KEY Turbo S (TUS11324) - Antrieb für ein Schiebetor bis 1100 kg


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KEY Turbo S (TUS11324) - Antrieb für ein Schiebetor bis 1100 kg KEY Turbo S (TUS11324) - Antrieb für ein Schiebetor bis 1100 kg
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10 kg

Produktbeschreibung KEY Turbo S (TUS11324) - Antrieb für ein Schiebetor bis 1100 kg

Antrieb KEY Turbo S (TUS11324) ist für ein Schiebetor bis 1100 kg. Er ist mit einem 24 V Elektromotor ausgestattet und kommt daher auch mit intensivem Betrieb. Die Torflügelgeschwindigkeit beträgt 20 cm pro Sekunde. Die Steuerung trägt die Bezeichnung CT-10324 und zum Antrieb gehört auch ein sogenannter elektromechanischer Endschalter – eine Feder mit Mikroschaltern. Der Antrieb verfügt über einen integrierten Empfänger für Funksignale.

Montage, Anschluss und Einstellung
EinzelantriebMontageVerkabelung
Manuelle EntriegelungSteuerplatineGesamtübersicht
Klemmen und StromversorgungLichtschrankenSicherheitseingänge
ErstinbetriebnahmeWeg einlernenProgrammierung
FernbedienungenZurücksetzenDiagnose
WartungTechnische EigenschaftenSlowakisches PDF

KEY Turbo S TUS11324 – Einzelantrieb

Es handelt sich um einen nicht umkehrbaren Antrieb für ein Schiebetor mit mechanischen Endschaltern. Das in den Schaltplänen dargestellte Zubehör dient als Anschlussbeispiel und ist keine Liste des Lieferumfangs des Einzelantriebs.

Für Montage und Mechanik gilt die Anleitung TURBO S. Die folgenden Bedienabläufe beziehen sich auf die dargestellte Steuerung CT10324 mit fünfstelliger Anzeige, den Tasten UP, MENU, DOWN-RADIO und SBS sowie den Menüs BASE/ADV. Vergleichen Sie vor der Einstellung die Klemmenbezeichnungen und die Motorauswahl auf Ihrer Platine mit der abgebildeten Version.

Der Arbeitszyklus bedeutet keinen unbegrenzten Dauerbetrieb. Maximal 50 Zyklen pro Stunde gelten für einen Referenz-Torflügel mit 4 m Länge und 200 kg Gewicht bei einer Temperatur von 20 °C. Bei längeren Torflügeln verringert sich die Anzahl proportional (bei 8 m um 50 %), bei Temperaturen über 20 °C um 15 % je weitere 5 °C; bei einem Tor mit maximal zulässigem Gewicht um 50 %. Die Geschwindigkeit hängt vom Torgewicht ab.

Abmessungen TURBO S: 335 × 190 × 280 mm; Ritzelposition 92 mm
Abmessungen TURBO S: 335 × 190 × 280 mm; Ritzelposition 92 mm

Mechanische Montage des Antriebs

Der elektrische Anschluss, die Einstellung und die Prüfungen müssen von einer qualifizierten Montagefachkraft durchgeführt werden. Das Tor muss sich nach dem Entriegeln leichtgängig bewegen lassen, darf nicht von selbst loslaufen und muss an der Öffnungs- und Schließseite über stabile mechanische Anschläge verfügen. Das Tor muss auf einer waagerechten Strecke geführt werden, nicht auf einer ansteigenden oder abfallenden Schräge. Der Montageort darf nicht überflutet werden. Der Hersteller schreibt Sicherheitskontaktleisten zum Schutz aller möglichen Quetschstellen (Hände, Füße usw.) vor. Weitere Schutzeinrichtungen und deren Positionierung sind anhand der Risiken des jeweiligen Tors festzulegen.

Montagebeispiel des Herstellers für ein Schiebetor mit Antrieb, Lichtschranken, Warnleuchte und Sicherheitskontaktleisten
Montagebeispiel des Herstellers für ein Schiebetor mit Antrieb, Lichtschranken, Warnleuchte und Sicherheitskontaktleisten

Zubehörliste

  • 2 – Antrieb
  • 3 – Lichtschranken
  • 4 – Warnleuchte
  • 5 – Schlüsselschalter
  • 6 – Steuergerät
  • 7 – Sicherheitskontaktleisten

Die Anordnung der Sicherheitseinrichtungen muss sich nach den tatsächlichen Risiken des jeweiligen Tors richten.

Fundamentplatte und Befestigung

Befestigung der Fundamentplatte auf dem Untergrund oder im Beton
Befestigung der Fundamentplatte auf dem Untergrund oder im Beton

  1. Legen Sie die Position anhand der Abmessungen des Antriebs, der Fundamentplatte und der Zahnstange fest. Verlegen Sie Schutzrohre für die Leitungen. Befestigen Sie die Fundamentplatte mit stabilen Ankerbolzen am Untergrund oder setzen Sie sie gemäß Zeichnung in Beton ein.
  2. Entriegeln Sie den Antrieb und öffnen Sie die Abdeckung. Setzen Sie den Antrieb auf die Fundamentplatte und stecken Sie die beiden Innensechskant-Befestigungsschrauben ein. Verwenden Sie bei einer alternativen Befestigung die inneren Nuten des Gussteils, damit die Befestigung nicht mit der Abdeckung kollidiert.
  3. Richten Sie den Antrieb aus. Reicht die Einstellung der Zahnstange nicht aus, verwenden Sie die vier Ausgleichsschrauben wie in Abbildung 4.7 gezeigt. Ziehen Sie die beiden Hauptbefestigungsschrauben fest an. Der Antrieb muss über den gesamten Fahrweg stabil bleiben. Kontrollieren Sie die Befestigung nach einigen Torbewegungen erneut.

Öffnen der Abdeckung, Befestigung, Ausrichtung und erneutes Schließen des Antriebs
Öffnen der Abdeckung, Befestigung, Ausrichtung und erneutes Schließen des Antriebs

Zahnstange und mechanische Endschalter

Montage der Zahnstange: Zwischen Zahnstange und Ritzel bleibt ein Abstand von 2 mm
Montage der Zahnstange: Zwischen Zahnstange und Ritzel bleibt ein Abstand von 2 mm

  1. Öffnen Sie das Tor bei entriegeltem Antrieb vollständig. Legen Sie das erste Zahnstangensegment auf das Ritzel und befestigen Sie es mit Schrauben und Distanzstücken am Tor.
  2. Bewegen Sie das Tor von Hand und richten Sie die weiteren Segmente mithilfe eines zusätzlichen Zahnstangenstücks aus. Halten Sie nach der Einstellung einen Abstand von 2 mmein, damit das Torgewicht nicht auf dem Antriebsritzel lastet.
  3. Stellen Sie an den Enden des Fahrwegs die mechanischen Betätiger der Endschalter ein. Lassen Sie je nach Torgewicht zwischen dem Tor und dem festen mechanischen Anschlag einen Abstand von 30–50 mm; der Betätiger muss den Endschalter drücken, bevor das Tor gegen den Anschlag stößt.
  4. Sichern Sie die Betätiger gemäß Zeichnung sowohl in der Öffnungs- als auch in der Schließposition fest. Die Anschläge müssen ein Entgleisen verhindern und so positioniert sein, dass der Betätiger nicht gegen das Zahnrad stößt.

Einstellen und Sichern der Betätiger für die mechanischen Endschalter
Einstellen und Sichern der Betätiger für die mechanischen Endschalter

Verkabelung und Trennung der Stromversorgung

Die Versorgung dieses Antriebs erfolgt mit 230 V AC, 50/60 Hz; der Motor arbeitet mit 24 V DC. Die Steuerplatine selbst wird über einen 24-V-AC-Transformator versorgt. Verwechseln Sie Netz- und Niederspannungsleitungen nicht. Die Zuleitung muss über einen Schutzleiter, eine geeignete Überstromsicherung, einen Fehlerstromschutzschalter und eine Trennvorrichtung der Überspannungskategorie III verfügen. Trennen Sie vor dem Öffnen und Anschließen die Netzversorgung und gegebenenfalls die Notstromversorgung.

Vom Hersteller angegebene Kabel für eine typische Anlage
LeitungKabelLängenbegrenzung
230-V-Zuleitung3 × 1,5 mm²; bei einer Länge über 20 m 3 × 2,5 mm²bis 20 m / über 20 m höchstens 50 m
Warnleuchte FLASH / LED-Hilfsleuchte3 × 0,55 mm²20 m
AntenneRG5810 m; empfohlen unter 5 m
Elektroschloss2 × 1,5 mm²10 m
Lichtschranke TX2 × 0,55 mm²20 m
Lichtschranke RX4 × 0,55 mm²20 m
Sicherheitskontaktleiste2 × 0,55 mm²20 m
Schlüsselschalter4 × 0,55 mm²20 m
Motor2 × 1,5 mm²10 m

Das Kabel muss für die Installationsumgebung geeignet sein; der Hersteller empfiehlt H03VV-F für den Innenbereich und H05RN-F/H07RN-F für den Außenbereich. Der Schutzleiter wird an der Steuereinheit angeschlossen.

Manuelle Entriegelung bei Stromausfall

  1. Das Tor muss stillstehen. Trennen Sie die Stromversorgung und sichern Sie das Tor gegen unbeabsichtigte Bewegung.
  2. Stecken Sie den Entriegelungsschlüssel ein und drehen Sie ihn um 90° gegen den Uhrzeigersinn.
  3. Klappen Sie den Entriegelungshebel so weit aus, dass er senkrecht zum Antrieb steht. Bewegen Sie das Tor nun von Hand.
  4. Verriegeln Sie den Antrieb vor dem erneuten motorischen Betrieb wieder mechanisch. Verriegeln Sie ihn nicht, während der Motor läuft; dadurch könnten innere Bauteile beschädigt werden.

Schlüssel und Entriegelungshebel des Antriebs TURBO S
Schlüssel und Entriegelungshebel des Antriebs TURBO S

Steuerplatine CT10324

Originale Steuerplatine CT10324 mit Nummern der Anschlüsse und Bedienelemente
Originale Steuerplatine CT10324 mit Nummern der Anschlüsse und Bedienelemente

Die Ausrichtung entspricht der Abbildung: Kühlkörper links, Display und Bedientasten rechts, Hauptklemmenleisten unten. Die Beschriftungen auf der Platine und in den Schaltplänen bleiben unverändert. Die Bezeichnung M1+/M1− in der Tabelle der Anleitung entspricht dem Anschluss M+/M− in der Abbildung.

Bezeichnungen auf der Platine

  • 1 – M+/M−, Motor
  • 2 – Stromversorgung vom Transformator
  • 3 – FLASH, IND/ELEC, LED
  • 4 – 24 VAC für Zubehör
  • 5 – PH-POW und NEG, Stromversorgung der Sicherheitseinrichtungen
  • 6 – Sicherheitseingänge
  • 7 – Steuereingänge
  • 8 – LEDs der Sicherheits- und Steuereingänge
  • 9 – DIP-Schalter EDGE, PH2, PH1
  • 10 – Endschalter
  • 11 – LEDs der Endschalter
  • 12 – KBP/KBPN, Notstromladegerät
  • 13 – Sicherung 1,6 AT, träge
  • 14 – Fünfstellige Anzeige
  • 15 – SBS, Schritt für Schritt
  • 16 – UP (+)
  • 17 – MENU
  • 18 – DOWN-RADIO (−)
  • 19 – LED RADIO / KEY
  • 20 – Antenne
  • 21 – Optionales Energiesparmodul SBK
  • 22 – Optionale Schnittstelle KUBE / PowerBus

Gesamtschaltplan der Platine und des Zubehörs

Der Schaltplan zeigt die gesamte Platine, den Transformator und den Netzanschluss, die Warnleuchte ALIGHTEC, die Antenne, die Lichtschranken PH1 TX/RX und die Steuerkontakte.

Vollständiger Hersteller-Schaltplan CT10324: Stromversorgung, Platine, Warnleuchte, Lichtschranken, Antenne und Steuereingänge
Vollständiger Hersteller-Schaltplan CT10324: Stromversorgung, Platine, Warnleuchte, Lichtschranken, Antenne und Steuereingänge

Anschlüsse, Polarität und Grenzen der Stromversorgung

Stromversorgung und Ausgänge der dargestellten Steuerung
AnschlüsseFunktion und Anschluss
L / N / PEL = Phase 230 V AC; N = Neutralleiter; PE = Schutzerdung. AC hat keine +/−-Polarität.
POWER SUPPLYStromversorgung der Platine vom Transformator: 24 V AC (+10 % / −15 %), 50/60 Hz. Hier keine 230 V anschließen.
M+ / M−Positiver (+) und negativer (−) Anschluss des 24-V-DC-Motors; in der Abbildung auch als M1+/M1− gekennzeichnet.
V+ / ENC / NEG am MotorBei dieser Verdrahtung nicht verwenden; dies ist kein Anschluss für die Stromversorgung der Lichtschranken.
24 VAC / 24 VACAnschluss für Zubehör: ungeregelte 24 V AC, maximal 200 mA. Ohne +/−; bei Batteriebetrieb nicht aktiv.
PH-POW / NEGPH-POW = positiver (+) Pol, NEG = negativer (−) Pol der ungeregelten 24-V-DC-Versorgung für Sicherheitseinrichtungen; die Stromgrenze von PH-POW beträgt 200 mA. Der Modus hängt mit PHOTO TEST zusammen.
COM bei den AusgängenGemeinsamer positiver (+) Pol der Ausgänge FLASH, IND/ELEC und LED.
FLASHWarnleuchte zwischen COM (+) und dem geschalteten FLASH (−): 24 V DC, maximal 15 W. Der Ausgang kann auf Dauerlicht oder Blinken eingestellt werden.
LEDZusatzbeleuchtung zwischen COM (+) und dem geschalteten LED (−): ungeregelte 24 V DC, maximal 15 W.
IND/ELECGemeinsamer Anschluss COM (+), geschalteter Anschluss IND/ELEC (−). Modus IND: Kontrollleuchte 24 V DC / maximal 5 W. Modus ELEC: Elektroschloss 12 V DC / maximal 15 VA. Der Modus wird über INDIC LIGHT eingestellt.
COM bei den EingängenGemeinsamer Anschluss für PH2, PH1, OPEN, CLOSE, PAR und SBS; intern positiv. Steuer- oder Sicherheitskontakt ist potenzialfrei; an seinen Anschlüssen wird keine +/−-Polarität festgelegt.
LS1 / LS2 / COMAnschluss der Endschalter; die entsprechenden LEDs beachten.
BATTERIESAnschluss des Ladegeräts KBP/KBPN gemäß der jeweiligen Anleitung.
ANT / SHIELDANT = Signal, Innenleiter des Koaxialkabels; SHIELD = Abschirmung. Es handelt sich nicht um ein +/−-Stromversorgungspaar.

Die Gesamtstromaufnahme aller Geräte am jeweiligen Stromversorgungsausgang muss innerhalb des dafür geltenden Grenzwerts bleiben. Verwechseln Sie den ungeregelten DC-Ausgang nicht mit 24 V AC. Verwenden Sie für Zubehör die in der Schaltung angegebenen Anschlüsse der Klemmenleiste und nicht NEG/V+/ENC am Motoranschluss.

Lichtschranken PH1 und PH2 – Anschluss mit Polarität

Herstellerseitiger Anschluss beider Lichtschrankenpaare PH1 und PH2; ursprüngliche Leitungen, Brücken und Anschlussbezeichnungen
Herstellerseitiger Anschluss beider Lichtschrankenpaare PH1 und PH2; ursprüngliche Leitungen, Brücken und Anschlussbezeichnungen

Standard-DC-Anschluss der Lichtschranken gemäß Hersteller-Schaltplan
GerätAnschluss gemäß dem dargestellten RX mit vier Klemmen
TX beider PaareTX 1 / GND (−) → Platine NEG; TX 2 / 12/24 AC/DC (+) → Platine PH-POW.
RX beider PaareRX 1 / GND (−) → Platine NEG; RX 2 / 12/24 AC/DC (+) → COM (+).
Kontakt RX PH1RX 3 / COM → COM der Platine; RX 4 / OUT (NC) → PH1. Die Brücke RX 2–3 ist im Originalschaltplan eingezeichnet.
Kontakt RX PH2RX 3 / COM → COM der Platine; RX 4 / OUT (NC) → PH2. Die Brücke RX 2–3 ist im Originalschaltplan dargestellt.

Die Nummern 1–4 gelten ausschließlich für den abgebildeten TX/RX. Andere Lichtschranken können andere Klemmen haben; ihre Spannungsversorgung und der NC-Kontakt müssen gemäß der jeweiligen Anleitung angeschlossen werden. COM und OUT am Empfänger sind Relaiskontakte, keine Versorgungsklemmen +/−. Bei einer Verdrahtung gemäß diesem Schaltplan ist der gemeinsame Kontaktpunkt mit COM auf der Platine verbunden.

PH1 Beim Schließen stoppt und reversiert sie die Bewegung; solange sie aktiv ist, kann das Tor nicht geschlossen werden. PH2 Je nach Einstellung schützt sie die Öffnungsbewegung oder beide Bewegungsrichtungen; bei Unterbrechung stoppt sie die Bewegung und setzt nach Freigabe das Öffnen fort. Das Verhalten wird durch FOTO1 SETUP und FOTO2 SETUP geändert.

Lichtschrankentest und Energiesparmodus

Beim Lichtschrankentest wird die Spannungsversorgung des TX über PH-POW gesteuert. Stellen Sie unter ADV PHOTO TEST ein: 0 = ausgeschaltet, 1 = PH1, 2 = PH2, 3 = beide Paare. Testen Sie nur korrekt angeschlossene Geräte.

Separater Originalschaltplan für den Energiesparmodus STAND BY
Separater Originalschaltplan für den Energiesparmodus STAND BY

Bei der Energiesparverdrahtung sind die positiven Versorgungsanschlüsse von TX und RX mit PH-POW (+), die negativen mit NEG (−) verbunden; die RX-Kontakte bleiben zwischen COM und PH1/PH2. STAND BY wird unter BASE aktiviert. Bei aktiviertem STAND BY ist PHOTOTEST nicht möglich. Kombinieren Sie diese beiden Schaltpläne nicht.

Sicherheits- und Steuereingänge

Die Kontakte sind potenzialfrei; keine Fremdspannung anschließen
EingangFunktion
EDGE / EDGE (STOP/EDGE), DoppelkontaktPotenzialfreier Eingang für STOP NC oder Sicherheitskontaktleiste; TYPE EDGE: 0 = STOP NC, 1 = Widerstand 8k2, 2 = Kontakt NC, 3 = Doppelwiderstand 4k1. Bei Auslösung der Kontaktleiste reversiert die Bewegung kurz und stoppt.
PH1 / COMNC-Kontakt der Lichtschranke für die Schließbewegung.
PH2 / COMNC-Kontakt der Lichtschranke entsprechend dem ausgewählten Modus.
OPEN / COMNO-Öffnungskontakt.
CLOSE / COMNO-Schließkontakt.
SBS / COMNO-Schritt-für-Schritt-Kontakt gemäß SBS SETUP.
PAR (PED) / COMNO-Kontakt für Teilöffnung; mit dem Parameter STOP TWO kann er auf STOP oder eine zweite Öffnungskontaktleiste umgestellt werden.

Die zweite Kontaktleiste an PAR (PED) wird über STOP TWO eingestellt. Für EDGE2 muss SETUP EDGE = 0 sein, damit die erste Kontaktleiste EDGE1 nur beim Schließen auslöst. EDGE2 schützt die Öffnungsbewegung und reversiert die Bewegung nach einer Auslösung kurz. Der DIP-Schalter EDGE deaktiviert diesen zweiten Eingang nicht.

DIP-Schalter EDGE, PH2 und PH1 auf der Steuerplatine
DIP-Schalter EDGE, PH2 und PH1 auf der Steuerplatine

In Stellung ON wird die entsprechende Sicherheitsfunktion deaktiviert. Bei verwendeten Sicherheitseinrichtungen muss der entsprechende DIP-Schalter auf OFF stehen. Ein nicht verwendeter Eingang darf nur gemäß dem Sicherheitskonzept der Installation deaktiviert werden: Stellen Sie den zugehörigen DIP-Schalter auf ON und bestätigen Sie dies, indem Sie gleichzeitig gedrückt halten UP (+) und DOWN-RADIO (−), bis die LED des betreffenden Eingangs aufhört zu blinken. Dies ist keine Abhilfe für defekte Lichtschranken oder Sicherheitskontaktleisten.

Erstinbetriebnahme und Motorauswahl

  1. Prüfen Sie die mechanische Befestigung, die Anschläge, die Zahnstange, den freien Lauf, die Erdung und den korrekten Anschluss der Sicherheitseinrichtungen. Schalten Sie die Spannungsversorgung erst nach Abschluss der Verdrahtung ein.
  2. Bei einer noch nicht eingelernten Strecke leuchtet im Display LEARN TO DO. Mit der Taste UP lassen sich nacheinander Status, Zyklenzahl, Motorstrom sowie Platinentyp, Firmware und Seriennummer anzeigen; MENU kehrt zur normalen Anzeige zurück.
  3. Stellen Sie vor dem Einlernen unter ADV → MOTOR SETUP das richtige Modell ein. Für KEY Turbo S TUS11324 ist im abgebildeten Menü die Auswahl 3. Wählen Sie den Wert entsprechend der Modellliste für die jeweilige Platine aus; durch eine Änderung des Motortyps werden die Werkseinstellungen wiederhergestellt und ein erneutes Einlernen der Strecke ist erforderlich.

Automatisches Einlernen der Strecke

Einlernen mit standardmäßigem Verzögerungsbereich

  1. Entriegeln Sie den Antrieb, bewegen Sie das Tor ungefähr bis zur Mitte des Fahrwegs und verriegeln Sie den Antrieb wieder.
  2. Halten Sie gleichzeitig UP (+) und MENU etwa zwei Sekunden lang gedrückt. Das Tor beginnt sich langsam zu öffnen; im Display wird LEARN OPEN1 angezeigt.
  3. Wenn sich das Tor statt zu öffnen schließt, stoppen Sie es mit DOWN-RADIO (−). Starten Sie das Einlernen mit umgekehrter Bewegungsrichtung neu, indem Sie die Taste SBS betätigen.
  4. Am Öffnungsendschalter stoppt der Motor. Nach etwa zwei Sekunden beginnt das Tor zu schließen; im Display wird der Schließlernvorgang angezeigt.
  5. Sobald der Schließendschalter erreicht ist, wird der Einlernvorgang beendet. Führen Sie anschließend mehrere vollständige Zyklen aus und testen Sie alle Sicherheitseinrichtungen und Kräfte.

Der Einlernvorgang muss vor der Übergabe vollständig und korrekt abgeschlossen sein. Laut Hersteller wird er durch Auslösen von EDGE, PH2 oder PH1 oder durch Trennen der Spannungsversorgung unterbrochen. Nach erfolgreichem Einlernen können die Parameter BASE/ADV geändert werden.

Individuelle Verzögerungspunkte

Wählen Sie unter BASE bei LENGH SLOW den Wert P (individuelle Einstellung) und starten Sie das Einlernen wie oben beschrieben aus der Mitte des Fahrwegs. Nach Erreichen der Öffnungsposition beginnt der Antrieb zu schließen. Drücken Sie am gewünschten Verzögerungspunkt beim Schließen SBS; im Display wird CLOS1 SLOW angezeigt. Nach dem Schließen öffnet das Tor wieder; drücken Sie am gewünschten Verzögerungspunkt beim Öffnen SBS (OPEN1 SLOW). Nach Erreichen der Öffnungsposition folgt der abschließende Schließvorgang. Wenn ein Punkt nicht festgelegt wird, wird er automatisch auf 20 % des gesamten Fahrwegs eingestellt.

Programmierung von BASE und ADV

  1. Halten Sie MENU gedrückt. Wenn BASE angezeigt wird, lassen Sie die Taste für das Basismenü los; für ADV halten Sie sie etwa fünf Sekunden lang gedrückt und lassen sie los, sobald ADV angezeigt wird.
  2. Navigieren Sie mit UP und DOWN-RADIO durch die Menüpunkte. Name und Wert werden abwechselnd im Display angezeigt.
  3. Zum Ändern halten Sie MENU gedrückt, bis der Wert zu blinken beginnt; lassen Sie die Taste dann los. Ändern Sie den Wert mit UP/DOWN-RADIO.
  4. Halten Sie MENU gedrückt, bis das Blinken im Display aufhört: Damit speichern Sie den neuen Wert. Zum Verlassen des Menüs drücken Sie kurz MENU.

Die Tabellen erläutern die Bedeutung und die verfügbaren Optionen. Die Einstellungen für Kräfte, Geschwindigkeiten und Sicherheitsfunktionen müssen auf Messungen am jeweiligen Tor basieren. Ein höherer Wert für REACT TIME bedeutet eine geringere Aufprallkraft, nicht einen stärkeren Motor.

1. AUTO CLOSE

0–900 s; 0 = automatisches Schließen ausgeschaltet.

2. PHOTO CLOSE

0–30 s; Schließzeit nach Durchfahrt durch PH1, 0 = ausgeschaltet.

3. REACT TIME

0–10; 0 = maximale Aufprallkraft, 10 = minimale.

4. OPEN SPEED

1–5; Öffnungsgeschwindigkeit von minimal bis maximal.

5. SL-OP SPEED

1–5; Öffnungsgeschwindigkeit während der Verzögerung.

6. CLOSE SPEED

1–5; Schließgeschwindigkeit von minimal bis maximal.

7. SL-CL SPEED

1–5; Schließgeschwindigkeit während der Verzögerung.

8. SBS SETUP

0: Öffnen–Stopp–Schließen–Stopp; 1: Öffnen–Stopp–Schließen–Öffnen; 2: Öffnen–Schließen; 3: Mehrfamilienhausmodus mit Zeitschaltung (AUTO CLOSE ≠ 0); 4: Mehrfamilienhausmodus mit sofortigem Schließen.

9. STOP TWO

0 = deaktiviert; 1 = PAR als STOP NO; 2 = STOP NC; 3 = Öffnungskontaktleiste NC; 4 = Öffnungskontaktleiste 8k2; 5 = Öffnungskontaktleiste 4k1. Für EDGE2 muss SETUP EDGE = 0 sein; DIP wirkt nicht auf diesen zweiten Eingang.

10. LENGH SLOW

P = eigene Lernpunkte; 1–100 % des Fahrwegs für die Verlangsamung beim Öffnen und Schließen.

11. BLACK OUT

0 = keine Aktion nach einem Stromausfall; 1 = Schließen.

12. STAND BY

0 = ausgeschaltet; 1 = Energieeinsparung durch Abschalten der Lichtschranken bei geschlossenem Tor. Die entsprechende Verdrahtung ist erforderlich; PHOTOTEST ist bei dieser Funktion nicht möglich.

1. FOTO1 SETUP

0 = Prüft PH1 vor dem Öffnen aus der geschlossenen Position; 1 = Öffnen auch bei aktivierter PH1.

2. FOTO2 SETUP

0 = PH2 in beiden Richtungen aktiv; 1 = nur beim Öffnen; 2 = Aktivierung schaltet die Zusatzbeleuchtung für TIME LIGHT ein.

3. PHOTO TEST

0 = ausgeschaltet; 1 = Test von PH1; 2 = Test von PH2; 3 = Test beider Paare.

4. TYPE EDGE

0 = STOP NC; 1 = Widerstandsschaltleiste 8k2; 2 = Kontaktschaltleiste NC; 3 = doppelte Widerstandsschaltleiste 4k1.

5. SETUP EDGE

0 = EDGE1 beim Schließen; 1 = EDGE1 beim Öffnen und Schließen. Bei Auslösung wird die Bewegung kurz umgekehrt. Für eine zweite Schaltleiste an PAR muss der Wert 0 bleiben.

6. TEST EDGE

0 = Schaltleistentest ausgeschaltet; 1 = eingeschaltet.

7. SETUP PART

0–100 %; Bereich der Teilöffnung.

8. CLOSE PART

0–900 s; Schließzeit aus der Teilöffnung, 0 = ausgeschaltet.

9. FLASH SETUP

0 = Dauerausgang; 1 = blinkend.

10. PRE SETUP

0 = Vorblinken vor dem Öffnen und Schließen; 1 = vor dem Schließen; 2 = vor dem Öffnen. Bei PRE TIME = 0 ist die Funktion ausgeschaltet.

11. PRE TIME

0–20 s; Vorblinkzeit, 0 = ausgeschaltet.

12. SETUP LIGHT

0 = Licht nach Ende der Bewegung für TIME LIGHT; 1 = während das Tor nicht geschlossen ist und anschließend für TIME LIGHT; 2 = während der eingestellten Zeit TIME LIGHT.

13. TIME LIGHT

0–900 s; Einschaltzeit der Zusatzbeleuchtung.

15. WIND REACT

0 = ausgeschaltet; 1 = beim Versuch, ein geschlossenes Tor zu öffnen, versucht der Antrieb erneut zu schließen.

16. HOLD TO RUN

0 = normale Bedienung; 1 = Bewegung nur bei gehaltenem Steuerkontakt.

17. INDIC LIGHT

0 = ausgeschaltet; 1 = Öffnungsanzeige; 2 = langsames Blinken beim Öffnen, schnelles Blinken beim Schließen, Dauerlicht bei geöffnetem Tor, zweimaliges Blinken mit Pause bei Anhalten außerhalb der geschlossenen Position; 3 = Elektroschloss; 4 = Magnetschloss mit aktivem Ausgang bei geschlossenem Tor über ein externes Relais mit 24-V-DC-Spule.

18. CYCLE SERVI

0–200 × 1 000 Zyklen; Wartungsintervall, 0 = ausgeschaltet.

19. SETUP SERVI

0 = ausgeschaltet; 1 = Wartungsanforderung durch dauerhaftes Blinken bei geschlossenem Tor, wenn CYCLE SERVI ungleich null ist.

20. ELECT TIME

1–10 s; Aktivierungszeit des Elektroschlosses, beim Magnetschloss Deaktivierungszeit.

21. BOOST SETUP

0 = ausgeschaltet; 1 = Anlauf mit hoher Geschwindigkeit.

22. ENCOD SETUP

Anzeige des Encodertyps: 0 = virtuell, 1 = physisch. Bei der Verdrahtung in dieser Anleitung werden die Klemmen V+/ENC/NEG am Motor nicht verwendet.

23. MOTOR SETUP

Modellauswahl und Wiederherstellung der Werkseinstellungen. Für KEY Turbo S TUS11324 verwenden Sie den Wert 3 in der entsprechenden Motorenliste der angezeigten Steuerung; die Vorgehensweise wird weiter unten im Abschnitt Reset beschrieben.

Funkhandsender und integrierter Empfänger

Die Steuerung verfügt über einen 433,92-MHz-OOK-Empfänger mit Speicher für 150 Sender. Halten Sie DOWN-RADIO etwa zwei Sekunden lang gedrückt, um RADIO aufzurufen. Verlassen Sie das Menü mit einem kurzen Druck auf MENU oder warten Sie, bis es sich nach sieben Sekunden Inaktivität automatisch schließt. Führen Sie den Lernvorgang in der Nähe der Platine durch. Wenn Sie zur Begrenzung von Störungen das Antennenkabel abziehen, schließen Sie es anschließend wieder an.

Taste des Handsenders speichern

  1. Verlassen Sie die übrigen Menüs und halten Sie DOWN-RADIO gedrückt, bis RADIO MENU angezeigt wird.
  2. Wählen Sie die Funktion mit einem kurzen Druck auf DOWN-RADIO entsprechend der in der Tabelle angegebenen Anzahl von Tastendrücken aus. Die LED KEY blinkt mit etwa einer Sekunde Pause so oft, wie es der jeweiligen Funktion entspricht.
  3. Halten Sie innerhalb von sieben Sekunden in der Nähe der Platine die gewünschte Taste des Handsenders einige Sekunden lang gedrückt. Bei LEARN ALL kann eine beliebige Taste gedrückt werden.
  4. Ein etwa drei Sekunden langes Leuchten der LED KEY bestätigt das Speichern. Eine Folge kurzer Blinksignale bedeutet, dass die Taste bereits gespeichert ist. Innerhalb der nächsten sieben Sekunden kann dieselbe Funktion einer weiteren Taste zugewiesen werden.

Funktionsauswahl beim Einlernen des Funkhandsenders
AnzahlFunktion
1LEARN SBS – Schrittbetrieb
2LEARN PAR – Teilöffnung
3LEARN OPEN – nur Öffnen
4LEARN LIGHT – Beleuchtung ein-/ausschalten
5LEARN ALL – Tasten 1 SBS, 2 Teilöffnung, 3 nur Öffnen, 4 Beleuchtung

Das mit dem Funkhandsender eingeschaltete Licht wird mit dem Funkhandsender ausgeschaltet.

Gespeicherte Taste löschen

  1. Rufen Sie RADIO MENU auf.
  2. Halten Sie DOWN-RADIO gedrückt, bis die LED KEY aufleuchtet, und lassen Sie die Taste dann los.
  3. Halten Sie innerhalb von sieben Sekunden die zu löschende Taste des Handsenders gedrückt, bis die LED KEY zu blinken beginnt, und lassen Sie sie dann los.
  4. Bestätigen Sie das Löschen mit DOWN-RADIO. Ein langes Blinken der LED KEY bestätigt das Löschen.

Wenn der Handsender über LEARN ALL gespeichert wurde, werden mit diesem Vorgang alle ihm zugewiesenen Funktionen gelöscht.

Gesamten Handsenderspeicher löschen

  1. Halten Sie in RADIO MENU DOWN-RADIO gedrückt: Die LED KEY leuchtet nach etwa drei Sekunden auf. Halten Sie die Taste weiter gedrückt, bis die LED erlischt, und lassen Sie sie dann los.
  2. Die LED beginnt langsam zu blinken. Beim dritten Blinken drücken Sie kurz DOWN-RADIO.
  3. Ein langes Blinken der LED KEY bestätigt das Löschen aller Handsender.

Neuen Handsender mithilfe eines bereits gespeicherten hinzufügen

  1. Halten Sie an der Steuerung die Taste des neuen Handsenders mindestens fünf Sekunden lang gedrückt.
  2. Halten Sie am bereits gespeicherten Handsender die Taste mit der gewünschten Funktion mindestens drei Sekunden lang gedrückt. Nach dem korrekten ersten Schritt bewegt sich das Tor während dieses Schritts nicht.
  3. Halten Sie dieselbe Taste des neuen Handsenders erneut mindestens drei Sekunden lang gedrückt.
  4. Halten Sie dieselbe Taste des alten Handsenders erneut mindestens drei Sekunden lang gedrückt. Die korrekte Speicherung wird durch die Ausführung des kopierten Befehls bestätigt.

Werkseinstellungen wiederherstellen

Das Zurücksetzen der Einstellungen über MOTOR SETUP und das Löschen der Handsender sind separate Vorgänge. Wenn der Motortyp nicht geändert wird, sieht die Anleitung das Wiederherstellen der Werkseinstellungen vor, ohne dass der Fahrweg neu eingelernt werden muss. Wenn Sie den Typ ändern, muss der Fahrweg neu eingelernt werden.

  1. Halten Sie MENU gedrückt, bis ADV angezeigt wird. Wählen Sie mit UP/DOWN-RADIO MOTOR SETUP aus.
  2. Halten Sie MENU gedrückt, bis die Motortypnummer zu blinken beginnt.
  3. Wählen Sie gemäß der entsprechenden Motorliste der Steuerplatine den Wert 3 für KEY Turbo S TUS11324 aus.
  4. Halten Sie MENU während des Countdowns gedrückt 50 → 0. Lassen Sie die Taste los, wenn DONE angezeigt wird. Zum Verlassen des Menüs drücken Sie kurz MENU oder warten Sie sieben Sekunden, ohne eine Taste zu betätigen.

Diagnose von Display, Eingängen und Warnleuchte

Beseitigen Sie zuerst die Ursache. Die Fehlermeldung wird anschließend durch eine vollständige Fahrt bis zum entsprechenden Endschalter oder durch kurzes Drücken von MENU ohne Torbewegung zurückgesetzt. Arbeiten am Mechanismus und an den Klemmenleisten dürfen nur bei abgeschalteter Stromversorgung vorgenommen werden.

Betriebs- und Fehlermeldungen
MeldungBedeutung / Prüfung
LEARN TO DODer Fahrweg ist nicht eingelernt.
READYTor geschlossen, Steuerung neu gestartet.
OPEN ING / CLOSE INGTor öffnet / schließt.
STOP OPEN / STOP CLOSEDie Bewegung wurde beim Öffnen / Schließen gestoppt.
FOTO1 / FOTO2Eingang PH1 / PH2 aktiv; Optik, Hindernis und Verdrahtung prüfen.
ALIGN MENTDie Position wird wiederhergestellt.
OPENTor geöffnet, ohne aktiven Schließzeitschalter.
PAR TIAL / PART OPENTeilöffnung / Anhalten in teilweise geöffneter Position.
TIME CLOSE / TIME PARTSchließzeit bei vollständiger / teilweiser Öffnung; in den letzten zehn Sekunden wird die verbleibende Zeit angezeigt.
LEARN STOPDer Einlernvorgang wurde durch eine Sicherheitseinrichtung oder einen absichtlichen Stopp unterbrochen.
LEARN OPEN1 / LEARN CLOS1Einlernen des Öffnungs- / Schließwegs.
SLOW OPEN1 / SLOW CLOS1Die individuellen Verzögerungspunkte werden ermittelt.
OVER LOAD1Der Motorstrom ist stark angestiegen; Hindernis und mechanischen Widerstand prüfen.
EDGESicherheitskontaktleiste aktiv oder falsch angeschlossen.
FOTO TESTDer Test der Lichtschranke oder der Sicherheitskontaktleiste ist fehlgeschlagen; Funktion und Anschluss prüfen.

Signalisierung gemäß Herstelleranleitung
Blinken der Warnleuchte / LED KEYEreignis
2 schnelle Blinksignale + Pause + 1Automatischer Einlernvorgang
4 schnelle Blinksignale + Pause, dreimalHindernis erkannt
2 schnelle Blinksignale + Pause, dreimalLichtschranke PH1/PH2 ausgelöst
5 schnelle Blinksignale + Pause, dreimalSicherheitskontaktleiste ausgelöst
3 schnelle Blinksignale + Pause, dreimalTest der Lichtschranken oder der Sicherheitskontaktleiste fehlgeschlagen
6 schnelle Blinksignale + Pause, dreimalKurzschluss oder Überlast am Ausgang FLASH, IND/ELEC oder LED

Durch wiederholtes Drücken von UP werden die Anzahl der vollständigen Zyklen (NCY), der momentane Motorstrom in mA sowie Steuerplatinentyp, Firmwareversion und Seriennummer angezeigt. Die roten LEDs gehören zu den Sicherheitseingängen und Endschaltern, die grünen zu den Steuereingängen. Eine blinkende LED nach dem Umschalten des Sicherheits-DIP-Schalters erfordert die entsprechende Bestätigung; setzen Sie funktionierende Schutzeinrichtungen nicht als Lösung eines Fehlers außer Betrieb.

Prüfungen und Wartung

Vor der Übergabe müssen alle Komponenten, Lichtschranken, Sicherheitskontaktleisten, Befehlsgeber, Anschläge und die manuelle Entriegelung geprüft sowie die Aufprallkräfte gemessen werden. Der Monteur übergibt die Anleitung, die Sicherheitshinweise, die Dokumentation und den Wartungsplan. Der Hersteller empfiehlt bei üblicher privater Nutzung eine Prüfung alle sechs Monate; das Intervall ist an die Nutzung anzupassen.

Der Benutzer kann bei sicher stillgelegter und entriegelter Anlage die Scheiben der Lichtschranken mit einem leicht angefeuchteten Tuch reinigen und Blätter oder Steine entfernen. Reparaturen, Einstellungen und fachkundige Prüfungen sind einem Techniker vorbehalten. Trennen Sie bei einer Störung die Stromversorgung und rufen Sie den Kundendienst; defekte Sicherheitseinrichtungen müssen unverzüglich repariert werden. Bewahren Sie Schlüssel und Handsender außerhalb der Reichweite von Kindern auf.

Technische Daten des KEY Turbo S TUS11324

Daten des einzelnen Antriebs
ParameterWert
Marke:KEY Automation
Modell:Turbo S (TUS11324)
Steuerung:CT-10324
Versorgungsspannung des Antriebs:230 V
Motorspannung:24 V
Endanschlag:elektromechanischer Schalter
Leistungsaufnahme:300 W
Motorstromaufnahme:1,3 A
Zahnradmodul:M4
Max. Belastung:1100 kg
Geschwindigkeit:20 cm/s
Schutzart:IP44
Betriebstemperatur:-20 / +55 °C
Drehmoment38 Nm
Abmessungen (L × B × H)335 × 190 × 280 mm
Gewicht des Antriebs8,8 kg
Max. Zyklen/h50 unter den oben angegebenen Referenzbedingungen
Geräuschpegel≤ 70 dB(A)
Integrierter Empfänger433,92 MHz OOK; 150 Sender

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