kontakt. Überbrücken Sie eine defekte Schutzeinrichtung nicht dauerhaft.
Sicherungen der ZN7 für 230 V
| Stromkreis | Schnellsicherung |
|---|---|
| Netz LINE | 1,6 A-F |
| Zubehör | 2 A-F |
Prüfen Sie die Sicherungen bei getrennter Netz- und Batterieversorgung. Ersetzen Sie die Sicherung nur durch eine mit identischem Wert und Typ; beseitigen Sie zuerst die Ursache des Kurzschlusses oder der Überlastung.
Wartung und Service
Prüfen Sie regelmäßig, ob Fahrweg und Zahnstange sauber sind, der manuelle Lauf leichtgängig ist, der Antrieb fest sitzt, die Schaltanschläge korrekt eingestellt sind, die Kabel in Ordnung sind, die Entriegelung funktioniert und alle Schutzeinrichtungen einsatzbereit sind. Trennen Sie vor der Reinigung und vor Arbeiten am Gerät die Netzversorgung und die Batterie-Notstromversorgung. Stoppen Sie den Betrieb bei Beschädigungen, ungewöhnlichen Geräuschen oder Vibrationen und beseitigen Sie die Ursache.
Stellen Sie das Drehmoment A6 und die Empfindlichkeit F34/F35 entsprechend der tatsächlichen Mechanik ein; kaschieren Sie keinen Widerstand und keinen Defekt durch Erhöhen des Drehmoments. Prüfen Sie nach Änderungen oder Wartungsarbeiten den gesamten Bewegungsablauf, die Kräfte und die Schutzeinrichtungen. Vermerken Sie H1, die Anzahl der einzelnen Bewegungen A5 und die Reparaturen im Protokoll. Übergeben Sie dem Benutzer die Anleitungen für die gesamte Anlage und zeigen Sie ihm die manuelle Entriegelung. Geben Sie Elektronik und Batterien bei der Entsorgung an einer dafür vorgesehenen Sammelstelle ab.
Technische Daten CAME BXV06AGS
| Parameter | Wert |
|---|---|
| Maximales Flügelgewicht | 600 kg |
| Maximale Flügellänge | 18 m |
| Netzversorgung des Antriebs | 230 V AC, 50/60 Hz |
| Motorversorgung | 24 V DC |
| Leistung | 270 W |
| Schubkraft | 600 N |
| Maximale Laufgeschwindigkeit | 12 m/min |
| Maximalstrom – Angabe aus der technischen Tabelle des Herstellers | 11 A |
| Schutzart | IP44 |
| Betriebstemperatur | −20 bis +55 °C |
| Betrieb | Für intensiven Betrieb; keine feste Anzahl von Zyklen pro Stunde. |
| Betriebszeit | 180 s |
| Standby-Verbrauch | 5,5 W |
| Schutzklasse | I |
| Ritzel / Endschalter | Modul 4 / mechanisch |
| Gehäusefarbe | Grau RAL 7024 |
| Steuerung in dieser Anleitung | ZN7, Display und ESC/Pfeiltasten/ENTER |
| Einstellung A1 | 2 – 600 kg |
| Abmessungen des Gehäuses (Breite × Tiefe × Höhe) | 290 × 212 × 363 mm |
| Montageplatte | 300 × 170 mm; Lochabstände gemäß Zeichnung |

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