Hörmann LineaMatic - separater Antrieb für Schiebetore bis 300 kg/6 m, 4511323 (A)
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| 15 kg |
Produktbeschreibung Hörmann LineaMatic - separater Antrieb für Schiebetore bis 300 kg/6 m, 4511323 (A)
Der Antrieb ist ausgelegt für Schiebetore mit einer Durchfahrtslänge von 6 m/300 kg. Die geschlossene Endlage wird von einem Magneten und einem REED-Kontakt erfasst. Der Fahrweg und die Kräfte werden bei der Inbetriebnahme eingelernt. Der Antrieb ist nichtreversierbar.
Zum Antrieb gehört eine integrierte Steuerung mit eingebautem bidirektionalem Empfänger zur Steuerung des Antriebs per Handsender. Der Vorteil des bidirektionalen Empfängers ist, dass der Status des geöffneten Tores direkt am Handsender überprüft werden kann.
Hörmann LineaMatic 4511323 ist ein Antrieb für Schiebetore mit einer Breite von bis zu 6 m und einer Höhe von 2 m. Bei einem bodengeführten Tor liegt die Gewichtsgrenze bei 300 kg, bei einem freitragenden Tor bei 250 kg. Die Torfüllung und die örtliche Windlast sind zusammen mit dem mechanischen Widerstand des Tores zu berücksichtigen.
Montage, Netzanschluss und Inbetriebnahme müssen von einer qualifizierten Fachkraft durchgeführt werden. Trennen Sie vor dem Öffnen den Netzanschluss und gegebenenfalls den Notakku. Sichern Sie den Torflügel gegen selbstständige Bewegung und schützen Sie die Haupt- und Nebenschließkanten sowie den Zahnstangeneingriff.
Einzelantrieb LineaMatic und zugehörige Sets
| Ausführung | Auswahl |
|---|---|
| Einzelantrieb LineaMatic 4511323 (A) | Antrieb zum Austausch oder zur Ergänzung einer Anlage. Zubehör ist separat auszuwählen. |
| Set LineaMatic 4511323 (D) | Alternative Zusammenstellung. Prüfen Sie den Lieferumfang auf der Produktseite des jeweiligen Sets. |
| Set LineaMatic 4511323 (B) | Eine andere Setvariante; schließen Sie nicht allein aufgrund des gleichen Motors auf den Lieferumfang. |
Zubehör und Anschluss
Konkrete Beispiele in den Schaltplänen sind EL301, EL31, SLK, HOR 1, UAP 1/UAP 1-300 und HNA Outdoor. Sie sind nicht im Lieferumfang des Einzelantriebs enthalten. Hörmann SK-SET LineaMatic 437989 ist ein separat angebotenes Zubehörset. Vergleichen Sie den Anschluss immer mit der Kennzeichnung des gelieferten Geräts.
Montage des LineaMatic
Vorbereitung des Tores und des Fundaments
Das Tor muss sich leicht und gleichmäßig von Hand bewegen lassen, sicher geführt sein und mechanisch gegen Herausspringen gesichert werden. Setzen Sie Schlösser und mechanische Verriegelungen, die eine motorische Bewegung verhindern, außer Betrieb. Der Antrieb ersetzt nicht die Reparatur eines schwergängigen oder beschädigten Tores.
Wählen Sie das Fundament je nach Montage mit oder ohne Bodenplatte. Bei einer Ausführung ohne Schließkantensicherung betragen die grundlegenden Mindestmaße im Querschnitt 345 × 280 mm; die besonderen Abstände 175 mm ohne Bodenplatte oder 200 mm mit Bodenplatte sowie die Ausrichtung zum Tor sind der vollständigen Abbildung entsprechend einzuhalten. Bei einer Schließkantensicherung ist ein größeres Fundament gemäß der entsprechenden Zeichnung im PDF erforderlich. Wählen Sie die frostfreie Tiefe entsprechend dem Montageort; die in der Anleitung angegebene Tiefe von 80 cm ist ein Beispiel für Deutschland. Der Beton muss vor der Montage ausreichend ausgehärtet sein; bei Verwendung einer Bodenplatte fordert der Hersteller verdichteten Beton mindestens der Festigkeitsklasse B25/C25.

Verankerung und Montagehöhe
Die Position des Antriebs hängt von der jeweiligen Zahnstange ab. Das Maß A in der Zeichnung ist zwischen verschiedenen Zahnstangen nicht ohne Weiteres übertragbar.
| Bezeichnung der Zahnstange | Maß A |
|---|---|
| 436444 | 124–136 mm |
| 438759 | 126–138 mm |
| 438631 | 125–129 mm |
| 438632 | 129–133 mm |

Verwenden Sie für die Ankerbolzen die Bohrschablone; die Bohrungen haben einen Durchmesser von Ø 12 mm, Tiefe 80 mm. Bei Schwerlastankern und Bodenplatte haben die Bohrungen einen Durchmesser von Ø 10 mm, Tiefe 105 mm; die Zeichnung gibt ein Anzugsdrehmoment von 45 Nm für die dargestellte Verankerung an. Schützen Sie den Antrieb vor Staub und Spänen. Die Tragfähigkeit des tatsächlichen Untergrunds und die Eignung der mitgelieferten Anker müssen von der Montagefachkraft bestätigt werden.


Setzen Sie die Dichtungen der Leerrohre ein und führen Sie die Kabel von unten in das Gehäuse. Richten Sie den Antrieb waagerecht aus und befestigen Sie ihn sicher. Schützen Sie die Elektronik bei geöffnetem Deckel vor Feuchtigkeit; dichten Sie das Gehäuse nach der Montage gegen Wasser und Insekten ab.

Zahnstange und Magnet für die Endlage
Bei der Montage der Zahnstange muss der Antrieb entriegelt sein. Die Verbindungen der einzelnen Teile müssen bündig und ohne Versatz ineinandergreifen. Richten Sie nach der Montage die Zahnstange, das Ritzel und das Antriebsgehäuse zueinander aus; halten Sie die Maße der zugehörigen Abbildung ein und übernehmen Sie keine Werte einer anderen Marke. Ein falscher Zahneingriff kann eine unerwünschte Umkehrbewegung auslösen.

Die geschlossene Endlage wird von einem Magneten und einem REED-Kontakt erfasst. Bewegen Sie das Tor von Hand in die geschlossene Position, montieren Sie den Magnetschlitten vorläufig in der mittleren Position und befestigen Sie ihn mit einem Versatz von etwa 20 mm zum REED-Kontakt wie in der Abbildung. Prüfen Sie anschließend die Endposition und justieren Sie sie während des Lernlaufs fein nach.

Verkabelung und Trennung der Spannungen
| Stromkreis | Anforderung |
|---|---|
| Netz | 230/240 V AC; Zuleitung 3 × 1,5 mm², im Erdreich geeignetes Erdkabel gemäß Anleitung. Eigenes Leerrohr. |
| Zubehör | 24-V-Stromkreise getrennt vom Netz verlegen. Klemmen für Leiter mit 0,5–2,5 mm². |
| Externer Taster | Leitungslänge höchstens 30 m. |
| HALT- und Sicherheitskreise aus den Abbildungen | Leitungslänge höchstens 10 m gemäß dem jeweiligen Schaltplan. |
| Verlängerung unterirdischer Leitungen | Geeignete Abzweigdose mit Schutzart IP65; die Verbindung darf im Erdreich nicht ungeschützt bleiben. |
Manuelle Entriegelung und Verriegelung
- Trennen Sie das Netz und gegebenenfalls den HNA Outdoor. Sichern Sie das Tor gegen unkontrollierte Bewegung.
- Öffnen Sie die Abdeckung und drehen Sie den Entriegelungsmechanismus gemäß der Abbildung in die Entriegelungsposition. Der Motor mit Zahnrad senkt sich in das Gehäuse; drücken Sie ihn bei Bedarf vorsichtig nach unten.
- Bewegen Sie das Tor von Hand und kontrolliert. Greifen Sie nicht in den Eingriffsbereich der Zahnstange.
- Drehen Sie zum Verriegeln den Mechanismus in die Verriegelungsposition und heben Sie dabei den Motor leicht an. Das Tor muss vor dem Endschalter wieder mit dem Antrieb gekoppelt werden.
- Bringen Sie die Abdeckung wieder an. Nach Wiederherstellung der Stromversorgung kann eine Referenzfahrt in Richtung Schließen erfolgen; sichern Sie den Bereich und behalten Sie ihn im Blick.


Orientierung auf der Steuerplatine
Die Abbildung ist so ausgerichtet, dass sich die Tasten T_AUF, P, T_ZU oben und die lange Klemmenreihe unten befinden. BUS befindet sich oben bei den Tasten, REED und HALT links, SE3 auf dem erhöhten Bereich oberhalb von SE1/SE2 unten. Rechts befinden sich MOTOR, SNT und der AKKU-Anschluss. Unterscheiden Sie anhand der Steckerbezeichnungen zwischen Signal-, Motor- und Versorgungskreisen.

Versorgung, Polarität und Steuerklemmen
| Klemme / Steckverbinder | Bedeutung und Grenzwert |
|---|---|
| Netzteil L / N und PE des Gehäuses | Netz 230/240 V AC, 50/60 Hz; L = Phase, N = Neutralleiter und PE = Schutzleiter. Bei AC gibt es keinen Plus- und Minuspol. Die Zuleitung wird am Netzteil angeschlossen, nicht an den Signalklemmen. |
| 5 / 20 | 5 = Plus (+24 V DC), 20 = 0 V (−). Gesamtstromaufnahme des Zubehörs höchstens 250 mA; alle angeschlossenen Komponenten berücksichtigen. |
| 24 V= : 24 V / 0 V | Separat gekennzeichneter Gleichspannungsausgang: 24 V = +, 0 V = −. Verwendung beispielsweise für eine 24-V-Leuchte gemäß Schaltplan; dies ist kein 230-V-Ausgang. |
| 21 / 20 | NO, potenzialfreier Impuls oder auf 0 V schaltender Kontakt. Taster können parallel angeschlossen werden; der Kontakt selbst hat keinen Plus-/Minuspol. |
| 23 / 20 | NO, potenzialfreier Befehl für Teilöffnung; 23 ist das Signal, 20 der gemeinsame 0-V-Anschluss und kein Versorgungsklemmenpaar. |
| HALT 12 / 13 | NC, potenzialfreier STOP; 13 = 0 V, 12 Eingang. Bei der Montage des STOP den vorhandenen Jumper 12–13 entfernen und den NC-Kontakt anschließen. |
| REED | Reed-Endlagensensor gemäß der ursprünglichen Konfiguration; keine Fremdspannung anschließen. |
| BUS | Systemzubehör mit passendem Steckverbinder. Kein universeller +/−-Ausgang für beliebige Geräte. |
| MOTOR / SNT / AKKU | Motor, Netzteil und vorgesehener Notakku. Originalstecker und gekennzeichnete Polarität beachten; bei Arbeiten auch den Akku abklemmen. |
Fremdspannung an den Steuereingängen kann die Elektronik zerstören. Keine 230 V an 21/23/HALT oder SE anschließen. HALT ist kein überwachter Sicherheitseingang der Kategorie PLc; nicht mit der Schutzeinrichtung SE verwechseln.


SLK-Warnleuchte und Option-Relais
Relais Option hat potenzialfreie Kontakte .5 gemeinsam, .8 NO, .6 NC. Für eine 24-V-Leuchte wird im Schaltplan 24 V (+) → .5, .8 → Leuchte, Rückleitung der Leuchte → 0 V (−). Bei einer polaritätsempfindlichen Leuchte gehört ihr Plus-Eingang an die geschaltete Zuleitung von .8 und der Minus-Eingang an 0 V. Der Hersteller gibt für diese 24-V-Leuchte max. 7 Wan; beachten Sie außerdem den Gesamtgrenzwert für Zubehör; die Angabe 7 W setzt ihn nicht herauf. Die Funktion des internen Relais wird über Menü 31.

Eine 230-V-Leuchte hat eine eigene externe Netzversorgung; der Schaltplan des Herstellers gibt maximal 500 W an. Die Netzleiter müssen bis zum Anschluss zusätzlich isoliert sein. Eine solche Verdrahtung darf nur ein Elektriker gemäß dem vollständigen PDF ausführen; 230 V dürfen nicht in die Niederspannungskreise gelangen.
Lichtschranken und Sicherheitseingänge SE1/SE2/SE3
| Eingang | Klemmen und ursprüngliche Reaktion |
|---|---|
| SE1 | 5 = +24 V DC; 20 = 0 V (−); 18 = Test, 71 = Signal. Wirkt beim Schließen und reversiert kurz. |
| SE2 | 5 = +24 V DC; 20 = 0 V (−); 18 = Test, 72 = Signal. Wirkt beim Öffnen und reversiert kurz. |
| SE3 | 5 = +24 V DC; 20 = 0 V (−); 18 = Test, 73 = Signal. Wirkt beim Schließen und reversiert kurz. |
SE1 und SE2 unterstützen dynamische Zweidraht-Lichtschranken, getestete oder nicht getestete Dreidraht-Lichtschranken, eine 8k2-Widerstandskontaktleiste und die vorgesehene Schutzeinrichtung an der Schließkante. Für SE3 sind hier Lichtschranken angegeben; die Verdrahtung der Widerstandskontaktleiste von SE1/SE2 darf nicht auf SE3 übertragen werden. Zwei Lichtschranken an einem Stromkreis erfordern den Expander LSE2. Nicht getestete Schutzeinrichtungen sind laut Anleitung nur zum Schutz von Sachwerten zulässig.
EL301 – exakte Verdrahtung gemäß Originalschaltplan
EL301 ist eine dynamische Zweidraht-Ausführung mit einer Stromaufnahme von 35 mA wie abgebildet. Für SE1 verbinden Sie TX 0 V und RX 0 V → 20, den gekennzeichneten Anschluss TX → 71 und den gekennzeichneten Anschluss RX → 71. Ersetzen Sie bei SE2 die 71 durch Klemme 72 und bei SE3 durch Klemme 73. Klemme 5 und der Testeingang 18 werden in diesem speziellen EL301-Schaltplan nicht verwendet. Die Bezeichnungen TX/RX stehen für Systemanschlüsse; weisen Sie ihnen weder eine eigene Versorgung mit +24 V noch eine Polarität entsprechend anderen Lichtschranken zu.

Für EL31 ist im Schaltplan der Empfänger RX dargestellt: 20 → 20 (0 V), 18 → 18 (Test), 71/72/73 → 71 (Signal je nach gewähltem SE), 5 → 5 (+24 V). Der Sender TX hat 20 → 20 (0 V), 5 → 5 (+24 V). Die Farbbezeichnungen des Originals lauten GN/WH/BN; maßgeblich sind jedoch die Beschriftungen an den tatsächlichen Klemmen und die Anleitung der gelieferten Lichtschranke. Verwenden Sie bei einem anderen Kontakt mit eigener Spannungsversorgung dessen eigenen Schaltplan; ein potenzialfreier NC-Kontakt darf nicht mit einer +/−-Spannungsversorgung verwechselt werden.


Schließen Sie alle Sicherheitseinrichtungen vor dem Einlernen an. Nach dem Ergänzen oder Ändern der Sicherheitseinrichtungen führen Sie ein neues Einlernen durch Menü 10 und Funktionsprüfungen. Änderungen der Wirkrichtung, Reversierung, Geschwindigkeit und Kraft in den erweiterten Menüs sind Fachpersonal vorbehalten.
Optionale Module und externer Empfänger
| Gerät | Anschluss / Funktion |
|---|---|
| Externer Funkempfänger mit Kabelanschluss | GN → 20 (0 V); BN → 5 (+24 V DC); WH → 21 (Impuls); YE → 23 (Teilöffnung). HEI3 BiSecur verfügt über den passenden Stecker, ESEI BiSecur wird an den BUS angeschlossen. |
| HOR1 / UAP1 / UAP1-300 | Passende BUS-Stecker wie abgebildet; HOR1 hat eine Stromaufnahme von 25 mA, UAP1 von 45 mA. Funktionen des externen Relais in Menü 30. |
| HNA Outdoor | Vorgesehener AKKU-Anschluss, automatische Umschaltung bei Netzausfall. Vor Wartungsarbeiten den Stecker abziehen; das Trennen vom Stromnetz bedeutet nicht, dass der gesamte Antrieb spannungsfrei ist. |

Erstinbetriebnahme und Auswahl des Typs 01
Die Sicherheitseinrichtungen müssen angeschlossen, die Lichtwege frei, das Tor mechanisch in Ordnung und der Bereich für Personen gesperrt sein. Beim Einlernen werden Endlagen, Kräfte und angeschlossene Schutzeinrichtungen gespeichert. Die Richtung wird beim Einlernen festgelegt; nach erfolgreicher Inbetriebnahme lässt sie sich nur durch einen Werksreset und erneutes Einlernen ändern.
- Schalten Sie die Spannungsversorgung ein. Das Display zeigt zunächst 8.8., anschließend U. Der Typ ist bei der Lieferung voreingestellt; nach einem Werksreset wählen Sie mit der Taste T_AUF 01 für den Basis-LineaMatic. Typ 02/P oder 03/H erhöht die Tragfähigkeit dieses Antriebs nicht.
- Halten Sie P gedrückt. Nach der Anzeige des Typs und von LA wechselt die Steuerung zum Einlernen der Endlagen.
- Entriegeln Sie den Antrieb, öffnen Sie das Tor etwa 1 m weit und verriegeln Sie den Antrieb wieder. Halten Sie T_ZU gedrückt; das Tor muss sich in Schließrichtung bewegen. Bewegt es sich in die falsche Richtung, lassen Sie T_ZU kurz los und halten Sie die Taste gemäß Herstelleranleitung erneut gedrückt.
- Lassen Sie die gedrückte Taste los, sobald der magnetische Endschalter das Tor stoppt. Stimmt die Schließposition nicht, justieren Sie den Magnetschlitten nach und wiederholen Sie die Prüfung.
- Halten Sie T_AUF gedrückt, bis die gewünschte Öffnungsposition erreicht ist, lassen Sie die Taste los, justieren Sie mit T_AUF/T_ZU fein nach und speichern Sie mit P.
- Drücken Sie zum Einlernen der Kräfte kurz T_ZU und lassen Sie das Tor schließen; drücken Sie anschließend T_AUF und lassen Sie es vollständig öffnen. Nach Abschluss blinkt 11 für das Einlernen des Funkcodes. Während des Einlernens der Kräfte darf keine Sicherheitseinrichtung ausgelöst werden.
- Speichern Sie die gewünschten Handsender oder beenden Sie das Einlernen des Funkcodes. Prüfen Sie die Schutzeinrichtungen und Kräfte am gesamten Tor, montieren Sie die Abdeckungen und erklären Sie dem Benutzer die manuelle Entriegelung.


Erneutes Einlernen nach Änderung am Tor oder an den Sicherheitseinrichtungen
Menü 10 löscht den bisher gespeicherten Fahrweg und die Kräfte. Nach der Aktivierung kann der Vorgang nicht vorzeitig abgebrochen werden; das Einlernen muss abgeschlossen werden. Wird nach Änderungen der Endlagen oder der Mechanik, nach Wartungsarbeiten oder nach dem Ergänzen von Lichtschranken bzw. einer Kontaktleiste verwendet. Es gibt keine übliche Zeitbegrenzung.
- Öffnen Sie das Tor etwa 1 m weit, wählen Sie Menü 10 und halten Sie P 5 Sekunden lang gedrückt.
- Drücken Sie T_ZU und lassen Sie das Tor bis zum Schließ-Endschalter fahren.
- Halten Sie T_AUF gedrückt, bis die gewünschte Öffnungsposition erreicht ist, justieren Sie bei Bedarf nach und bestätigen Sie mit P.
- Starten Sie T_ZU für das vollständige Schließen und T_AUF für das vollständige Öffnen, damit die Kräfte neu eingelernt werden.
- Prüfen Sie nach Abschluss alle Schutzeinrichtungen und Betriebseinstellungen.

Programmierung über das Display
Zum Aufrufen halten Sie P etwa 5 Sekunden lang gedrückt, bis 00 angezeigt wird. Mit T_AUF/T_ZU wählen Sie das Menü oder den Parameter aus. Halten Sie bei einer Einzelfunktion P 2 Sekunden lang gedrückt; bei einem Menü mit Parametern drücken Sie zunächst kurz P, wählen den Parameter aus und halten zum Speichern P 2 Sekunden lang gedrückt. Der Punkt neben der Zahl kennzeichnet die aktive Auswahl. Mit Menü 00 und kurzem Drücken von P wird die Programmierung beendet; die übliche Zeitbegrenzung beträgt 60 Sekunden, beim Einlernen des Funkcodes 25 Sekunden. Gehen Sie nicht davon aus, dass ein neuer Parameter ohne Bestätigung gespeichert wurde.

Fett dargestellt sind ausschließlich die vom Hersteller ausdrücklich gekennzeichneten Voreinstellungen des Basis-LineaMatic. Aufgeführt sind die dokumentierten öffentlichen Menüs; Serviceeinstellungen für Kraft, Geschwindigkeit und Reversiergrenzen sind Fachpersonal vorbehalten.
Menü 30 und 31 – Relaisparameter
| Parameter | Bedeutung |
|---|---|
| 00 | Beleuchtungsfunktion: extern bei 30, intern bei 31. Menü 30/00 aktiviert 26; Menü 31/00 aktiviert 22. |
| 01 / 02 / 03 | Meldung der Position „offen“ / „geschlossen“ / „teilweise geöffnet“. |
| 04 | Impulssignal bei Öffnungsbefehl; im Menü 30 beim externen Relais auch bei Teilöffnung. |
| 05 | Fehlermeldung. |
| 06 | Dauersignal beim Anfahren/bei Vorwarnung. |
| 07 | Standardmäßig Blinksignal beim Anfahren/bei Vorwarnung. |
| 08 | Relais während der Bewegung angezogen, in den Endlagen abgefallen. |
| 09 | Meldung des Wartungsintervalls In. |
| 10 | Blinken beim Anfahren/bei Vorwarnung nur beim Schließen. |
Bei den Parametern 01–10 wird für das externe Relais Menü 25 und für das interne Relais Menü 20 aktiviert. Die Vorwarnung ist nur bei aktiviertem Menü 32 wirksam. Prüfen Sie eine Relaisänderung daher immer zusammen mit dem automatisch zugehörigen Menü.
Menü 32, 34 und 35 – Zeiteinstellungen
| Parameter von Menü 32 | Zeit / Funktion |
|---|---|
| 00 | aus |
| 01 | 1 s |
| 02 | 2 s |
| 03 | 3 s |
| 04 | 4 s |
| 05 | 5 s |
| 06 | 10 s |
| 07 | 15 s |
| 08 | 20 s |
| 09 | 30 s |
| 10 | 60 s |
| Parameter von Menü 34 | Zeit / Funktion |
|---|---|
| 00 | aus |
| 01 | 5 s |
| 02 | 10 s |
| 04 | 30 s |
| 05 | 60 s |
| 06 | 90 s |
| 07 | 120 s |
| 08 | 180 s |
| 09 | 240 s |
| 10 | 300 s |
| Parameter von Menü 35 | Zeit / Funktion |
|---|---|
| 00 | aus |
| 01 | wie 34 |
| 02 | 5 min |
| 03 | 15 min |
| 04 | 30 min |
| 05 | 45 min |
| 06 | 60 min |
| 07 | 90 min |
| 08 | 120 min |
| 09 | 180 min |
| 10 | 240 min |
Automatik 34/35 erst aktivieren, nachdem die Lichtschranke eingelernt wurde. Beim Einschalten wird automatisch die Vorwarnzeit 32/02, also 2 Sekunden, eingestellt. Während des automatischen Schließens stoppt ein neuer Befehl das Tor. Die Teilöffnung wird über Menü 36 eingestellt; liegt sie zu nahe an der geschlossenen Position, meldet die Steuerung Fehler 1 und verwendet die kleinstmögliche zulässige Position.
Handsender einlernen
Der integrierte Empfänger speichert maximal 150 Funkcodes, verteilt auf verschiedene Funktionen. Bei Überschreiten der Kapazität werden die ältesten Codes gelöscht. Wird derselbe Code einer anderen Funktion zugeordnet, geht seine bisherige Zuordnung verloren. Ein Code entspricht nicht automatisch einem vollständigen Sender mit allen Tasten.
- Das Tor muss stillstehen; die Vorwarnzeit und die automatische Schließzeit dürfen nicht aktiv sein.
- Wählen Sie 11 für Impuls oder 12/13/14/15 für die gewünschte andere Funktion und drücken Sie kurz P. Die Nummer blinkt.
- Halten Sie die Taste eines kompatiblen Senders im Code-Sendemodus gedrückt; bei angezeigtem Typ BiSecur wechselt die LED nach etwa 5 s zwischen Rot und Blau.
- Blinkt die Menünummer am Antrieb schnell, wurde der Code erkannt. Lassen Sie die Taste los. Innerhalb von 25 s kann ein weiterer Code eingelernt werden.
- Durch kurzes Drücken von P brechen Sie den Einlernvorgang ab; über 00 und P kehren Sie zum Betrieb zurück. Prüfen Sie anschließend jede gespeicherte Funktion bei gesichertem Gefahrenbereich.

Eine Statusrückmeldung erfordert einen geeigneten bidirektionalen Sender mit Positionsabfrage; die Frequenz 868 MHz allein bestätigt diese Funktion nicht. Nicht jeder Sender verfügt über eine Statustaste oder verwendet dasselbe Batteriewechselverfahren. Zum Teilen eines Codes und zum Zurücksetzen eines bestimmten Senders beachten Sie dessen eigene Anleitung.
Nachträglicher Anschluss eines externen Empfängers
Beim nachträglichen Anschluss eines externen Funkempfängers verlangt der Hersteller, die Funkcodes des integrierten Empfängers zu löschen über Menü 19. Dabei werden alle gespeicherten Sender und Funktionen gelöscht; notieren Sie vorab die verwendeten Handsender und ihre Zuordnungen. Lernen Sie die Codes anschließend gemäß der Anleitung des externen Empfängers ein. Die Antennenlitze des externen Empfängers darf keine Metallgegenstände berühren. Die Antennenlitze des externen Empfängers darf keine Metallgegenstände berühren.
Funkcodes löschen und Werksreset
Menü 19 – alle Codes löschen
Wählen Sie 19 und halten Sie P 5 Sekunden lang gedrückt. Die Nummer 19 blinkt zunächst 5 Sekunden langsam, danach etwa 3 Sekunden schnell; ein dauerhaft angezeigtes 19 bestätigt den Löschvorgang. Alle Sender und Funktionen werden gelöscht. Mit diesem Verfahren kann weder eine einzelne Taste noch eine einzelne Funktion separat gelöscht werden.
Antrieb auf Werkseinstellungen zurücksetzen
Beim Werksreset werden die Einstellungen wiederhergestellt und die eingelernten Fahrwege und Kräfte gelöscht; die Funkcodes bleiben erhalten. Menü 10 dient nur zum erneuten Einlernen des Fahrwegs und der Kräfte; Menü 19 löscht separat die Funkcodes. Verwechseln Sie diese drei Vorgänge nicht.
- Trennen Sie die Netzversorgung und den Notakku wie in der Abbildung gezeigt. Sichern Sie das Tor gegen Bewegung.
- Halten Sie die Taste P gedrückt und stellen Sie die Netzversorgung wieder her.
- Halten Sie P während der Anzeigen 8.8. und C bis zur Anzeige U gedrückt und lassen Sie die Taste dann los.
- Wählen Sie den richtigen Typ 01 und führen Sie die vollständige Inbetriebnahme erneut durch. Prüfen Sie auch die erhalten gebliebenen Handsender, die Sicherheitseinrichtungen, Zeiten und Kräfte.

Referenzfahrt nach Entriegelung oder Stromausfall
Bei unbekannter Position nach einem Stromausfall oder nach dreimaligem Ansprechen der Kraftbegrenzung kann eine Referenzfahrt erforderlich sein. Der nächste Impuls startet sie ausschließlich in Schließrichtung, mit reduzierter Geschwindigkeit und ohne Kraftbegrenzung.. Nach einer manuellen Entriegelung ohne Stromausfall muss die Versorgung nach dem Verriegeln nochmals getrennt werden, damit die neue Referenzfahrt gemäß Anleitung ausgeführt wird. Ist er nicht durch eine Lichtschranke oder eine andere Einrichtung geschützt, darf die Fahrt nur bei freier Sicht auf das Tor ausgeführt werden. Nach einer manuellen Entriegelung ohne Stromausfall muss die Versorgung nach dem Sichern nochmals getrennt werden, damit die neue Referenzfahrt gemäß Anleitung ausgeführt wird.
Displaydiagnose
| Anzeige | Bedeutung / Vorgehen |
|---|---|
| U | Der Antrieb ist nicht eingelernt; Inbetriebnahme durchführen. |
| 8.8. | Start oder Laden von Funkcodes; nicht automatisch ein Fehler. |
| 1 mit blinkendem Punkt | Einstellung der Reversiergrenze oder Teilöffnung nicht möglich; Hindernis und Abstand zur geschlossenen Position prüfen. |
| 2.1 / 2.2 / 2.3 | Schutzeinrichtung SE1 / SE2 / SE3: Hindernis, falsche Ausrichtung, Verkabelung oder Beschädigung der Einrichtung. |
| 3 / 5 | Kraftbegrenzung beim Schließen / Öffnen; Hindernis entfernen und mechanischen Lauf prüfen, die Kraft nicht automatisch erhöhen. |
| 4 | HALT12–13 unterbrochen; NC-Stromkreis und Verkabelung prüfen. |
| 6 | Systemfehler oder Laufzeitbegrenzung; eine Fachkraft prüft, ob ein Reset und erneutes Einlernen erforderlich sind. Bei einem Antriebsfehler ist der Antrieb zu reparieren oder auszutauschen. |
| 7 | Kommunikationsfehler der Zusatzplatine; Verkabelung, Steckverbinder und Modul prüfen. |
| 8 | Ungültige Eingabe oder Bedienung; ausgewählten Wert prüfen. |
| 9 | Ansprechen/Fehler der getesteten Sicherheitseinrichtung oder des 8k2-Systems; Hindernis beseitigen und Schutzeinrichtung prüfen. |
| 13 / 17 | Unterspannung / Spannungsfehler; Stromversorgung und Akku prüfen. |
| C | Referenzpunkt unbekannt; Gefahrenbereich sichern und Referenzfahrt durchführen. |
| In | Wartungsintervall abgelaufen; Anlage überprüfen lassen. |

Wartung und sichere Übergabe
Der Hersteller bezeichnet den Antrieb als wartungsfrei, doch das gesamte Tor muss regelmäßig überprüft werden. Sicherheits- und Schutzeinrichtungen monatlich prüfen, Widerstandskontaktleisten 8k2 und nicht getestete Schutzeinrichtungen halbjährlich gemäß Anleitung. Leichtgängigkeit, Befestigung der Zahnstange, Führung, Kabelschäden, Sauberkeit der Lichtschranken und Funktion der Entriegelung prüfen. Mängel unverzüglich von einer Fachkraft beheben lassen.
Vor Wartungsarbeiten alle Energiequellen trennen und gegen Wiedereinschalten sichern. Nach der Montage und nach Änderungen prüft die Fachkraft die Wirksamkeit der Schutzeinrichtungen, die Reversierung und die Betriebskräfte. Sie weist den Benutzer ein, übergibt die Anleitungen und befestigt das Warnschild gut sichtbar am Tor. Kinder dürfen nicht im Bewegungsbereich spielen; das Tor darf erst nach dem vollständigen Stillstand passiert werden.
Technische Daten Hörmann LineaMatic 4511323
| Parameter | Wert |
|---|---|
| Modell / Typauswahl | LineaMatic Basismodell /01 |
| Maximale Torbreite / Torhöhe | 6000 mm /2000 mm |
| Max. Gewicht – bodengeführt / freitragend | 300 kg /250 kg |
| Netzversorgung | 230/240 V AC,50/60 Hz; zulässiger Bereich 170–260 V AC. |
| Steuerspannung | 24 V/37 V DC, umschaltbare interne Steuerung; kein universeller Ausgang für Zubehör. |
| Versorgung des Zubehörs | 24 V DC; 5=Plus, 20=0 V; insgesamt max. 250 mA. |
| Funkfrequenz / Speicher | 868 MHz / maximal 150 Funkcodes |
| Schutzart / Temperatur | IP44 / −20 bis +60 °C |
| Maximale Luftfeuchtigkeit | 93 %, nicht kondensierend |
| Standby-Verbrauch | Weniger als 0,5 W |
| Endlagen | Magnetischer Reed-Sensor und elektronisch eingelernte Positionen/Kräfte. |
| Zyklen pro Tag/Stunde | Laut Typenschild. |
| Gehäuse | Aluminiumguss und glasfaserverstärkter Kunststoff. |

Die Maßzeichnung gibt für das Gehäuse an 193 × 253 × 256 mm. Bei Montage auf einer Bodenplatte lässt sich die Gesamthöhe auf bis zu 327 mm; die dargestellte Platte hat eine Grundfläche von 260 × 295 mm. Wählen Sie die konkrete Montagehöhe in Bezug auf die Zahnstange anhand des Maßes A und nicht allein anhand der Außenmaße des Gehäuses.
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