CAME BXV10AGS - separater Antrieb für ein Schiebetor bis 1000 kg (A)
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| 12 kg |
Produktbeschreibung CAME BXV10AGS - separater Antrieb für ein Schiebetor bis 1000 kg (A)
Antrieb CAME BXV10AGS ist ausgelegt für Schiebetore mit einem Gewicht bis 1000 kg und einer Flügellänge bis 20 m. Er verfügt über einen elektromechanischen Endschalter. Der Antrieb ist nichtreversierbar.. Detaillierte technische Eigenschaften ». Handbuch herunterladen ».
CAME BXV10AGS mit Steuerplatine ZN7 ist ein Antrieb für Schiebetorflügel bis 1.000 kg und 20 m Länge. Der Netzanschluss beträgt 230 V AC, der Motor 24 V DC; die Endschalter sind mechanisch. Torabmessungen, Gewicht und Widerstand sind gemeinsam zu beurteilen.
Montage und Inbetriebnahme müssen von einer qualifizierten Fachkraft durchgeführt werden. Trennen Sie vor Arbeiten am Gerät den Netzanschluss und gegebenenfalls die Batterien. Prüfen Sie die festen Anschläge, den Schutz vor Gefahrenstellen sowie die Sicherheitsfunktion und die Kräfte des fertig montierten Tores.
Prüfen Sie vor der Montage das Typenschild, ZN7, die Version H1 und das Menü. Die nachstehenden technischen Daten gelten für die beschriebene Ausführung mit F28 = 60–100 %, F8 = 1/2 und U3 = 0/1. Diese drei Angaben allein bestimmen nicht die gesamte Firmware. Bei abweichender Kennzeichnung oder anderen Anschlüssen verwenden Sie die entsprechende Anleitung.
CAME BXV10AGS Antrieb einzeln
Diese Anleitung gilt für den CAME BXV10AGS Antrieb einzeln (A). Das Angebot mit Zubehör finden Sie auf der Produktseite des CAME BXV10AGS-Sets.
Die maximale Länge von 20 m bezieht sich auf den Torflügel und nicht automatisch auf die lichte Durchfahrtsbreite. Die Auswahl von A1 erhöht nicht die Tragfähigkeit des tatsächlichen Antriebs.
Zubehör und Anschlussbeispiele
Die folgenden Geräte sind konkrete Beispiele für die angegebenen Anschlussvarianten. Prüfen Sie den Lieferumfang des Einzelantriebs und die Übereinstimmung mit dem tatsächlich gelieferten Zubehör anhand des jeweiligen Angebots; bei einem anderen Typ verwenden Sie dessen eigene Anleitung.
| Komponente | Beispiel / Verwendung |
|---|---|
| Lichtschranken | CAME DIR10, 12/24 V AC/DC; Reichweite 10 m, Anschlüsse und Test. |
| Warnleuchte | CAME KLED24, 24 V AC/DC, 2 W; Anschluss 10–E. |
| Funk | CAME AF43S und TOP-432EE, Beispiel für Festcode 433,92 MHz; die Kompatibilität der Codierung mit der Einstellung der Steuerplatine prüfen. |
| Zahnstange | Zahnstangen, für dieses Modell Modul 4. |
| Bedienelemente | Schalter, Taster und Lesegeräte; potentialfreie NO-Befehle und NC-STOP gemäß Steuerplatine. |
Montage des Antriebs
Bei entriegeltem Antrieb muss sich das Tor leicht über den gesamten Fahrweg bewegen lassen, ohne Gefälle, beschädigte Rollen oder die Gefahr, aus der Führung zu springen. Prüfen Sie feste mechanische Anschläge in geöffneter und geschlossener Position, die Stabilität des Untergrunds und den Schutz von Stellen, an denen der Torflügel jemanden einklemmen kann. Im Bereich des Antriebs darf kein Wasser stehen und kein direkter Wasserstrahl auf ihn treffen. Hat der Schiebetorflügel eine integrierte Schlupftür, darf der motorisierte Betrieb nur möglich sein, wenn diese sicher verriegelt ist.
Fundament und Ankerplatte
Das Einbaubeispiel sieht eine Baugrube mit den Abmessungen 400 × 240 mm und einer Tiefe von 800 mm vor. Passen Sie die Fundamentabmessungen an den Untergrund und das jeweilige Tor an. Die Schalung ragt 50 mm über das Geländeniveau hinaus; verwenden Sie Bewehrung und M12-Anker. Für die Zuleitung zum Antrieb wird ein Schutzrohr mit Ø 40 mm empfohlen, für Zubehör Ø 25 mm und für ein eventuelles Entriegelungsseil Ø 20 mm.


Richten Sie die Ankerplatte waagerecht aus, führen Sie die Kabel durch ihre Öffnungen und lassen Sie die Gewinde der Anker über die Oberfläche hinausragen. Lassen Sie den Beton mindestens 24 Stunden aushärten. Bestimmen Sie die Position der Platte zur Zahnstange anhand der Abbildung: Der horizontale Abstand von 95 mm und die Höhe von 106 mm beziehen sich auf die markierten Flächen im Schnitt. Verwechseln Sie diese Maße nicht mit den Fundamentabmessungen.


Montage und Höheneinstellung
Nehmen Sie die Abdeckung ab und setzen Sie den Antrieb auf die Platte. Die Kabel müssen durch die Unterseite des Gehäuses und die korrekt montierten Kabelverschraubungen geführt werden. Heben Sie den Antrieb während der Einstellung mit den Gewindefüßen um 5–10 mm, damit eine Einstellreserve für den Zahneingriff bleibt.


Zahnstange und Eingriffsspiel
Entriegeln Sie den Antrieb und befestigen Sie die Zahnstange, während Sie den Torflügel von Hand bewegen. Verwenden Sie beim Verbinden der Zahnstangenteile unter der Verbindungsstelle ein Hilfsstück, damit die Zähne gleichmäßig ineinandergreifen. Stellen Sie nach der Montage die vertikale und horizontale Position des Antriebs ein.

Lassen Sie zwischen Zahnstange und Ritzel ein Spiel von 1–2 mm. Das Gewicht des Tores darf nicht auf dem Antrieb lasten. Fahren Sie den gesamten Weg von Hand ab, prüfen Sie den Zahneingriff und die Verbindungen der Zahnstange und ziehen Sie erst anschließend die Muttern und Unterlegscheiben an den Ankern fest.

Mechanische Endschalter
Schieben Sie den Torflügel von Hand in die geöffnete Position. Befestigen Sie den Öffnungsendschalter an der Zahnstange so, dass seine Betätigungsrampe den Federmikroschalter zuverlässig schaltet. Stellen Sie den Schließendschalter auf dieselbe Weise ein. Sichern Sie die Endschalter fest; der feste mechanische Toranschlag und der Schaltanschlag des Antriebs haben unterschiedliche Aufgaben.
Lassen Sie in der dargestellten Anordnung an der Endposition etwa 20 mm Abstand zum festen Anschlag. Prüfen Sie den Nachlauf bei tatsächlicher Geschwindigkeit und Belastung.


Verkabelung
| Anschluss | Kabel / Voraussetzung |
|---|---|
| 230-V-AC-Netz, L/N/PE | 3G × 1,5 mm² bis 20 m; 3G × 2,5 mm² bei 20–30 m. |
| Bedienelemente | Die Anzahl der Leiter richtet sich nach der Steuerung; bei den angegebenen kurzen Strecken beträgt der Querschnitt 0,5 mm². |
| Lichtschranken DIR10 | TX: 2 × 0,5 mm²; RX: 4 × 0,5 mm². Die Verbindung von TX und dem NC-Kontakt ist einzuhalten. |
| Antenne | RG58, höchstens 10 m; empfohlen bis 5 m. |
| RSE / CRP | UTP CAT 5; separate serielle Verbindung, keine Motorversorgung. |
Die Anzahl der Leiter muss den gesamten gewählten Schaltplan abdecken. Bei längeren Strecken, gleichzeitig angeschlossenen Verbrauchern oder weiterem Zubehör muss der Techniker den Querschnitt anhand von Stromstärke und Spannungsabfall neu berechnen. Schützen Sie die Kabel vor Beschädigungen und Kontakt mit Motor oder Transformator. Führen Sie die Netzleitung und die Niederspannungskreise in geeigneter Weise getrennt.
Manuelle Entriegelung bei Stromausfall
Trennen Sie vor der manuellen Bewegung die Stromversorgung und sichern Sie den Torflügel. Das Entriegeln eines beschädigten oder unausgewuchteten Tores kann eine unkontrollierte Bewegung auslösen.
- Stecken Sie den Schlüssel ins Schloss und drehen Sie ihn in die im Bild angezeigte Pfeilrichtung.
- Ziehen Sie den Entriegelungshebel wie abgebildet und öffnen Sie ihn.
- Bewegen Sie das Tor kontrolliert von Hand und halten Sie Personen aus dem Bewegungsbereich fern.
- Bringen Sie den Hebel zum erneuten Verriegeln in seine Ausgangsposition zurück und verriegeln Sie den Mechanismus. Vergewissern Sie sich vor einem Fahrbefehl, dass der Antrieb verriegelt ist.

Orientierung auf der Steuerplatine ZN7
Die ZN7 verfügt über ein Display und die Tasten ESC, Pfeiltasten und ENTER. Einstellungen, Zeiten und Benutzer werden über das Menü verwaltet. Die Anschlüsse AF, Memory Roll, R700/R800, RSE und RIOCN8WS haben jeweils eigene Funktionen. Setzen Sie die Karte nur bei getrennter Netzversorgung und abgeklemmten Batterien ein oder ziehen Sie sie heraus.

| Bildnummer | Element |
|---|---|
| 1 / 2 / 3 | Motor / Encoder / Endschalter |
| 4 / 5 / 6 | Steuerbefehle und Sicherheit / Antenne / AF |
| 7 / 8 / 9 / 10 | Memory Roll / R700 oder R800 / RSE / RIOCN8WS |
| 11 / 12 | Display / Programmiertasten |
| 13 / 14 / 15 | Serielle Verbindung A–B–GND / Tastatur A–B / Transponder S1–GND |
| 16 / 17 / 18 | GSM-Modul / RGP1 / Zubehör und Beleuchtung |
| 19 / 20 / 21 / 22 | Zubehörsicherung / Platineneingang / Netzsicherung / Netzanschluss |
Klemmen und Stromversorgung ZN7
| Klemmen | Verwendung / Spannung / Polarität |
|---|---|
| L / N / PE | 230-V-AC-Netz, 50/60 Hz für BXV10AGS. PE ist der Schutzleiter; bei AC gibt es kein +/−. |
| 10 / 11 | Zubehör: normalerweise 24 V AC, bei Batteriebetrieb 24 V DC, Gesamtstromaufnahme höchstens 40 W. Bei DC 10 = Plus (+), 11 = Minus (−); bei AC ohne Polarität. |
| 10 / E | Warnleuchte oder Zyklusleuchte, 24 V AC/DC, max. 25 W. Bei DC ist 10 der gemeinsame Pluspol, E der geschaltete Ausgang. |
| 10 / 5 | Torzustandsanzeige, 24 V AC/DC, max. 3 W. Bei DC ist 10 der gemeinsame Pluspol und 5 der geschaltete Ausgang; keine dauerhafte Stromversorgung. |
| 24 / 0 | Interne Versorgung der Platine aus dem Netzteil; nicht als Zubehör-Ausgang oder externer Batterieeingang verwenden. |
| M / N | 24-V-DC-Motor; die Verdrahtung der passenden Ausführung beibehalten. Kein 230-V-Anschluss. |
| + / E / − | Encoder: Stromversorgung +/− und Signal E; kein universeller Zubehör-Ausgang. |
| F / FA, F / FC | F gemeinsamer Anschluss, FA Öffnen, FC Schließen; NC-Endschalterkontakte ohne Polarität. |
| A / B / GND – RSE | Serielle Schnittstelle mit RSE-Karte; nicht mit A/B der Tastatur verwechseln. |

Steuerbefehle und Sicherheitskontakte
| Klemmen | Kontakt / Funktion |
|---|---|
| 1–2 | NC-STOP; F1 = ON aktivieren, wenn angeschlossen. Werkseinstellung F1 = OFF. Ohne Polarität. |
| 2–7 | NO-Steuerbefehl; Funktion wird mit F7 festgelegt. Potenzialfreier Kontakt ohne Polarität. |
| 2–3P | NO-Teilöffnung oder vollständige Öffnung gemäß F8. Potenzialfreier Kontakt ohne Polarität. |
| 2–CX / 2–CY | NC-Sicherheitseingänge; F2/F3 einstellen. Ohne Polarität. |
| 10 / TS | Getesteter Versorgungszweig der Lichtschranken gemäß Schaltplan; F5 nicht ohne korrekte Verdrahtung aktivieren. |
| A–B / R800 | Codetastatur mit Decodierkarte R800, F14 = 1. |
| S1–GND / R700 | Transponder oder Lesegerät mit R700, F14 = 0. |
| Antenne / AF | RG58 und steckbare Funkkarte mit passender Frequenz/Codierung. |

Warnleuchte und Zustandsanzeige
KLED24, 24 V AC/DC und 2 W, anschließen an 10–E; für die Warnleuchte einstellen F18 = 0. Bei KLED24 ist kein Anschluss separat mit +/− gekennzeichnet. Bei AC ohne Gleichstrompolarität; bei DC ist 10 der gemeinsame Plusausgang der Platine. Schließen Sie keine 230-V-Warnleuchte an diesen 24-V-Ausgang an.
Der Ausgang 10–5 ist für eine kleine Zustandsanzeige vorgesehen, max. 3 W, mit Einstellung F10. Der Modus Zyklusleuchte F18 = 1 erfordert eine automatische Schließzeit; die Leuchte bleibt ab dem Öffnen bis zum vollständigen Schließen einschließlich der Wartezeit eingeschaltet.


Lichtschranken und Sicherheitstest
CAME DIR10 besteht aus einem Sender TX und einem Empfänger RX mit einer Reichweite von 10 m. Stellen Sie den Jumper des Empfängers auf 24 V. Die Stromaufnahme des Lichtschrankenpaars beträgt 60 mA bei 24 V AC. Die Versorgung des RX ist mit 10 (+), 2 (−)beschriftet; TX hat die Klemmen TX und 2; der Hersteller gibt in dieser Zeichnung keine separate Kennzeichnung für +/− an ihnen an. Bei Wechselspannungsversorgung ist keine Gleichspannungspolarität zu beachten. Der TX-Anschluss ist Teil der Synchronisierung; verbinden Sie RX TX und TX TX gemäß Schaltplan und nicht direkt mit der Klemme 10 der Steuerplatine.


| Lichtschrankenklemme | Standardanschluss | Anschluss mit Test |
|---|---|---|
| RX 10 (+) | Steuerplatine 10 | Steuerplatine 10 |
| RX 2 (−) und RX C | Steuerplatine 2 | Steuerplatine 2 |
| RX TX ↔ TX TX | TX zwischen Empfänger und Sender verbinden | Gleiche Verbindung |
| TX 2 | Steuerplatine 2 | Steuerplatine TS |
| RX NC | Steuerplatine CX | Steuerplatine CX |
Der Kontakt C–NC ist ein potenzialfreier Sicherheitskontakt. Er hat keinen Plus- oder Minuspol. Die Versorgungsverdrahtung und der Kontakt sind zwei getrennte Stromkreise. Bei DC ist 10 der Pluspol; der negative Anschluss RX 2 ist in diesem konkreten Schaltplan mit der gemeinsamen Klemme 2 der Steuerplatine verbunden. Verwechseln Sie Klemme 2 nicht mit der Versorgungsklemme 11.
Stellen Sie bei Anschluss des Kontakts an CX F2 = C1. Wählen Sie bei Anschluss des Kontakts an CY die entsprechende Reaktion über F3. C1 öffnet während des Schließens erneut, C2 schließt während des Öffnens erneut, C3 stoppt und schließt anschließend automatisch; hierfür ist F19 erforderlich. C4 wartet, bis das Hindernis beseitigt ist, und setzt dann die Bewegung fort.

Anschluss des Tests über TS
Beim Test wird TX 2 auf TS umgeklemmt, während RX 2 und RX C an Klemme 2 der Steuerplatine angeschlossen bleiben. Die Verbindung zwischen TX des Senders und TX des Empfängers bleibt bestehen. Ändern Sie zuerst bei ausgeschalteter Spannungsversorgung die Verdrahtung und aktivieren Sie erst danach den Test.
Stellen Sie F5 = 1 für CX, 2 für CY oder 4 für CX und CY. Bei einem Testfehler wird E4 angezeigt und der Antrieb führt den Befehl nicht aus. Die Funktion wird zusammen mit aktiven Sicherheitseingängen verwendet.

Prüfen Sie nach dem Anschluss, ob der Lichtstrahl während der entsprechenden Bewegung unterbrochen und anschließend wieder freigegeben wird. Überbrücken Sie den Sicherheitseingang nicht als dauerhafte Fehlerbehebung.
Sicherheitskontaktleisten
Schließen Sie eine NC-Kontaktleiste zwischen 2 und CX oder CY an und wählen Sie C7 – erneutes Öffnen während des Schließens – oder C8 – erneutes Schließen während des Öffnens. Ein potenzialfreier Kontakt hat keine Polarität. Schließen Sie eine Widerstandskontaktleiste nicht wie einen gewöhnlichen NC-Kontakt an; sie benötigt eine geeignete Schnittstelle für die jeweilige Steuerung.
Erste Inbetriebnahme der ZN7
- Prüfen Sie den freien Lauf, die Zahnstange, die festen und elektrischen Endanschläge, den verriegelten Antrieb, die Verdrahtung und die Absicherung der Gefahrenstellen.
- Schalten Sie die Spannungsversorgung ein und prüfen Sie das Display. Stellen Sie A1 = 4 für einen Motor bis 1000 kg, F54 entsprechend der Bewegungsrichtung und F1 entsprechend dem angeschlossenen STOP.
- Stellen Sie F2/F3 entsprechend den angeschlossenen Schutzeinrichtungen und gegebenenfalls den Test F5 ein. Lassen Sie nicht verwendete Eingänge deaktiviert. Für den Lernlauf muss F11 = ON eingestellt sein.
- Führen Sie A3 – Einlernen des Fahrwegs.
- Stellen Sie die Betriebsparameter und Benutzer ein und prüfen Sie den vollständigen Zyklus, die Teilöffnung, jede Schutzeinrichtung, die Warnleuchte sowie das Verhalten nach einem Netzausfall.
Die erste normale Bewegung nach dem Einschalten der Spannungsversorgung ist eine Öffnungsfahrt; warten Sie, bis sie abgeschlossen ist. Die Kalibrierung A3 hat eine eigene Sequenz. Stoppen Sie den Antrieb bei ungewöhnlichen Geräuschen, Vibrationen oder falscher Bewegungsrichtung sofort mit ESC/STOP und beseitigen Sie die Ursache.
A3 – automatisches Einlernen des Fahrwegs
Voraussetzungen: A1 und F54 korrekt eingestellt, STOP eingerichtet, Encoder aktiv, Endschalter korrekt eingestellt und feste Endanschläge vorhanden. Schieben Sie den Torflügel von Hand ungefähr bis zur Hälfte und verriegeln Sie den Antrieb wieder. Der Bereich muss frei bleiben.
Während der Kalibrierung sind die Sicherheitseinrichtungen außer Funktion; eine Ausnahme ist der Stopp über die ESC-Taste. Der Techniker muss die gesamte Bewegung überwachen und verhindern, dass Personen in den Fahrweg gelangen.
- Drücken Sie ENTER, wählen Sie mit den Pfeiltasten A3 aus und bestätigen Sie mit ENTER.
- Wählen Sie ON und bestätigen Sie mit ENTER.
- Der Antrieb fährt zuerst in die Schließendlage; das Display zeigt CL1 an.
- Anschließend fährt er in die Öffnungsendlage; das Display zeigt OP1 an.
- Prüfen Sie nach Abschluss den gesamten Fahrweg und die Schutzeinrichtungen. Beseitigen Sie bei E1/E2 zunächst die Ursache anhand der Diagnose; wiederholen Sie den Lernlauf nicht, solange ein mechanischer Fehler vorliegt.

Programmierung über das Display
Programmieren Sie bei angehaltenem Antrieb. ENTER öffnet das Menü und bestätigt die Auswahl; Pfeiltasten </> wählen einen Menüpunkt aus oder ändern einen Wert. Drücken Sie nach einer Änderung ENTER, um sie zu bestätigen. ESC verwirft eine nicht bestätigte Änderung, geht zurück oder verlässt das Menü. Während des normalen Betriebs stoppt ESC den Antrieb; mit den Pfeiltasten lässt sich eine Testbewegung ausführen.

Fett gedruckt sind die ausdrücklich angegebenen Werkseinstellungen des jeweiligen Menüs. Zusatzfunktionen werden nur angezeigt, wenn die erforderliche Karte vorhanden oder die zugehörige Funktion aktiviert ist. Notieren Sie vor einer Änderung die aktuellen Einstellungen. Ein niedrigerer Empfindlichkeitswert bei F34/F35 bedeutet eine höhere Empfindlichkeit. Nach einer Änderung von Geschwindigkeit, Drehmoment oder Empfindlichkeit müssen die Kräfte und Schutzeinrichtungen überprüft werden.
Funktionen F
Benutzer und System U / A / H
Handsender einlernen und löschen
Der Speicher ZN7 hat eine Kapazität von 250 Benutzern. Der Empfänger muss in AF eingesetzt sein und hinsichtlich Frequenz und Codierung zum Sender passen. Ein Beispiel für einen Festcode mit 433,92 MHz ist TOP-432EE mit AF43S. U4 kann den Bereich der empfangbaren Codierungen einschränken; die gleiche Frequenz allein reicht nicht aus.
- Wählen Sie in U1 die Funktion aus: 1 Schrittbetrieb, 2 sequenziell, 3 nur öffnen oder 4 teilweise öffnen.
- Mit ENTER bestätigen und den Code durch Drücken der ausgewählten Taste des Handsenders senden.
- Für den nächsten Benutzer den Vorgang wiederholen. Speicherplatznummern und zugeordnete Befehle notieren und anschließend die tatsächliche Funktion testen.
Einen einzelnen Benutzer löschen Sie über U2: ON auswählen, die Nummer mit den Pfeiltasten wählen oder den entsprechenden gespeicherten Sender betätigen und mit ENTER bestätigen. CLr auf dem Display bestätigt das Löschen. U3 = 1 löscht alle Benutzer.
U4 = 2 (Rolling Code) oder 3 (TWIN) löscht zuvor gespeicherte Sender mit einer anderen Codierung. Vor der Änderung das System, die Version H1 und die Dokumentation der Handsender überprüfen; diese Änderung nicht als Versuch zur Behebung einer Empfängerstörung verwenden.
Backup über Memory Roll
- Trennen Sie das Gerät vom Stromnetz und gegebenenfalls von den Batterien und stecken Sie Memory Roll in den entsprechenden Anschluss.
- Schalten Sie die Stromversorgung ein. Verwenden Sie F50 = 1, um Daten zu speichern, und F51 = 1, um Daten zu laden. Beim Laden werden die Daten der Platine durch die gespeicherten Daten ersetzt.
- Trennen Sie nach Abschluss die Stromversorgung erneut und nehmen Sie die Speicherkarte heraus.
- Überprüfen Sie nach dem Laden Modell, Richtung, Schutzeinrichtungen und alle Befehle. Diese ZN7 verfügt über einen Memory-Roll-Anschluss; verwenden Sie keinen nicht vorhandenen USB-Port.
Kopplung von zwei Antrieben
In jeder Platine wird eine RSE-Karte verwendet; die Verbindung erfolgt über CAT 5 mit A–B–GND wie abgebildet. Schließen Sie die Steuerungs- und Sicherheitselemente an die MASTER-Platine an. Stellen Sie dort F49 = 1, die Richtung über F54 und die Parameterübertragung über F52 ein. Speichern Sie die Benutzer auf MASTER. Teilöffnung und Schritt-für-Schritt-Befehl verhalten sich wie im dargestellten gemeinsamen System.

Drahtlose Sicherheitseinrichtungen RIO
RIOCN8WS verwendet einen separaten RIO-Anschluss. F65/F66 konfigurieren zwei drahtlose Sicherheitsleisten und F67/F68 zwei Lichtschrankenkanäle. Überprüfen Sie die tatsächliche Kennzeichnung des Elements und des Kanals auf dem Display. Der drahtlose Sicherheitstest bleibt aktiv. Beheben Sie einen Verbindungsverlust E17 oder eine fehlende Konfiguration E18, bevor Sie den Betrieb wieder aufnehmen.
A4 – Parameter zurücksetzen
Notieren Sie vor dem Zurücksetzen die H1-Version, die Einstellungen und die Benutzer. Falls Sie Memory Roll haben, speichern Sie die Daten. Wählen Sie in A4 ON und bestätigen Sie mit ENTER. Bei der hier beschriebenen Ausführung werden die Werkseinstellungen wiederhergestellt und die eingelernte Fahrstrecke gelöscht.
Stellen Sie nach dem Zurücksetzen A1, F54, F1 und die Sicherheitseingänge erneut ein und führen Sie A3 zum Einlernen aus. Überprüfen Sie die Schutzeinrichtungen vor dem normalen Betrieb. Das Löschen der Benutzer ist eine separate Funktion U3. Bei einer Platine mit einem anderen Menü kann A4 einen anderen Umfang der Wiederherstellung haben. Richten Sie sich nach der jeweiligen Ausführung.
Diagnose anhand des Displays
| Code | Bedeutung / Prüfung |
|---|---|
| E1 | Kalibrierungsfehler. Prüfen Sie A3, die Mechanik, die Richtung und die Endschalter. |
| E2 | Einstellungsfehler. Prüfen Sie das Modell A1, die Richtung F54 und ob der Einlernvorgang abgeschlossen wurde. |
| E3 | Encoderfehler. Prüfen Sie bei abgeschalteter Stromversorgung den Anschluss +/E/− und die Leitungen. Führen Sie nach der Reparatur den Einlernvorgang durch. |
| E4 | Fehler beim Sicherheitstest. Prüfen Sie TX an TS, Stromversorgung, NC und F5. |
| E7 | Überschreitung der Betriebszeit. Prüfen Sie den Widerstand, die Anschläge und ob die Bewegung abgeschlossen wurde. |
| E9 | Hindernis beim Schließen. Beseitigen Sie das tatsächliche Hindernis. Prüfen Sie die Zahnstange und die Empfindlichkeit. |
| E10 | Hindernis beim Öffnen. Prüfen Sie den Laufweg und die korrekte Krafteinstellung. |
| E11 | Zu viele aufeinanderfolgende Hindernisse. Beheben Sie den mechanischen Fehler oder die Ursache für das Auslösen der Schutzeinrichtung. |
| E13 | Beide Endschalterkontakte sind geöffnet. Prüfen Sie FA/FC/F und die Schaltanschläge. |
| E14 | Fehler der seriellen Kommunikation. Prüfen Sie RSE, CAT 5 und die Konfiguration. |
| E15 | Inkompatibler Sender. Prüfen Sie AF, Frequenz und U4. |
| E17 | Kommunikationsstörung des Funksystems. Prüfen Sie RIO, die Geräte und mögliche Störquellen. |
| E18 | Das Funksystem ist nicht konfiguriert. Prüfen Sie RIO und die entsprechenden Einstellungen F65–F68. |
Wenn sich das Tor nicht bewegt, prüfen Sie die Stromversorgung, die Verriegelung des Antriebs, STOP und aktive Sicherheitseingänge, einen dauerhaft gedrückten Taster sowie die Batterie des Senders. Wenn es öffnet, aber nicht schließt, prüfen Sie die Lichtschranken und deren NC-Kontakt. Überbrücken Sie eine defekte Schutzeinrichtung nicht dauerhaft.
Sicherungen der ZN7 für 230 V
| Stromkreis | Flinke Sicherung |
|---|---|
| Netz LINE | 1,6 A-F |
| Zubehör | 2 A-F |
Prüfen Sie die Sicherungen bei getrennter Netz- und Batterieversorgung. Ersetzen Sie Sicherungen nur durch solche mit gleichem Wert und Typ. Beseitigen Sie zuerst die Ursache des Kurzschlusses oder der Überlastung.
Wartung und Service
Kontrollieren Sie regelmäßig, ob Laufweg und Zahnstange sauber sind, der manuelle Lauf leichtgängig ist und Antrieb, Schaltanschläge, Kabel, Entriegelung sowie alle Schutzeinrichtungen sicher befestigt und funktionsfähig sind. Trennen Sie vor der Reinigung und vor Arbeiten am Gerät das Netz und die Batterie-Notstromversorgung. Bei Beschädigungen, ungewöhnlichen Geräuschen oder Vibrationen stellen Sie den Betrieb ein und beheben Sie die Ursache.
Stellen Sie das Drehmoment A6 und die Empfindlichkeit F34/F35 entsprechend der tatsächlichen Mechanik ein. Erhöhen Sie das Drehmoment nicht, um Widerstand oder einen Defekt zu kaschieren. Prüfen Sie nach Änderungen oder Wartungsarbeiten den gesamten Bewegungsablauf, die Kräfte und die Schutzeinrichtungen. Vermerken Sie H1, die Anzahl der Fahrzyklen A5 und die Reparaturen im Protokoll. Übergeben Sie dem Benutzer die Anleitungen für die gesamte Anlage und zeigen Sie ihm die manuelle Entriegelung. Geben Sie Elektronik und Batterien am Ende ihrer Nutzungsdauer bei einer dafür vorgesehenen Sammelstelle ab.
Technische Daten CAME BXV10AGS
| Parameter | Wert |
|---|---|
| Maximales Flügelgewicht | 1000 kg |
| Maximale Flügellänge | 20 m |
| Antriebsversorgung – Netz | 230 V AC, 50/60 Hz |
| Motorversorgung | 24 V DC |
| Leistung | 400 W |
| Schubkraft | 1000 N |
| Maximale Fahrgeschwindigkeit | 11 m/min |
| Maximalstrom – Angabe aus der technischen Tabelle des Herstellers | 16 A |
| Schutzart – Schutzklasse | IP54 |
| Betriebstemperatur | −20 bis +55 °C |
| Betrieb | Für intensiven Betrieb ausgelegt; keine feste Anzahl von Zyklen pro Stunde. |
| Betriebszeit | 180 s |
| Leistungsaufnahme im Standby | 5,5 W |
| Schutzklasse | I |
| Ritzel / Endschalter | Modul 4 / mechanisch |
| Gehäusefarbe | Grau RAL 7024 |
| Steuerung in dieser Anleitung | ZN7, Display und ESC/Pfeile/ENTER |
| Einstellung A1 | 4–1000 kg |
| Abmessungen des Gehäuses (Breite × Tiefe × Höhe) | 290 × 212 × 363 mm |
| Befestigungsplatte | 300 × 170 mm; Abstände gemäß Zeichnung |

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