CAME BKV20AGS - Einzelantrieb für Schiebetore bis 2000 kg (A)


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CAME BKV20AGS - Einzelantrieb für Schiebetore bis 2000 kg (A) CAME BKV20AGS - Einzelantrieb für Schiebetore bis 2000 kg (A)
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Gewicht
12 kg

Produktbeschreibung CAME BKV20AGS - Einzelantrieb für Schiebetore bis 2000 kg (A)

Antrieb CAME BKV20AGS ist für Schiebetore mit einem Gewicht bis 2000 kg und einer Flügellänge bis 20 m. Er verfügt über einen elektromechanischen Endschalter. Der Antrieb ist nichtreversierbar.. Detaillierte technische Eigenschaften ». Handbuch herunterladen ».

CAME BKV20AGS, Art.-Nr. 801MS-0310ist ein Antrieb für große Schiebetore bis 2.000 kg und 20 m Länge. Der Antrieb hat einen Motor mit 36 V DC, ein Grafikdisplay, vier kabelgebundene Sicherheitseingänge und mechanische Endschalter. Der Netzanschluss erfolgt mit 230 V AC. Berücksichtigen Sie Tragfähigkeit, Länge und tatsächlichen Laufwiderstand des Tores gemeinsam.

Montage, Netzanschluss und Inbetriebnahme sind einer qualifizierten Fachkraft vorbehalten. Trennen Sie vor dem Öffnen oder Einsetzen von Karten sowohl das Netz als auch gegebenenfalls vorhandene Batterien. Prüfen Sie das Typenschild BKV20AGS, die Platine ZN8 und die FW/GUI-Version im Menü Information. Die folgenden Einstellungen gelten für das Grafikmenü mit der Auswahl Motor type BKV2000. Verwenden Sie bei einer anderen Ausführung oder einem anderen Menü die jeweilige Anleitung.

Schnellnavigation
Einzelantrieb und SetsZubehör
MontageVerkabelung
Manuelle EntriegelungOrientierung auf der Platine
Klemmen und StromversorgungLichtschranken und Test
ErstinbetriebnahmeEinlernen des Fahrwegs
ProgrammierungHandsender
Reset und SpeicherDiagnose
WartungTechnische Eigenschaften
Montageanleitung (PDF)

Einzelantrieb BKV20AGS und passende Sets

AusführungAuswahl
Einzelantrieb CAME BKV20AGS (A)Antrieb zur Ergänzung oder zum Austausch einer Anlage; Zubehör ist separat auszuwählen.
Set CAME BKV20AGS (D)Alternative Set-Ausführung. Prüfen Sie den Lieferumfang auf der Produktseite des jeweiligen Sets.

20 m ist die maximale Torflügellänge; verwechseln Sie diesen Wert nicht mit der Durchfahrtsbreite. BKV20AGS verwendet mechanische Endschalter. Magnetschalter und die Uhr-Platine, die bei AGE-Ausführungen enthalten sind, gehören bei AGS nicht automatisch zur Ausstattung.

Zubehör und Anschlussbeispiele

Die folgenden Geräte sind Beispiele für Zubehör und dessen Anschluss, nicht für den Lieferumfang des Einzelantriebs. Bei einem anderen Typ verwenden Sie dessen eigene Anleitung.

KomponenteBeispiel / Verwendung
LichtschrankenCAME DIR10, 12/24 V AC/DC; Reichweite 10 m, Klemmen und Test.
SignalleuchteCAME KLED24, 24 V AC/DC, 2 W; Anschluss 10–E.
FunkCAME AF43S und TOP-432EE, Beispiel für Festcode 433,92 MHz; Kompatibilität des Codierverfahrens mit der Platineneinstellung prüfen.
ZahnstangeZahnstangen, für dieses Modell Modul 4.
SteuerungSchalter, Taster und Lesegeräte; potentialfreie NO-Befehle und NC-STOP gemäß Platine.

Montage des BKV20AGS

Prüfen Sie vor der Montage, ob sich das Tor über den gesamten Fahrweg leicht und gleichmäßig von Hand bewegen lässt. Tor und Führung müssen stabil und waagerecht sein; ein Herausspringen des Tores muss ausgeschlossen sein. Prüfen Sie die festen Endanschläge für die geöffnete und geschlossene Position und sichern Sie Quetsch-, Klemm- und Zahnstangeneingriffsstellen. Befestigen Sie den Antrieb auf einem stabilen Untergrund, geschützt vor direktem Wasserstrahl. Bei einem in den Torflügel integrierten Gartentor darf die Bewegung nur freigegeben werden, wenn dieses sicher verriegelt ist.

Fundament und Ankerplatte

Das Herstellerbeispiel sieht eine Baugrube von 500 × 280 mm, 800 mm tief, und Leerrohre Ø 40 mm vor. Passen Sie die Fundamentmaße an den Untergrund und das jeweilige Tor an; es handelt sich um ein Montagebeispiel, nicht um eine allgemeingültige Fundamentauslegung. Die Schalung ragt 50 mm über das Gelände hinaus und enthält eine Stahlbewehrung.

Beispielfundament für BKV und Führung der Leerrohre
Beispielfundament für BKV und Führung der Leerrohre
Schalung 50 mm über dem Gelände und Bewehrung des BKV-Fundaments
Schalung 50 mm über dem Gelände und Bewehrung des BKV-Fundaments

Setzen Sie die mitgelieferten M12-Schrauben in die Platte ein und sichern Sie sie mit Muttern. Biegen Sie die vorgeformten Ankerlaschen um und setzen Sie die Platte in die Bewehrung ein. Die Leerrohre müssen durch die Öffnungen der Platte geführt werden. Richten Sie die Platte genau aus; die Gewinde müssen über den Beton hinausragen. Die Position relativ zur Zahnstange ergibt sich aus den Maßen 76 und 96 mm, die im Schnitt eingezeichnet sind. Lassen Sie den Beton mindestens 24 Stunden.

Montage der BKV-Ankerplatte und der M12-Schrauben
Montage der BKV-Ankerplatte und der M12-Schrauben
Position des BKV zur Zahnstange – Maße 76 und 96 mm
Position des BKV zur Zahnstange – Maße 76 und 96 mm

Aufstellen und Höhenverstellung

Füllen Sie nach dem Entfernen der Schalung den Bereich um das Fundament auf. Nehmen Sie die Muttern der Anker ab und ziehen Sie die Kabel etwa 600 mm über die Platte hinaus. Nehmen Sie die Abdeckung ab und setzen Sie den Antrieb auf; die Kabel werden durch seine Unterseite und die abgedichteten Kabeldurchführungen geführt. Heben Sie den Antrieb mit den Gewindefüßen um 5–10 mman, damit Spielraum für die Einstellung des Zahneingriffs bleibt.

Aufsetzen des BKV-Antriebs auf die Ankerplatte
Aufsetzen des BKV-Antriebs auf die Ankerplatte
Kabeldurchführung und Höhenverstellung des BKV um 5–10 mm
Kabeldurchführung und Höhenverstellung des BKV um 5–10 mm

Zahnstange und Spiel 1–2 mm

Entriegeln Sie den Antrieb und befestigen Sie die Zahnstange Modul 4, während Sie das Tor von Hand bewegen. Verwenden Sie beim Verbinden der Teile unter der Stoßstelle ein Hilfsstück der Zahnstange und zwei Klemmen, damit die Zähne bündig ineinandergreifen. Stellen Sie nach der Befestigung die Höhe mit den Füßen und die waagerechte Ausrichtung über die Langlöcher ein.

Befestigung der Zahnstange Modul 4 und Ausrichtung der Verbindungen
Befestigung der Zahnstange Modul 4 und Ausrichtung der Verbindungen

Lassen Sie zwischen Ritzel und Zahnstange ein Spiel von 1–2 mm. Das Gewicht des Tores darf nicht auf dem Antrieb lasten. Bewegen Sie das Tor von Hand über den gesamten Fahrweg und befestigen Sie den Antrieb erst nach der Einstellung mit Unterlegscheiben und Muttern an der Platte.

Spiel 1–2 mm und Ausrichtung des BKV zur Zahnstange
Spiel 1–2 mm und Ausrichtung des BKV zur Zahnstange
Endgültige Befestigung des BKV nach Einstellung des Zahneingriffs
Endgültige Befestigung des BKV nach Einstellung des Zahneingriffs

Mechanische Endschalter AGS

Öffnen Sie das Tor von Hand. Setzen Sie den Öffnungsendschalter auf die Zahnstange, sodass seine Anlaufschräge den Federmikroschalter betätigt, und befestigen Sie ihn mit den mitgelieferten Schrauben. Wiederholen Sie den Vorgang beim Schließen. In der dargestellten Anordnung bleiben etwa 20 mm bis zum festen Anschlag; prüfen Sie den Nachlauf unter tatsächlicher Belastung. Der feste Toranschlag und der Schaltanschlag des Antriebs erfüllen unterschiedliche Aufgaben.

Mechanischer Schaltanschlag BKV beim Öffnen
Mechanischer Schaltanschlag BKV beim Öffnen
Mechanischer Schaltanschlag BKV beim Schließen
Mechanischer Schaltanschlag BKV beim Schließen

Verkabelung

StromkreisQuerschnitt / Bedingung
Netz 230 V AC3G × 1,5 mm² bis 20 m; 3G × 2,5 mm² bei 20–30 m.
24-V-Blinkleuchte2 × 1 mm² für die angegebenen Leitungswege bis 30 m.
LichtschrankenTX 2 × 0,5 mm²; RX 4 × 0,5 mm² gemäß Gesamtschaltplan.
BedienelementeAderzahl entsprechend dem Gerät, Querschnitt 0,5 mm² für die angegebenen Leitungswege.
AntenneRG58, maximal 5 m.
RSE / CRPUTP CAT 5, maximal 1 000 m, abhängig von den Bedingungen des seriellen Systems.

Bei längeren Leitungswegen oder mehreren Verbrauchern muss der Querschnitt anhand von Strom und Spannungsabfall neu berechnet werden. Führen Sie die Netzleitung durch eine eigene Durchführung, getrennt von den Niederspannungsstromkreisen. Kabel dürfen weder an sich erwärmenden Teilen anliegen noch mechanischer Beschädigung ausgesetzt sein.

Manuelle Entriegelung und erneute Verriegelung

Trennen Sie zuerst die Stromversorgung und sichern Sie den Torflügel gegen unkontrollierte Bewegung. Entriegeln Sie ein beschädigtes oder nicht ausbalanciertes Tor nicht, ohne es vorher zu sichern.

  1. Stecken Sie den Schlüssel ins Schloss und drehen Sie ihn wie in der oberen Bildfolge gezeigt.
  2. Öffnen Sie den Entriegelungshebel gemäß dem Pfeil nach außen vom Gehäuse weg.
  3. Bewegen Sie das Tor von Hand und kontrolliert; halten Sie Personen aus dem Bewegungsbereich fern.
  4. Bringen Sie den Hebel zum Verriegeln wieder in seine Ausgangsposition und verriegeln Sie den Mechanismus wie in der unteren Bildfolge gezeigt.
  5. Prüfen Sie vor dem Motorbefehl, ob der Mechanismus wieder verriegelt ist.
BKV – manuelle Entriegelung und erneute Verriegelung
BKV – manuelle Entriegelung und erneute Verriegelung

Orientierung auf der Platine ZN8

Die folgende Abbildung ist so ausgerichtet, dass die großen Kondensatoren oben, die langen Klemmleisten unten und die Programmiertasten rechts liegen. Das Grafikdisplay sowie ESC, Pfeiltasten und ENTER dienen zur Einstellung, Diagnose und Benutzerverwaltung. Stecken Sie Karten nur bei getrennter Netz- und gegebenenfalls Batterieversorgung ein oder aus.

Platine ZN8 – Display, Klemmen und Anschlüsse BKV
Platine ZN8 – Display, Klemmen und Anschlüsse BKV

AbbildungsnummerElement
1 / 2 / 3Motor / Encoder / RGP1 oder LBB.
4 / 5 / 6 / 7Programmiertasten / RSE / CAME KEY / AF.
8 / 9 / 10 / 11Antenne / Sicherheit / serielle Verbindung / kabelgebundene Befehle.
12 / 13 / 14 / 15Tastatur / Transponder / Beleuchtung / B1–B2.
16 / 17 / 18 / 19R700 oder R800 / RIOCN8WS / Uhrkarte / Endschalter.
20 / 21 / 22 / 23 / 24Zubehörsicherung / Platinensicherung / Transformator / Memory Roll / Display.
25 / 26Netzsicherung / Netzanschluss am Antrieb.

Stromversorgung und Klemmen BKV20AGS

Stromkreis / KlemmenSpannung, Polarität und Grenzwert
L / N / PENetz 230 V AC, 50/60 Hz. L: Phase, N: Neutralleiter, PE: Schutzleiter. Bei AC gibt es keinen Plus- und Minuspol.
Motor / interne Stromversorgung der PlatineMotor 36 V DC, Platine gemäß technischer Tabelle 26 V DC. Dies sind interne Stromkreise der korrekt konfigurierten Anlage, kein Ausgang für Zubehör. Behalten Sie die vorgeschriebene Verdrahtung bei; schließen Sie daran weder Netzstrom noch eine externe Stromquelle auf Verdacht an.
10 / 11Zubehör 24 V AC/DC, insgesamt maximal 20 W; üblicherweise 24 V AC. Bei DC 10 = Plus (+), 11 = Minus (−); bei AC keine Gleichstrompolarität.
10 / EBlinkleuchte 24 V AC/DC, max. 3 W. Bei DC ist 10 der positive gemeinsame Pol und E der geschaltete Ausgang.
10 / E3Zusatzbeleuchtung 24 V AC/DC, max. 12 W; Betriebsart unter Manage lights → Light E3. Bei DC ist 10 der positive gemeinsame Pol und E3 der geschaltete Ausgang.
10 / 5Statusanzeige 24 V AC/DC, max. 3 W. Bei DC ist 10 der positive gemeinsame Pol und 5 der geschaltete Ausgang.
B1 / B2Separater Schaltkontakt mit monostabilem oder bistabilem Betrieb. Versorgt kein Zubehör über 10/11 mit Strom.
10 / TS / 2Versorgungs- und Testzweig der Lichtschranken sowie gemeinsamer Anschluss gemäß dem jeweiligen Schaltplan; TS ist kein universeller permanenter Minusausgang.

Netzanschluss L, N und Schutzleiter BKV
Netzanschluss L, N und Schutzleiter BKV
Zubehörversorgung BKV – 10 Plus und 11 Minus bei DC
Zubehörversorgung BKV – 10 Plus und 11 Minus bei DC

Befehle, STOP, Sicherheit und Antenne

KlemmenFunktion / Kontakt
1–2NC STOP. Stoppt den Antrieb und deaktiviert die automatische Schließung; für die nächste Bewegung ist ein neuer Befehl erforderlich. Wenn STOP nicht verwendet wird, Total stop deaktivieren.
2–3NO-Befehl nur zum Öffnen.
2–3PNO-Teilöffnungsbefehl.
2–4NO-Befehl nur zum Schließen.
2–7NO Schritt für Schritt oder sequenzieller Befehl gemäß Command 2-7.
2–CX / CY / CZ / CKVier separat einstellbare Sicherheitseingänge. Nicht verwendete Eingänge deaktivieren, verwendete entsprechend der Schutzeinrichtung einstellen.
S1 / GNDTransponder oder Lesegerät mit der entsprechenden R700-Karte.
A / B bei LesegerätenCodetastatur mit R800; nicht mit den gleichlautenden Buchstaben der seriellen Verbindung verwechseln.
A / B / GND bei RSESerielle Verbindung eines Paares oder CRP, je nach entsprechendem Anschluss.
Antenne / AFInnenleiter des RG58 für das Antennensignal, Schirmung an den gekennzeichneten Massekontakt gemäß Abbildung; Funksteckkarte in AF.

NO/NC-Befehle und Sicherheitskontakte sind potenzialfrei und haben keine Polarität +/−. Die Zubehörversorgung und ihr Ausgangskontakt sind getrennte Stromkreise. Legen Sie keine 230 V an die Befehlsanschlüsse an.

BKV – Lesegeräte, STOP, Befehle 2–3/3P/4/7 und Antenne
BKV – Lesegeräte, STOP, Befehle 2–3/3P/4/7 und Antenne

Warnleuchte und Zusatzbeleuchtung

CAME KLED24 hat 24 V AC/DC und 2 W und gehört daher an 10–E innerhalb der Grenze von 3 W. Sein Eingang ist nicht separat mit +/− gekennzeichnet; bei AC ist die Polarität unerheblich, bei DC ist 10 der positive gemeinsame Anschluss der Platine. Schließen Sie hier keine 230-V-Version der Warnleuchte an. E3 ist ein separater Lichtausgang mit einer Grenze von 12 W; verwechseln Sie E und E3 nicht.

Separate BKV-Ausgänge: Warnleuchte E, Beleuchtung E3 und Signalisierung 5
Separate BKV-Ausgänge: Warnleuchte E, Beleuchtung E3 und Signalisierung 5
24-V-Zuleitung der CAME-KLED24-Warnleuchte
24-V-Zuleitung der CAME-KLED24-Warnleuchte

Lichtschranken DIR10 und Test über TS

Das Beispiel bezieht sich auf CAME DIR10: TX/RX-Paar, Reichweite 10 m, Versorgung 12/24 V AC/DC. Stellen Sie den Jumper des RX auf 24 V. Die Stromaufnahme des Paares beträgt 60 mA bei 24 V AC. Der RX hat die Anschlüsse 10 (+), 2 (−), TX, C und NC. Der TX hat die Anschlüsse TX und 2, in der ursprünglichen Zeichnung ohne separate +/−-Kennzeichnung. Bei AC gibt es keine Gleichstrompolarität.

Anschlüsse des Empfängers RX und des Senders TX CAME DIR10
Anschlüsse des Empfängers RX und des Senders TX CAME DIR10
Einstellung des DIR10-Jumpers auf 24 V
Einstellung des DIR10-Jumpers auf 24 V

DIR10-AnschlussStandardMit Test
RX10 (+)Platine 10Platine 10
RX2 (−) und RX CPlatine 2Platine 2
RX TX ↔ TX TXZwischen RX und TX verbindenGleiche Verbindung
TX2Platine 2Platine TS
RX NCPlatine CXPlatine CX

Der Kontakt C–NC hat keine Polarität. In diesem synchronisierten Schaltplan liegen RX2 und C an Platine 2, nicht an 11. Verbinden Sie RX TX mit TX TX; ersetzen Sie diese Verbindung nicht durch eine direkte Versorgung über Anschluss 10 der Platine. Stellen Sie CX auf C1 ein, damit sich das Tor beim Schließen wieder öffnet.

BKV – Standardanschluss DIR / DELTA-S
BKV – Standardanschluss DIR / DELTA-S

Sicherheitstest aktivieren

Ziehen Sie bei ausgeschalteter Stromversorgung die Leitung TX2 auf TS; RX2/C bleiben an 2, und die TX-Verbindung zwischen RX/TX bleibt bestehen. Aktivieren Sie anschließend unter Configuration → Wired safety devices → Safety devices test den Test und den entsprechenden Sicherheitseingang. Beheben Sie bei einem fehlgeschlagenen Test die Ursache in der Versorgung, Verdrahtung oder Konfiguration; überbrücken Sie die Schutzeinrichtung nicht dauerhaft.

BKV – DIR / DELTA-S mit geprüftem Sender an TS
BKV – DIR / DELTA-S mit geprüftem Sender an TS

Sicherheitsleisten und vier Eingänge

Konfigurieren Sie CX, CY, CZ und CK jeweils separat. Eine NC-Sicherheitsleiste verwendet den Kontakt C–NC ohne Polarität, beispielsweise gemäß Schaltplan DFWN. Wählen Sie für eine Widerstands-Sicherheitsleiste den passenden Modus R7/R8 und die tatsächliche 8K2-Schaltung; für ein Leistenpaar gibt es eine eigene Auswahl und Verdrahtung. Verwechseln Sie eine Widerstands-Sicherheitsleiste nicht mit einem gewöhnlichen NC-Kontakt.

BKV – NC-Sicherheitsleiste DFWN
BKV – NC-Sicherheitsleiste DFWN

Bei zwei NC-Sicherheitsleisten DFWN sind in der linken Schaltung beide Kontakte separat angeschlossen: C beider Leisten an Platine 2, NC der einen an CX und NC der anderen an CY. Der Hersteller empfiehlt diese Verdrahtung und bezeichnet sie als parallel; jeder Eingang muss separat konfiguriert werden. Rechts sind die NC-Kontakte in Reihe an einem Eingang angeschlossen: Platine 2 → C der ersten Leiste, NC der ersten → C der zweiten, NC der zweiten → Platine CX. Es handelt sich um Kontaktschaltungen DFWN, nicht um Schaltungen für Widerstands-Sicherheitsleisten 8K2.

NC-Sicherheitsleisten DFWN: links separate Anschlüsse an CX und CY, rechts in Reihe an CX
NC-Sicherheitsleisten DFWN: links separate Anschlüsse an CX und CY, rechts in Reihe an CX

Erste Inbetriebnahme und Richtungsprüfung

  1. Prüfen Sie die Mechanik, Anschläge, Zahnstange, Kabel, die Sicherung der Entriegelung und den freien Bewegungsbereich.
  2. Folgen Sie nach dem Einschalten dem Assistenten auf dem Grafikdisplay. Wählen Sie für diesen Antrieb Motor type → BKV2000; eine Änderung des Typs ändert nicht die physische Tragfähigkeit.
  3. Stellen Sie die Richtung unter Configuration → Motor settings → Opening direction ein. Die Standardrichtung ist nach links.
  4. Bei der Funktion Motor test schließt die Taste > und öffnet <. Korrigieren Sie bei abweichender Richtung die Einstellung im Menü; vertauschen Sie die Kabel nicht auf Verdacht.
  5. Richten Sie STOP, alle angeschlossenen Sicherheitseingänge und gegebenenfalls den Test ein und starten Sie anschließend das Einlernen des Fahrwegs.
  6. Prüfen Sie den vollständigen Zyklus, die Teilöffnung, alle Schutzeinrichtungen, Leuchten, Funk und das Verhalten nach einem Netzausfall.

Die erste normale Bewegung nach dem Einschalten ist das Öffnen; warten Sie, bis der Vorgang abgeschlossen ist. Stoppen Sie den Antrieb bei ungewöhnlichem Verhalten, Geräuschen oder Vibrationen sofort und beheben Sie die Ursache.

Automatisches Einlernen des Fahrwegs bei BKV

Vor dem Einlernen müssen die mechanischen Endschalter, festen Anschläge, der Typ BKV2000 und die Bewegungsrichtung korrekt eingestellt sein. Der Antrieb muss gesichert und der gesamte Bewegungsbereich frei sein. Ein Techniker muss den gesamten Vorgang überwachen; niemand darf den Bewegungsbereich betreten.

  1. Öffnen Sie Configuration → Motor settings → Travel calibration.
  2. Wählen Sie bei der Frage Confirm? YES und bestätigen Sie mit ENTER.
  3. Lassen Sie den auf der jeweiligen Platine angezeigten Einlernassistenten vollständig durchlaufen; geben Sie nicht vorzeitig einen weiteren Befehl ein.
  4. Prüfen Sie nach Abschluss die Positionen, Verzögerungen und Funktionen aller Sicherheitseinrichtungen. Wenn „Calibration error“ angezeigt wird, beseitigen Sie zuerst das Hindernis oder den mechanischen Fehler und wiederholen Sie erst danach den Lernvorgang.

Die Programmierung dieser Grafikplatine erfolgt über die Menünamen. Übernehmen Sie weder die numerischen Einstellungen A1/A3 noch die Einstellungen ZN7 aus einer anderen Baureihe.

Programmierung über das Grafikdisplay

ENTER öffnet das Menü und bestätigt die Auswahl. < a > blättern durch die Menüpunkte und ändern den Wert. ESC verwirft eine nicht bestätigte Änderung, geht zurück, verlässt das Menü oder stoppt die Bewegung. Programmieren Sie bei stillstehendem Antrieb und speichern Sie die aktuellen Einstellungen, bevor Sie Änderungen vornehmen.

BKV-Grafikdisplay und die Tasten ESC, Pfeiltasten und ENTER
BKV-Grafikdisplay und die Tasten ESC, Pfeiltasten und ENTER

Nachfolgend finden Sie eine Erklärung auf Slowakisch mit den englischen Menünamen, damit Sie den jeweiligen Menüpunkt eindeutig finden können. Fett markiert ausschließlich ausdrücklich angegebene Werkseinstellungen. Die verfügbaren Funktionen hängen von den angeschlossenen Karten und der Ausführung der Platine ab.

Configuration → Motor settings

Menüpunkt / BedeutungAuswahlmöglichkeiten und Bedingungen
Opening direction
Öffnungsrichtung.
To the left – nach links; To the right – nach rechts.
Motor test
Richtungsprüfung.
> schließt, < öffnet; bei abweichender Richtung die Richtungseinstellung korrigieren.
Travel calibration
Einlernen des Fahrwegs.
Confirm? NO/YES; Einlernablauf.
Motor type
Antriebstyp.
Für BKV20AGS BKV2000 wählen; die weiteren Optionen BKV1500/BKV2500 erhöhen nicht die Tragfähigkeit dieses Modells.

Configuration → Gate travel settings

Menüpunkt / BedeutungAuswahlmöglichkeiten und Bedingungen
Opening speed
Öffnungsgeschwindigkeit.
40–100 %; 100 %.
Closing speed
Schließgeschwindigkeit.
40–100 %; 100 %.
Opening slowdown speed
Verzögerungsgeschwindigkeit beim Öffnen.
15–60 %; 50 %.
Closing slowdown speed
Verzögerungsgeschwindigkeit beim Schließen.
15–60 %; 50 %.
Travel AST control
Empfindlichkeit der Hinderniserkennung während der Bewegung.
Deactivated, Minimum, Average, Maximum, Customised.
Slowdown AST control
Empfindlichkeit während der Verzögerung.
Deactivated, Minimum, Average, Maximum, Customised.
Soft start
Kurzer Anlauf mit reduzierter Geschwindigkeit.
Deactivated / On.
Part. open point
Teilöffnungspunkt.
10–100 % des Fahrwegs; 20 %.
Opening slowdown point
Beginn der Verzögerung beim Öffnen.
10–60 % des Fahrwegs; 25 %.
Closing slowdown point
Beginn der Verzögerung beim Schließen.
10–60 % des Fahrwegs; 25 %.

Configuration → Wired safety devices

Menüpunkt / BedeutungAuswahlmöglichkeiten und Bedingungen
Total stop
STOP1–2: stoppt den Antrieb und deaktiviert das automatische Schließen.
Deactivated / On. Nur mit korrekt angeschlossenem NC-Kontakt aktivieren.
CX input / CY input / CZ input / CK input
Vier separat konfigurierbare Eingänge.
Jeder Deactivated; C1/C2/C3/C4/C7/C8/C13/R7/R8 und R7/R8 für zwei Sicherheitskanten. Bedeutungen unter der Tabelle.
Safety devices test
Lichtschrankentest bei Öffnungs- und Schließbefehlen.
Deactivated / On; erfordert Anschluss über TS.
Obst. with motor stopped
Bei gemeldetem Hindernis wird der Anlauf auch aus dem Stillstand verhindert.
Deactivated / On.

Configuration → RIO safety devices

Menüpunkt / BedeutungAuswahlmöglichkeiten und Bedingungen
RIO ED T1 / RIO ED T2
Zwei Funk-Sicherheitskanten, verfügbar mit RIO-Schnittstelle.
Jede Disabled; P0 stoppt und deaktiviert die Automatik, P7 öffnet beim Schließen erneut, P8 schließt beim Öffnen erneut.
RIO PH T1 / RIO PH T2
Zwei Kanäle für Funk-Lichtschranken.
Jeder Disabled; P1/P2/P3/P4/P13 entsprechend der jeweiligen Schutzreaktion.

Configuration → Command inputs / Functions

Menüpunkt / BedeutungAuswahlmöglichkeiten und Bedingungen
Command 2-7
Betriebsart des Hauptbefehls über den NO-Eingang.
Step-by-step (Öffnen/Schließen) / Sequential (Öffnen–STOP–Schließen–STOP).
Hold-to-run
Bewegung nur, solange das entsprechende Bedienelement gedrückt gehalten wird.
Deactivated / On. Beim Loslassen stoppt der Antrieb; bei aktivierter Funktion sind die übrigen Steuergeräte deaktiviert.
B1-B2-Ausgang
Modus für separaten Kontakt.
Bistabil / monostabil; 1–180 s lang monostabil geschaltet.
Hindernisse freigeben
Freigabe des Bereichs nach Auslösung der Sicherheitsleiste oder der Stromüberwachung.
Deaktiviert / Ein. Bei Ein wird die Bewegung kurz umgekehrt, um das Hindernis freizugeben; bei deaktivierter Funktion wird die Bewegung bis zur Endlage umgekehrt.

Konfiguration → Zeiten / Beleuchtung verwalten

Menüpunkt / BedeutungOptionen und Bedingungen
Automatisches Schließen
Wartezeit nach vollständigem Öffnen.
Deaktiviert oder 1–180 s. Nach STOP, Auslösung der Sicherheitseinrichtung durch ein Hindernis oder einem Netzausfall wird die Automatik nicht aktiviert.
Automatisches teilweises Schließen
Wartezeit nach teilweisem Öffnen.
Aus oder 1–180 s; 10 s. Das Hauptmenü „Automatisches Schließen“ darf nicht deaktiviert sein.
Tor-offen-Warnleuchte
Statusausgang 10–5.
Warnleuchte ein: leuchtet während der Bewegung und bei geöffnetem Tor; Warnleuchte blinkend: blinkt während der Bewegung und leuchtet bei geöffnetem Tor.
Leuchte E3
Separate Zusatzleuchte.
Deaktiviert, Zyklusleuchte oder Komfortbeleuchtung. Für die Zyklusleuchte muss die Automatik eingestellt sein.
Nachleuchtdauer
Beleuchtungsdauer.
60–180 s; 60 s.
Vorblinkzeit
Vorlaufzeit des Blinklichts.
Deaktiviert oder 1–10 s.

Konfiguration → RSE-Kommunikation / Externer Speicher

Menüpunkt / BedeutungOptionen und Bedingungen
RSE1
Funktion der Karte in RSE_1.
CRP, Gekoppelt oder Aus.
CRP-Adresse
Eindeutige Adresse der Platine im System.
1–254.
RSE1-Geschwindigkeit / RSE2-Geschwindigkeit
Übertragungsgeschwindigkeit jedes Anschlusses.
1200/2400/4800/9600/14400/19200/38400/57600/115200 bps.

Standardgeschwindigkeit beider Anschlüsse: 38400 bps.

Daten speichern
Speichern von Benutzern, Zeiten und Konfiguration.
Wird bei eingesetztem Speicher angezeigt; Memory Roll.
Daten lesen
Gespeicherte Daten auf die Platine laden.
Ersetzt die Daten der Platine durch die gespeicherte Konfiguration; nach dem Laden die gesamte Anlage überprüfen.

Benutzer verwalten – Benutzer

Menüpunkt / BedeutungOptionen und Bedingungen
Neuer Benutzer
Benutzer hinzufügen.
Maximal 250; Step-by-step, Sequential, Open, Partially open oder B1-B2-Ausgang zuweisen.
Benutzer entfernen
Einen Benutzer löschen.
Nummer 1–250 eingeben oder dessen Gerät betätigen, mit ENTER bestätigen und gegebenenfalls die Abfrage „Bestätigen?“ mit YES beantworten; CLr bestätigt das Löschen. YES; CLr bestätigt das Löschen.
Alle entfernen
Alle Benutzer löschen.
Bestätigen? NO/YES.
Funkdecodierung
Zulässige Funkcodierung.
Alle Decodierungen / Rolling Code / TW Key Block. Bei Auswahl eines eingeschränkten Modus werden zuvor gespeicherte andere Codierungen gelöscht.
Sensortyp
Typ des Steuerungssensors.
Keypad oder Transponder mit der entsprechenden Decodierkarte.
Modus ändern
Den einem Benutzer zugewiesenen Befehl ändern.
Benutzer anhand seiner Nummer oder seines Geräts auswählen, ENTER drücken, den neuen Befehl eingeben und mit YES bestätigen.

Informationen – Info und Service

Menüpunkt / BedeutungOptionen und Bedingungen
FW-Version
FW- und GUI-Version anzeigen.
Beide Versionen vor einer Änderung der Einstellungen notieren.
Manöverzähler
Bewegungszähler.
Gesamtmanöver / Teilmanöver.
Wartung einstellen
Servicehinweis.
Deaktiviert oder 1 × 100 bis 250 × 100 Manöver; der Hinweis blinkt 3+3-mal.
Wartungszähler zurücksetzen
Teilweisen Wartungszähler zurücksetzen.
Bestätigen? NO/YES; nach tatsächlich durchgeführter Wartung ausführen.
Parameter zurücksetzen
Parameter wiederherstellen.
Behält Funkdecodierung, Motortyp und Kalibrierungsdaten bei; von einem vollständigen Reset unterscheiden.
Fehlerliste
Die letzten 8 Fehler.
Mit den Pfeiltasten den Verlauf durchgehen; „Fehler löschen“ löscht ihn nach Bestätigung.

Timerverwaltung / Befehle

Menüpunkt / BedeutungOptionen und Bedingungen
Uhr anzeigen
Uhr anzeigen.
Erfordert eine tatsächlich installierte und passende Uhrkarte.
Uhr einstellen
Datum und Uhrzeit einstellen.
Pfeiltasten und ENTER.
Automatische Sommerzeit
Automatische Umstellung auf Sommerzeit.
Deaktiviert / Ein.
Zeitformat
Zeitformat.
24-Stunden-/12-Stunden-Format.
Neuen Timer erstellen
Zeitsteuerung erstellen.
Öffnen / Teilweise öffnen / Ausgang B1-B2; Start, Ende und Tage oder die ganze Woche einstellen.
Timer entfernen
Gespeicherte Zeitsteuerung entfernen.
0 – Öffnen, P – teilweise öffnen oder B – Ausgang B1-B2 auswählen; bestätigen.
Befehle
Testbefehle am Display.
Öffnen / Teilweise öffnen / Schließen / Stopp; ENTER nur bei gesichertem Bereich bestätigen.

Sprache / Passwort / F-Menü

Eintrag / BedeutungOptionen und Bedingungen
Sprache
Displaysprache.
IT/EN/FR/DE/ES/PT/PL/RU; Slowakisch oder Tschechisch ist in dieser Liste nicht aufgeführt.
Passwort aktivieren
Schutz des Hauptmenüs.
Ein 4-stelliges Passwort eingeben und erneut bestätigen.
Passwort entfernen
Passwort löschen.
Bestätigen? NEIN/JA.
Passwort ändern
Passwort ändern.
Den neuen 4-stelligen Code eingeben und wiederholen.
F-Menü
Anzeige der F-Funktionen aktivieren.
Dies ist eine alternative Anzeige dieser Steuerplatine; numerische Optionen anderer Produktreihen nicht übernehmen.

Reaktionen der kabelgebundenen und RIO-Eingänge

ReaktionBedeutung
C1 / P1Wiederöffnung beim Schließen – Lichtschranken.
C2 / P2Wiederschließen beim Öffnen – Lichtschranken.
C3 / P3Teilweiser Stopp; zusammen mit der Betriebsautomatik prüfen.
C4 / P4Anhalten und warten, bis das Hindernis beseitigt ist.
C7 / P7Wiederöffnung beim Schließen – Sicherheitskontaktleisten.
C8 / P8Wiederschließen beim Öffnen – Sicherheitskontaktleisten.
C13 / P13Beim Schließen wieder öffnen und nach Beseitigung des Hindernisses sofort anhalten; die Reaktion gilt auch bei stehendem Tor.
R7 / R8Entsprechende Reaktion für Kontaktleisten mit 8K2-Widerstand; separate Option für eine oder zwei Kontaktleisten.
P0Anhalten und Automatik deaktivieren; Weiterbetrieb erst mit einem neuen Befehl.

Speichern und Verwalten von Fernbedienungen

Für das oben beschriebene Grafikmenü beträgt die Kapazität 250 Benutzer. Für AF wird ein Empfänger mit der richtigen Frequenz und Codierung benötigt; ein Beispiel ist AF43S mit TOP-432EE. Die Übereinstimmung der Frequenz allein bestätigt nicht die Kompatibilität.

  1. Öffnen Sie Manage users → New user.
  2. Gewünschte Funktion auswählen und mit ENTER bestätigen.
  3. Den Code mit der ausgewählten Taste der Fernbedienung senden.
  4. Für eine weitere Taste oder einen weiteren Benutzer den Vorgang wiederholen, Nummer und Befehl notieren und die tatsächliche Funktion testen.

Einzelnes Löschen: Remove user; vollständiges Löschen: Remove all. Radio decoding → Rolling code oder TW Key block löscht zuvor gespeicherte Sender mit anderer Codierung. Diese Option nicht verwenden, wenn die vorhandenen Fernbedienungen nicht erfasst sind.

Parameter zurücksetzen und vollständig wiederherstellen

Information → Parameter reset setzt die werkseitigen Parameter zurück, behält jedoch Radio decoding, Motor type und die Einstellungen der Wegkalibrierung bei. Vor der Bestätigung die Konfiguration sichern und nach dem Zurücksetzen Richtung, Schutzeinrichtungen, Zeiten und Funktionstests überprüfen. Zum Löschen aller Benutzer gibt es die separate Option Manage users → Remove all. Nach jeder Wiederherstellung auch die gespeicherten Fernbedienungen überprüfen.

Die Wiederherstellung bei vergessenem Passwort ist ein anderer, vollständiger Reset. Dabei werden gespeicherte Benutzer, Zeiten und Kalibrierung gelöscht. Dies ist Aufgabe eines Technikers, der die gesamte Anlage anschließend wieder sicher in Betrieb nehmen kann.

  1. Die Stromversorgung der Steuerplatine einschließlich etwaiger Batterien trennen.
  2. < und > gleichzeitig gedrückt halten und die Stromversorgung gemäß Serviceanleitung wiederherstellen.
  3. Tasten bis zur Anzeige Factory reset gedrückt halten, Confirm YES auswählen und ENTER drücken.
  4. Das richtige Modell, die Richtung und alle Schutzeinrichtungen neu einstellen, den Lernvorgang durchführen und Benutzer einrichten; vor dem Betrieb vollständige Tests ausführen.

Memory Roll sichern und laden

  1. Netzversorgung und Batterien trennen und die Memory Roll in den gekennzeichneten Anschluss einsetzen.
  2. Nach dem Einschalten Configuration → External memory → Save data oder Read data auswählen.
  3. Beim Speichern/Laden werden Benutzer, Zeiten und Konfiguration übernommen. Beim Laden können die bisherigen Daten der Steuerplatine überschrieben werden.
  4. Nach Abschluss die Stromversorgung trennen und die Memory Roll herausnehmen. Nach dem Wiederherstellen Modellübereinstimmung, Richtung, alle Schutzeinrichtungen und Befehle überprüfen.

Diese Einträge werden bei angeschlossenem Speicher angezeigt. Den dokumentierten Memory-Roll-Anschluss verwenden; kein USB-Gerät allein aufgrund eines ähnlich benannten Funktionsmenüs an einen anderen Anschluss anschließen.

Die Memory Roll ist in der Abbildung der tatsächlichen ZN8-Steuerplatine mit der Nummer 23 gekennzeichnet.

Zwei Antriebe im MASTER–SLAVE-Modus

RSE-Karten in RSE_1 beider Steuerplatinen einsetzen und A–A, B–B, GND–GND gemäß Schaltplan über UTP CAT5 verbinden. Zubehör und Bedienelemente werden an MASTER angeschlossen; dort werden auch die Benutzer gespeichert. Am MASTER im Assistenten oder in der Einstellung RSE1 Paired auswählen; der zweite Antrieb wird zum SLAVE. Der Teilöffnungsbefehl steuert MASTER gemäß dem ursprünglichen Schaltplan; der gemeinsame Öffnungsbefehl steuert beide Flügel.

Wird RSE_1 für das Paar verwendet, nutzt CRP RSE_2. In dieser Konfiguration kann CAME KEY nicht angeschlossen werden. Gleichlautende Bezeichnungen A/B an verschiedenen Schnittstellen nicht verwechseln.

BKV – Verbindung von RSE_1 MASTER und SLAVE
BKV – Verbindung von RSE_1 MASTER und SLAVE

Diagnose der Displaymeldungen

MeldungPrüfung / Vorgehen
KalibrierungsfehlerLernvorgang durch ein Hindernis unterbrochen; Ursache beseitigen und Mechanik überprüfen.
Der Encoder funktioniert nichtEncoder nicht angeschlossen oder beschädigt; bei getrennter Stromversorgung den zugehörigen Anschluss und die Verkabelung prüfen.
Fehler beim ServicetestHindernis im Bereich der Lichtschranken, fehlerhafte Verkabelung/Konfiguration oder defekte Lichtschranke; TS-Test überprüfen.
Antrieb entriegeltDer Antrieb ist entriegelt; Verriegelung des Hebels überprüfen.
Maximale Anzahl von Hindernissen beim Schließen / Öffnen / HindernissenDie Anzahl aufeinanderfolgend erkannter Hindernisse wurde überschritten; Widerstand oder Ursache des Ansprechens der Schutzeinrichtung beseitigen.
KommunikationsfehlerRSE-Anschluss falsch eingestellt; Verbindung und Betriebsmodus überprüfen.
Inkompatible FernbedienungSender, Codierung oder TWIN KEY BLOCK stimmen nicht überein.
SLAVE-Antrieb entriegeltDer SLAVE-Antrieb ist entriegelt.
Keine Kommunikation mit dem RIO-SystemRIO-Modul fehlt im Anschluss oder ist defekt.
RIO-System nicht konfiguriertDas Funksystem oder seine Geräte sind nicht konfiguriert.

Information → Errors list speichert die letzten 8 Fehler. Vor dem Löschen Status und FW/GUI notieren. Wenn sich das Tor nicht bewegt, Netzversorgung, Sicherungen, Entriegelung, STOP, Schutzeinrichtungen und ein dauerhaft anliegendes Befehlssignal überprüfen. Wenn es sich öffnet, aber nicht schließt, Lichtschranken und Einstellung des betreffenden Eingangs überprüfen. Die Schutzeinrichtung nicht dauerhaft überbrücken.

Sicherungen für 230 V BKV20AGS

StromkreisSchnellsicherung
Netz2 A F
Steuerplatine630 mA F
Zubehör1,6 A F

Sicherungen bei getrennter Netzversorgung und entfernten Batterien prüfen. Nur durch Sicherungen desselben Typs und Nennwerts ersetzen und zuerst die Ursache des Kurzschlusses oder der Überlastung beseitigen.

Wartung und Service

Alle 10.000 Zyklen und spätestens alle 6 Monate Schrauben und Muttern auf festen Sitz, bewegliche Teile auf Verschleiß und Funktion, die Schmierung der entsprechenden mechanischen Stellen, Warn- und Sicherheitseinrichtungen, die manuelle Entriegelung, Kabel, Führung und Zahnstange prüfen. Vor Arbeiten die Stromversorgung und die Batterien trennen. Nach längerer Stillstandszeit nach Wiederherstellung der Netzversorgung die gesamte Funktion überprüfen.

Der Hersteller gibt für den BKV20 bei 20 m/2.000 kg einen MCBF von 250.000 Zyklen an; in windigen Gebieten verringert sich die angegebene Anzahl um 15 %. Dies ist ein Referenzwert für die Zeit zwischen Ausfällen, kein wartungsfreies Intervall und keine Garantie für die Lebensdauer jedes Tores. Die Serviceerinnerung unter Information → Set up maintenance einstellen und erst nach durchgeführtem Service zurücksetzen.

Nach der Einstellung den Platinen-Schutz, die Abdeckung und alle Befestigungen schließen. Kräfte und Sicherheitsfunktionen des gesamten Tores überprüfen, dem Benutzer die manuelle Entriegelung zeigen und die Anleitungen für die komplette Anlage übergeben. Elektronik und Batterien bei der Aussonderung einer dafür vorgesehenen Sammelstelle übergeben.

Technische Eigenschaften CAME BKV20AGS

ParameterWert für die beschriebene Ausführung
Modell / CodeBKV20AGS / 801MS-0310
Maximales Flügelgewicht / maximale Flügellänge2.000 kg / 20 m
Netzversorgung230 V AC, 50/60 Hz
Motor / interne Platinenversorgung36 V DC / 26 V DC
Leistung250 W
Kraft / maximale Kraft900 N / 1.350 N
Maximale Geschwindigkeit12 m/min
SchutzartIP54
Betriebstemperatur−20 bis +55 °C
BetriebDauerbetrieb; keine feste Zyklenzahl pro Stunde.
Arbeitszeit180 s
Standby-Verbrauch14 W; mit RGP1-Modul 0,8 W
Thermoschutz des Transformators120 °C
Isolationsklasse / ÜbersetzungI / 40
Gewicht des Antriebs21 kg
FarbeGrau RAL 7024
Ritzel / EndschalterModul 4 / mechanisch
Abmessungen: Breite × Tiefe × Höhe400 × 260 × 412 mm
ModelleinstellungMotor type → BKV2000
Benutzerkapazität dieses Menüs250

Maßzeichnung CAME BKV20AGS
Maßzeichnung CAME BKV20AGS

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