Antriebssatz für Schiebetore bis 800 kg CAME BXV08AGS, 801MS-0210 (D)
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| 12 kg |
Produktbeschreibung Antriebssatz für Schiebetore bis 800 kg CAME BXV08AGS, 801MS-0210 (D)
Antrieb CAME BXV08AGS ist für Schiebetore mit einem Gewicht bis 800 kg und einer Flügellänge bis 20 m. Er verfügt über einen elektromechanischen Endschalter. Der Antrieb ist nichtreversierbar. Detaillierte technische Eigenschaften ». Handbuch herunterladen ».
CAME BXV08AGS mit Steuerplatine ZN7 ist ein Schiebetorantrieb mit 24-V-DC-Motor und mechanischen Endschaltern. Der Netzanschluss beträgt 230 V AC. Er ist für einen Torflügel bis 800 kg und 20 m Länge. Beurteilen Sie Gewicht, Länge und Widerstand des Tores gemeinsam; eine höhere Leistung ersetzt keinen leichtgängigen manuellen Lauf.
Montage, Netzanschluss und Inbetriebnahme müssen von einer qualifizierten Fachkraft durchgeführt werden. Trennen Sie vor Arbeiten daran die Netzversorgung und gegebenenfalls vorhandene Batterien. Lichtschranken und Encoder ersetzen weder feste Anschläge noch den Schutz vor Gefahrenstellen und die Überprüfung der Kräfte am fertig montierten Tor.
Prüfen Sie vor der Montage das Typenschild des Antriebs, die Platine ZN7, die Version H1 und deren Menü. Die nachstehenden technischen Daten und Anschlusspläne gelten für die beschriebene Ausführung. Die folgenden Einstellungen gelten für die Ausführung mit F28 = 60–100 %, F8 = 1/2 und U3 = 0/1. Bietet die Platine andere Werte oder Anschlüsse, verwenden Sie die Anleitung für die konkrete Ausführung; diese drei Punkte allein bestimmen nicht die gesamte Firmware.
Set CAME BXV08AGS
Beide Sets enthalten den Antrieb, einen Handsender, Lichtschranken, einen Funkempfänger und eine Signalleuchte. Prüfen Sie vor dem Anschließen die Kennzeichnungen des tatsächlich gelieferten Zubehörs. Zusätzliche Komponenten, insbesondere Zahnstange und Bedienelemente vor Ort, wählen Sie passend zum jeweiligen Tor aus.
| Eigenschaft | CAME BXV08AGS |
|---|---|
| Set | ![]() CAME BXV08AGS, 801MS-0210 (D) |
| Maximales Flügelgewicht | 800 kg |
| Maximale Flügellänge | 20 m |
| Netz / Motor | 230 V AC / 24 V DC |
| Leistung / Kraft | 400 W / 800 N |
| Maximale Geschwindigkeit | 11 m/min |
| Motorauswahl A1 | 3–800 kg |
| Steuerung in dieser Anleitung | ZN7, Display und Menü |
Die Angabe 18 oder 20 m bezeichnet die maximale Flügellänge, nicht automatisch die Breite der freien Durchfahrt. Die Auswahl A1 ändert nicht die Tragfähigkeit des physischen Antriebs.
Zubehör und Anschlussbeispiele
Die folgenden Beispiele beziehen sich auf konkret gekennzeichnete Geräte. Verwenden Sie bei einem anderen Typ dessen eigene Klemmen und Parameter; dieselbe Funktion oder Frequenz allein bestätigt nicht die Kompatibilität.
| Komponente | Geprüftes Beispiel / Verwendung |
|---|---|
| Lichtschranken | CAME DIR10, 12/24 V AC/DC, Reichweite 10 m; Anschluss und Test TS. |
| Signalleuchte | CAME KLED24, 24 V AC/DC, 2 W; Ausgang 10–E. |
| Funkempfänger | CAME AF43S, steckbare AF-Karte, 433,92 MHz; Codierung zusammen mit U4 überprüfen. |
| Handsender | CAME TOP-432EE, Festcode 433,92 MHz; Beispiel für einen passenden Empfänger. |
| Zahnstange | Zahnstangen, Modul 4; Spiel und Befestigung. |
| Bedienelemente vor Ort | Schalter, Taster und Lesegeräte; NO-Befehle und NC-Sicherheitskontakte gemäß Klemmenplan. |
Montage des Antriebs
Das Tor muss sich bei entriegeltem Antrieb über den gesamten Fahrweg leichtgängig bewegen lassen, ohne Gefälle, beschädigte Laufrollen oder die Gefahr, aus der Führung zu springen. Prüfen Sie feste mechanische Anschläge in geöffneter und geschlossener Position, die Stabilität des Untergrunds sowie den Schutz von Stellen, an denen der Flügel Personen einklemmen könnte. Im Bereich des Antriebs darf sich kein Wasser ansammeln; außerdem darf kein direkter Wasserstrahl auf den Antrieb treffen. Hat der Schiebetorflügel eine integrierte Schlupftür, darf der motorisierte Betrieb nur möglich sein, wenn diese sicher verriegelt ist.
Fundament und Ankerplatte
Das Montagebeispiel sieht eine Baugrube von 400 × 240 mm und 800 mm Tiefe vor.. Passen Sie die Fundamentmaße an den Untergrund und das jeweilige Tor an. Die Schalung ragt 50 mm über das Gelände hinaus; verwenden Sie Bewehrung und M12-Anker. Für die Zuleitung zum Antrieb wird ein Schutzrohr mit Ø 40 mm empfohlen, für Zubehör Ø 25 mm und für ein eventuelles Entriegelungsseil Ø 20 mm.


Richten Sie die Ankerplatte waagerecht aus, führen Sie die Kabel durch ihre Öffnungen und lassen Sie die Gewindeteile der Anker über die Oberfläche hinausragen. Lassen Sie den Beton mindestens 24 Stunden aushärten. Bestimmen Sie die Position der Platte relativ zur Zahnstange anhand der Abbildung: Der horizontale Abstand von 95 mm und die Höhe von 106 mm beziehen sich auf die markierten Flächen im Schnitt. Verwechseln Sie diese Maße nicht mit den Fundamentmaßen.


Montage und Höheneinstellung
Nehmen Sie die Abdeckung ab und setzen Sie den Antrieb auf die Platte. Die Kabel müssen durch die Unterseite des Gehäuses und durch korrekt eingesetzte Kabelverschraubungen geführt werden. Heben Sie den Antrieb während der Einstellung mithilfe der Gewindefüße um 5–10 mman, damit Spielraum für die Einstellung des Zahneingriffs bleibt.


Zahnstange und Zahnflankenspiel
Entriegeln Sie den Antrieb und befestigen Sie die Zahnstange, während Sie den Flügel von Hand bewegen. Verwenden Sie beim Verbinden der Teile unter der Stoßstelle ein Hilfsstück der Zahnstange, damit die Zähne sauber ineinandergreifen. Stellen Sie nach der Montage die vertikale und horizontale Position des Antriebs ein.

Lassen Sie zwischen Zahnstange und Ritzel ein Spiel von 1–2 mm. Das Gewicht des Tores darf nicht auf dem Antrieb lasten. Bewegen Sie das Tor von Hand über den gesamten Fahrweg, prüfen Sie den Zahneingriff und die Verbindungen der Zahnstange und ziehen Sie erst dann die Muttern und Unterlegscheiben an den Ankern fest.

Mechanische Endschalter
Schieben Sie den Torflügel von Hand in die geöffnete Position. Befestigen Sie den Öffnungsendschalter an der Zahnstange so, dass seine Anlaufschräge den Federmikroschalter zuverlässig betätigt. Stellen Sie den Schließendschalter auf dieselbe Weise ein. Sichern Sie die Endschalter fest. Der feste mechanische Toranschlag und der Schaltanschlag des Antriebs haben unterschiedliche Aufgaben.
Lassen Sie bei der dargestellten Anordnung in der Endposition etwa 20 mm Abstand zum festen Anschlag. Prüfen Sie den Nachlauf bei tatsächlicher Geschwindigkeit und Belastung.


Verkabelung
| Anschluss | Kabel / Bedingung |
|---|---|
| Netz 230 V AC, L/N/PE | 3G × 1,5 mm² bis 20 m; 3G × 2,5 mm² bei 20–30 m. |
| Bedienelemente | Aderzahl entsprechend der Steuerung, Querschnitt 0,5 mm² für die angegebenen kurzen Leitungswege. |
| Lichtschranken DIR10 | TX: 2 × 0,5 mm²; RX: 4 × 0,5 mm². Die Verbindung TX und den NC-Kontakt beachten. |
| Antenne | RG58, höchstens 10 m; empfohlen bis 5 m. |
| RSE / CRP | UTP CAT 5; separate serielle Verbindung, keine Motorversorgung. |
Die Aderzahl muss für den gesamten gewählten Schaltplan ausreichen. Bei längeren Leitungswegen, gleichzeitig angeschlossenen Verbrauchern oder anderem Zubehör muss der Techniker den Querschnitt anhand von Stromstärke und Spannungsabfall neu berechnen. Schützen Sie die Kabel vor Beschädigung und Kontakt mit Motor oder Transformator; führen Sie Netzleitung und Niederspannungskreise in geeignetem Abstand voneinander. Führen Sie die Netzleitung und die Niederspannungskreise in geeignetem Abstand voneinander.
Manuelle Entriegelung bei Stromausfall
Trennen Sie vor dem manuellen Bewegen die Stromversorgung und sichern Sie den Torflügel. Das Entriegeln eines beschädigten oder nicht ausgewuchteten Tores kann eine unkontrollierte Bewegung auslösen.
- Stecken Sie den Schlüssel ins Schloss und drehen Sie ihn in Pfeilrichtung, wie in der Abbildung gezeigt.
- Ziehen Sie den Entriegelungshebel und öffnen Sie ihn wie in der Abbildung gezeigt.
- Bewegen Sie das Tor kontrolliert von Hand; halten Sie den Fahrweg frei von Personen.
- Zum erneuten Verriegeln bringen Sie den Hebel in seine Ausgangsposition zurück und verriegeln Sie den Mechanismus. Prüfen Sie vor dem Fahrbefehl, dass der Antrieb verriegelt ist.

Orientierung auf der Steuerplatine ZN7
Die ZN7 verfügt über ein Display und die Tasten ESC, Pfeiltasten und ENTER. Einstellungen, Zeiten und Benutzer werden über das Menü verwaltet. Die Anschlüsse AF, Memory Roll, R700/R800, RSE und RIOCN8WS erfüllen unterschiedliche Funktionen. Stecken Sie die Karte nur ein oder ziehen Sie sie heraus, wenn Netzversorgung und Batterien getrennt sind.

| Abbildungsnummer | Element |
|---|---|
| 1 / 2 / 3 | Motor / Encoder / Endschalter |
| 4 / 5 / 6 | Befehle und Sicherheit / Antenne / AF |
| 7 / 8 / 9 / 10 | Memory Roll / R700 oder R800 / RSE / RIOCN8WS |
| 11 / 12 | Display / Programmiertasten |
| 13 / 14 / 15 | Serielle Verbindung A–B–GND / Tastatur A–B / Transponder S1–GND |
| 16 / 17 / 18 | GSM-Modul / RGP1 / Zubehör und Beleuchtung |
| 19 / 20 / 21 / 22 | Zubehörsicherung / Platineneingang / Netzsicherung / Netzzuleitung |
Klemmen und Stromversorgung ZN7
| Klemmen | Verwendung / Spannung / Polarität |
|---|---|
| L / N / PE | Netz 230 V AC, 50/60 Hz für BXV08AGS. PE ist der Schutzleiter; bei AC gibt es keine +/−-Polarität. |
| 10 / 11 | Zubehör: üblicherweise 24 V AC, bei Batteriebetrieb 24 V DC, Gesamtstromaufnahme höchstens 40 W. Bei DC 10 = Plus (+), 11 = Minus (−); bei AC ohne Polarität. |
| 10 / E | Blinkleuchte oder Zyklusleuchte, 24 V AC/DC, max. 25 W. Bei DC ist 10 der gemeinsame Pluspol, E der geschaltete Ausgang. |
| 10 / 5 | Torzustandsanzeige, 24 V AC/DC, max. 3 W. Bei DC ist 10 der gemeinsame Pluspol, 5 der geschaltete Ausgang; keine Dauerversorgung. |
| 24 / 0 | Interne Zuleitung der Platine vom Netzteil; nicht als Zubehör-Ausgang oder als externer Batterieeingang anschließen. |
| M / N | Motor 24 V DC; die Verdrahtung der passenden Baugruppe beibehalten. Kein 230-V-Anschluss. |
| + / E / − | Encoder: Versorgung +/− und Signal E; kein universeller Zubehör-Ausgang. |
| F / FA, F / FC | F gemeinsam, FA Öffnen, FC Schließen; NC-Endschalterkontakte ohne Polarität. |
| A / B / GND – RSE | Serielle Schnittstelle mit RSE-Karte; nicht mit A/B der Tastatur verwechseln. |

Befehle und Sicherheitskontakte
| Klemmen | Kontakt / Funktion |
|---|---|
| 1–2 | NC-STOPP; F1 = ON aktivieren, wenn angeschlossen. Werkseinstellung F1 = OFF. Ohne Polarität. |
| 2–7 | NO-Befehl; Funktion über F7 auswählen. Potentialfreier Kontakt ohne Polarität. |
| 2–3P | NO-Teilöffnung oder vollständige Öffnung gemäß F8. Potentialfreier Kontakt ohne Polarität. |
| 2–CX / 2–CY | NC-Sicherheitseingänge; F2/F3 einstellen. Ohne Polarität. |
| 10 / TS | Getesteter Versorgungszweig der Lichtschranken gemäß Schaltplan; F5 nicht ohne korrekten Anschluss aktivieren. |
| A–B / R800 | Codetastatur mit Decodierkarte R800, F14 = 1. |
| S1–GND / R700 | Transponder oder Lesegerät mit R700, F14 = 0. |
| Antenne / AF | RG58 und steckbare Funkkarte mit der passenden Frequenz/Codierung. |

Warnleuchte und Statusanzeige
KLED24, 24 V AC/DC und 2 W, an 10–E; für die Warnleuchte einstellen: F18 = 0. KLED24 hat keine separat mit +/− gekennzeichneten Anschlüsse. Bei AC gibt es keine Gleichspannungspolarität; bei DC ist 10 der positive gemeinsame Anschluss der Platine. Keine 230-V-Warnleuchte an diesen 24-V-Ausgang anschließen.
Der Ausgang 10–5 ist für eine kleine Statusanzeige vorgesehen, max. 3 W, mit Einstellung F10. Der Modus „Zyklusleuchte“ F18 = 1 erfordert eine automatische Schließzeit; die Leuchte bleibt vom Öffnen bis zum vollständigen Schließen einschließlich der Wartezeit eingeschaltet.


Lichtschranken und Sicherheitstest
CAME DIR10 besteht aus einem Sender TX und einem Empfänger RX mit einer Reichweite von 10 m. Stellen Sie den Jumper des Empfängers auf 24 V. Das Paar nimmt bei 24 V AC insgesamt 60 mA auf. Die Versorgung des RX ist gekennzeichnet mit 10 (+), 2 (−); TX hat die Klemmen TX und 2; der Hersteller gibt in dieser Zeichnung keine separate Kennzeichnung +/− dafür an. Bei Wechselstromversorgung ist keine Gleichspannungspolarität zu beachten. Der TX-Anschluss ist Teil der Synchronisierung; verbinden Sie RX TX mit TX TX gemäß Schaltplan und ersetzen Sie diese Verbindung nicht durch eine direkte Versorgung von Klemme 10 der Platine.


| Lichtschrankenklemme | Standardanschluss | Anschluss mit Test |
|---|---|---|
| RX 10 (+) | Platine 10 | Platine 10 |
| RX 2 (−) und RX C | Platine 2 | Platine 2 |
| RX TX ↔ TX TX | TX zwischen Empfänger und Sender verbinden | Gleiche Verbindung |
| TX 2 | Platine 2 | Platine TS |
| RX NC | Platine CX | Platine CX |
Der Kontakt C–NC ist ein potenzialfreier Sicherheitskontakt. Er hat keinen Plus- oder Minuspol. Der Versorgungsanschluss und der Kontakt gehören zu zwei unterschiedlichen Stromkreisen. Bei DC ist 10 der Pluspol; der negative Anschluss RX 2 ist in diesem konkreten Schaltplan mit dem gemeinsamen Anschluss 2 der Platine verbunden. Verwechseln Sie Klemme 2 nicht mit Versorgungsklemme 11.
Stellen Sie bei einem Kontakt an CX F2 = C1. Wählen Sie bei einem Kontakt an CY die entsprechende Reaktion über F3. C1 öffnet beim Schließen erneut, C2 schließt beim Öffnen erneut, C3 stoppt und schließt anschließend automatisch; hierfür ist F19 erforderlich. C4 wartet, bis das Hindernis beseitigt ist, und setzt dann die Bewegung fort.

Testanschluss über TS
Beim Test wird TX 2 auf TS umgeklemmt, während RX 2 und RX C an Klemme 2 der Platine bleiben. Die Verbindung von TX zwischen Sender und Empfänger bleibt bestehen. Ändern Sie zuerst bei abgeschalteter Versorgung den Anschluss und aktivieren Sie erst danach den Test.
Stellen Sie ein: F5 = 1 für CX, 2 für CY oder 4 für CX und CY. Bei einem Testfehler wird E4 angezeigt und der Antrieb führt den Befehl nicht aus. Die Funktion wird zusammen mit aktiven Sicherheitseingängen verwendet.

Prüfen Sie nach dem Anschluss, ob der Lichtstrahl während der entsprechenden Bewegung unterbrochen und anschließend wieder freigegeben wird. Überbrücken Sie den Sicherheitseingang nicht als dauerhafte Lösung für eine Störung.
Sicherheitskontaktleisten
Schließen Sie eine NC-Kontaktleiste zwischen 2 und CX oder CY an und wählen Sie C7 – erneutes Öffnen beim Schließen – oder C8 – erneutes Schließen beim Öffnen. Ein potenzialfreier Kontakt hat keine Polarität. Schließen Sie eine Widerstandskontaktleiste nicht wie einen gewöhnlichen NC-Kontakt an; sie benötigt eine geeignete Schnittstelle für die jeweilige Steuerung.
Erste Inbetriebnahme von ZN7
- Prüfen Sie den freien Lauf, die Zahnstange, die festen und schaltenden Endanschläge, die gesicherte Antriebseinheit, den Anschluss sowie die Absicherung der Gefahrenstellen.
- Schalten Sie die Versorgung ein und prüfen Sie das Display. Stellen Sie ein: A1 = 3 für einen Motor bis 800 kg, F54 entsprechend der Richtung und F1 entsprechend dem angeschlossenen STOPP.
- Stellen Sie F2/F3 für die angeschlossenen Schutzeinrichtungen und gegebenenfalls den Test F5 ein. Lassen Sie nicht verwendete Eingänge deaktiviert. Für die Lernfahrt muss F11 = ON sein.
- Führen Sie aus: A3 – Einlernen des Fahrwegs.
- Stellen Sie die Betriebsparameter und Benutzer ein und prüfen Sie den vollständigen Zyklus, die Teilöffnung, jede Sicherheitseinrichtung, die Warnleuchte sowie das Verhalten nach einem Netzausfall.
Das erste normale Manöver nach dem Einschalten ist das Öffnen; warten Sie, bis es abgeschlossen ist. Die Kalibrierung A3 hat eine eigene Sequenz. Stoppen Sie bei ungewöhnlichen Geräuschen, Vibrationen oder falscher Laufrichtung sofort mit ESC/STOP und beheben Sie die Ursache.
A3 – automatisches Einlernen des Fahrwegs
Voraussetzungen: A1 und F54 korrekt eingestellt, STOPP eingerichtet, Encoder aktiv, Endschalter korrekt eingestellt und feste Endanschläge vorhanden. Bewegen Sie den Torflügel von Hand ungefähr bis zur Hälfte und sichern Sie den Antrieb wieder. Der Bereich muss frei bleiben.
Während der Kalibrierung sind die Sicherheitseinrichtungen außer Betrieb, mit Ausnahme des Stopps über die ESC-Taste. Ein Techniker muss die gesamte Bewegung überwachen und verhindern, dass Personen in den Fahrweg gelangen.
- Drücken Sie ENTER, wählen Sie mit den Pfeiltasten A3 und bestätigen Sie mit ENTER.
- Wählen Sie ON und bestätigen Sie mit ENTER.
- Der Antrieb schließt zuerst bis zur Endposition; das Display zeigt CL1.
- Danach öffnet er bis zur Endposition; das Display zeigt OP1.
- Prüfen Sie nach Abschluss den gesamten Bewegungsablauf und die Schutzeinrichtungen. Bei E1/E2 beheben Sie zuerst die Ursache gemäß Diagnose; wiederholen Sie den Lernvorgang nicht aufgrund eines mechanischen Defekts.

Programmierung über das Display
Programmieren Sie bei angehaltenem Antrieb. ENTER öffnet das Menü und bestätigt die Auswahl; Pfeile </> wählen einen Menüpunkt aus oder ändern einen Wert. Drücken Sie nach einer Änderung zur Bestätigung ENTER. ESC verwirft eine unbestätigte Änderung, geht zurück oder verlässt das Menü. Während des normalen Betriebs hält ESC den Antrieb an; mit den Pfeiltasten ist eine Testfahrt möglich.

Fett gedruckt sind ausdrücklich die werkseitig festgelegten Werte des jeweiligen Menüs. Zubehörfunktionen werden nur mit der erforderlichen Karte oder einer aktivierten zugehörigen Funktion angezeigt. Notieren Sie vor Änderungen die aktuellen Einstellungen. Ein niedrigerer Empfindlichkeitswert bei F34/F35 bedeutet eine höhere Empfindlichkeit. Nach einer Änderung der Geschwindigkeit, des Drehmoments oder der Empfindlichkeit müssen die Kräfte und Schutzeinrichtungen überprüft werden.
Funktionen F
Benutzer und System U / A / H
Handsender koppeln und löschen
Der Speicher ZN7 hat eine Kapazität von 250 Benutzern. Der Empfänger muss in AF eingesetzt sein und sowohl hinsichtlich Frequenz als auch Codierung zum Sender passen. Ein Beispiel für einen Festcode mit 433,92 MHz ist TOP-432EE mit AF43S. U4 kann den Bereich der empfangenen Codierungen einschränken; die gleiche Frequenz allein reicht nicht aus.
- Wählen Sie unter U1 die Funktion: 1 Schrittbetrieb, 2 sequenzieller Betrieb, 3 nur Öffnen oder 4 Teilöffnung.
- Mit ENTER bestätigen und den Code durch Drücken der ausgewählten Handsendertaste senden.
- Für den nächsten Benutzer den Vorgang wiederholen. Speichernummern und zugeordnete Befehle notieren und anschließend die tatsächliche Funktion prüfen.
Einen einzelnen Benutzer löschen Sie über U2: ON auswählen, mit den Pfeiltasten eine Nummer wählen oder den entsprechenden gespeicherten Sender aktivieren und mit ENTER bestätigen. CLr auf dem Display bestätigt das Löschen. U3 = 1 löscht alle Benutzer.
U4 = 2 (Rolling Code) oder 3 (TWIN) löscht zuvor gespeicherte Sender mit einer anderen Codierung. Vor der Änderung System, H1-Version und Handsenderprotokoll überprüfen; diese Änderung nicht als Versuch zur Behebung eines Empfängerfehlers verwenden.
Sicherungskopie über Memory Roll
- Netz und gegebenenfalls Batterien trennen und Memory Roll in den zugehörigen Anschluss einsetzen.
- Stromversorgung einschalten; zum Speichern der Daten F50 = 1, zum Laden F51 = 1 verwenden. Beim Laden werden die Daten der Steuerplatine durch die gespeicherten Daten ersetzt.
- Nach Abschluss die Stromversorgung wieder trennen und die Speicherkarte entnehmen.
- Nach dem Laden Modell, Richtung, Schutzeinrichtungen und alle Befehle überprüfen. Diese ZN7 verfügt über einen Memory-Roll-Anschluss; verwenden Sie keinen nicht vorhandenen USB-Anschluss.
Kopplung zweier Antriebe
In jede Steuerplatine wird eine RSE-Karte eingesetzt; die Verbindung erfolgt über CAT 5 an A–B–GND gemäß Abbildung. Bedienelemente und Sicherheitseinrichtungen an die MASTER-Steuerplatine anschließen. Dort F49 = 1, die Richtung über F54 und die Parameterübertragung über F52 einstellen. Benutzer auf MASTER speichern; Teilöffnung und Schrittbetrieb funktionieren wie für das dargestellte gemeinsame System gezeigt.

Drahtlose Sicherheitseinrichtungen RIO
RIOCN8WS verwendet einen separaten RIO-Anschluss. F65/F66 konfigurieren zwei drahtlose Sicherheitsleisten und F67/F68 zwei Lichtschrankenkanäle. Die tatsächliche Bezeichnung des Elements und des Kanals auf dem Display überprüfen. Der drahtlose Sicherheitstest ist weiterhin aktiv; beheben Sie einen Verbindungsverlust E17 oder eine fehlende Konfiguration E18, bevor Sie den Betrieb wieder aufnehmen.
A4 – Parameter zurücksetzen
Vor dem Zurücksetzen H1-Version, Einstellungen und Benutzer notieren; falls vorhanden, die Daten auf Memory Roll speichern. Unter A4 ON auswählen und mit ENTER bestätigen. Bei der hier beschriebenen Ausführung werden die Werkseinstellungen wiederhergestellt und der eingelernte Fahrweg gelöscht.
Nach dem Zurücksetzen A1, F54, F1, die Sicherheitseingänge und das Einlernen über A3 erneut einstellen. Vor dem normalen Betrieb die Schutzeinrichtungen überprüfen. Das Löschen von Benutzern ist eine separate Funktion U3. Bei einer Steuerplatine mit einem anderen Menü kann A4 einen anderen Umfang der Wiederherstellung haben; richten Sie sich nach der jeweiligen Ausführung.
Diagnose anhand des Displays
| Code | Bedeutung / Prüfung |
|---|---|
| E1 | Kalibrierungsfehler. Prüfen A3, Mechanik, Richtung und Endschalter. |
| E2 | Einstellungsfehler. Modell A1, Richtung F54 und Abschluss des Einlernvorgangs überprüfen. |
| E3 | Encoderfehler. Bei ausgeschalteter Stromversorgung Anschluss +/E/− und Leitungen prüfen; nach der Reparatur erneut einlernen. |
| E4 | Fehler beim Sicherheitstest. Überprüfen TX an TS, Stromversorgung, NC und F5. |
| E7 | Betriebszeit überschritten. Widerstand, Anschläge und vollständigen Bewegungsablauf überprüfen. |
| E9 | Hindernis beim Schließen. Tatsächliches Hindernis beseitigen; Zahnstange und Empfindlichkeit. |
| E10 | Hindernis beim Öffnen. Fahrweg und korrekte Krafteinstellung überprüfen. |
| E11 | Zu viele aufeinanderfolgende Hindernisse. Mechanik oder Ursache für das Auslösen der Schutzeinrichtung beheben. |
| E13 | Beide Endschalterkontakte geöffnet. Prüfen FA/FC/F und die Schaltanschläge. |
| E14 | Fehler in der seriellen Kommunikation. Prüfen RSE, CAT 5 und Konfiguration. |
| E15 | Inkompatibler Sender. Prüfen AF, Frequenz und U4. |
| E17 | Kommunikationsfehler des drahtlosen Systems. Prüfen RIO, Geräte und Störungen. |
| E18 | Drahtloses System nicht konfiguriert. RIO und die entsprechenden Einstellungen F65–F68 überprüfen. |
Wenn sich das Tor nicht bewegt, Stromversorgung, Antriebsentriegelung, STOP und aktive Sicherheitseingänge, einen dauerhaft betätigten Taster sowie die Batterie des Senders überprüfen. Wenn es sich öffnet, aber nicht schließt, Lichtschranken und deren NC-Kontakt überprüfen. Eine Schutzeinrichtung nicht durch eine dauerhaft eingesetzte Brücke umgehen.
Sicherungen der ZN7 für 230 V
| Stromkreis | Flinke Sicherung |
|---|---|
| Netz LINE | 1,6 A-F |
| Zubehör | 2 A-F |
Sicherungen bei getrennter Netz- und Batterieversorgung prüfen. Nur durch Sicherungen gleichen Werts und Typs ersetzen; zuerst die Ursache des Kurzschlusses oder der Überlastung beseitigen.
Wartung und Service
Regelmäßig den Fahrweg und die Zahnstange auf Sauberkeit, leichtgängigen Handbetrieb, Befestigung des Antriebs, Schaltanschläge, Kabel, Entriegelung und alle Schutzeinrichtungen überprüfen. Vor Reinigungs- und Wartungsarbeiten Netzversorgung und Batterie-Notstromversorgung trennen. Bei Beschädigungen, ungewöhnlichen Geräuschen oder Vibrationen den Betrieb stoppen und die Ursache beheben.
Drehmoment A6 und Empfindlichkeit F34/F35 entsprechend der tatsächlichen Mechanik einstellen; Widerstand oder Störung nicht durch Erhöhen des Drehmoments kaschieren. Nach Änderungen oder Wartungsarbeiten den gesamten Bewegungsablauf, die Kräfte und die Schutzeinrichtungen überprüfen. H1, die Anzahl der Bewegungszyklen A5 und Reparaturen im Protokoll vermerken. Dem Benutzer die Anleitungen für die gesamte Anlage übergeben und die manuelle Entriegelung zeigen. Elektronik und Batterien bei der Entsorgung einer dafür vorgesehenen Sammelstelle übergeben.
Technische Eigenschaften CAME BXV08AGS
| Parameter | Wert |
|---|---|
| Maximales Flügelgewicht | 800 kg |
| Maximale Flügellänge | 20 m |
| Netzversorgung des Antriebs | 230 V AC, 50/60 Hz |
| Motorversorgung | 24 V DC |
| Leistung | 400 W |
| Schubkraft | 800 N |
| Maximale Laufgeschwindigkeit | 11 m/min |
| Maximalstrom – Angabe laut technischer Tabelle des Herstellers | 16 A |
| Schutzart | IP44 |
| Betriebstemperatur | −20 bis +55 °C |
| Betrieb | Intensivbetrieb; keine feste Anzahl von Zyklen pro Stunde. |
| Betriebszeit | 180 s |
| Leistungsaufnahme im Standby | 5,5 W |
| Schutzklasse | I |
| Ritzel / Endschalter | Modul 4 / mechanisch |
| Gehäusefarbe | Grau RAL 7024 |
| Steuerung in dieser Anleitung | ZN7, Display und ESC/Pfeiltasten/ENTER |
| Einstellung A1 | 3 – 800 kg |
| Abmessungen des Gehäuses (Breite × Tiefe × Höhe) | 290 × 212 × 363 mm |
| Befestigungsplatte | 300 × 170 mm; Abstände gemäß Zeichnung |

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