Hörmann LineaMatic P - separater Antrieb für Schiebetor bis 500 kg/8 m, 4554309 (A)
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Produktbeschreibung Hörmann LineaMatic P - separater Antrieb für Schiebetor bis 500 kg/8 m, 4554309 (A)
Der Antrieb ist ausgelegt für Schiebetore mit einer Durchfahrtslänge von 8 m/500 kg. Die Endlage „geschlossen“ wird von einem Magneten und einem REED-Kontakt erfasst. Der Fahrweg und die Kräfte werden bei der Inbetriebnahme eingelernt. Der Antrieb ist nichtreversierbar.
Zum Antrieb gehört eine eingebaute Steuerung mit integriertem bidirektionalem Empfänger, über den der Antrieb mit Handsendern bedient werden kann. Der Vorteil des bidirektionalen Empfängers besteht darin, dass sich der Status des geöffneten Tors direkt am Handsender überprüfen lässt.
Hörmann LineaMatic P 4554309 ist ein Antrieb für Schiebetore bis zu 8 m Breite und 2 m Höhe. Bei einem bodengeführten Tor liegt die Grenze bei 500 kg, bei einem freitragenden Tor bei 400 kg. Torfüllung und örtliche Windlast müssen zusammen mit dem mechanischen Widerstand des Tors berücksichtigt werden.
Montage, Netzanschluss und Inbetriebnahme sind von einer qualifizierten Fachkraft auszuführen. Trennen Sie vor dem Öffnen das Gerät vom Stromnetz und gegebenenfalls vom Notakku. Sichern Sie den Torflügel gegen selbstständige Bewegung und schützen Sie die Haupt- und Nebenschließkanten sowie den Eingriffsbereich der Zahnstange.
Antrieb LineaMatic P einzeln
Diese Produktseite bezieht sich auf den Antrieb allein. Lichtschranken, Beleuchtung, Handsender, Zahnstange und weiteres Zubehör werden passend zur jeweiligen Anlage ausgewählt; die folgenden Schaltpläne zeigen nicht den Lieferumfang.
Zubehör und dessen Anschluss
Die konkreten Beispiele in den Schaltplänen sind EL301, EL31, SLK, HOR 1, UAP 1/UAP 1-300 und HNA Outdoor. Sie sind nicht im Lieferumfang des einzelnen Antriebs enthalten. Hörmann SK-SET LineaMatic 437989 ist ein separat angebotenes Zubehörset. Vergleichen Sie den Anschlussplan stets mit der Kennzeichnung des gelieferten Geräts.
Montage des Antriebs und Vorbereitung des Tors
Vorbereitung des Tors und des Fundaments
Das Tor muss sich von Hand leicht und gleichmäßig bewegen lassen, sicher geführt sein und mechanisch gegen Herausspringen gesichert werden. Setzen Sie Schlösser und mechanische Verriegelungen, die eine Bewegung durch den Motor verhindern, außer Betrieb. Der Antrieb ersetzt nicht die Reparatur eines schwergängigen oder beschädigten Tors. Dauerbetrieb ist nicht zulässig. Die Verwendung an einem Tor mit Steigung oder Gefälle erfordert radiale Dämpfer.
Wählen Sie das Fundament entsprechend der Montage mit oder ohne Bodenplatte. Bei einer Anlage ohne Schließkantensicherung betragen die grundlegenden Mindestmaße im Schnitt 345 × 280 mm; die besonderen Abstände 175 mm ohne Bodenplatte oder 200 mm mit Bodenplatte sowie die Ausrichtung zum Tor sind der vollständigen Abbildung entsprechend einzuhalten. Bei Schließkantensicherung betragen die grundlegenden Mindestmaße 345 × 440 mm und der Mindestabstand 200 mm; weitere Abstände sind entsprechend der jeweiligen Variante in der vollständigen Zeichnung unten zu wählen. Wählen Sie die frostfreie Tiefe entsprechend dem Montageort; die in der Anleitung angegebene Tiefe von 80 cm ist ein Beispiel für Deutschland. Der Beton muss vor der Montage ausreichend ausgehärtet sein; bei Verwendung einer Bodenplatte verlangt der Hersteller verdichteten Beton mindestens der Festigkeitsklasse B25/C25.



Verankerung und Montagehöhe
Die Position des Antriebs hängt von der jeweiligen Zahnstange ab. Das Maß A in der Zeichnung ist nicht ohne Weiteres auf andere Zahnstangen übertragbar.
| Bezeichnung der Zahnstange | Maß A |
|---|---|
| 436444 | 124–136 mm |
| 438759 | 126–138 mm |
| 438631 | 125–129 mm |
| 438632 | 129–133 mm |

Verwenden Sie für die Ankerbolzen eine Bohrschablone und bohren Sie Löcher mit Ø 12 mm, 80 mm tief. Bei Schwerlastankern und Bodenplatte haben die Bohrungen einen Durchmesser von Ø 10 mm, 105 mm tief; die Zeichnung gibt ein Anzugsdrehmoment von 45 Nm für die dargestellte Verankerung an. Schützen Sie den Antrieb vor Staub und Spänen. Die Tragfähigkeit des tatsächlichen Untergrunds und die Eignung der mitgelieferten Anker muss der Monteur bestätigen.


Bringen Sie die Dichtungen der Schutzrohre an und führen Sie die Kabel von unten in das Gehäuse. Richten Sie den Antrieb waagerecht aus und befestigen Sie ihn sicher. Schützen Sie bei geöffnetem Gehäusedeckel die Elektronik vor Feuchtigkeit; dichten Sie nach der Montage das Gehäuse gegen Wasser und Insekten ab.

Zahnstange und Endlagenmagnet
Bei der Montage der Zahnstange muss der Antrieb entriegelt sein. Die Verbindungen der einzelnen Teile müssen ohne Versatz nahtlos ineinander übergehen. Richten Sie nach der Montage die Zahnstange, das Zahnrad und das Antriebsgehäuse zueinander aus; halten Sie die Maße in der zugehörigen Abbildung ein und übernehmen Sie keine Werte von anderen Marken. Ein falscher Zahneingriff kann ein unerwünschtes Reversieren verursachen.

Die Endlage „geschlossen“ wird erfasst von Magnet und REED-Rohrkontakt. Fahren Sie das Tor von Hand in die geschlossene Position, montieren Sie den Magnetschlitten vorläufig in der mittleren Position und befestigen Sie ihn mit einem Versatz von etwa 20 mm zum Reedkontakt wie abgebildet. Prüfen Sie anschließend die Endposition und justieren Sie sie während des Einlernens fein nach.

Verkabelung und Trennung der Spannungen
| Stromkreis | Anforderung |
|---|---|
| Netz | 230/240 V AC; Zuleitung 3 × 1,5 mm², im Erdreich ein geeignetes Erdkabel gemäß Anleitung. Separates Schutzrohr. |
| Zubehör | 24-V-Stromkreise getrennt vom Netz verlegen. Klemmen für Leiter mit 0,5–2,5 mm². |
| Externer Taster | Leitungslänge maximal 30 m. |
| HALT- und Sicherheitsstromkreise aus den Abbildungen | Leitungslänge maximal 10 m gemäß dem jeweiligen Schaltplan. |
| Verlängerung unterirdischer Leitungen | Geeignete Abzweigdose mit Schutzart IP65; die Verbindung darf im Erdreich nicht ungeschützt bleiben. |
Manuelle Entriegelung und Verriegelung
- Trennen Sie das Netz und gegebenenfalls den HNA Outdoor von der Stromversorgung. Sichern Sie das Tor gegen unkontrollierte Bewegung.
- Öffnen Sie die Abdeckung und drehen Sie den Entriegelungsmechanismus wie abgebildet in die Entriegelungsposition. Der Motor mit dem Zahnrad senkt sich in das Gehäuse ab; drücken Sie beide bei Bedarf vorsichtig hinein.
- Bewegen Sie das Tor von Hand und kontrolliert. Greifen Sie nicht in den Eingriffsbereich der Zahnstange.
- Drehen Sie zum Verriegeln den Mechanismus in die Verriegelungsposition und heben Sie dabei den Motor leicht an. Das Tor muss vor dem Endschalter wieder mit dem Antrieb gekoppelt werden.
- Bringen Sie die Abdeckung wieder an. Nach Wiederherstellung der Stromversorgung kann eine Referenzfahrt in Schließrichtung erfolgen; sichern Sie den Bereich und beaufsichtigen Sie den Vorgang.


Orientierung auf der Steuerplatine
Die Abbildung ist so ausgerichtet, dass die Tasten T_AUF, P, T_ZU oben und die lange Klemmenreihe unten liegen. BUS befindet sich oben bei den Tasten, REED und HALT links, SE3 im erhöhten Bereich über SE1/SE2 unten. Rechts befinden sich MOTOR, SNT und der AKKU-Anschluss. Unterscheiden Sie anhand der Steckerbezeichnungen zwischen Signal-, Motor- und Versorgungskreisen.

Stromversorgung, Polarität und Steuerklemmen
| Klemme / Stecker | Bedeutung und Grenzwert |
|---|---|
| Netzanschluss L / N und PE des Gehäuses | Netz 230/240 V AC, 50/60 Hz; L Phase, N Neutralleiter und PE Schutzleiter. Bei AC gibt es kein Plus und Minus. Die Zuleitung wird an den Netzanschluss angeschlossen, nicht an die Signalklemmen. |
| 5 / 20 | 5 = Plus (+24 V DC), 20 = 0 V (−). Gesamtstromaufnahme des Zubehörs maximal 250 mA; berücksichtigen Sie alle angeschlossenen Komponenten. |
| 24 V=: 24 V / 0 V | Separat gekennzeichneter Gleichspannungsausgang: 24 V = +, 0 V = −. Verwendung beispielsweise für eine 24-V-Leuchte gemäß Schaltplan; kein 230-V-Ausgang. |
| 21 / 20 | Potentialfreier NO-Impuls oder Kontakt, der auf 0 V schaltet. Taster können parallel angeschlossen werden; der Kontakt selbst hat keine Polarität (+/−). |
| 23 / 20 | Potentialfreier NO-Befehl für Teilöffnung; 23 ist das Signal, 20 der gemeinsame 0-V-Anschluss, kein Versorgungsklemmenpaar. |
| HALT 12 / 13 | Potentialfreier NC-STOP; 13 = 0 V, 12 Eingang. Entfernen Sie bei der Montage des STOP-Tasters die vorhandene Brücke 12–13 und schließen Sie den NC-Kontakt an. |
| REED | Reed-Endlagensensor gemäß Originalkonfiguration; keine Fremdspannung anschließen. |
| BUS | Systemzubehör mit passendem Stecker. Kein universeller +/−-Ausgang für beliebige Geräte. |
| MOTOR / SNT / AKKU | Motor, Netzteil und vorgesehener Notakku. Verwenden Sie die Originalstecker und beachten Sie die gekennzeichnete Polarität; bei Arbeiten auch den Akku abklemmen. |
Fremdspannung an den Steuereingängen kann die Elektronik zerstören. Schließen Sie an 21/23/HALT oder SE keine 230 V an. HALT ist kein überwachter Sicherheitseingang des Performance Levels c; verwechseln Sie ihn nicht mit einer SE-Schutzeinrichtung.


Signalleuchte SLK und Optionsrelais
Relais Option hat potentialfreie Kontakte .5 gemeinsam, .8 NO, .6 NC. Für eine 24-V-Leuchte wird im Schaltplan 24 V (+) → .5, .8 → Leuchte, Rückleitung der Leuchte → 0 V (−). Bei einer polaritätsempfindlichen Leuchte wird der Pluspol an die geschaltete Zuleitung von .8 und der Minuspol an 0 V angeschlossen. Der Hersteller gibt für diese 24-V-Leuchte max. 7 Wan; beachten Sie auch den Gesamtgrenzwert für Zubehör. Die Angabe 7 W erhöht ihn nicht. Die Funktion des internen Relais wird im Menü 31.

Die 230-V-Leuchte hat eine eigene externe Netzversorgung; der Schaltplan des Herstellers gibt maximal 500 W an. Die Netzleiter müssen bis zum Anschluss zusätzlich isoliert sein. Diese Verdrahtung darf nur von einer Elektrofachkraft gemäß der vollständigen PDF-Anleitung ausgeführt werden; 230 V dürfen nicht in die Niederspannungsstromkreise gelangen.
Lichtschranken und Sicherheitseingänge SE1/SE2/SE3
| Eingang | Klemmen und im Handbuch dargestellte Reaktion |
|---|---|
| SE1 | 5 = +24 V DC; 20 = 0 V (−); 18 = Test, 71 = Signal. Wirkt beim Schließen und reversiert kurz. |
| SE2 | 5 = +24 V DC; 20 = 0 V (−); 18 = Test, 72 = Signal. Wirkt beim Öffnen und reversiert kurz. |
| SE3 | 5 = +24 V DC; 20 = 0 V (−); 18 = Test, 73 = Signal. Wirkt beim Schließen und reversiert kurz. |
Nach dem Anschluss stellt ein Fachmann für jedes Schutzgerät die Wirkrichtung und Reversierung entsprechend dem jeweiligen Tor ein und prüft sie. SE1 und SE2 unterstützen dynamische Zweidraht-Lichtschranken, getestete oder nicht getestete Dreidraht-Lichtschranken, eine 8k2-Widerstandsschaltleiste und eine dafür vorgesehene Schaltleistensicherung. Für SE3 sind hier Lichtschranken angegeben. Übernehmen Sie den Anschluss der Widerstandsschaltleiste von SE1/SE2 nicht für SE3. Für zwei Lichtschranken an einem Stromkreis ist ein LSE2-Expander erforderlich. Nicht getestete Schutzgeräte sind laut Anleitung nur zum Schutz von Sachwerten zulässig.
EL301 – exakter Anschluss gemäß Originalschaltplan
EL301 ist eine dynamische Zweidraht-Baugruppe mit einer Stromaufnahme von 35 mA gemäß Abbildung. Für SE1 verbinden Sie TX 0 V und RX 0 V → 20, den gekennzeichneten Anschluss TX → 71 und den gekennzeichneten Anschluss RX → 71. Ersetzen Sie bei SE2 die 71 durch Klemme 72 und bei SE3 durch Klemme 73. Klemme 5 und der Testeingang 18 werden in diesem konkreten EL301-Schaltplan nicht verwendet. Die Bezeichnungen TX/RX stehen für Systemanschlüsse. Schließen Sie dort keine eigene +24-V-Versorgung an und übernehmen Sie nicht die Polarität anderer Lichtschranken.

Bei EL31 führen die folgenden Verbindungen von der Antriebssteuerung zur Lichtschranke. Stromversorgung von Empfänger RX und Sender TX: Steuerung 20 → 20 (0 V/−, GN), Steuerung 5 → 5 (+24 V DC, BN). Test des Empfängers RX: Steuerung 18 → 18 (WH). Schließen Sie die Signalleitung WH vom Empfänger RX an der Antriebssteuerung an 71 für SE1, 72 für SE2 oder 73 für SE3. Verwenden Sie die vollständige Abbildung des jeweiligen SE und vergleichen Sie die Kennzeichnungen der gelieferten Lichtschranke mit ihrer Anleitung. Bei einem anderen Kontakt mit eigener Stromversorgung verwenden Sie dessen eigenen Schaltplan. Ein potentialfreier NC-Kontakt darf nicht mit einer +/−-Stromversorgung verwechselt werden.


Schließen Sie alle Sicherheitseinrichtungen vor dem Einlernen an. Nach Ergänzungen oder Änderungen an der Sicherheitseinrichtung führen Sie einen neuen Einlernvorgang durch Menü 10 und Funktionsprüfungen. Änderungen der Wirkrichtung, Reversierung, Geschwindigkeit und Kraft in den erweiterten Menüs dürfen nur von einem Fachmann vorgenommen werden.
Optionale Module und externer Empfänger
| Gerät | Anschluss / Funktion |
|---|---|
| Externer kabelgebundener Empfänger | GN → 20 (0 V); BN → 5 (+24 V DC); WH → 21 (Impuls); YE → 23 (Teilöffnung). HEI3 BiSecur verfügt über den passenden Anschluss; ESEI BiSecur wird an den BUS angeschlossen. |
| HOR1 / UAP1 / UAP1-300 | Passende BUS-Anschlüsse gemäß Abbildung; HOR1 hat eine Stromaufnahme von 25 mA, UAP1 von 45 mA. Funktionen des externen Relais in Menü 30. |
| HNA Outdoor | Vorgesehener AKKU-Anschluss, automatische Umschaltung bei Netzausfall. Bei der Ausrichtung der Abbildung befindet sich + links und − rechts auf der Platine; die schwarze Leitung BK gehört an −. Verwenden Sie den Originalstecker und die Polaritätskennzeichnung des vorgesehenen Akkus. Vor Wartungsarbeiten den Stecker ziehen; die Trennung vom Stromnetz bedeutet nicht, dass der gesamte Antrieb spannungsfrei ist. |

Erstinbetriebnahme und Auswahl von Typ 02
Die Sicherheitseinrichtungen müssen angeschlossen, die Lichtwege frei, das Tor mechanisch in Ordnung und der Bereich für Personen abgesperrt sein. Während des Einlernens werden die Endlagen, Kräfte und angeschlossenen Schutzgeräte gespeichert. Die Richtung wird während des Einlernens festgelegt; nach erfolgreicher Inbetriebnahme lässt sie sich nur durch einen Werksreset und erneutes Einlernen ändern.
- Schalten Sie die Stromversorgung ein. Das Display zeigt zunächst 8.8., dann U an. Der Typ ist bei Auslieferung voreingestellt; nach einem Werksreset wählen Sie mit der Taste T_AUF 02 für LineaMatic P. Wählen Sie nur den Typ, der dem tatsächlichen Antrieb entspricht. Eine andere Auswahl ändert die Geschwindigkeits- und Sicherheitseinstellungen.
- Halten Sie P gedrückt. Halten Sie die Taste etwa 2 Sekunden lang gedrückt. Nach der Anzeige des Typs und LA wechselt die Steuerung zum Einlernen der Endlagen.
- Entriegeln Sie den Antrieb, öffnen Sie das Tor etwa 1 m und verriegeln Sie den Antrieb wieder. Halten Sie T_ZU gedrückt; das Tor muss sich in Schließrichtung bewegen. Bewegt es sich in die falsche Richtung, lassen Sie T_ZU kurz los und halten Sie die Taste gemäß Herstelleranleitung erneut gedrückt.
- Lassen Sie die gedrückte Taste los, sobald das Tor am magnetischen Endschalter anhält. Stimmt die geschlossene Position nicht, verschieben Sie den Magnetschlitten, halten Sie T_AUF kurz gedrückt, damit sich das Tor vom Endschalter weg öffnet, und halten Sie anschließend T_ZU gedrückt, bis es erneut am Endschalter anhält. Wiederholen Sie diesen Vorgang bei Bedarf.
- Halten Sie T_AUF gedrückt, bis die gewünschte Öffnungsposition erreicht ist, lassen Sie die Taste los, nehmen Sie mit T_AUF/T_ZU eine Feinjustierung vor und speichern Sie mit P.
- Drücken Sie zum Einlernen der Kräfte kurz T_ZU und lassen Sie das Tor schließen; drücken Sie anschließend T_AUF und lassen Sie es vollständig öffnen. Nach Abschluss blinkt 11 für das Einlernen des Funks. Während des Einlernens der Kräfte darf keine Sicherheitseinrichtung ausgelöst werden.
- Speichern Sie die gewünschten Handsender oder beenden Sie das Einlernen des Funks. Prüfen Sie die Schutzgeräte und Kräfte des gesamten Tors, bringen Sie die Abdeckungen an und erklären Sie dem Benutzer die manuelle Entriegelung.


Erneutes Einlernen nach Änderungen am Tor oder an den Sicherheitseinrichtungen
Menü 10 löscht den bisherigen Fahrweg und die Kräfte. Nach der Aktivierung kann der Vorgang nicht vorzeitig abgebrochen werden; das Einlernen muss abgeschlossen werden. Verwenden Sie diese Funktion nach Änderungen der Endlagen oder Mechanik, nach Wartungsarbeiten oder nach Ergänzungen von Lichtschranken oder Schaltleisten. Es gibt keine übliche Zeitbegrenzung.
- Öffnen Sie das Tor etwa 1 m, wählen Sie Menü 10 und halten Sie P 5 Sekunden lang gedrückt.
- Drücken Sie T_ZU und lassen Sie das Tor bis zum Schließ-Endschalter fahren.
- Halten Sie T_AUF gedrückt, bis die gewünschte Öffnungsposition erreicht ist, justieren Sie bei Bedarf nach und bestätigen Sie mit P.
- Starten Sie mit T_ZU das vollständige Schließen und mit T_AUF das vollständige Öffnen, damit die Kräfte neu eingelernt werden.
- Nach Abschluss blinkt 10 etwa 2 Sekunden lang schnell und leuchtet anschließend dauerhaft. Wählen Sie 00 und drücken Sie kurz P, um in den Betriebsmodus zurückzukehren. Prüfen Sie alle Schutzgeräte und Betriebseinstellungen.


Programmierung über das Display
Halten Sie zum Aufrufen P etwa 5 Sekunden lang gedrückt, bis 00 angezeigt wird. Mit T_AUF/T_ZU wählen Sie das Menü oder den Parameter aus. Halten Sie bei einer einzelnen Funktion P 2 Sekunden lang gedrückt. Bei einem Menü mit Parametern drücken Sie zuerst kurz P, wählen den Parameter aus und halten dann P 2 Sekunden lang gedrückt, um zu speichern. Der Punkt neben der Zahl kennzeichnet die aktive Auswahl. Menü 00 und kurzes Drücken von P beenden die Programmierung. Die übliche Zeitbegrenzung beträgt 60 Sekunden, beim Einlernen des Funks 25 Sekunden. Gehen Sie nicht davon aus, dass ein neuer Parameter ohne Bestätigung gespeichert wurde.

Die Tabellen zeigen die Optionen und wie sie gespeichert werden. Überprüfen Sie nach der Einstellung den aktiven Parameter und die Funktion des gesamten Tors. Aufgeführt ist das Benutzermenü; die Serviceeinstellungen für Kraft, Geschwindigkeit und Reversierungsgrenzen sind Fachpersonal vorbehalten.
Menü 30 und 31 – Relaisparameter
| Parameter | Bedeutung |
|---|---|
| 00 | Beleuchtungsfunktion: extern für 30, intern für 31. Menü 30/00 schaltet 26 ein; Menü 31/00 schaltet 22 ein. |
| 01 / 02 / 03 | Meldung der Position „offen“ / „geschlossen“ / „teilweise geöffnet“. |
| 04 | Impulssignal bei einem Öffnungsbefehl; bei Menü 30 für das externe Relais auch bei Teilöffnung. |
| 05 | Fehlermeldung. |
| 06 | Dauersignal beim Anfahren / während der Vorwarnung. |
| 07 | Blinken beim Anfahren / während der Vorwarnung. |
| 08 | Relais während der Bewegung angezogen, in den Endlagen abgefallen. |
| 09 | Meldung des Serviceintervalls In. |
| 10 | Blinken beim Anfahren / während der Vorwarnung nur beim Schließen. |
Bei den Parametern 01–10 wird für das externe Relais Menü 25 und für das interne Relais Menü 20 aktiviert. Die Vorwarnung ist nur bei aktiviertem Menü 32 wirksam. Überprüfen Sie eine Änderung der Relaisfunktion daher immer zusammen mit dem automatisch verknüpften Menü.
Menü 32, 34 und 35 – Zeiteinstellungen
| Parameter von Menü 32 | Zeit / Funktion |
|---|---|
| 00 | aus |
| 01 | 1 s |
| 02 | 2 s |
| 03 | 3 s |
| 04 | 4 s |
| 05 | 5 s |
| 06 | 10 s |
| 07 | 15 s |
| 08 | 20 s |
| 09 | 30 s |
| 10 | 60 s |
| Parameter von Menü 34 | Zeit / Funktion |
|---|---|
| 00 | aus |
| 01 | 5 s |
| 02 | 10 s |
| 04 | 30 s |
| 05 | 60 s |
| 06 | 90 s |
| 07 | 120 s |
| 08 | 180 s |
| 09 | 240 s |
| 10 | 300 s |
| Menüparameter 35 | Zeit / Funktion |
|---|---|
| 00 | ausgeschaltet |
| 01 | wie 34 |
| 02 | 5 min |
| 03 | 15 min |
| 04 | 30 min |
| 05 | 45 min |
| 06 | 60 min |
| 07 | 90 min |
| 08 | 120 min |
| 09 | 180 min |
| 10 | 240 min |
Automatik 34/35 erst aktivieren, nachdem die Lichtschranke eingelernt wurde. Beim Einschalten wird die Vorwarnung 32/02, also 2 Sekunden, automatisch eingestellt. Während des automatischen Schließens stoppt ein neuer Befehl das Tor. Die Teilöffnung wird über Menü 36 eingestellt. Liegt sie zu nahe an der geschlossenen Position, meldet die Steuerung Fehler 1 und verwendet die kleinstmögliche zulässige Position.
Handsender einlernen
Der integrierte Empfänger speichert höchstens 150 Funkcodes, die auf die Funktionen verteilt sind. Wird die Speicherkapazität überschritten, werden die ältesten Codes gelöscht. Wird derselbe Code einer anderen Funktion zugewiesen, geht die ursprüngliche Zuordnung verloren. Ein Code entspricht nicht automatisch einem ganzen Handsender mit allen Tasten.
- Das Tor muss stillstehen; es darf weder eine Vorwarnung noch eine Zeit für das automatische Schließen aktiv sein.
- Wählen Sie 11 für Impuls oder 12/13/14/15 für die gewünschte andere Funktion und drücken Sie kurz P. Die Zahl blinkt.
- Halten Sie die Taste eines kompatiblen Senders im Code-Sendemodus gedrückt. Bei angezeigtem Typ BiSecur wechselt die LED nach etwa 5 s zwischen Rot und Blau.
- Blinkt die Menünummer am Antrieb schnell, wurde der Code erkannt. Lassen Sie die Taste los. Innerhalb von 25 s kann ein weiterer Code hinzugefügt werden.
- Durch kurzes Drücken von P brechen Sie den Einlernvorgang ab; über 00 und P kehren Sie zum Betrieb zurück. Prüfen Sie anschließend jede gespeicherte Funktion bei gesichertem Gefahrenbereich.

Für eine Statusrückmeldung ist ein geeigneter bidirektionaler Sender mit Positionsabfrage erforderlich; die Frequenz 868 MHz allein garantiert diese Funktion nicht. Nicht jeder Sender verfügt über eine Statustaste oder über dasselbe Vorgehen zum Batteriewechsel. Zum Teilen eines Codes und zum Zurücksetzen eines bestimmten Senders beachten Sie dessen eigene Anleitung.
Nachträglicher Anschluss eines externen Empfängers
Beim nachträglichen Anschluss eines externen Funkempfängers verlangt der Hersteller, die Funkcodes des integrierten Empfängers zu löschen über Menü 19. Dabei werden alle gespeicherten Sender und Funktionen gelöscht. Notieren Sie vor dem Löschen die verwendeten Handsender und ihre Zuordnungen. Lernen Sie die Codes anschließend gemäß der eigenen Anleitung des externen Empfängers ein. Die Antennenleitung des externen Empfängers darf keine Metallgegenstände berühren.
Funk löschen und Werksreset
Menü 19 – alle Codes löschen
Wählen Sie 19 und halten Sie P 5 Sekunden lang gedrückt. Die Zahl 19 blinkt zunächst 5 Sekunden langsam und dann etwa 3 Sekunden schnell; eine dauerhaft angezeigte 19 bestätigt das Löschen. Alle Sender und sämtliche Funktionen werden gelöscht. Mit diesem Verfahren kann keine einzelne Taste oder Funktion separat gelöscht werden.
Antrieb auf Werkseinstellungen zurücksetzen
Beim Werksreset werden die Einstellungen wiederhergestellt und die eingelernten Fahrwege und Kräfte gelöscht; die Funkcodes bleiben erhalten. Menü 10 dient nur zum erneuten Einlernen des Fahrwegs und der Kräfte, Menü 19 löscht separat die Funkcodes. Verwechseln Sie diese drei Vorgänge nicht.
- Trennen Sie die Netzversorgung und den Notakku wie in der Abbildung dargestellt. Sichern Sie das Tor gegen Bewegung.
- Halten Sie die Taste P gedrückt und stellen Sie die Netzversorgung wieder her.
- Halten Sie P gedrückt, während 8.8. und C angezeigt werden, bis U erscheint, und lassen Sie die Taste dann los.
- Wählen Sie den richtigen Typ 02 für LineaMatic P und nehmen Sie die Anlage vollständig neu in Betrieb. Prüfen Sie auch die erhalten gebliebenen Handsender, die Sicherheitseinrichtungen, die Zeiten und die Kräfte.

Referenzfahrt nach Entriegelung oder Stromausfall
Bei unbekannter Position nach einem Stromausfall oder nachdem die Kraftbegrenzung dreimal ausgelöst hat, kann eine Referenzfahrt erforderlich sein. Der nächste Impuls startet sie ausschließlich in Schließrichtung, mit reduzierter Geschwindigkeit und ohne Kraftbegrenzung. Der Gefahrenbereich muss gesichert sein. Ist er nicht durch eine Lichtschranke oder eine andere Einrichtung geschützt, darf die Fahrt nur bei freier Sicht auf das Tor ausgeführt werden. Wurde der Antrieb manuell entriegelt, ohne dass ein Stromausfall vorlag, muss nach dem Sichern der Stromversorgung diese noch einmal getrennt werden, damit die neue Referenzfahrt gemäß Anleitung ausgeführt wird.
Displaydiagnose
| Anzeige | Bedeutung / Vorgehensweise |
|---|---|
| U | Antrieb nicht eingelernt; Inbetriebnahme durchführen. |
| 8.8. | Start oder Laden von Funkcodes; nicht automatisch ein Fehler. |
| 1 s mit blinkendem Punkt | Grenze für Reversierung oder Teilposition kann nicht eingestellt werden; Hindernis und Abstand zur geschlossenen Position prüfen. |
| 2.1 / 2.2 / 2.3 | Schutzeinrichtung SE1 / SE2 / SE3: Hindernis, falsche Ausrichtung, Leitungs- oder Geräteschaden. |
| 3 / 5 | Kraftbegrenzung beim Schließen / Öffnen; Hindernis beseitigen und mechanischen Lauf prüfen, die Kraft nicht automatisch erhöhen. |
| 4 | HALT12–13 unterbrochen; NC-Stromkreis und Leitung prüfen. |
| 6 | Systemfehler oder Laufzeitbegrenzung; eine Fachkraft prüft Reset und erneutes Einlernen, bei einem Antriebsfehler ist der Antrieb zu reparieren oder auszutauschen. Bei einem Antriebsfehler ist der Antrieb zu reparieren oder auszutauschen. |
| 7 | Kommunikationsfehler der Zusatzplatine; Leitungen, Steckverbinder und Modul prüfen. |
| 8 | Ungültige Eingabe oder Bedienung; ausgewählten Wert prüfen. |
| 9 | Auslösung/Fehler der getesteten Sicherheitseinrichtung oder des 8k2-Systems; Hindernis beseitigen und Schutzeinrichtung prüfen. |
| 13 / 17 | Unterspannung / Spannungsfehler; Stromversorgung und Akku prüfen. |
| C | Referenzpunkt unbekannt; Bereich sichern und Referenzfahrt durchführen. |
| In | Wartungsintervall abgelaufen; Anlage überprüfen lassen. |

Wartung und sichere Übergabe
Der Hersteller bezeichnet den Antrieb als wartungsfrei; die gesamte Toranlage muss jedoch regelmäßig überprüft werden. Sicherheits- und Schutzeinrichtungen monatlich prüfen, 8k2-Sicherheitskontaktleisten und nicht getestete Schutzeinrichtungen gemäß Anleitung halbjährlich. Leichtgängigkeit, Befestigung der Zahnstange, Führung, Kabelbeschädigungen, Sauberkeit der Lichtschranken und Funktion der Entriegelung überprüfen. Mängel unverzüglich von einer Fachkraft beheben lassen.
Vor Wartungsarbeiten alle Energiequellen trennen und gegen Wiedereinschalten sichern. Nach der Montage und bei Änderungen prüft der Techniker die Wirksamkeit der Schutzeinrichtungen, die Reversierung und die Betriebskräfte. Der Benutzer wird eingewiesen, die Anleitungen werden übergeben und das Warnschild gut sichtbar am Tor angebracht. Kinder dürfen nicht im Bewegungsbereich spielen; das Tor darf erst nach vollständigem Stillstand passiert werden.
Technische Eigenschaften Hörmann LineaMatic P 4554309
| Parameter | Wert |
|---|---|
| Modell / Typauswahl | LineaMatic P /02 |
| Maximale Torbreite / Torhöhe | 8000 mm /2000 mm |
| Max. Gewicht – bodengeführt / freitragend | 500 kg /400 kg |
| Netz | 230/240 V AC,50/60 Hz; zulässiger Bereich 170–260 V AC. |
| Steuerspannung | 24 V/37 V DC, umschaltbare interne Steuerung; kein universeller Ausgang für Zubehör. |
| Zubehörversorgung | 24 V DC;5=Plus,20=0 V; insgesamt max.250 mA. |
| Funkfrequenz / Speicher | 868 MHz / höchstens 150 Funkcodes |
| Schutzart / Temperatur | IP44 /−20 bis+60 °C |
| Maximale Luftfeuchtigkeit | 93%, nicht kondensierend |
| Leistungsaufnahme im Standby | Weniger als 0,5 W |
| Endlagen | Magnetischer REED-Kontakt und elektronisch eingelernte Positionen/Kräfte. |
| Zyklen pro Tag/Stunde | Laut Typenschild. |
| Gehäuse | Metallguss und glasfaserverstärkter Kunststoff, witterungsbeständig. |

Die Maßzeichnung zeigt das Gehäuse mit den Maßen 193 × 253 × 256 mm. Bei der Montage auf einer Bodenplatte lässt sich die Gesamthöhe auf bis zu 327 mm; die dargestellte Platte hat eine Grundfläche von 260 × 295 mm. Wählen Sie die konkrete Montagehöhe zum Zahnstangenprofil anhand des Maßes A und nicht allein anhand der Außenmaße der Abdeckung.
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