NICE DPRO500 - Steuerungseinheit für Antrieb TUB4000 mit Box
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| 5,30 kg |
Produktbeschreibung NICE DPRO500 - Steuerungseinheit für Antrieb TUB4000 mit Box
Steuerung mit Gehäuse NICE DPRO500 für die Antriebssteuerung NICE TUB4000. Mit den Tasten am Gehäuse lässt sich das Tor öffnen, stoppen und schließen. Je nach eingestelltem Betriebsmodus arbeitet die Steuerung mit Totmannbetrieb, halbautomatisch oder mit automatischem Schließen nach einer Pause.
Einsatz und mitgelieferte Ausstattung des DPRO500
Es handelt sich um eine separate Steuerung mit Gehäuse für den TUB4000. Der Motor ist separat zu bestellen. Vergleichen Sie vor dem Austausch die Kennzeichnung der vorhandenen Steuerung, die Stromzuführung, den Motoranschluss, die Endschalter und die Sicherheitseinrichtungen. D-PRO ACTION, DPRO924 und das ältere Modell A500 sind andere Steuerungen; verwenden Sie deren Anschlusspläne und Vorgehensweisen nicht für den DPRO500.
Der steckbare Funkempfänger, die Fernbedienungen, Lichtschranken, Sicherheitskontaktleiste und zusätzlichen Schnittstellen sind je nach Konfiguration auszuwählen. Der Empfänger ist nicht integriert. Der Austausch der Steuerung allein erhöht weder das zulässige Gewicht noch die Länge oder die Zyklenzahl des TUB4000-Antriebs.
Montage und Schutz des Steuerungsgehäuses
Befestigen Sie das Gehäuse auf einem festen, unbeweglichen Untergrund, außerhalb überflutungsgefährdeter Bereiche und mit freiem Zugang zu den Tasten und zum Wartungsbereich. Die Gehäuseabmessungen betragen 310 × 210 × 160 mm. Es ist eine direkte Befestigung von innen am Gehäuse oder mit Halterungen möglich. Mit dem optionalen Set NDA100 können die Kabel mit einem Abstand von bis zu 2 cm zur Wand hinter dem Gehäuse geführt werden.
Führen Sie die Kabel durch geeignete Kabelverschraubungen, vorzugsweise durch die dafür vorgesehenen Öffnungen an der Unterseite. Dichten Sie die Einführungen ab und verhindern Sie, dass Wasser eindringt oder sich Kondenswasser aus den Schutzrohren bildet. Prüfen Sie die Schutzart auf dem Typenschild des mitgelieferten Gehäuses und erhalten Sie sie durch geeignete Kabelverschraubungen, Dichtungen und einen ordnungsgemäßen Gehäuseverschluss.
Stromversorgung des DPRO500 und Motoranschluss
Der Anschluss ist von einer qualifizierten Fachkraft bei getrennter Stromversorgung vorzunehmen. Sichern Sie die Anlage vor Arbeiten zusätzlich gegen unbeabsichtigtes Einschalten. Die Stromzuführung muss über eine geeignete Absicherung und eine Trennvorrichtung zur vollständigen Netztrennung verfügen. Schließen Sie den Schutzleiter PE gemäß Schaltplan sowohl an das Steuerungsgehäuse als auch an den Motor an.
| Anschluss | Verwendung |
|---|---|
| TUB4000: 3~ 400 V AC | Netzanschluss an LINE L1, L2, L3 und PE; Drehstrommotor an MOTOR U, V, W und PE. Der TUB4000 verfügt über mechanische Endschalter. |
| 1~ 230 V AC | Nur für einen passenden Einphasenmotor und nach korrekter Einstellung der Versorgungsbrücke; Netzanschluss an L1, L3 und PE. Durch diese Einstellung wird der TUB4000 nicht zu einem 230-V-Motor. |
| Motor U/V/W bei Einphasenanwendung | U = gemeinsamer Leiter, V = Öffnen, W = Schließen; gilt nur für einen geeigneten Einphasenmotor. |
| Falsche Bewegungsrichtung | Nach dem Trennen der Stromversorgung vertauscht die Fachkraft V und W. Anschließend prüft sie auch die Zuordnung der Öffnungs- und Schließendschalter. |
Bei Verwendung mit dem TUB4000 beachten Sie auch die Kabeltabelle des TUB4000-Antriebs. Die Auslegung der Stromzuführung hängt von der Leitungslänge und den Verlegebedingungen ab. Werte für eine kurze Zuleitung zur separaten Steuerung lassen sich nicht ohne Weiteres auf eine lange Leitung zum Tor übertragen. Soll über eine Zusatzkarte eine netzbetriebene 230-V-Signalleuchte an einem 400/230-V-Netz geschaltet werden, muss auch ein Neutralleiter N vorhanden sein.
Steuerungsklemmen und Polarität des Zubehörs
Die Hilfsversorgung beträgt 24 V DC: INPUT 8 / COM = Plus (+), STOP 7 / GND = Minus (−). Die maximale Gesamtstromaufnahme beträgt 100 mA. Diese Versorgung ist vom 12-V-Ausgang für die optische Kontaktleiste zu unterscheiden. Legen Sie an INPUT, ALT, SAFE oder die Kontaktleisteneingänge keine Netzspannung an.
| Klemme / Anschluss | Anschlussbelegung |
|---|---|
| INPUT 8 – COMMON | +24 V DC; gemeinsamer Anschluss für Steuerbefehle und Pluspol der Hilfsversorgung. |
| INPUT 9 – OPEN | Potentialfreier NO-Kontakt zwischen 8 und 9: Öffnen. Der Kontakt hat keine eigene Polarität (+/−). |
| INPUT 10 – CLOSE | Potentialfreier NO-Kontakt zwischen 8 und 10: Schließen. Der Kontakt hat keine eigene Polarität (+/−). |
| INPUT 11 – ING1 / PHOTO | Werkseitig ist der Eingang als Sicherheitskontakt NC gegen 8 ausgeführt. Weitere Funktionen werden über OVIEW eingestellt; die Funktion des Eingangs muss zur Verdrahtung passen. |
| ALT | Separater Sicherheitseingang für einen NC-Kontakt. Nicht mit dem dreipoligen Anschluss STOP SAFETY EDGE verwechseln. |
| SAFE | Thermoschutz des Motors bei mechanischen Endschaltern. Beim TUB4000 die tatsächliche Verdrahtung des Schutzes beibehalten. |
| LIMIT SWITCH 1 / 2 / 3 / 4 | 1 gemeinsamer Leiter; 2 Öffnen; 3 Vorendschalter beim Schließen; 4 Schließen. Endschalter ersetzen nicht die mechanischen Toranschläge. |
| STOP 5 / 6 / 7 | 5 = +12 V DC für OSE; 6 = Signal S; 7 = GND, Minus (−). Eine Widerstandskontaktleiste mit 8,2 kΩ wird zwischen 6 und 7 angeschlossen. |
| ENCODER | Wird beim TUB4000 mit mechanischen Endschaltern nicht verwendet. Übernehmen Sie das Verfahren für den Encoder nicht für diese Konfiguration. |
| OXI / SM | Steckbarer Funkempfänger mit passendem SM-Anschluss. |
| IBT4N | Schnittstelle für OVIEW; bei ausgeschalteter Stromversorgung ein- und ausstecken. |
| OUT | Zusatzkarte NDA040 mit zwei potenzialfreien Relaisausgängen. |
Sicherheitskontaktleiste STOP SAFETY EDGE
Unterstützt wird eine Widerstandskontaktleiste mit 8,2 kΩ oder eine optische Kontaktleiste OSE. Eine Änderung des eingelernten Zustands löst einen Stopp mit kurzer Rückbewegung aus. Eine an PHOTO angeschlossene Lichtschranke ersetzt keine Sicherheitskontaktleiste am Anschluss STOP SAFETY EDGE.
| Typ der Kontaktleiste | Anschluss |
|---|---|
| Widerstandskontaktleiste 8,2 kΩ | Ausgang der Kontaktleiste zwischen 6 (S) und 7 (GND). Klemme 5 wird nicht zur Stromversorgung dieser Kontaktleiste verwendet. |
| Optische Kontaktleiste OSE | 5 = +12 V DC, brauner Leiter; 6 = Signal S, grün; 7 = GND/0 V (−), weiß. Prüfen Sie auch die Kennzeichnung der jeweiligen Kontaktleiste. |
| Weitere Sicherheitseinrichtungen | Die NO/NC/8,2-kΩ-Kombination muss der Techniker gemäß dem Schaltplan in der Anleitung zusammenstellen. Der einzige 8,2-kΩ-Abschlusswiderstand gehört ans Ende des betreffenden Sicherheitszweigs; der Eingang darf nicht überbrückt werden. |
Bei Steuerung mit Totmannschaltung muss der Bediener den Fahrweg überblicken können, und die Bedienelemente dürfen Unbefugten nicht frei zugänglich sein. Der halbautomatische Betrieb erfordert eine aktive Sicherheitskontaktleiste zur Begrenzung der Kräfte; im Automatikbetrieb ist zusätzlich mindestens ein Lichtschrankenpaar erforderlich. Der Techniker muss alle Quetsch-, Scher- und Einzugsstellen beurteilen.
Anschluss der NICE EPM-Lichtschranken
Für Relais-Lichtschranken NICE EPM Verwenden Sie deren Versorgungs- und Sicherheitsklemmen getrennt. EPMB mit BlueBUS-Bus ist an dieser Steuerung kein direkter Ersatz für das Relais-EPM.
| EPM | DPRO500 im PHOTO-Modus |
|---|---|
| TX und RX: 1 = +, 2 = − | 1 → INPUT 8 / +24 V DC; 2 → STOP 7 / GND (−). Das EPM-Paar nimmt maximal 55 mA auf; die Summe aller Zubehörgeräte darf 100 mA nicht überschreiten. |
| RX 4 = COM, RX 5 = NC | 4 → INPUT 8; 5 → INPUT 11 / PHOTO. RX 3 = NO wird für diese Sicherheitsverdrahtung nicht verwendet. |
| Potenzialfreier RX-Kontakt | COM/NC hat keine eigene Versorgungspolarität; die Klemmen 1/2 dienen der separaten Stromversorgung. |
| Reichweite | Nutzreichweite 15 m, maximale Reichweite 30 m. Bei mehr als 10 m die Brücke +10m am RX gemäß der EPM-Anleitung anpassen; Nebel, Regen und Staub können die Reichweite um 50 % verringern. |
Prüfen Sie nach dem Anschluss die Reaktion auf eine Unterbrechung des Lichtstrahls, auch bei einem Ausfall der Stromversorgung der Lichtschranken. Wählen Sie die Reichweite nicht allein anhand der maximalen Katalogangabe aus. In der beschriebenen Schaltung werden die EPM direkt über die Klemmen 8 und 7 versorgt; verwenden Sie keine Fototest- oder Stand-by-Schaltung, die für eine andere Steuerung vorgesehen ist.
Erstinbetriebnahme und Einlernen der Positionen des TUB4000
Prüfen Sie vor dem Einschalten den PE-Anschluss, die korrekte Spannung, den Motor, die mechanischen Anschläge, die Endschalter, den geschlossenen Sicherheitskreis und alle Schutzeinrichtungen. Nach dem Einschalten muss die grüne LED L2 OK regelmäßig etwa 1× pro Sekunde blinken, während die rote LED SAFETY dauerhaft leuchtet. Wenn die Prüfung nicht erfolgreich ist, trennen Sie die Stromversorgung und beheben Sie die Ursache.
- Schließen Sie mindestens eine geeignete Sicherheitseinrichtung an STOP SAFETY EDGE. Stellen Sie DIP 1 auf ON und alle übrigen DIP-Schalter auf OFF. Die grüne LED blinkt schnell, die rote LED ist aus.
- Halten Sie STOP etwa 3 Sekunden lang gedrückt, bis die rote LED dauerhaft leuchtet, und lassen Sie die Taste los.
- Fahren Sie ohne Unterbrechung mit dem Einlernen der Positionen fort: Stellen Sie DIP 1 auf OFF. Halten Sie bei allen übrigen DIP-Schaltern auf OFF die Taste Open gedrückt und fahren Sie das Tor bis zum Endschalter für die vollständige Öffnung. Halten Sie anschließend Close gedrückt, bis das Tor vollständig geschlossen ist.
- Ist die Bewegungsrichtung umgekehrt, trennen Sie die Stromversorgung und korrigieren Sie die Motorleitungen V/W. Sind die Endschalter falsch zugeordnet, korrigiert der Techniker deren Zuordnung zum Öffnungs-/Schließzweig; DIP 2 für den Encoder ist keine Abhilfe für die mechanischen Schalter des TUB4000.
- Wählen Sie nach erfolgreichem Einlernen den gewünschten Betriebsmodus und führen Sie alle Funktions- und Sicherheitsprüfungen durch. Wiederholen Sie bei einem Wechsel des Kantentyps oder einer Unterbrechung des Einlernens den gesamten anschließenden Ablauf.
Neunmaliges rotes Blinken weist auf einen Fehler beim Einlernen der Positionen hin. Bei dreimaligem Blinken prüft der Techniker die Bewegungsrichtung und die Zuordnung der Endschalter; nach der Korrektur setzt er den Fehler mit der Taste STOP zurück und wiederholt das Einlernen. Führen Sie keine Versuche mit außer Kraft gesetzten Schutzeinrichtungen durch.
DIP-Betriebsmodi und automatische Pause
| DIP 1 / 2 / 3 / 4 | Modus |
|---|---|
| OFF / OFF / OFF / OFF | Totmannbetrieb: Bewegung nur, solange die Taste gedrückt wird. |
| ON / OFF / OFF / OFF | Einlernen des Sicherheitseingangs und der Positionen gemäß dem vorherigen Ablauf. |
| OFF / OFF / OFF / ON | Industriemodus: halbautomatisches Öffnen, Schließen im Totmannbetrieb; eingelernte Positionen erforderlich. |
| OFF / OFF / ON / OFF | Halbautomatischer Betrieb; eingelernte Positionen erforderlich. |
| OFF / OFF / ON / ON | Automatikbetrieb mit einstellbarer Pause; eingelernte Positionen und die entsprechenden Sicherheitseinrichtungen erforderlich. |
Lassen Sie DIP 2 bei mechanischen Schaltern des TUB4000 ausgeschaltet. Dient zur Umkehrung der Encoder-Richtung in der jeweils unterstützten Anwendung. Wenn Sie die Modi über OVIEW einstellen, müssen alle DIP-Schalter auf OFF stehen.
- Zum Einlernen der automatischen Pause stellen Sie DIP 3 und 4 auf ON und öffnen Sie das Tor vollständig.
- Warten Sie ab Erreichen der geöffneten Position die gewünschte Zeit und geben Sie dann den Schließbefehl. Dieses Zeitintervall wird als Pause gespeichert.
- Zum Ändern stellen Sie DIP 3 und 4 auf OFF und wieder auf ON; wiederholen Sie anschließend Öffnen, Warten und Schließen. Wenn DIP 4 auf OFF gestellt wird, wird die gespeicherte Pause gelöscht.
Funkempfänger und Fernbedienungen
Die Steuerung verfügt über einen SM-Anschluss für einen steckbaren Empfänger. Eine geeignete Option ist NICE OXIBD; bei älteren Ausführungen können SMXI, SMXIS, OXI oder OXIT vorhanden sein. Stecken Sie den Empfänger nur bei getrennter Stromversorgung ein oder ziehen Sie ihn heraus. Fernbedienung Wählen Sie sie passend zum jeweiligen Empfänger und dessen Funkprotokoll aus. Das Speichern oder Löschen einer Fernbedienung erfolgt gemäß den Anweisungen zum Empfänger, nicht durch Zurücksetzen des DPRO500.
| Empfängerausgang im Standardmodus | DPRO500-Befehl |
|---|---|
| 1 | Schrittbetrieb |
| 2 | Teilöffnung, werkseitig bis zur Hälfte des Fahrwegs; die Einstellung kann angepasst werden. |
| 3 | Öffnen |
| 4 | Schließen |
Der erweiterte Modus eines kompatiblen Empfängers ermöglicht weitere Befehle, darunter Stopp, Sperren und Deaktivieren der Automatik. Prüfen Sie vor der Verwendung den Empfänger und dessen Einstellungen. Schließen Sie die externe OXIBD-Antenne gemäß der Anleitung direkt am Empfängeranschluss an: Leiter in der Mitte an das Antennensignal, Abschirmung an den entsprechenden Massekontakt; dies sind keine Versorgungsanschlüsse +/−.
Erweiterungen und Signalisierung
OVIEW und IBT4N
Programmierung, Diagnose und Änderung der Funktion von ING1 sind möglich über OVIEW über IBT4N. Die Schnittstelle wird bei ausgeschalteter Stromversorgung eingesteckt. Lassen Sie die DIP-Schalter auf OFF, wenn Sie die Modi über OVIEW einstellen. Die geänderte Eingangsfunktion muss zur tatsächlichen Geräteverdrahtung passen.
Warnleuchte über NDA040
Für externe Relaisausgänge benötigt der DPRO500 die Zusatzkarte NDA040 am Anschluss OUT. Sie verfügt über zwei potenzialfreie Relaiskontakte, die über OVIEW eingestellt werden können. Der Kontakt selbst liefert keine Versorgungsspannung; die Versorgung und Belastung sind entsprechend dem Schaltplan und den Grenzwerten der NDA040 auszuwählen.
Für den TUB4000 zeigt die Anleitung den Anschluss einer 230-V-AC-Warnleuchte NICE ELAC über NDA040 und den Leiter N. Eine AC-Warnleuchte hat keine Versorgungspole +/−. Sie darf nicht an Niederspannungseingänge wie INPUT oder STOP angeschlossen werden; eine DC-Warnleuchte darf nicht an 230 V angeschlossen werden. Die Relaislast der NDA040 und die Sicherheitseingänge sind getrennte Stromkreise.
Im dargestellten Schaltplan werden an der NDA040 4 = COM und 6 = NO: Der Phasenleiter L3 wird an 6 angeschlossen; von Klemme 4 führt die Leitung zu einem Versorgungskontakt der Warnleuchte, der andere Kontakt der Warnleuchte wird mit N verbunden. Klemme 5 = NC wird bei dieser Schaltung nicht verwendet. Der Ausgang muss über OVIEW auf die gewünschte Warnleuchtenfunktion eingestellt werden. Es handelt sich um das Schalten von 230 V AC ohne feste Polarität +/−; Arbeiten daran darf ein Techniker nur bei abgeschalteter Stromversorgung ausführen.
Statusanzeige am Gehäuse
Die Klemmenleiste auf der Tastenplatine ermöglicht den Anschluss einer Kontrollleuchte 24 V DC, höchstens 5 W: Klemme 1 = Minus (−), Klemme 2 = Plus (+). Der maximale Abstand beträgt 2 m. Der Ausgang ist nicht kurzschlussfest und nicht identisch mit der 100-mA-Hilfsversorgung.
Bei unterbrochener Sicherheitskette erlischt die Kontrollleuchte; im Normalbetrieb blinkt sie 0,5 s ein / 0,5 s aus. Bei einem schwerwiegenden Fehler wiederholt sie die Diagnose der roten L1.
Zwei gegenüberliegende Schiebetorflügel
Jeder Flügel muss über einen eigenen Motor, eine eigene Steuerung und eigene Endschalter verfügen. Die Verbindung der beiden Einheiten erfolgt gemäß dem separaten Schaltplan im Handbuch; Open wird über OVIEW als Gemeinschaftsanlage eingestellt. Schließkante, roter STOP und Thermoschutz wirken in dieser Konfiguration nur auf den jeweiligen Flügel. Der Schutz der gesamten zweiflügeligen Anlage muss von einem Techniker geplant werden; es handelt sich nicht um einen einzelnen Motorausgang für zwei Motoren.
LED-Diagnose DPRO500
Zählen Sie die Blinksignale zwischen den Pausen und unterscheiden Sie stets grün L2 OK, rot L1 WARNING sowie die separate SAFETY. Dieselbe Blinkzahl in einer anderen Farbe bedeutet eine andere Situation. Überbrücken Sie bei einer Störung keine Sicherheitseingänge.
| Grün L2 | Bedeutung und Prüfung |
|---|---|
| Ca. 1×/s | Normalbetrieb nach der Startanzeige. |
| 2 Blinksignale | Lichtschranke ausgelöst: Hindernis, Ausrichtung, Stromversorgung oder fehlende Freigabe für PHOTO. |
| 4 Blinksignale | STOP oder ALT ausgelöst; Ursache beseitigen. |
| 6 Blinksignale | Begrenzung der Fahrbewegungen; Betriebsbelastung prüfen. |
| 9 Blinksignale | Automatik gesperrt; nach Prüfung der Ursache mit dem entsprechenden Befehl freigeben. |
| Rot L1 | Bedeutung und Prüfung |
|---|---|
| 2 Blinksignale | Fehler beim Sicherheitstest: angeschlossene Schließkante prüfen und erneut einlernen. |
| 3 Blinksignale | Falsche Richtung / Zuordnung der Endschalter. Bei mechanischen Schaltern die Öffnungs- und Schließzweige prüfen; nach der Reparatur STOP ausführen und neu einlernen. |
| 4 Blinksignale | Sicherheitsendschalter überschritten. Stromversorgung trennen, das Tor gemäß der Motoranleitung von Hand etwa bis zur Hälfte bewegen und wieder verriegeln; ein Techniker prüft die Schalter und Positionen und setzt den Betrieb wieder in Gang. |
| 5 Blinksignale | Fehler im internen Speicher / bei den Parametern. Aus- und wieder einschalten; besteht der Fehler weiterhin, fachgerecht zurücksetzen und die Installation wiederholen, gegebenenfalls die Platine warten lassen. |
| 6 Blinksignale | Fehler am Schütz, an der Platine oder an den Motoranschlüssen; Stromversorgung trennen und fachgerecht prüfen lassen. |
| 7 oder 8 Blinksignale | Kommunikations- oder Encoderfehler bei der entsprechenden Anwendung; diese Vorgehensweise ist keine Anleitung für mechanische Schalter des TUB4000. |
| 9 Blinksignale | Fehler beim Einlernen der Endlagen; Anschluss prüfen und Einlernen wiederholen. Besteht der Fehler weiterhin, mit Reset und erneuter Einrichtung fortfahren. |
| 10 Blinksignale | Fahrzeit überschritten, werkseitig 60 s. Hindernisse, Bewegung und Timereinstellung in OVIEW prüfen; die Zeit nicht verlängern, um einen mechanischen Defekt zu überdecken. |
SAFETY leuchtet: Die Sicherheitskette ist geschlossen. SAFETY leuchtet nicht: ALT, STOP am Gehäuse, Thermoschutz und Motorentriegelung prüfen. Schnelles abwechselndes Blinken von L1/L2 zeigt ein Firmware-Update an; vier gemeinsame Blinksignale beider LEDs bedeuten, dass auf ein Update gewartet wird. Das Update wird vom Kundendienst durchgeführt.
Beim Einschalten führt ein leerer Speicher dazu, dass beide LEDs etwa 5 s lang schnell blinken. Bei eingelernten Positionen blinkt die grüne LED etwa 2 s lang schnell; ein langsames rotes Blinksignal kennzeichnet eine erkannte 8,2-kΩ-Schließkante, zwei langsame Blinksignale OSE. Die anschließenden Signale werden anhand der Farbe und der oben angegebenen Anzahl ausgewertet.
DPRO500-Speicher vollständig löschen
Beim Reset werden die Steuerungseinstellungen gelöscht. Führen Sie den Reset erst durch, nachdem die Fehlerursache ermittelt wurde und das Tor gesichert ist; er dient weder zum üblichen Quittieren eines Fehlers noch zum Löschen der Handsender im separaten Empfänger.
- DIP 1, 2, 3 und 4 auf ON stellen; die rote und die grüne LED blinken schnell.
- STOP etwa 3 Sekunden gedrückt halten, bis beide LEDs dauerhaft leuchten. STOP loslassen; nach dem Reset blinken die LEDs wieder schnell.
- Alle vier DIP-Schalter wieder auf OFF stellen. Wiederholen Sie das Einlernen der Sicherheitseinrichtungen und Endlagen, stellen Sie den Betriebsmodus ein und führen Sie die Sicherheitsprüfungen durch.
Prüfungen, Betrieb und Wartung
Prüfen Sie vor der Übergabe wiederholt Open, Close und Stop, beide Endschalter, alle Lichtschranken, Schließkanten und die Verriegelung der Schlupftür, falls sie im Torflügel integriert ist. Prüfen Sie Nachlauf, mechanische Anschläge und Gefahrenstellen; wenn der Schutz auf Kraftbegrenzung beruht, muss ein Techniker auch die erforderlichen Messungen durchführen. Prüfungen der Steuerung allein ersetzen nicht die Prüfung des gesamten Tores.
Halten Sie den Wartungsplan für die gesamte Anlage ein. Bei abgetrennter Stromversorgung sind Klemmen, Kabel, Kabeldurchführungen, Dichtung, Feuchtigkeit, Befestigung und Schutzleiter zu prüfen. Nach einem Eingriff die Funktions- und Sicherheitsprüfungen wiederholen. Die Sicherung erst nach Beseitigung der Ursache und nur durch eine Sicherung desselben Typs und Nennwerts ersetzen. Der Benutzer darf nicht im geöffneten Schaltschrank arbeiten.
Handsender außerhalb der Reichweite von Kindern aufbewahren. Das Tor während der Bewegung beobachten und erst nach vollständigem Öffnen und Stillstand durchfahren. Bei einer Störung oder ungewöhnlichem Verhalten das Gerät außer Betrieb nehmen und den Kundendienst rufen.
Technische Daten der Steuerung
| Modell | NICE DPRO500 mit Steuerungsgehäuse |
|---|---|
| Verwendung mit TUB4000 | NICE TUB4000 mit mechanischen Endschaltern |
| Stromversorgung des TUB4000 | 3~ 400 V AC, abhängig vom Motor und seiner Zuleitung |
| Versorgungsoptionen der Steuerung | 3~ 400 V AC / 3~ 230 V AC oder 1~ 230 V AC, ±10 %, 50/60 Hz; konkrete Anwendung abhängig von Motor und Schaltplan |
| Maximale Motorleistung | 2,2 kW; dies ist weder die Leistungsaufnahme der Steuerung selbst noch eine neue Grenze für den TUB4000 |
| Leistungsaufnahme im Stand-by | Weniger als 5 W |
| Hilfsversorgung | 24 V DC, max. insgesamt 100 mA: INPUT 8 + / STOP 7 − |
| OSE-Schließkante | 5 +12 V DC / 6 Signal / 7 GND − |
| Statusanzeige | 24 V DC / max. 5 W, 1 − / 2 +; Leitung bis 2 m, nicht kurzschlussgeschützt |
| Sicherungen | F1: 500 mA, Typ F; F2, F3, F4: 6,3 A, Typ T |
| Betriebstemperatur der Steuerung | −20 bis +50 °C |
| Abmessungen / Gewicht | 310 × 210 × 160 mm / 2,5 kg |
| Montage | Fester, vibrationsfreier Untergrund; Schutz vor Wasser und Kondensation |
Die Werte der Steuerung nicht mit den Motordaten des TUB4000 verwechseln. Vor dem Anschließen die Typenschilder von geliefertem Motor und Steuerungsgehäuse, die Versorgungseinstellung und den korrekten Einbau der Platine abgleichen.
Hilfe bei der Auswahl und dem Austausch der Steuerung
Kontaktieren Sie uns mit der Bezeichnung des Motors und der Originalplatine, einem Foto der Klemmen, der Stromversorgung und einer Zubehörliste. Geben Sie bei einer Störung die LED-Farbe, die Anzahl der Blinksignale und die Situation an, in der der Fehler auftritt.
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