Antriebsset für ein Garagentor bis 11,4/12,6 m2 NICE SPIDER800W mit integriertem Wi-Fi


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Antriebsset für ein Garagentor bis 11,4/12,6 m2 NICE SPIDER800W mit integriertem Wi-Fi Antriebsset für ein Garagentor bis 11,4/12,6 m2 NICE SPIDER800W mit integriertem Wi-Fi
NICE-SPIDER800W
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Gewicht
10 kg

Produktbeschreibung Antriebsset für ein Garagentor bis 11,4/12,6 m2 NICE SPIDER800W mit integriertem Wi-Fi

Antriebsset NICE SPIDER 800W ist geeignet für Garagentore:

  • Sektional-Garagentore bis zu einer Höhe von 2,6 m und einer Fläche von 11,4 m²,
  • überstehende Schwingtore bis zu einer Höhe von 3 m und einer Fläche von 12,6 m²
Das Set enthält: NICE-SPIDER800W
Antrieb NICE SPIDER800W 1 × Antrieb NICE SPIDER800W  

Elektromechanischer Antrieb NICE SPIDER800W für Sektional-Garagentore mit einer Fläche von 11,4 m², oder überstehende Schwingtore mit einer Fläche von 12,6 m². Motor mit integrierter Steuerung und integriertem Empfänger sowie WLAN-Modul zur Steuerung per App.


 
NICE MYGO4-Fernbedienung
1 × NICE MYGO4-Fernbedienung NICE-MYGO4

Fernbedienung mit vier Tasten zur automatischen Fernsteuerung des Tors. Damit können Sie vier Geräte steuern oder einem Gerät vier verschiedene Befehle zuweisen.

Details
NICE SR32B-Zahnriemenschiene 1 × Zahnriemenschiene SR32B, 3,2 m NICE-SR32B

Vormontierte Zahnriemenschiene SR32B mit einer Länge von 3,2 m. Bei Sektionaltoren gilt als Richtwert eine Höhe von bis zu 2,6 m; bei Schwingtoren hängt die Grenze von der Konstruktion ab. Siehe Kompatibilitätstabelle.

Details
Montageanleitung NICE SPIDER800W 1 × Montageanleitung NICE SPIDER800  

Montageanleitung für eine erfolgreiche Installation mit anschaulichen Schaltplänen, Anleitungen zur Programmierung und zum Koppeln der Fernbedienungen.

Herunterladen
  1 × Montagezubehör  

Schrauben zur Befestigung des Antriebs an der Schiene, Montagekonsolen, Entriegelungsseil usw.

 

NICE SPIDER800W ist ein Set für Garagentore mit Zahngurtschiene SR32B 3,2 m und einem MYGO4. Es verfügt über eine integrierte Steuerung MCU2, einen Funkempfänger und Wi-Fi. Der Antrieb wird über das Stromnetz mit 230 V AC..

Der mit Stahlseilen verstärkte Zahnriemen sorgt für einen leisen Lauf. Die Steuerung lernt die Endlagen, die Kraft und die Abbremsung ein und erkennt Hindernisse. Bei einem Stromausfall lässt sich das Tor mit einer Schnur entriegeln und von Hand bedienen.

Schnellnavigation
ZubehörAusstattung und Vergleich
Auswahl und GrenzenMontage
Klemmen und PolaritätLichtschranken
ErstinbetriebnahmeEinstellungen
FernbedienungenWi-Fi und App
ResetDiagnose
EntriegelungWartung
Technische DatenHandbuch PDF

Zubehör und Steuerung

Wählen Sie die Sicherheitseinrichtungen entsprechend den tatsächlichen Risiken des Garagentors aus. Die Hinderniserkennung des Antriebs ersetzt weder Lichtschranken noch eine Sicherheitskontaktleiste oder die Kraftmessung bei der Übergabe der Installation.

WasWarumTyp
SteuerungEinstellung, Bedienung und Wartung des Antriebs; die Steuerplatine ist integriert.
FührungsschieneDer Antrieb bewegt den Laufwagen mit dem Antriebsarm und benötigt eine geeignete Zahngurtschiene.
Höheres TorWählen Sie die Schienenverlängerung passend zu Typ, Höhe, Fläche und Widerstand des Tors aus.
KipptorFür Kipptore mit Gegengewicht ist eine passende Antriebsarmgeometrie erforderlich.
  • SPA5; bei einem federunterstützten Kipptor wird SPA5 je nach Montageart nicht verwendet.
LichtschrankenErkennung von Hindernissen im geschützten Bereich. Wählen Sie die passende elektrische Schnittstelle.
SignalleuchteSichtbare Signalisierung der Torbewegung, gegebenenfalls auch mit externer Antenne.
FernbedienungDer Empfänger ist integriert. Die Fernbedienung muss im Speicher des Empfängers gespeichert werden.
NotstromversorgungErmöglicht die Bedienung bei einem Stromausfall, wenn eine Batterie ergänzt wird.
ServiceeinstellungDiagnose und detailliertere Einstellungen über BusT4.
Wi-FiBedienung per Smartphone und Servicekonfiguration.

Ausstattung des SPIDER800W-Sets

Vergleichen Sie Antriebsart, Geschwindigkeit, Bedienung und Grenzwerte des jeweiligen Tors. Eine höhere Kraft oder Geschwindigkeit allein gewährleistet keine Eignung. Sicherheitszubehör und Notstromversorgung sind separat auszuwählen.

Set mit Zahngurt und Wi-Fi
NICE SPIDER800W
NICE SPIDER800W
800 N; SR32B 3,2 m und MYGO4. Integriertes WLAN in MCU2.

Für welches Garagentor ist der Antrieb geeignet?

Bei der Standardlaufschiene SR32B hängen die Richtmaße vom Garagentortyp. Die Maße in der Tabelle sind Breite × Höhe. Die Eignung hängt auch vom Ausgleich, der Reibung und dem Montageplatz ab.

TortypRichtmaßBedingung
Sektionaltor4,4 × 2,6 mEtwa 11,4 m².
Nicht ausschwingendes Schwingtor4,2 × 2,4 mSPA5; Fläche 10,08 m².
Ausschwingendes Schwingtor4,2 × 3,0 mSPA5; Fläche 12,6 m².
Schwingtor mit Feder4,2 × 3,0 mJe nach Montage ohne SPA5; Laufweg und Ausgleich prüfen.

Maximale Kraft 800 N und Nennkraft 400 N geben die Zugkraft des Motors an, nicht das Torgewicht in Kilogramm. Öffnen und schließen Sie das entriegelte Tor bei der Prüfung von Hand über den gesamten Laufweg; die erforderliche Kraft darf höchstens 225 N. Der Antrieb darf nicht als Ersatz für die Reparatur beschädigter Federn oder eines schlecht ausgeglichenen Tors dienen.

Die Schiene SR32B hat eine Länge von 3,2 m und einen nutzbaren Laufweg des Laufwagens von 2,8 m. Die Torhöhe hängt auch von seiner Konstruktion und dem Torarm ab. Für ein höheres Tor kann eine Verlängerung SR08B um 0,8 m mit längerem Riemenergänzt werden; bei 4 m Laufweg beträgt der nutzbare Laufweg 3,5 m. Die Verlängerung allein bestätigt nicht die Eignung für ein größeres oder schwereres Tor. Senden Sie uns Breite, Höhe, Tortyp und erforderlichen Laufweg über Kontakt.

Zyklenzahl und Belastung

Ein Zyklus umfasst ein vollständiges Öffnen und Schließen. Die Tabelle nennt die Höchstwerte in Abhängigkeit von der Höhe; der Torwiderstand verringert sie zusätzlich. Es gilt außerdem die Gesamtgrenze von 50 Zyklen/Tag und höchstens 4 Minuten Dauerbetrieb.

TorhöheZyklen/hAufeinanderfolgend
Bis 2 m2010
Über 2 bis 2,5 m157
Über 2,5 bis 3 m125
Über 3 bis 3,5 m104

Bei einer Motorlast bis 250 N verringert sich die Zyklenzahl um 25 %, bei 250–400 N um 42 %. Diese Betriebskoeffizienten ersetzen nicht die manuelle Prüfung mit einem Grenzwert von 225 N. Ein höherer Widerstand erfordert eine Überprüfung der Mechanik und der Eignung des Antriebs. Die thermische Begrenzung kann die weitere Bewegung vorübergehend blockieren; lassen Sie den Antrieb abkühlen.

Montage von Schiene und Antrieb

Montieren Sie bei geschlossenem Tor und getrennter Netzversorgung sowie abgeklemmtem Notstromakku. Das Tor muss sich von Hand leicht bewegen lassen und nach dem Trennen vom Laufwagen in den einzelnen Positionen ausgeglichen bleiben. Sperren, die die automatische Bewegung behindern würden, müssen vor der Montage entfernt werden. Federn und Gegengewichte müssen von einer qualifizierten Fachkraft eingestellt werden.

  1. Prüfen Sie den Freiraum über dem Tor, die Schienenlänge sowie die Festigkeit von Wand und Decke. Lassen Sie den Zugang zum Antrieb und zum Entriegelungsseil frei.
  2. Bei einer zweiteiligen Schiene schieben Sie beide Teile bis zum Anschlag in die Verbindungsmuffe. Bei einer vormontierten SR32B entfällt dieser Verbindungsschritt. Prüfen Sie, ob sich der Laufwagen durchgehend frei bewegen lässt.
  3. Setzen Sie den Motorkopf auf die Schiene und befestigen Sie ihn mit den mitgelieferten Schrauben. Der Kopf darf gemäß Montagezeichnung auch um 90° zur Laufachse gedreht montiert werden.
  4. Stellen Sie die Riemenspannung ein. Ein zu stark gespannter Riemen kann den Antrieb beschädigen; ein lockerer Riemen verursacht Geräusche und einen unzuverlässigen Lauf. Verwenden Sie bei einer Verlängerung den passenden längeren Riemen.
  5. Befestigen Sie die vordere Konsole an einem ausreichend festen Untergrund und hängen Sie den hinteren Teil an den Deckenkonsolen auf. Richten Sie die Schiene aus und ziehen Sie alle Befestigungen fest.
  6. Kuppeln Sie bei geschlossenem Tor den Laufwagen aus, montieren Sie die Torhalterung fluchtend zur Schiene am Tor und verbinden Sie den Zugarm. Ein dünnes Torblatt muss ausreichend verstärkt sein; die Montage muss die Antriebskraft ohne Verformung aufnehmen können.
  7. Bringen Sie das Entriegelungsseil an. Bewegen Sie das Tor von Hand über den gesamten Laufweg, prüfen Sie die Abstände und verriegeln Sie den Laufwagen vor dem Einlernen wieder.

Montageabstände für SPIDER800W: A, B, C, D und Abstand E

Bei der dargestellten Ausrichtung:

  • A = 40–400 mm
  • B = 0–400 mm
  • C = 3 158 mm
  • D = 395 mm.

Halten Sie bei einem Schwingtor E = 65–300 mm ein, also den Abstand der Schiene zum höchsten Punkt der Oberkante des Tors während der Bewegung. Die Maße beziehen sich auf die dargestellte Montageanordnung.

Verkabelung und Netzversorgung

Verwenden Sie eine geschützte Steckdose 230 V AC, 50/60 Hz mit Schutzleiter und sicherer Trennmöglichkeit. Schneiden Sie das mitgelieferte Netzkabel nicht ab und entfernen Sie den Stecker nicht. Eine geeignete Steckdose und deren Zuleitung lässt ein Elektriker vorbereiten. Verlegen Sie die Schwachstromleitungen getrennt von der Netzleitung und sichern Sie sie gegen Zug sowie Kontakt mit beweglichen Teilen.

AnschlussKabel / maximale Länge
Zuleitung zur Steckdose3 × 1,5 mm²; 30 m. Über 30 m mindestens 3 × 2,5 mm² und Erdung am Antrieb gemäß Planung des Elektrikers.
Warnleuchte FLASH2 × 0,5 mm²; 20 m.
AntenneSeparates Koaxialkabel RG58; 10 m, empfohlene Länge unter 5 m.
Taster / Schlüsselschalter2 Kabel 2 × 0,5 mm² oder ein Kabel 4 × 0,5 mm²; 50 m. Der Schaltkontakt NO ist potenzialfrei.
BlueBUS-Lichtschranken2 × 0,7 mm²; 30 m; TX und RX parallel, ohne Polarität.
Relais-Lichtschranken4 × 0,5 mm²; 30 m; separate Stromversorgung und Sicherheitskontakt gemäß Schaltplan.
Sicherheitskontaktleiste STOP2 × 0,5 mm²; 20 m.

Die Netzversorgung darf nicht an die Zubehöranschlüsse angeschlossen werden. Der Kabelquerschnitt ändert weder die zulässige Stromaufnahme noch die Spannung des jeweiligen Ausgangs.

Steuerplatine, Klemmen und Polarität

SPIDER800W verfügt über eine integrierte Steuereinheit MCU2 mit BlueBUS und den Programmier-LEDs L1–L8. Diese Version verfügt außerdem über integriertes WLAN.

Steuereinheit MCU2 im Antrieb NICE SPIDER800W

Original-Schaltplan SPIDER800W – Lichtschranken, Steuerbefehle, STOP, Warnleuchte und Antenne

KlemmeFunktion und Anschluss
24 V / GND24 V ist Plus (+), GND ist Minus (−). Hilfsversorgung 24 V DC, Toleranz −30 % / +50 %, insgesamt maximal 100 mA.
BlueBUSZweidrahtversorgung und Kommunikation kompatibler Geräte; EPMB werden parallel angeschlossen. Ohne Polarität +/−.
PHOTOPoten­zialfreier Öffnerkontakt NC zwischen PHOTO und 24 V (+). Die Relais-Lichtschranken werden separat mit 24 V (+) / GND (−) versorgt.
SbSPoten­zialfreier Taster NO zwischen SbS und 24 V (+); kurzes Schließen löst einen Schrittbefehl aus.
STOP / GNDSicherheitseingang STOP gegenüber GND. Der Typ NO, NC oder 8,2 kΩ wird beim Start eingelernt. Der Kontakt selbst hat keine Polarität.
12 V OSE / STOP / GNDOptische Kontaktleiste: 12 V OSE = Plus (+), STOP = Signal, GND = Minus (−). Versorgung 12 V DC, maximal 15 mA. Schließen Sie ausschließlich eine geeignete OSE-Kontaktleiste gemäß ihrer Anleitung an.
FLASH / OGISeparate zweipolige Ausgänge, standardmäßig 24 V DC, maximal 10 W je Ausgang. FLASH für die Warnleuchte, OGI für die Öffnungsanzeige. Die Funktion hängt von der Einstellung.
AERIALKoaxialer Antenneneingang: Innenleiter und Abschirmung gemäß Schaltplan; dient nicht der Zubehörversorgung.

Hilfsversorgung SPIDER800W: konkrete Plus- und Minusklemmen

Taster, Schlüsselschalter oder Relais

An SbS darf nur ein potenzialfreier Kontakt NO, zum Beispiel ein Taster oder das Relais eines Steuermoduls, angeschlossen werden. Der Kontakt verbindet SbS und 24 V (+). Legen Sie keine Ausgangsspannung des Moduls an den Steuereingang an. Benötigt das Modul eine Stromversorgung, verwenden Sie separat 24 V (+) und GND (−) und beachten Sie die gemeinsame Grenze von 100 mA.

Sicherheitskontaktleiste und STOP-Eingang

STOP hält die Bewegung an und führt eine kurze Umkehrbewegung aus. Bei einer Änderung der Sicherheitseinrichtung müssen die Geräte erneut eingelernt werden. Mehrere NO-Kontakte werden parallel, NC-Kontakte in Reihe angeschlossen. Kontaktleisten mit 8,2 kΩ und deren Kombinationen gemäß dem jeweiligen Schaltplan anschließen; ein herkömmlicher Schalter gewährleistet nicht dieselbe Fehlerüberwachung wie eine überwachte Kontaktleiste.

Optische Sicherheitskontaktleiste: 12 V OSE Plus, STOP Signal, GND Minus

Anschluss der Lichtschranken

Für eine einfache Zweidrahtverdrahtung wählen Sie NICE EPMB mit BlueBUS. Schließen Sie beide Adern von TX und RX parallel an das BlueBUS-Klemmenpaar an.. Diese Busleitung hat keine Polarität; die Kennzeichnungen 24 V (+) / GND (−) gehören zu anderen Klemmen.

  1. Stellen Sie bei abgeschalteter Stromversorgung mit den Steckbrücken dieselbe Adresse für TX und RX eines Paars ein. Jedes weitere Paar muss eine andere Adresse haben.
  2. Befestigen Sie TX und RX einander gegenüber und richten Sie sie aus; schließen Sie BlueBUS an. Wählen Sie Funktion und Montagehöhe entsprechend dem zu schützenden Bereich.
  3. Führen Sie nach dem Anschließen oder Ändern der Adressen das Einlernen der Geräte und eine separate Sicherheitsprüfung.

Anordnung der Sicherheitslichtschranken am Garagentor

BlueBUS: Steckbrückenpositionen für die einzelnen Lichtschrankenadressen

AdressePosition und Reaktion
PHOTO / PHOTO IIInnere Lichtschranke in 50 / 100 cm Höhe; hält beim Schließen an und kehrt die Bewegung um.
PHOTO 1 / PHOTO 1 IIÄußere Lichtschranke in 50 / 100 cm Höhe; hält beim Öffnen und Schließen an und setzt nach Freigabe das Öffnen fort.
PHOTO 2 / PHOTO 2 IIInnere Schutzfunktion während des Öffnens aktiv; Position gemäß Zeichnung.
PHOTO 3Schutz beim Öffnen und Schließen; Auswahl entsprechend dem tatsächlichen Risiko und der Position.

Platzieren Sie folgende Adresspaare nicht nebeneinander: PHOTO / PHOTO 2, PHOTO II / PHOTO 3, PHOTO 1 / PHOTO 2 II, damit sie sich nicht gegenseitig stören. Als Öffnungsbefehl verwendete Lichtschranken ersetzen kein Sicherheitspaar.

Relais-Lichtschranken an PHOTO

Bei EPM ohne Testfunktion: bei TX und RX gilt 1 = Plus, 2 = Minus. Versorgen Sie sie über die Klemmen 24 V (+) und GND (−). Verwenden Sie am RX 4 – COM und 5 – NC zwischen 24 V (+) und PHOTO. Klemme 3 ist NO und wird nicht am Sicherheitseingang PHOTO verwendet. Die gesamte Stromaufnahme der Hilfsversorgung darf 100 mA nicht überschreiten.

Relais-Lichtschranken mit PHOTOTEST-Prüfung

Für die geprüfte Verdrahtung versorgen Sie TX über das Paar OGI, RX bleibt an 24 V (+) / GND (−). Bei der unten gezeigten korrekten Ausrichtung der Platine ist die obere OGI-Klemme Minus (−), die untere Plus (+). Bei EPM sind 1 (+) und 2 (−) vorgesehen; RX 4 – COM und 5 – NC gehören zwischen 24 V (+) und PHOTO. OGI liefert 24 V DC, max. 10 W. Verwechseln Sie diese Leiter nicht mit dem FLASH-Ausgang.

Stellen Sie Ebene II/L5 auf die Wert-LED L2 – PHOTOTEST und lernen Sie die Geräte neu an. Die Steuerung prüft vor der Bewegung die Reaktion der Lichtschranken; bei einem fehlgeschlagenen Test wird der Fahrvorgang gesperrt. Bei BlueBUS EPMB wird dieses Relaisverfahren nicht verwendet.

Relais-Lichtschranken an OGI testen: TX-Plus unten, Minus oben, entsprechend der Ausrichtung der Platine

Warnleuchte FLASH, Beleuchtung und Antenne

NICE ELDC Verbinden Sie sie über ihre mit FLASH beschriftete Klemmenleiste mit dem FLASH-Klemmenpaar an MCU2; der Standardausgang liefert 24 V DC, max. 10 W. Die Funktion des Ausgangs muss entsprechend über die Programmierung. An diese Klemmen darf keine netzbetriebene 230-V-Warnleuchte angeschlossen werden.

Beachten Sie beim FLASH-Klemmenpaar an der Warnleuchte die Kennzeichnung des angeschlossenen Geräts. Die Polung ist in dieser ELDC-Detailansicht nicht gekennzeichnet; übertragen Sie nicht die Ausrichtung der Hilfsklemmenleiste 24 V / GND darauf. Der Eingang AERIAL am ELDC dient als separate Antenne: Schließen Sie das Koaxialkabel gemäß Abbildung an den Antennenanschluss der Steuerung an. Verwechseln Sie Antenne und Stromversorgung der Warnleuchte nicht.

ELDC-Klemmen: separate Anschlüsse für FLASH und AERIAL

Der Antrieb verfügt außerdem über eine integrierte Garagenbeleuchtung mit LEDs. Der OGI-Ausgang ist außerdem für eine externe Öffnungsanzeige vorgesehen; prüfen Sie bei einer Änderung seiner Funktion die OGI-Einstellung und die Last.

Erstinbetriebnahme und Einlernen

Schließen Sie zuerst die Montage und Verdrahtung ab, sichern Sie den Laufwagen und halten Sie den gesamten Fahrbereich frei. Prüfen Sie STOP, die Lichtschranken und die korrekte Fahrtrichtung. Das Einlernen der Positionen, das Einlernen der Kraft und das Anlernen des Handsenders sind unterschiedliche Vorgänge.

Bringen Sie das gesicherte Tor vor dem ersten Einschalten ungefähr in die Mitte des Fahrwegs. Bei einer neuen, noch nicht eingestellten Steuerung sind 4 rote BlueBUS-Blinksignale ein normaler Hinweis auf die fehlende Konfiguration. Warnleuchte und Innenbeleuchtung sollten im Ruhezustand ausgeschaltet sein; bei der Standardmontage steht der Richtungsschalter links.

1. BlueBUS- und STOP-Einlernen

  1. Schalten Sie die Stromversorgung ein. Bei der ersten Inbetriebnahme blinken L1 und L2; führen Sie die Erkennung auch ohne angeschlossenes Zubehör durch.
  2. Halten Sie gleichzeitig OPEN + STOP/SET etwa 3 s. Lassen Sie die Tasten los, sobald L1 und L2 schnell blinken.
  3. Warten Sie, bis der Vorgang abgeschlossen ist. STOP muss leuchten, L1 und L2 erlöschen. Bei der Erstinstallation beginnen L3 und L4 zu blinken: Die Positionen müssen gespeichert werden.

Wenn Sie die Richtung mit dem Drehschalter auf der Platine ändern, stellen Sie sie bei getrennter Stromversorgung entsprechend der Anordnung des Antriebs ein und lernen Sie die Geräte erneut an. Die Richtungsänderung wird erst nach diesem Einlernen wirksam; sie erfolgt nicht durch Vertauschen der Leitungen des Sicherheitszubehörs.

2. Offene und geschlossene Position speichern

  1. Halten Sie STOP/SET + CLOSE etwa 3 s lang gedrückt. L1 beginnt zu blinken.
  2. Stellen Sie die gewünschte vollständige Öffnung mit OPEN / CLOSE ein. Halten Sie STOP/SET 3 s lang gedrückt; L1 leuchtet und die offene Position A1 ist gespeichert. Lassen Sie die Taste los.
  3. Wenn L8 blinkt, fahren Sie das Tor mit OPEN / CLOSE bis zum vollständigen Schließen am Boden. Halten Sie STOP/SET 3 s lang gedrückt; L8 leuchtet. Lassen Sie die Taste los; die Programmier-LEDs erlöschen.
  4. Geben Sie einen SbS- oder OPEN-Befehl. Der Antrieb führt den vollständigen Zyklus zum automatischen Einlernen der Kräfte aus.

Für jeden Schritt mit einem Fahrbefehl gilt eine Zeitbegrenzung von 60 s; wird sie überschritten, beginnen Sie erneut mit dem Einlernen der Positionen. Zwischenpositionen, Verzögerung und Teilöffnung berechnet die Steuerung selbst; detailliertere Änderungen sind über die Serviceschnittstelle möglich.

Krafteinlernen und erster Probelauf

Beim Krafteinlernen führt der Antrieb automatisch eine Öffnungs- und Schließbewegung mit erhöhter Kraft aus. Halten Sie währenddessen Personen und Gegenstände vom Tor fern. Eine blinkende Innenbeleuchtung zeigt an, dass der Einlernvorgang läuft. Nach Änderungen an Positionen, Geschwindigkeit, Fahrtrichtung oder mechanischer Entlastung muss die Kraft erneut eingelernt werden.

Wird der Vorgang durch STOP, eine Lichtschranke oder einen Stromausfall unterbrochen, beseitigen Sie die Ursache und setzen Sie das Einlernen mit dem nächsten SbS- / OPEN- / CLOSE-Befehl fort.

Prüfung vor der Inbetriebnahme

  • Öffnen und schließen Sie das Tor bei getrennter Stromversorgung und entriegeltem Laufwagen von Hand; die Betätigungskraft darf über den gesamten Fahrweg höchstens 225 N betragen. Sichern Sie danach den Laufwagen wieder.
  • Wiederholen Sie das Öffnen und Schließen; das Tor muss die gespeicherten Positionen ohne Klemmen und ohne Verformung der Konsolen erreichen.
  • Prüfen Sie die Verzögerung an den Endpositionen, die Entlastung des Riemens nach dem Anhalten, die manuelle Entriegelung und das erneute Sichern.
  • Unterbrechen Sie jede Lichtschranke am TX, am RX und in der Mitte des Strahls; überprüfen Sie die korrekte Sicherheitsreaktion. Prüfen Sie alle STOP-Einrichtungen.
  • Ein Techniker muss die Aufprallkräfte messen und die Sicherheit des gesamten Tores überprüfen. Eine mangelhafte Mechanik darf nicht durch eine höhere Kraft kaschiert werden. Führen Sie nach einer Kraftänderung die Messung erneut durch.
  • Übergeben Sie dem Benutzer die Anweisungen zur Bedienung, Entriegelung und Wartung. Gehen Sie nur durch ein vollständig geöffnetes und stillstehendes Tor.

Programmierung der MCU2

Verwenden Sie auf der Platine die Tasten OPEN, STOP/SET und CLOSE sowie die LEDs L1–L8. Programmieren Sie bei stillstehendem Tor. Ein kurzes Blinken der ausgewählten Funktions-LED bedeutet OFF, ein längeres Blinken ON. Überprüfen Sie nach einer Änderung der Kraft oder Empfindlichkeit erneut die Sicherheit des Tores.

Ebene I – Funktionen ON / OFF

  1. Halten Sie STOP/SET gedrückt, bis L1 zu blinken beginnt, und lassen Sie die Taste dann los.
  2. Bewegen Sie die blinkende LED mit OPEN / CLOSE zur gewünschten Funktion.
  3. Ändern Sie ON / OFF durch kurzes Drücken von STOP/SET. Stellen Sie gegebenenfalls eine weitere Funktion ein.
  4. Warten Sie zum Speichern und Beenden 20 s, ohne eine Taste zu drücken.

LED – FunktionBedeutung / Werkseinstellung
L1 – Automatisches SchließenON: Nach dem Öffnen schließt das Tor nach der unter Ebene II/L1 eingestellten Pause. OFF: Wartet auf einen Befehl.
Werkseitig OFF.
L2 – Schließen nach LichtschrankeON: Nach dem Freigeben der Lichtschranke wird eine Pause von 5 s eingelegt. Mit automatischem Schließen kann die Öffnungsbewegung nach dem Freigeben des Lichtstrahls beendet werden; ohne diese Funktion wird die Öffnung abgeschlossen und nach 5 s geschlossen. STOP hebt diese anschließende Reaktion auf.
Werkseitig OFF.
L3 – Immer schließenON: Wird nach Wiederherstellung der Stromversorgung ein offenes Tor erkannt, blinkt die Warnleuchte 5 s vor und das Tor wird geschlossen.
Werkseitig OFF.
L4 – Stand-byON: Nach 1 Minute Inaktivität wird ein Teil der Elektronik abgeschaltet; BlueBUS signalisiert langsam. Berücksichtigen Sie die Stromversorgung der angeschlossenen Geräte.
Werkseitig OFF.
L5 – Schutz vor unbefugtem ÖffnenON: Wird ein erzwungenes Öffnen erkannt, wird der Schließvorgang ausgeführt. Für die Meldung in der App sind eine kompatible Schnittstelle und eine entsprechende Einstellung erforderlich.
Werkseitig OFF.
L6 – VorblinkenON: Die Warnleuchte blinkt 3 s vor Beginn der Bewegung.
Werkseitig OFF.
L7 – Internes Funkmodul deaktivierenON: Der interne Empfänger ist deaktiviert, beispielsweise bei Verwendung eines externen OXI/OXIBD. OFF: Das integrierte Funkmodul ist aktiv.
Werkseitig OFF.
L8 – Leichtes / schweres TorON: Voreinstellung für ein leichtes Tor. OFF: Voreinstellung für ein schweres Tor. Ändert die Gruppe der Werte für Kraft, Empfindlichkeit und Geschwindigkeit; anschließend muss die Kraft eingelernt werden.
Werkseitig OFF.

Ebene II – Einstellwerte

  1. STOP/SET gedrückt halten, bis L1 zu blinken beginnt; dann loslassen.
  2. Wählen Sie mit OPEN / CLOSE die Eingangs-LED des Parameters aus..
  3. STOP/SET gedrückt halten. Nach ungefähr 3 s leuchtet die LED des aktuellen Werts auf. STOP/SET weiterhin gedrückt halten und mit OPEN / CLOSE eine andere Wert-LED auswählen.
  4. STOP/SET loslassen. Einen weiteren Parameter einstellen oder 20 s keine Taste drücken, damit die Einstellung gespeichert und das Menü beendet wird.

Der werkseitige Wert ist fett markiert. Die Voreinstellung für ein leichtes/schweres Tor oder eine Einstellung über die Serviceschnittstelle kann einige Werte ändern; maßgeblich ist die aktuelle Anzeige auf der Platine.

Eingangs-LED – Name und BeschreibungEinstellungs-LED – Wert
L1 – Pause
Zeit bis zum automatischen Schließen; wirksam bei I/L1 ON.
L1 – 5 s
L2 – 15 s
L3 – 30 s
L4 – 45 s
L5 – 60 s
L6 – 80 s
L7 – 120 s
L8 – 180 s
L2 – SbS-Befehl
Ablauf des Schritt-für-Schritt-Eingangs und des ersten Funkbefehls. Die Modi L4, L5, L7 und L8 ändern auch die Befehle OPEN / CLOSE.
L1 – Öffnen – Stopp – Schließen – Stopp
L2 – Öffnen – Stopp – Schließen – Öffnen
L3 – Öffnen – Schließen – Öffnen – Schließen
L4 – Gemeinschaftseingang
L5 – Gemeinschaftseingang 2; Halten länger als 2 s = STOP
L6 – SbS 2; Halten länger als 2 s = Teilöffnung
L7 – Bewegung nur, solange der Befehl gehalten wird
L8 – Öffnen halbautomatisch, Schließen nur, solange der Befehl gehalten wird
L3 – Geschwindigkeit
Prozent der Höchstgeschwindigkeit. Nach einer Änderung muss die Kraft neu eingelernt werden.
L1 – 30 %
L2 – 44 %
L3 – 58 %
L4 – 72 %
L5 – 86 %
L6 – 100 %
L7 – Öffnen V4 (72 %), Schließen V2 (44 %)
L8 – Öffnen V6 (100 %), Schließen V4 (72 %)
L4 – FLASH (OUT1)
Die Funktion des Ausgangs muss zur Last passen. Ausgang 24 V DC, max. 10 W.
L1 – Toröffnungsanzeige
L2 – aktiv bei geschlossenem Tor
L3 – aktiv bei geöffnetem Tor
L4 – Warnleuchte
L5 – Elektroschließblech
L6 – Elektroschloss
L7 – Magnetschloss
L8 – Wartungsanzeige
L5 – OGI (OUT2)
Zweiter Ausgang 24 V DC, max. 10 W; für den Fototest ist eine korrekte Verdrahtung des TX und ein erneutes Einlernen erforderlich.
L1 – OGI-Toröffnungsanzeige
L2 – PHOTOTEST
L3 – Torstatus
L4 – Garagenbeleuchtung
L5 – Funkkanal 1
L6 – Funkkanal 2
L7 – Funkkanal 3
L8 – Funkkanal 4
L6 – Motorkraft
Einstellwerte in %: Öffnen / Schließen. Dies ist nicht die beim Aufprall gemessene Kraft.
L1 – 60 / 30 %
L2 – 60 / 40 %
L3 – 70 / 40 %
L4 – 70 / 50 %
L5 – 80 / 50 %
L6 – 80 / 60 %
L7 – 90 / 70 %
L8 – 90 / 80 %
L7 – Hindernisempfindlichkeit
Empfindlichkeitsstufen für Öffnen / Schließen; keine Newtonwerte.
L1 – deaktiviert
L2 – 10 / 20
L3 – 20 / 30
L4 – 30 / 40
L5 – 40 / 50
L6 – 50 / 60
L7 – 60 / 70
L8 – 70 / 80
L8 – Mechanik entlasten
Eine kurze Umkehrbewegung löst die Spannung nach Erreichen der Schließposition. Nach einer Änderung muss die Kraft eingelernt werden.
L1 – keine Entlastung
L2 – Minimum
L3 – Zwischenstufe 3
L4 – Zwischenstufe 4
L5 – Zwischenstufe 5
L6 – Zwischenstufe 6
L7 – Zwischenstufe 7
L8 – Maximum

Wenn beim Einstellen L1 und L8 gleichzeitig blinken, liegt der aktuelle Wert außerhalb des auf der Platine verfügbaren Einstellbereichs, zum Beispiel nach einer Einstellung über die Serviceschnittstelle. Überprüfen Sie diese Einstellung oder wählen Sie mit den Tasten OPEN / CLOSE einen passenden Wert aus dem verfügbaren Bereich aus.

Funkhandsender und Einlernen

Der Empfänger ist integriert. MYGO4 aus dem Set muss gespeichert werden. MCU2 arbeitet mit O-Code und BD und verfügt in Modus 1 über einen Speicher für 100 Handsender; prüfen Sie bei einem weiteren Handsender die Codierung und nicht nur die Frequenz von 433,92 MHz.

Modus 1 – alle Tasten

  1. Halten Sie RADIO gedrückt, bis die grüne LED R leuchtet, und lassen Sie die Taste dann los.
  2. Innerhalb von 10 s halten Sie eine beliebige Taste am unidirektionalen Handsender gedrückt. Lassen Sie die Taste beim ersten von drei grünen Blinksignalen von R los.
  3. Drücken Sie bei einem bidirektionalen Handsender die Taste kurz und lassen Sie sie sofort wieder los; drei grüne Blinksignale von R und eine kurze Vibration eines kompatiblen Handsenders bestätigen die Speicherung.

Taste in Modus 1Befehl
1Schrittbetrieb SbS
2Teilöffnung
3Öffnen
4Schließen

Modus 2 – eine Taste

Drücken Sie RADIO kurz n-mal entsprechend der Nummer des Befehls.. Die LED R blinkt die entsprechende Anzahl. Lernen Sie innerhalb von 10 s die gewünschte Taste des Handsenders wie oben beschrieben ein; wiederholen Sie den Vorgang für jede weitere Taste.

Anzahl der Betätigungen von RADIOBefehl
1SbS
2Teilöffnung 1
3Öffnen
4Schließen
5STOPP
6SbS für Gemeinschaftseingang
7SbS mit hoher Priorität
8Teilöffnung 2
9Teilöffnung 3
10Öffnen und Automatik sperren
11Schließen und Automatik sperren
12Automatik sperren
13Automatik entsperren
14Beleuchtung – Zeitschaltung
15Beleuchtung – ein-/ausschalten

Bei MCU2 kann die Taste mit hoher Priorität die Automatik auch dann steuern, wenn sie gesperrt ist. Für den normalen Betrieb verwenden Sie SbS; wählen Sie Sperrbefehle nur, wenn Sie diese Funktion benötigen.

Handsender mithilfe eines bereits eingelernten Handsenders hinzufügen

Führen Sie den Vorgang in Reichweite des Antriebs und nur bei aktiviertem Einlernmodus aus. Gilt für unidirektionale Handsender.

  1. Halten Sie am neuen Handsender die gewünschte Taste 7 s gedrückt und lassen Sie sie los.
  2. Drücken Sie am ursprünglichen Handsender die gespeicherte Taste dreimal langsam und lassen Sie sie jeweils los.
  3. Drücken Sie am neuen Handsender einmal dieselbe Taste wie im ersten Schritt und lassen Sie sie wieder los.

Funk-Speicher löschen

Löscht alle gespeicherten Handsender. Halten Sie RADIO auch dann weiterhin gedrückt, wenn die LED R aufleuchtet und anschließend erlischt. Lassen Sie die Taste beim nächsten Blinksignal genau beim fünften Blinksignal. Fünf schnelle Blinksignale bestätigen den erfolgreichen Vorgang. Das Löschen des Funkspeichers ist ein separater Vorgang und unterscheidet sich vom Zurücksetzen der Steuerung.

Bei bidirektionalen Handsendern muss die gespeicherte Kopplung auf der Senderseite gemäß der jeweiligen Anleitung ebenfalls entfernt werden.

Einen Handsender oder eine Taste löschen

  1. Halten Sie RADIO gedrückt, bis die grüne LED R aufleuchtet und anschließend erlischt; lassen Sie RADIO dann los.
  2. Unidirektionaler Handsender: Halten Sie die gespeicherte Taste gedrückt. Lassen Sie sie beim ersten von fünf schnellen grünen Blinksignalen von R los.
  3. Bidirektionaler Handsender: Drücken Sie die gespeicherte Taste kurz und lassen Sie sie wieder los. Fünf schnelle grüne Blinksignale von R bestätigen das Löschen.

In Modus 1 wird der gesamte Handsender gelöscht. In Modus 2 wird nur die gesendete Taste gelöscht; löschen Sie weitere Tasten einzeln.

Fernlernen sperren

  1. Trennen Sie die Netzversorgung und die Notstromversorgung und warten Sie 10 s. Halten Sie RADIO gedrückt und stellen Sie die Stromversorgung wieder her.
  2. Lassen Sie RADIO nach der Signalisierung der gespeicherten Handsender genau nach dem zweiten kurzen orangefarbenen Blinksignal von R los.
  3. Wählen Sie innerhalb von 5 s durch kurzes Drücken von RADIO den Zustand aus: R aus = keine Sperre; rot = Hinzufügen eines neuen Handsenders mithilfe eines bereits gespeicherten Handsenders in Reichweite des Antriebs gesperrt; grün = Hinzufügen über einen Freigabecode gesperrt; orange = beide Verfahren gesperrt.
  4. Drücken Sie innerhalb von 5 s eine gespeicherte Taste eines bereits gekoppelten Senders, um den ausgewählten Zustand zu speichern.

Diese Einstellung sperrt die ausgewählten Verfahren zum Hinzufügen von Handsendern aus der Ferne. Das Einlernen über die Taste RADIO auf der Platine ist ein separates Verfahren; das Ausschalten des internen Funkempfängers setzt den gesamten integrierten Empfänger außer Betrieb.

WLAN in SPIDER800W und die MyNice-App

WLAN ist in MCU2 integriert; für die grundlegende Verbindung dieses Sets muss kein BiDi-WiFi zusätzlich erworben werden. Das Modul nutzt das Netzwerk 2,4 GHz (802.11 b/g/n). Die Benutzer-App MyNice dient zur Steuerung, MyNice Pro zur Einrichtung und Wartung durch Techniker. Sie erhalten die App im App Store Ihres Smartphones.

  1. Schalten Sie nach Abschluss der Arbeiten und einer sicheren Funktionsprüfung des Tors den Antrieb ein und überprüfen Sie die Stromversorgungs-LED W1.
  2. Öffnen Sie in der App die Option zum Hinzufügen einer WLAN-Schnittstelle oder eines Zubehörteils und folgen Sie dem Einrichtungsassistenten. Während der Konfiguration müssen für das Telefon und den Antrieb geeignete Verbindungsbedingungen herrschen.
  3. Wählen Sie Ihr 2,4-GHz-Heimnetzwerk aus und geben Sie die Zugangsdaten ein. Die Fernsteuerung erfordert eine funktionierende Verbindung zum Internet und zum Nice-Dienst.
  4. Prüfen Sie den Torstatus und die Steuerung. Ein Befehl vom Telefon kann das Tor in Bewegung setzen; die Sicherheitseinrichtungen müssen funktionsfähig bleiben.

Integriertes WLAN von MCU2: Tasten P1/P2 und LEDs W1/W2

W2 / W1Bedeutung und Vorgehensweise
Grün / GrünNormalbetrieb; das Telefon ist verbunden.
Grün / 8 schnelle grüne BlinksignaleVorübergehende Geräteidentifizierung, die von der App angefordert wurde.
Grün blinkt / GrünDas Modul wartet auf die Netzwerkkonfiguration; fahren Sie in der App fort.
Orange / GrünNormalbetrieb; das Telefon ist derzeit nicht verbunden.
Orange blinkt / GrünKurzzeitig: Netzwerkeinrichtung. Wenn der Zustand anhält, überprüfen Sie Netzwerk und Konfiguration.
Aus / GrünDas 30-Minuten-Zeitfenster eines nicht eingerichteten Moduls ist abgelaufen. Trennen Sie das Modul von der Stromversorgung und schließen Sie es wieder an; wiederholen Sie anschließend die Konfiguration.
Aus / Orange blinktAktualisierung etwa 1 Minute; warten Sie ab. Bei einem Fehler startet das Modul nach etwa 5 Minuten neu.
Rot blinkt / AusBeim Einschalten wurde die Reset-Taste des Moduls gedrückt.
Rot / GrünDas Modul konnte keine Verbindung zum Heimnetzwerk oder zum Dienst von Nice herstellen; überprüfen Sie Netzwerk, Passwort und Internetzugang.

Nur das WLAN-Modul zurücksetzen

Gedrückthalten P1 für 10 s setzt das WLAN-Modul auf die Werkseinstellungen zurück; fügen Sie es anschließend erneut in der App hinzu. P2 wird bei dieser Version nicht verwendet. Dieser Vorgang unterscheidet sich vom Zurücksetzen der Steuerung und Löschen der Handsender.

Steuergerät zurücksetzen

Durch das Zurücksetzen werden die benutzerdefinierten Einstellungen der Steuerung gelöscht. Halten Sie OPEN + CLOSE etwa 3 s, bis L1–L8 aufleuchten; lassen Sie die Tasten los. Der erfolgreiche Abschluss wird durch schnelles Blinken für 3 s bestätigt. Führen Sie nach dem Zurücksetzen erneut das Einlernen der Geräte, der Positionen und einen Torlauf durch. Dieses Verfahren löscht keine Funkcodes im internen oder externen Empfänger.

Diagnose und Fehlerbehebung

FLASH zeigt Fehler durch die Anzahl kurzer Blinksignale an. Die Blinkfolge wiederholt sich nach einer Pause von 1 s; zählen Sie eine Folge.

AnzeigeUrsache und nächster Schritt
1 BlinksignalSchließen / Position
Beim Schließen wurde kein Boden erkannt. Stellen Sie die geschlossene Position.
2 BlinksignaleLichtschranken
Entfernen Sie das Hindernis, überprüfen Sie die Ausrichtung und den Anschluss der Lichtschranken. Eine Auslösung bei einem Hindernis ist zu erwarten.
3 BlinksignaleKraftbegrenzung
Überprüfen Sie die manuelle Bewegung, die Federn, Hindernisse und Reibung. Stellen Sie nicht automatisch eine höhere Kraft ein; überprüfen Sie die Mechanik und die Sicherheit.
4 BlinksignaleSTOP
Überprüfen Sie die Sicherheitseinrichtung STOP und prüfen Sie, ob die Steuerung blockiert ist.
5 BlinksignaleParameterspeicher
Warten Sie mindestens 30 s und geben Sie einen Fahrbefehl. Wenn der Fehler weiterhin besteht, beauftragen Sie den Kundendienst.
6 BlinksignaleFahrzyklusbegrenzung
Warten Sie einige Minuten, bis das Gerät abgekühlt ist. Überprüfen Sie die Betriebsbelastung und den Widerstand des Tors.
7 BlinksignaleInterner Stromkreis
Trennen Sie alle Stromversorgungen für einige Sekunden. Wenn der Fehler weiterhin besteht, sollte der Kundendienst die Platine und die Motorkabel überprüfen.
8 BlinksignaleDauerhafter Fahrbefehl
Entfernen Sie den dauerhaft anliegenden Fahrbefehl, etwa durch einen gedrückten Taster oder ein angezogenes Relais; überprüfen Sie SbS.
9 BlinksignaleAutomatik angehalten
Es wurde ein Befehl zum Anhalten der Automatik ausgegeben; setzen Sie den Betrieb mit dem entsprechenden Steuerbefehl fort.

LED / AnzeigeBedeutung und Überprüfung
BlueBUS – 2 grüne Blinksignale/sNormalbetrieb. Zwei schnelle grüne Blinksignale zeigen eine Eingangsänderung an.
BlueBUS – schnelle und längere rote BlinkfolgenKurzschluss am Bus: Überprüfen Sie die Kabel bei getrennter Stromversorgung. Nach der Behebung wird die normale Anzeige nach etwa 10 s wiederhergestellt.
STOP ausSTOP aktiv; überprüfen Sie die Sicherheitsverdrahtung.
PHOTO ausDer Relais-Eingang PHOTO wurde ausgelöst.
SbS leuchtetFahrbefehl liegt an; überprüfen Sie bei nicht gedrücktem Taster die Kabel und das Relais.
L1 + L2 blinkenErforderlich ist das Einlernen der Geräte.
L3 + L4 blinkenErforderlich ist das Einlernen der Positionen.
Rotes Licht während der BewegungDas eingestellte Wartungsintervall wurde überschritten; führen Sie eine Inspektion durch.
L1 bis L8 leuchten der Reihe nachFirmware-Update: Bitte warten und die Stromversorgung nicht trennen.

Bei einer Störung der Sicherheitseinrichtung darf der Antrieb nicht im Normalbetrieb verwendet werden. Entriegeln Sie das Tor sicher und lassen Sie es reparieren. Ersetzen Sie die Sicherung nur durch einen gleichen Typ mit gleichem Nennwert; überbrücken Sie sie nicht.

Notstromakku PS124

PS124 wird in den dafür vorgesehenen Bereich des Antriebs eingesetzt und gemäß der Montage-PDF an den vorgesehenen Anschluss angeschlossen. Schließen Sie ihn erst an, wenn Mechanik, Verkabelung und Programmierung abgeschlossen sind. Der Akku steht auch nach dem Trennen vom Stromnetz unter Spannung: Trennen Sie vor den Arbeiten das Stromnetz und den PS124. Die Anzahl der Bewegungen bei einem Stromausfall hängt vom Zustand des Akkus, der Temperatur und dem Widerstand des Tors ab.

Entriegeln und manuelle Bedienung

Entriegeln Sie das Tor nur, wenn es stillsteht. Bei einer defekten Feder oder fehlendem Gewichtsausgleich kann das entriegelte Tor unkontrolliert absinken; sichern Sie es und rufen Sie einen Techniker. Wenn die Garage nur durch dieses Tor zugänglich ist, muss vorab eine für das jeweilige Tor geeignete Entriegelung von außen vorgesehen werden.

  1. Ziehen Sie am Entriegelungsseil A. Der Laufwagen wird ausgekuppelt, und Sie können das Tor sicher von Hand bewegen.
  2. Ziehen Sie zum erneuten Einkuppeln das Seil A wie in der zweiten Abbildung gezeigt erneut.
  3. Bewegen Sie das Tor von Hand, bis oberer und unterer Teil des Laufwagens ausgerichtet sind und ineinandergreifen. Prüfen Sie vor einem elektrischen Fahrbefehl, ob der Laufwagen eingerastet ist.

Laufwagen SPIDER800W aus- und wieder einkuppeln

Wartung und sicherer Betrieb

Planen Sie eine Inspektion spätestens alle 6 Monate oder nach 3.000 Bewegungszyklen, je nachdem, was zuerst eintritt. Trennen Sie vor Wartungsarbeiten alle Stromquellen. Prüfen Sie Führungsschiene, Riemen, Laufwagen, Halterungen, Korrosion, Federn und Gewichtsausgleich des Tors; tauschen Sie verschlissene Teile aus. Wiederholen Sie nach der Inspektion die Prüfung der Sicherheitseinrichtungen und Kräfte.

Bewahren Sie die Fernbedienungen außerhalb der Reichweite von Kindern auf. Betreten Sie den Torbereich nicht, während sich das Tor bewegt. Bei ungewöhnlichen Geräuschen, ruckartigen Bewegungen oder verschlechtertem Gewichtsausgleich stellen Sie den Betrieb ein und wenden Sie sich an den Kundendienst. Geben Sie Elektronik und Akkus bei einer geeigneten Sammelstelle ab, nicht im Restmüll.

Technische Daten SPIDER800W

ParameterWert
VerwendungElektromechanischer Garagentorantrieb für Wohnräume.
SteuergerätIntegriert, MCU2, BlueBUS und LEDs L1–L8.
Netzversorgung230 V AC ±10 %, 50/60 Hz; Schutzleiter.
Maximale / Nennkraft800 / 400 N.
Nennleistungsaufnahme / maximale Leistungsaufnahme180 / 280 W.
Höchstgeschwindigkeit0,20 m/s; die tatsächliche Laufgeschwindigkeit hängt von Einstellung und Belastung ab.
Zyklen/Tag50; beachten Sie auch die übrigen Betriebsgrenzwerte.
DauerbetriebHöchstens 4 Minuten.
Schutzart / TemperaturIP40; −20 bis +55 °C.
Abmessungen des Antriebskopfs225 × 395 × 105 mm; Montagedetails siehe Zeichnung.
Motorgewicht4,9 kg; nicht das Gewicht des kompletten Sets.
Zubehörversorgung24 V DC, Toleranz −30 % / +50 %, insgesamt max. 100 mA; Polarität und Klemmen.
NotstromversorgungPS124 – optional.
BeleuchtungIntegrierte LEDs.

Abmessungen des Antriebskopfs NICE SPIDER800W

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Produkt: Antriebsset für ein Garagentor bis 11,4/12,6 m2 NICE SPIDER800W mit integriertem Wi-Fi
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