Antriebsset für ein Schiebetor bis 400 kg CAME BXV04AGS, 801MS-0150 (D)
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€ 609,58 inkl. MwSt.
| Gewicht |
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| 12 kg |
Produktbeschreibung Antriebsset für ein Schiebetor bis 400 kg CAME BXV04AGS, 801MS-0150 (D)
Antrieb CAME BXV04AGS ist geeignet für Schiebetore mit einem Gewicht bis 400 kg und einer Durchfahrtsbreite bis 14 m. Er hat einen elektromechanischen Endschalter. Der Antrieb ist nicht reversibel. Detaillierte technische Eigenschaften ». Handbuch zum Download ».
BXV04AGS mit Steuerplatine ZN7 ist ein Antrieb für Schiebetore mit 24-V-Gleichstrommotor und mechanischen Endschaltern. Der Netzanschluss beträgt 230 V AC. Berücksichtigen Sie Gewicht, Länge und Leichtgängigkeit des Tors gemeinsam; der Antrieb ist nicht für ein schwergängiges oder beschädigtes Tor geeignet.
Montage, Netzanschluss und Inbetriebnahme müssen von einer qualifizierten Fachkraft durchgeführt werden. Trennen Sie vor Arbeiten die Netzversorgung und gegebenenfalls die Batterien. Encoder und Lichtschranken ersetzen weder feste Anschläge noch den Schutz von Gefahrenstellen oder die Überprüfung der Kräfte am fertig montierten Tor.
Überprüfen Sie vor der Programmierung die Platine ZN7 und ihr Menü. Die angegebenen Werte entsprechen den Menüpunkten F28 = 60–100 %, F8 = 1/2 und U3 = 0/1. Wenn Ihre Platine andere Werte anbietet, verwenden Sie die Einstellungen für die jeweilige Ausführung; die Version wird über H1 angezeigt.
Set CAME BXV04AGS
Das Set enthält einen Antrieb mit 24-V-Motor, eine Fernbedienung, Lichtschranken, einen Funkempfänger und eine Blinkleuchte. Weitere Komponenten, insbesondere Zahnstange und zusätzliche Bedienelemente, wählen Sie passend zum jeweiligen Tor aus. Überprüfen Sie die Bezeichnung der Steuerung und der mitgelieferten Komponenten vor dem Anschluss.
| Eigenschaft | CAME BXV04AGS |
|---|---|
| Set | ![]() BXV04AGS / 801MS-0150 (D) |
| Max. Torflügel | 400 kg / 14 m |
| Motor / Leistung | 24 V DC / 170 W |
| Steuerung in dieser Anleitung | ZN7: Display und Menü |
| Betrieb | Intensivbetrieb |
| Funkspeicher | 250 Benutzer |
Kompatibles Zubehör
| Was | Warum | Typ |
|---|---|---|
| Lichtschranken | Überwachung des Durchgangs; Reaktion des Sicherheitseingangs auswählen. |
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| Blinkleuchte | Signalisierung der Torbewegung. |
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| Empfänger | Funksteuerung mit passender Codierung. |
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| Fernbedienung | Zusätzlicher Sender für ein kompatibles Festcodesystem. |
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| Zahnstange | Überträgt die Bewegung auf den Torflügel. |
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| Taster / Schlüsselschalter | Lokaler Steuerbefehl oder STOP. |
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Antriebsmontage
Das Tor muss sich bei entriegeltem Antrieb über den gesamten Fahrweg leicht bewegen lassen, ohne Gefälle, beschädigte Rollen oder Gefahr, aus der Führung zu springen. Prüfen Sie die festen mechanischen Anschläge in geöffneter und geschlossener Position, die Stabilität des Untergrunds sowie den Schutz von Stellen, an denen das Tor jemanden einklemmen könnte. Im Bereich des Antriebs darf sich kein Wasser sammeln und kein direkter Wasserstrahl auf ihn treffen.
Fundament und Ankerplatte
Das Montagebeispiel sieht eine Baugrube mit folgenden Maßen vor: 400 × 240 mm und 800 mm tief. Passen Sie die Fundamentgröße dem Untergrund und dem jeweiligen Tor an. Die Schalung ragt 50 mm über das Bodenniveau hinaus; verwenden Sie Bewehrung und M12-Anker. Für die Zuleitung zum Antrieb wird ein Schutzrohr mit Ø 40 mm empfohlen, für Zubehör Ø 25 mm und für ein eventuelles Entriegelungsseil Ø 20 mm.
Setzen Sie die Ankerplatte waagerecht ein, führen Sie die Kabel durch ihre Öffnungen und lassen Sie die Gewindeteile der Anker über die Oberfläche hinausragen. Lassen Sie den Beton mindestens 24 Stunden aushärten. Richten Sie die Position der Platte zur Zahnstange nach der Maßzeichnung aus; die Ritzelhöhe unterscheidet sich bei diesen beiden Antrieben.
Montage und Höheneinstellung
Nehmen Sie die Abdeckung ab und setzen Sie den Antrieb auf die Platte. Die Kabel müssen durch die Unterseite des Gehäuses und korrekt montierte Kabelverschraubungen geführt werden. Heben Sie den Antrieb während der Einstellung mithilfe der Gewindefüße um 5–10 mm, damit Spielraum für die Einstellung des Zahneingriffs bleibt.
Zahnstange und Eingriffsspiel
Entriegeln Sie den Antrieb und befestigen Sie die Zahnstange, während Sie das Tor von Hand bewegen. Verwenden Sie beim Verbinden der Zahnstangenteile ein Hilfsstück unter der Verbindungsstelle, damit die Zähne gleichmäßig ineinandergreifen. Stellen Sie nach der Montage die vertikale und horizontale Position des Antriebs ein.
Lassen Sie zwischen Zahnstange und Ritzel 1–2 mm Spiel. Das Gewicht des Tors darf nicht auf dem Antrieb lasten. Fahren Sie das Tor von Hand über den gesamten Fahrweg und überprüfen Sie den Zahneingriff sowie die Verbindungen der Zahnstange; ziehen Sie erst danach die Muttern und Unterlegscheiben an den Ankern fest.
Mechanische Endschalter
Bewegen Sie den Torflügel von Hand in die geöffnete Position. Befestigen Sie den Öffnungsendschalteranschlag an der Zahnstange so, dass seine Anlaufschräge den Feder-Mikroschalter zuverlässig betätigt. Stellen Sie den Schließanschlag auf die gleiche Weise ein. Sichern Sie die Anschläge fest; der feste mechanische Toranschlag und der Schaltanschlag des Antriebs erfüllen unterschiedliche Aufgaben.
Lassen Sie bei der dargestellten Montage in der Endposition etwa 20 mm bis zum festen Anschlag. Überprüfen Sie den Nachlauf bei tatsächlicher Geschwindigkeit und Belastung.
Verdrahtung
| Anschluss | Kabel / Bedingung |
|---|---|
| Netz 230 V AC, L/N/PE | 3G × 1,5 mm² bis 20 m; 3G × 2,5 mm² bei 20–30 m. |
| Bedienelemente | Anzahl der Adern entsprechend der Steuerung, Querschnitt 0,5 mm² für die angegebenen kurzen Strecken. |
| Lichtschranken DIR10 | TX: 2 × 0,5 mm²; RX: 4 × 0,5 mm². Die Verbindung von TX und dem NC-Kontakt beachten. |
| Antenne | RG58, höchstens 10 m; empfohlen bis 5 m. |
| RSE / CRP | UTP CAT 5; separate serielle Verbindung, keine Motorversorgung. |
Die Anzahl der Adern muss für den gesamten gewählten Schaltplan ausreichen. Bei längeren Leitungswegen, parallel angeschlossenen Verbrauchern oder anderem Zubehör muss ein Techniker den Querschnitt anhand des Stroms und des Spannungsabfalls neu berechnen. Kabel vor Beschädigung und Kontakt mit Motor oder Transformator schützen; Netzleitung und Niederspannungskreise geeignet getrennt verlegen.
Manuelle Entriegelung bei Stromausfall
Vor dem manuellen Bewegen die Stromversorgung trennen und den Torflügel sichern. Das Entriegeln eines beschädigten oder unausgeglichenen Tores kann eine unkontrollierte Bewegung auslösen.
- Schlüssel in das Schloss stecken und in Pfeilrichtung drehen.
- Entriegelungshebel gemäß Abbildung ziehen und öffnen.
- Das Tor kontrolliert von Hand bewegen; der Bewegungsbereich muss frei von Personen sein.
- Zum erneuten Verriegeln den Hebel in die Ausgangsposition zurückstellen und den Mechanismus verriegeln. Vor einem motorischen Fahrbefehl sicherstellen, dass der Antrieb verriegelt ist.
Übersicht über die Steuerplatine ZN7
Die ZN7 verfügt über ein Display und die Tasten ESC, Pfeiltasten und ENTER. Einstellungen, Zeiten und Benutzer werden über das Menü verwaltet. Die Anschlüsse AF, Memory Roll, R700/R800, RSE und RIOCN8WS haben jeweils eigene Funktionen; Karten nur bei getrennter Netzversorgung und abgeklemmten Batterien einsetzen oder herausnehmen.
| Abbildungsnummer | Element |
|---|---|
| 1 / 2 / 3 | Motor / Encoder / Endschalter |
| 4 / 5 / 6 | Befehle und Sicherheit / Antenne / AF |
| 7 / 8 / 9 / 10 | Memory Roll / R700 oder R800 / RSE / RIOCN8WS |
| 11 / 12 | Display / Programmiertasten |
| 13 / 14 / 15 | Serielle Verbindung A–B–GND / Tastatur A–B / Transponder S1–GND |
| 16 / 17 / 18 | GSM-Modul / RGP1 / Zubehör und Beleuchtung |
| 19 / 20 / 21 / 22 | Zubehörsicherung / Platinenanschluss / Netzsicherung / Netzanschluss |
Klemmen und Stromversorgung ZN7
| Klemmen | Verwendung / Spannung / Polarität |
|---|---|
| L / N / PE | Netz 230 V AC, 50/60 Hz für BXV04AGS. PE ist der Schutzleiter; AC hat keine Plus-/Minus-Polarität. |
| 10 / 11 | Zubehör: üblicherweise 24 V AC, bei Batteriebetrieb 24 V DC, Summe der Verbraucher maximal 40 W. Bei DC 10 = Plus (+), 11 = Minus (−); bei AC keine Polarität. |
| 10 / E | Blinkleuchte oder Zyklusleuchte, 24 V AC/DC, max. 25 W. Bei DC ist 10 der positive gemeinsame Pol, E der geschaltete Ausgang. |
| 10 / 5 | Torstatusanzeige, 24 V AC/DC, max. 3 W. Bei DC ist 10 der positive gemeinsame Pol und 5 der geschaltete Ausgang; keine Dauerstromversorgung. |
| 24 / 0 | Interne Versorgung der Platine vom Netzteil; nicht als Zubehör-Ausgang oder als externer Batterieeingang verwenden. |
| M / N | Motor 24 V DC; Anschluss der passenden Baugruppe beibehalten. Kein 230-V-Anschluss. |
| + / E / − | Encoder: Versorgung +/− und Signal E; kein universeller Zubehör-Ausgang. |
| F / FA, F / FC | F gemeinsam, FA Öffnen, FC Schließen; NC-Endschalterkontakte ohne Polarität. |
| A / B / GND – RSE | Serielle Schnittstelle mit RSE-Karte; nicht mit A/B der Tastatur verwechseln. |
Befehle und Sicherheitskontakte
| Klemmen | Kontakt / Funktion |
|---|---|
| 1–2 | NC-STOP; F1 = ON aktivieren, wenn angeschlossen. Werkseinstellung F1 = OFF. Keine Polarität. |
| 2–7 | NO-Befehl; Funktion über F7 auswählen. Potenzialfreier Kontakt ohne Polarität. |
| 2–3P | NO-Teilöffnung oder vollständige Öffnung je nach F8. Potenzialfreier Kontakt ohne Polarität. |
| 2–CX / 2–CY | NC-Sicherheitseingänge; F2/F3 einstellen. Keine Polarität. |
| 10 / TS | Getesteter Versorgungszweig der Lichtschranken gemäß Schaltplan; F5 nicht ohne korrekten Anschluss aktivieren. |
| A–B / R800 | Codetastatur mit Dekodierkarte R800, F14 = 1. |
| S1–GND / R700 | Transponder oder Lesegerät mit R700, F14 = 0. |
| Antenne / AF | RG58 und steckbare Funkkarte mit passender Frequenz/Codierung. |
Blinkleuchte und Statusanzeige
KLED24, 24 V AC/DC und 2 W, an 10–Eanschließen; für die Blinkleuchte F18 = 0. KLED24 hat keinen separat mit +/− gekennzeichneten Anschluss. Bei AC keine Gleichstrompolarität; bei DC ist 10 der positive gemeinsame Platinenanschluss. Keine 230-V-Blinkleuchte an diesen 24-V-Ausgang anschließen.
Ausgang 10–5 für eine kleine Statusanzeige, max. 3 W, mit Einstellung F10. Der Zyklusleuchtenmodus F18 = 1 erfordert eine eingestellte automatische Schließzeit; die Leuchte bleibt vom Öffnen bis zum vollständigen Schließen einschließlich der Wartezeit eingeschaltet.
Lichtschranken und Sicherheitstest
CAME DIR10 besteht aus einem Sender TX und einem Empfänger RX mit einer Reichweite von 10 m. Stellen Sie den Jumper des Empfängers auf 24 V. Die Stromaufnahme des Paars beträgt 60 mA bei 24 V AC. RX hat die gekennzeichnete Spannungsversorgung 10 (+), 2 (−); TX hat TX (+), 2 (−). Bei Wechselstromversorgung ist die Gleichstrompolarität nicht relevant. Der TX-Anschluss dient der Synchronisierung; lassen Sie seine Verbindung nicht weg.
| Lichtschrankenanschluss | Standardanschluss | Anschluss mit Test |
|---|---|---|
| RX 10 (+) | Platine 10 | Platine 10 |
| RX 2 (−) und RX C | Platine 2 | Platine 2 |
| RX TX ↔ TX TX (+) | TX zwischen Empfänger und Sender verbinden | Gleiche Verbindung |
| TX 2 (−) | Platine 2 | Platine TS |
| RX NC | Platine CX | Platine CX |
Der Kontakt C–NC ist ein potentialfreier Sicherheitskontakt. Er hat keinen Plus- oder Minuspol. Der Anschluss der Spannungsversorgung und der Kontakt gehören zu zwei verschiedenen Stromkreisen. Bei DC ist 10 der Pluspol; der negative RX-Anschluss 2 ist in diesem speziellen Schaltplan mit dem gemeinsamen Anschluss 2 der Platine verbunden. Verwechseln Sie Anschluss 2 nicht mit dem Versorgungsspannungsanschluss 11.
Stellen Sie bei einem Kontakt an CX F2 = C1. Wählen Sie bei einem Kontakt an CY die entsprechende Reaktion über F3. C1 öffnet beim Schließen erneut, C2 schließt beim Öffnen erneut, C3 stoppt mit anschließendem automatischem Schließen und erfordert F19; C4 wartet, bis das Hindernis beseitigt ist, und setzt dann die Bewegung fort.
Testanschluss über TS
Für den Test wird TX 2 auf TS umgesetzt, während RX 2 und RX C am Anschluss 2 der Platine bleiben. Die Verbindung von TX zwischen Sender und Empfänger bleibt bestehen. Ändern Sie zuerst den Anschluss bei abgeschalteter Spannungsversorgung und aktivieren Sie erst danach den Test.
Stellen Sie F5 = 1 für CX, 2 für CY oder 4 für CX und CY. Bei einem Testfehler wird E4 angezeigt und der Antrieb führt den Befehl nicht aus. Die Funktion wird zusammen mit aktiven Sicherheitseingängen verwendet.
Unterbrechen Sie nach dem Anschluss den Lichtstrahl während der entsprechenden Bewegung und geben Sie ihn anschließend wieder frei. Überbrücken Sie den Sicherheitseingang nicht als dauerhafte Lösung eines Fehlers.
Sicherheitskontaktleisten
Schließen Sie eine NC-Kontaktleiste zwischen 2 und CX oder CY an und wählen Sie C7 – erneutes Öffnen beim Schließen – oder C8 – erneutes Schließen beim Öffnen. Ein potentialfreier Kontakt hat keine Polarität. Schließen Sie eine Widerstandskontaktleiste nicht wie einen gewöhnlichen NC-Kontakt an; sie benötigt eine passende Schnittstelle für die jeweilige Steuerung.
Erste Inbetriebnahme von ZN7
- Prüfen Sie den leichtgängigen Lauf, die Zahnstange, die festen und Schalt-Endanschläge, den gesicherten Antrieb, die Anschlüsse und den Schutz gefährlicher Stellen.
- Schalten Sie die Spannungsversorgung ein und prüfen Sie das Display. Stellen Sie A1 = 1 für einen Motor bis 400 kg, F54 entsprechend der Richtung und F1 entsprechend dem angeschlossenen STOP.
- Stellen Sie F2/F3 für die angeschlossenen Schutzeinrichtungen und gegebenenfalls den Test F5 ein. Lassen Sie nicht verwendete Eingänge deaktiviert. Für den Lernvorgang muss F11 = ON eingestellt sein.
- Führen Sie A3 – Einlernen des Fahrwegs.
- Stellen Sie die Betriebsparameter und Benutzer ein und testen Sie den vollständigen Zyklus, die Teilöffnung, jede Sicherheitseinrichtung, die Blinkleuchte sowie das Verhalten nach einem Netzausfall.
Der erste normale Bewegungsablauf nach dem Einschalten der Spannungsversorgung ist das Öffnen; warten Sie, bis es abgeschlossen ist. Die A3-Kalibrierung hat eine eigene Sequenz. Stoppen Sie bei ungewöhnlichen Geräuschen, Vibrationen oder falscher Bewegungsrichtung sofort mit ESC/STOP und beheben Sie die Ursache.
A3 – Automatisches Einlernen des Fahrwegs
Voraussetzungen: A1 und F54 korrekt eingestellt, STOP konfiguriert, Encoder aktiv, Endschalter und feste Anschläge korrekt eingestellt. Bewegen Sie den Torflügel von Hand ungefähr bis zur Hälfte und sichern Sie den Antrieb wieder. Der Bewegungsbereich muss frei bleiben.
Während der Kalibrierung sind die Sicherheitseinrichtungen außer Betrieb, mit Ausnahme des Stopps über die ESC-Taste. Der Techniker muss die gesamte Bewegung überwachen und verhindern, dass Personen in den Fahrweg gelangen.
- Drücken Sie ENTER, wählen Sie mit den Pfeiltasten A3 aus und bestätigen Sie mit ENTER.
- Wählen Sie ON und bestätigen Sie mit ENTER.
- Der Antrieb fährt zunächst bis zur Endposition Schließen; im Display wird CL1 angezeigt.
- Anschließend fährt er bis zur Endposition Öffnen; im Display wird OP1 angezeigt.
- Prüfen Sie nach Abschluss den gesamten Bewegungsablauf und die Schutzeinrichtungen. Beseitigen Sie bei E1/E2 zuerst die Ursache gemäß Diagnose; wiederholen Sie den Lernvorgang nicht, solange ein mechanischer Fehler besteht.
Programmierung über das Display
Programmieren Sie bei angehaltenem Antrieb. ENTER öffnet das Menü und bestätigt die Auswahl; Pfeiltasten </> wählen einen Menüpunkt aus oder ändern einen Wert. Drücken Sie nach einer Änderung ENTER, um sie zu bestätigen. ESC verwirft eine unbestätigte Änderung, kehrt zurück oder verlässt das Menü. Während des normalen Betriebs stoppt ESC den Antrieb; mit den Pfeiltasten lässt sich eine Testfahrt ausführen.
Fett gedruckt sind ausdrücklich festgelegte Werkseinstellungen des jeweiligen Menüs. Zubehörfunktionen werden nur angezeigt, wenn die erforderliche Karte vorhanden oder die zugehörige Funktion aktiviert ist. Notieren Sie vor einer Änderung die aktuellen Einstellungen. Ein niedrigerer Wert für die Empfindlichkeit F34/F35 bedeutet eine höhere Empfindlichkeit; nach Änderungen an Geschwindigkeit, Drehmoment oder Empfindlichkeit müssen Kräfte und Schutzeinrichtungen überprüft werden.
Funktionen F
Benutzer und System U / A / H
Handsender anmelden und löschen
Der Speicher ZN7 hat eine Kapazität von 250 Benutzern. Der Empfänger muss im AF-Steckplatz eingesetzt sein und mit Frequenz und Codierung des Senders übereinstimmen. Ein Beispiel für einen Festcode mit 433,92 MHz ist TOP-432EE mit AF43S. U4 kann den Bereich der empfangbaren Codierungen einschränken; dieselbe Frequenz allein reicht nicht aus.
- Wählen Sie unter U1 die Funktion: 1 Schrittbetrieb, 2 sequenziell, 3 nur öffnen oder 4 teilweise öffnen.
- Mit ENTER bestätigen und den Code durch Drücken der ausgewählten Handsendertaste senden.
- Für den nächsten Benutzer den Vorgang wiederholen. Speicherplatznummern und zugehörige Befehle notieren und anschließend die tatsächliche Funktion testen.
Einen einzelnen Benutzer löschen Sie über U2: ON wählen, die Nummer mit den Pfeiltasten auswählen oder den entsprechenden gespeicherten Sender betätigen und mit ENTER bestätigen. Das Display bestätigt die Löschung mit CLr. U3 = 1 löscht alle Benutzer.
U4 = 2 (Rolling Code) oder 3 (TWIN) löscht zuvor gespeicherte Sender mit einer anderen Codierung. Vor der Änderung das System, die Version H1 und die Dokumentation der Handsender überprüfen; diese Änderung nicht als versuchsweise Maßnahme zur Behebung einer Empfängerstörung verwenden.
Sicherung mit Memory Roll
- Netzversorgung und gegebenenfalls Batterien trennen und Memory Roll in den zugehörigen Anschluss einsetzen.
- Spannungsversorgung einschalten; zum Speichern der Daten F50 = 1, zum Laden F51 = 1 verwenden. Beim Laden werden die Platineninformationen durch die gespeicherten Daten ersetzt.
- Nach Abschluss die Spannungsversorgung wieder trennen und die Speicherkarte herausnehmen.
- Nach dem Laden Modell, Richtung, Schutzeinrichtungen und alle Befehle überprüfen. Diese ZN7 verfügt über einen Memory-Roll-Anschluss; keinen nicht vorhandenen USB-Anschluss verwenden.
Kopplung zweier Antriebe
In jeder Steuerplatine wird eine RSE-Karte verwendet; die CAT-5-Verbindung erfolgt über A–B–GND gemäß Abbildung. Bedien- und Sicherheitseinrichtungen an die MASTER-Platine anschließen. Stellen Sie dort F49 = 1, die Richtung über F54 und die Parameterübertragung über F52 ein. Speichern Sie die Benutzer auf MASTER; Teilöffnung und Schrittbetrieb verhalten sich entsprechend dem dargestellten gemeinsamen System.
Drahtlose Sicherheit RIO
RIOCN8WS verwendet einen separaten RIO-Steckverbinder. F65/F66 konfigurieren zwei drahtlose Sicherheitsleisten und F67/F68 zwei Lichtschrankenkanäle. Prüfen Sie die tatsächliche Artikel- und Kanalbezeichnung auf dem Display. Der drahtlose Sicherheitstest ist weiterhin aktiv; beheben Sie einen Kommunikationsverlust E17 oder eine fehlende Konfiguration E18, bevor Sie den Betrieb wieder aufnehmen.
A4 – Parameter zurücksetzen
Notieren Sie vor dem Zurücksetzen die Version H1, die Einstellungen und die Benutzer; sichern Sie die Daten, falls Sie einen Memory Roll haben. Wählen Sie bei A4 ON und bestätigen Sie mit ENTER. Bei der hier beschriebenen Ausführung werden die Werkseinstellungen wiederhergestellt und der eingelernte Fahrweg gelöscht.
Stellen Sie nach dem Zurücksetzen A1, F54, F1, die Sicherheitseingänge und das Einlernen A3 erneut ein. Prüfen Sie die Schutzeinrichtungen, bevor Sie den normalen Betrieb aufnehmen. Das Löschen der Benutzer erfolgt über die separate Funktion U3. Bei einer Steuerplatine mit einem anderen Menü kann A4 einen abweichenden Wiederherstellungsumfang haben; richten Sie sich nach der konkreten Ausführung.
Diagnose anhand des Displays
| Code | Bedeutung / Prüfung |
|---|---|
| E1 | Kalibrierungsfehler. Prüfen A3, Mechanik, Richtung und Endschalter. |
| E2 | Einstellungsfehler. Modell A1, Richtung F54 und Abschluss des Einlernens prüfen. |
| E3 | Encoderfehler. Bei abgeschalteter Stromversorgung den Steckverbinder +/E/− und die Leitungen prüfen; nach der Reparatur neu einlernen. |
| E4 | Fehler beim Sicherheitstest. Prüfen TX an TS, Stromversorgung, NC und F5. |
| E7 | Überschreitung der Betriebszeit. Widerstand, Anschläge und Abschluss der Bewegung prüfen. |
| E9 | Hindernis beim Schließen. Das tatsächliche Hindernis beseitigen; Zahnstange und Empfindlichkeit. |
| E10 | Hindernis beim Öffnen. Fahrweg und korrekte Krafteinstellung prüfen. |
| E11 | Zu viele aufeinanderfolgende Hindernisse. Mechanik oder Ursache der Schutzaktivierung beheben. |
| E13 | Beide Endschalterkontakte offen. Prüfen FA/FC/F und die Schaltanschläge. |
| E14 | Fehler der seriellen Kommunikation. Prüfen RSE, CAT 5 und Konfiguration. |
| E15 | Inkompatibler Sender. Prüfen AF, Frequenz und U4. |
| E17 | Kommunikationsstörung des Funksystems. Prüfen RIO, Geräte und Störquellen. |
| E18 | Das Funksystem ist nicht konfiguriert. RIO und die entsprechenden Parameter F65–F68 prüfen. |
Wenn sich das Tor nicht bewegt, prüfen Sie die Stromversorgung, die Verriegelung des Antriebs, STOP und aktive Sicherheitseingänge, eine dauerhaft betätigte Taste sowie die Senderbatterie. Wenn es öffnet, aber nicht schließt, prüfen Sie die Lichtschranken und deren NC-Kontakt. Überbrücken Sie eine Schutzfunktion nicht dauerhaft.
Sicherungen ZN7 für 230 V
| Stromkreis | Flinke Sicherung |
|---|---|
| Netz LINE | 1,6 A-F |
| Zubehör | 2 A-F |
Prüfen Sie die Sicherungen bei getrenntem Netz und abgeklemmten Batterien. Ersetzen Sie sie nur durch Sicherungen gleichen Werts und Typs; beseitigen Sie zuerst die Ursache des Kurzschlusses oder der Überlastung.
Wartung und Service
Prüfen Sie regelmäßig, ob Fahrweg und Zahnstange sauber sind, ob sich das Tor leicht von Hand bewegen lässt und ob Antrieb, Schaltanschläge, Kabel, Entriegelung, Lichtschranken und sonstige Sicherheitseinrichtungen korrekt befestigt und in einwandfreiem Zustand sind. Trennen Sie vor Reinigungs- oder Wartungsarbeiten das Netz und gegebenenfalls die Batterie-Notstromversorgung. Bei Beschädigungen, ungewöhnlichen Geräuschen oder Vibrationen den Betrieb stoppen und die Ursache beheben lassen.
Stellen Sie das Motordrehmoment A6 und die Empfindlichkeit F34/F35 entsprechend der tatsächlichen Mechanik ein. Ein höheres Drehmoment darf keinen Widerstand oder Defekt kaschieren; messen Sie nach der Anpassung die Kräfte und prüfen Sie die Schutzeinrichtungen. Vermerken Sie im Serviceprotokoll die Version H1, die Anzahl der einzelnen Bewegungen A5 und die durchgeführten Reparaturen.
Technische Daten BXV04AGS
| Parameter | Wert |
|---|---|
| Maximales Flügelgewicht | 400 kg |
| Maximale Flügellänge | 14 m |
| Antriebsversorgung – Netz | 230 V AC, 50/60 Hz |
| Motorversorgung | 24 V DC |
| Leistung | 170 W |
| Maximale Stromaufnahme | 7 A |
| Schubkraft | 350 N |
| Maximale Verfahrgeschwindigkeit | 12 m/min |
| Betriebszeit | 180 s |
| Schutzart | IP44 |
| Betriebstemperatur | −20 bis +55 °C |
| Betriebsart | Für intensiven Betrieb; keine feste Anzahl von Zyklen pro Stunde. |
| Leistungsaufnahme im Standby | 5,5 W |
| Schutzklasse | I |
| Ritzel / Endschalter | Modul 4 / mechanisch |
| Steuerung der beschriebenen Ausführung | ZN7, Display + ESC/Pfeiltasten/ENTER |
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