NICE Naked Sliding NKSL400 - offener Antrieb für Schiebetore bis 6 m/400 kg (A)
| Verfügbarkeit: | auf Lager | Die Ware versenden wir standardmäßig innerhalb von 24 Stunden. |
|---|
lagernd
€ 569,64 inkl. MwSt.
| Gewicht |
|---|
| 6,50 kg |
Produktbeschreibung NICE Naked Sliding NKSL400 - offener Antrieb für Schiebetore bis 6 m/400 kg (A)
NICE NAKED NKSL400 – Antrieb im Pfosten verborgen
NICE NKSL400 ist ein kompakter elektromechanischer Antrieb für Schiebetore bis 6 m und 400 kg, der direkt in einen Hohlpfosten eingebaut wird. Er wird ohne äußere Abdeckungen und mit integrierter Steuerung NKA3R10. Der Motor selbst läuft mit 24 V DC, die gesamte Anlage wird aus dem Netz gespeist 230 V AC.
Er ist selbsthemmend, verfügt über interne, einstellbare Endschalter und eine Positionsüberwachung per Absolutwertgeber. Am Zahnstangenprofil müssen keine Endschalter-Auslöser montiert werden. Das Tor benötigt dennoch feste mechanische Endanschläge, damit es nicht aus der Führung läuft.
Wann ist der NKSL400 die richtige Wahl?
Wählen Sie NAKED, wenn Sie den Motor im Pfosten verborgen unterbringen möchten und ausreichend Platz für den Einbau, die Abdeckung und spätere Wartungsarbeiten haben. Entscheidend sind das Gewicht und die Länge des Torflügels, der Bewegungswiderstand, die Anzahl der Zyklen und der Zustand der Laufanlage.
| Torflügellänge | Max. Zyklen pro Stunde | Max. aufeinanderfolgende Zyklen |
|---|---|---|
| Bis 4 m | 35 | 14 |
| Über 4 bis 6 m | 23 | 11 |
| Gewicht | Anteil der angegebenen Zyklen | Höchste empfohlene Geschwindigkeit |
|---|---|---|
| Bis 200 kg | 100 % | V6 – außergewöhnlich schnell |
| Über 200 bis 400 kg | 50 % | V5 – sehr schnell |
Beispiel: Bei einem Tor mit 5 m Länge und 350 kg Gewicht sind höchstens 11 Zyklen pro Stunde und 5 aufeinanderfolgende Zyklen möglich, bei einer Geschwindigkeit von maximal V5. Ein Zyklus umfasst ein Öffnen und Schließen. Bei hohen Temperaturen kann der Begrenzer weniger Bewegungen zulassen.
Berücksichtigen Sie bei der Auswahl eine Kraftreserve von mindestens 50 %: Der Widerstand beim Anlaufen sollte unter der Hälfte der maximalen Kraft und während der Bewegung unter der Hälfte der Nennkraft liegen. Bei diesem Motor bedeutet das ungefähr weniger als 200 N beim Anlaufen und weniger als 100 N im Betrieb. Gemeint ist der Bewegungswiderstand, nicht das Torgewicht in Kilogramm.
Lieferumfang des Antriebs und zusätzlich benötigte Teile
Zum NKSL400 gehören ein Motor mit Ritzel M4, 15 Zähne und integrierter NKA3R10. Der äußere Pfosten, Abdeckungen für Ausschnitte, Zahnstange und Sicherheitszubehör richten sich nach dem jeweiligen Tor. Wählen Sie Empfänger und Handsender passend zum konkreten Lieferumfang aus.
Die Steuerung ermöglicht automatisches Schließen sowie das Schließen nach Auslösen der Lichtschranke, separate OPEN/CLOSE- und Schrittbetrieb-Eingänge, eine einstellbare Teilöffnung sowie die Einstellung von Kraft und Geschwindigkeit. Der Temperatursensor passt die Kraftsteuerung an Kälte an. Die manuelle Entriegelung funktioniert auch ohne Strom. Zwei gegenläufige Tore lassen sich im Master/Slave-Modus.
Der NKSL400 verfügt über eine eigene Einbauweise und eine besondere Einstellung der internen Endschalter.
Zubehör für den Antrieb
| Komponente | Verwendung |
|---|---|
| BlueBUS-Lichtschranken | NICE EPMB oder NICE EPSB – schmale Ausführung. Zweiadrige Stromversorgung und Kommunikation ohne Polarität; nach einer Änderung müssen die Geräte neu eingelernt werden. |
| Warnleuchte | NICE ELDC für den Niederspannungsausgang FLASH. Die netzbetriebene Warnleuchte ELAC darf nicht an diesen Ausgang angeschlossen werden. |
| Funksteuerung | NICE OXIBD für den SM-Steckplatz sowie kompatible NICE-Handsender. Typ und Codierung des Handsenders müssen zum Empfänger passen. |
| Zahnstange | Nylon-Zahnstange M4 mit Metallverstärkung. Das Torgewicht darf nicht auf dem Ritzel lasten. |
| Fernentriegelung | NICE KIO zusammen mit dem Seilzug NICE KA1, 6 m. Sorgen Sie auch bei geschlossenem Tor für Zugang zur Entriegelung. |
| Notstromversorgung bei Stromausfall | NICE PS124 ist optional. Die Anzahl der Notbewegungen hängt vom Tor, vom Ladezustand und vom Zustand der Batterie ab. |
Abmessungen des Antriebs und benötigter Innenraum
Die Abmessungen des Motors betragen 131 × 135 × 405 mm. Der Pfosten muss einen freien Innenquerschnitt von mindestens 140 × 140 mm haben. Als Beispiel kann Profil 150 × 150 × 4 mm; prüfen Sie vor der Fertigung den tatsächlichen Innenraum, die Schweißnähte und die Montagespielräume. Siehe auch Skizze des Pfostenausschnitts.
Skizze des Pfostenausschnitts
Die Vorderseite benötigt eine Öffnung Ø 70 mm für das Ritzel und die Befestigungsbohrungen. Auf der Rückseite ist eine rechteckige Wartungsöffnung 520 × 134 mm. Die seitlichen Öffnungen werden entsprechend der gewählten Seite für die Entriegelung vorbereitet. Entnehmen Sie die Maße aller Öffnungen der Zeichnung.
Das Innenmaß der empfohlenen gebogenen Abdeckung beträgt 151 mm. Verschließen Sie die Oberseite des Pfostens gegen eindringendes Wasser und decken Sie den hinteren Wartungsausschnitt ab. Der Pfosten und das Tor müssen an den Schutzleiter angeschlossen werden. Die Schutzart IP44 gilt erst für eine ordnungsgemäß fertiggestellte Einheit aus Motor + Pfosten.
Montage und Zahnstange
Montage, Netzanschluss und Prüfungen müssen von einer qualifizierten Fachkraft durchgeführt werden. Trennen Sie vor Arbeiten die Netzversorgung und die Batterie. Das Tor muss sich über den gesamten Verfahrweg leicht von Hand bewegen lassen und darf weder aus der Führung springen noch selbstständig verschieben.
- Bringen Sie feste Öffnungs- und Schließanschläge an und prüfen Sie die Konstruktion des Pfostens. Stellen Sie den entriegelten Torflügel vor dem Einsetzen des Motors etwa in die Mitte des Verfahrwegs..
- Bringen Sie die Entriegelungsabdeckung mit Schraube und Unterlegscheibe an. Wenn der Motor beim Einsetzen abgestützt werden muss, verwenden Sie die beiden mitgelieferten Hilfsschrauben D in den unteren Nuten des Pfostens, wie in der Abbildung dargestellt.
- Setzen Sie den Motor durch die hintere Öffnung ein, richten Sie ihn aus und befestigen Sie ihn mit den beiden oberen Schrauben M8 (F).. Entfernen Sie anschließend die Hilfsschrauben D und montieren Sie erst danach die beiden unteren Schrauben M8 (G)..
- Die Höhe des Motors lässt sich um 5 mm. Passen Sie den dreieckigen Entriegelungszapfen an die Breite des Pfostens an, prüfen Sie den Sitz mit dem Schlüssel und sichern Sie ihn mit der Mutter an der abgeflachten Seite des Zapfens, wie in der Zeichnung dargestellt.
- Öffnen Sie das Tor bei der Montage einer neuen Zahnstange mindestens 50 cm vom geschlossenen Anschlag weg. Richten Sie die Zahnstange am Ritzel aus und befestigen Sie sie am Torflügel.
- Halten Sie zwischen den Zähnen der Zahnstange und des Ritzels über den gesamten Verfahrweg ein Spiel von 1–2 mm ein.. Das Gewicht des Tors darf nicht auf dem Ritzel lasten.
- Öffnen und schließen Sie das entriegelte Tor von Hand vollständig. Die Abweichung bei der Ausrichtung von Zahnstange und Ritzel darf höchstens 5 mm betragen; das Zahnspiel muss dabei über den gesamten Verfahrweg 1–2 mm betragen.
Manuelle Entriegelung
Halten Sie das Tor vor dem Entriegeln an und trennen Sie die Stromversorgung. Halten Sie den Torflügel fest, damit er sich nicht ungewollt bewegt. Schieben Sie die Schlossabdeckung zur Seite, stecken Sie den Schlüssel ein und drehen Sie ihn um 90° im Uhrzeigersinn.. Anschließend kann das Tor von Hand bewegt werden.
Stellen Sie nach dem manuellen Verschieben die Entriegelung wieder in die verriegelte Stellung und prüfen Sie vor einem automatischen Fahrbefehl, ob das Getriebe eingerastet ist. Der Zugang kann auf beiden Seiten des Pfostens oder aus der Ferne mit KIO und KA1.
Vorbereitung der Elektrokabel
| Leitung | Kabel / Länge |
|---|---|
| Netz 230 V AC | 3 × 1,5 mm² bis 30 m; bei längerer Zuleitung 3 × 2,5 mm² und Schutzerdung gemäß Planung der Fachkraft. |
| FLASH | 2 × 0,5 mm², maximal 20 m. |
| BlueBUS | 2 × 1,5 mm², maximal 30 m. Längere Leitungen sind gesondert zu beurteilen. |
| Antenne | Koaxialkabel RG58, maximal 20 m; empfohlen unter 5 m. |
| Schlüsselschalter | 2 × 2 × 0,5 mm² oder 1 × 4 × 0,5 mm², maximal 50 m. |
| Sicherheitskontaktleisten | 2 × 0,5 mm² bis 30 m; bei einer beweglichen Kontaktleiste geeignete Signalübertragung oder eine flexible Leitung verwenden. |
Führen Sie die Zuleitungskabel mit ausreichender Reserve ein und sichern Sie sie gegen Zug. Wasser oder Kondensat darf nicht durch das Schutzrohr in die Elektronik gelangen. Netz- und Niederspannungsleitungen müssen gemäß Elektroplanung verlegt werden.
Schaltplan NKA3R10 und Polarität des Zubehörs
Die folgenden Anschlüsse und Einstellungen beziehen sich auf eine Platine mit den Bezeichnungen BlueBUS, STOP, SbS, OPEN, CLOSE und AUX_IN, acht LEDs L1–L8 und drei Tasten. Vergleichen Sie bei älteren Platinen die Klemmenbezeichnungen mit der zugehörigen Anleitung; der zusätzliche Eingang AUX_IN lässt sich nicht durch eine Brücke zu einer anderen Klemme ergänzen.
| Klemme | Bedeutung und Polarität |
|---|---|
| FLASH | Für höchstens zwei Warnleuchten ELDC oder höchstens zwei Glühlampen 12 V / 21 W. Verwenden Sie keine netzbetriebene ELAC. Beachten Sie die Kennzeichnung der angeschlossenen Warnleuchte. |
| OGI | Programmierbarer Ausgang, 24 V DC −30/+50 %, maximal 4 W. Funktion gemäß L4 der zweiten Ebene; werkseitig reagiert der Ausgang auf den Funkkanal 3. |
| BlueBUS | Kompatible Geräte parallel an zwei Drähten anschließen, ohne Polarität +/−. Höchstens 15 BlueBUS-Geräte. |
| STOP | Eingang, der auf NO, NC oder 8,2 kΩ eingelernt werden kann. Eine Abweichung vom eingelernten Zustand stoppt die Bewegung und leitet kurz eine Umkehr ein. Der Kontakt selbst ist nicht polarisiert. |
| SbS / OPEN / CLOSE | Potenzialfreier NO-Kontakt: Schrittbetrieb / Öffnen / Schließen. CLOSE kann auf Teilöffnung umgestellt werden. |
| AUX_IN | Potenzialfreier NC-Kontakt, werkseitig als STOP-Funktion konfiguriert. Die Funktion kann mit dem Oview-Programmiergerät geändert werden. |
| Zubehörversorgung | Rechter STOP-Kontakt = −, linker SbS-Kontakt = + gemäß der Detailansicht unten. 24 V DC −30/+50 %, maximal 100 mA für alle auf diese Weise versorgten Geräte zusammen. |
| Antenne | Koaxialkabel: Innenleiter an den Signalkontakt, Abschirmung an den entsprechenden Kontakt. Nicht mit den Versorgungsanschlüssen +/− verwechseln. |
| SM-Empfänger / IBT4N | Steckplatz für Funkempfänger / BusT4-Schnittstelle für Oview. Bei getrennter Stromversorgung einstecken. |
Die Hilfsversorgungskontakte nicht mit dem Kontaktpaar für den eigentlichen Steuerbefehl verwechseln. Keine Fremdspannung an die Eingänge anschließen. Bei einer resistiven Sicherheitskontaktleiste den Anschluss und den 8,2-kΩ-Abschluss gemäß ihrer Anleitung ausführen.
Lichtschranken und Sicherheitseinrichtungen
NICE EPMB und NICE EPSB sind zweidrahtige BlueBUS-Lichtschranken. TX und RX parallel und ohne Beachtung der Polarität an BlueBUS anschließen. Bei einem Paar müssen die Brücken gleich eingestellt sein; verschiedene Paare erhalten unterschiedliche Adressen.
| Adresse | Reaktion / Verwendung |
|---|---|
| PHOTO / PHOTO II | Äußeres Paar in etwa 50 / 100 cm Höhe; stoppt und reversiert die Bewegung beim Schließen. |
| PHOTO 1 / PHOTO 1 II | Inneres Paar in etwa 50 / 100 cm Höhe; stoppt und reversiert die Bewegung beim Schließen. |
| PHOTO 2 / PHOTO 2 II | Schutz beim Öffnen; Position entsprechend dem zu schützenden Bereich. |
| PHOTO 3 | Paar, das den gesamten Automatisierungsbereich abdeckt. Bei der Kombination mit PHOTO II die gegenseitige Position von TX/RX gemäß der Anleitung der Lichtschranken beachten. |
Die Anordnung der Lichtschranken und Sicherheitskontaktleisten muss die Risiken des jeweiligen Tors abdecken, einschließlich des Bereichs hinter dem geöffneten Torflügel. Nach jeder Änderung der Verdrahtung oder Adressierung die Geräteeinlernung wiederholen und die Funktion prüfen.
Endschalter und erste Inbetriebnahme
- Mechanische Einstellung: Der Motor muss bei etwa halbem Fahrweg am Tor befestigt sein. Den entriegelten Torflügel vollständig öffnen und schließen; dadurch werden die internen Endschalter voreingestellt. Den Torflügel in die Mitte zurückstellen und den Antrieb verriegeln.
- Drehrichtung: Bei getrennter Stromversorgung den Wahlschalter entsprechend der Öffnungsrichtung – links oder rechts – einstellen. Beim Einschalten muss BlueBUS einmal pro Sekunde blinken, die TX/RX-LEDs müssen blinken und FLASH/OGI darf nicht leuchten.
- Geräteeinlernung: gleichzeitig gedrückt halten OPEN + STOP/SET. Bei schnellem Blinken von L1/L2, nach etwa 3 s, loslassen. Das Ende abwarten; STOP muss leuchten und L1/L2 müssen erlöschen.
- Einlernen des Fahrwegs: gleichzeitig gedrückt halten CLOSE + STOP/SET und loslassen, sobald sich das Tor in Bewegung setzt, nach etwa 3 s. Die erste Bewegung muss das Öffnen sein. Schließt das Tor, STOP/SET drücken, die Stromversorgung trennen, den Richtungsschalter korrigieren und den Einlernvorgang wiederholen.
- Das vollständige Öffnen bis zum Endschalter und das anschließende vollständige Schließen abwarten. Den Fahrweg nicht unterbrechen; bei einem Fehler die Verdrahtung und Sicherheitseinrichtungen prüfen.
Feineinstellung der Endpositionen
Der Techniker nimmt die Abdeckung der beiden Einstellknöpfe ab. Den Knopf mit dem Pfeil für die entsprechende Endposition auswählen und in kleinen Schritten einstellen. Eine halbe Umdrehung entspricht etwa 3 cm Torbewegung. Nach der Einstellung einen neuen Steuerbefehl in der jeweiligen Richtung geben und den Stopp überprüfen.
Bei der Prüfung muss der Torflügel vor dem Ende langsamer werden und etwa 2–3 cm vor dem festen mechanischen Anschlag. Das Spiel der Zahnstange, die Stabilität der Befestigungen und die Funktion der Lichtschranken und Kontaktleisten prüfen sowie die Aufprallkräfte messen. Der Betrieb ist erst nach Prüfung der gesamten Anlage zulässig.
Einstellungen der ersten Ebene – Ein / Aus
Die folgenden Einstellungen gelten für die Steuerplatine NKA3R10 mit den Tasten OPEN, STOP/SET, CLOSE und den LEDs L1–L8. Werkseitig sind alle Funktionen der ersten Ebene auf OFF eingestellt.
- STOP/SET gedrückt halten, bis L1 zu blinken beginnt.
- Mit OPEN/CLOSE die Funktions-LED auswählen.
- Mit kurzem Druck auf STOP/SET den Zustand ändern: kurzes Blinken = OFF, langes Blinken = ON.
- Nach 10 s ohne Tastendruck wird die Einstellung gespeichert und die Programmierung beendet.
| LED | Funktion | Bei Aktivierung |
|---|---|---|
| L1 | Automatisches Schließen | Nach dem Öffnen läuft die eingestellte Pause ab; Standardwert: 30 s. |
| L2 | Schließen nach Lichtschranke | Nach Freigabe der Lichtschranke wird das Tor nach 5 s geschlossen. Bei ausgeschaltetem L1 öffnet das Tor zunächst vollständig; bei eingeschaltetem L1 kann der Öffnungsvorgang nach Freigabe des Lichtstrahls beendet werden. STOP unterbricht diese Funktion. |
| L3 | Immer schließen | Nach Wiederherstellung der Stromversorgung schließt das Tor, falls es geöffnet ist, nach einer Vorwarnzeit von 5 s. |
| L4 | Stand-by | Nach 1 min ohne Bewegung werden BlueBUS und die LEDs ausgeschaltet, außer BlueBUS, das langsam blinkt. Ein Steuerbefehl nimmt den Betrieb wieder auf. |
| L5 | Anfahrspitze | Die sanfte Beschleunigung wird übersprungen; der Antrieb fährt mit voller Kraft an. |
| L6 | Vorwarnblinken | Die Warnleuchte beginnt 3 s vor der Bewegung zu blinken. |
| L7 | CLOSE als Teilöffnung | Ändert die Funktion des verdrahteten CLOSE-Eingangs. |
| L8 | Slave | Zweiter Antrieb für synchronisierte, gegenläufige Torflügel. |
Einstellungen der zweiten Ebene
STOP/SET gedrückt halten, bis L1 blinkt, und mit OPEN/CLOSE den Parameter auswählen. STOP/SET erneut gedrückt halten; nach etwa 3 s wird der aktuelle Wert angezeigt. Während STOP/SET gedrückt gehalten wird, mit OPEN/CLOSE den gewünschten Wert auswählen und anschließend STOP/SET loslassen. Nach 10 s ohne Bedienung wird der Wert gespeichert. Fett gedruckte Werte sind Werkseinstellungen.
| Parameter | Werte L1–L8 |
|---|---|
| L1 – Pause | L1: 5 s; L2: 15 s; L3: 30 s; L4: 45 s; L5: 60 s; L6: 80 s; L7: 120 s; L8: 180 s. |
| L2 – Schrittbetrieb | L1: Öffnen–Stopp–Schließen–Stopp; L2: Öffnen–Stopp–Schließen–Öffnen; L3: Öffnen–Schließen–Öffnen–Schließen; L4: Wohnmodus; L5: Wohnmodus 2 (Befehl über 2 s = STOPP); L6: Schrittbetrieb 2 (Befehl unter 2 s = Teilöffnung); L7: Totmannbetrieb; L8: halbautomatisches Öffnen/Schließen im Totmannbetrieb. |
| L3 – Geschwindigkeit | L1: sehr langsam; L2: langsam; L3: mittel; L4: schnell; L5: sehr schnell; L6: extrem schnell; L7: Öffnen schnell / Schließen langsam; L8: Öffnen extrem schnell / Schließen schnell. |
| L4 – OGI-Ausgang | L1: Tor-offen-Kontrollleuchte; L2: bei geschlossenem Tor aktiv; L3: bei geöffnetem Tor aktiv; L4: Funkausgang 2; L5: Funkausgang 3; L6: Funkausgang 4; L7: Wartungsleuchte; L8: Elektroschloss. Die Spannung bleibt bei 24 V DC −30/+50 %, max. 4 W. |
| L5 – Kraft | L1: extrem leicht; L2: sehr leicht; L3: leicht; L4: mittel; L5: mittelschwer; L6: schwer; L7: sehr schwer; L8: extrem schweres Tor. Der Wert muss durch eine Kraftmessung überprüft werden. |
| L6 – Teilöffnung | L1: 0,5 m; L2: 1 m; L3: 1,5 m; L4: 2 m; L5: 2,5 m; L6: 3 m; L7: 3,4 m; L8: 4 m. |
| L7 – Wartungsintervall | L1: automatisch je nach Belastung; L2: 1 000; L3: 2 000; L4: 4 000; L5: 7 000; L6: 10 000; L7: 15 000; L8: 20 000 Bewegungen. |
| L8 – letzte Fehler | L1: letzte Bewegung; L2–L8: jeweils ältere Bewegungen. Dient zum Auslesen des Verlaufs. |
Die Krafteinstellung gleicht weder eine schwergängige Führung noch ein Hindernis aus. Nach einer Änderung der Kraft oder Geschwindigkeit müssen die Sicherheit erneut überprüft und die Aufprallkräfte gemessen werden. Bei Toren über 200 kg ist die obere Geschwindigkeitsgrenze V5 einzuhalten.
Empfänger und Handsender
Die Steuereinheit verfügt über einen SM-Steckplatz für einen Empfänger, zum Beispiel NICE OXIBD. Bei der Standardzuordnung steht Ausgang 1 für Schrittbetrieb, 2 für Teilöffnung, 3 für Öffnen und 4 für Schließen. Handsender Era One, Era Inti oder andere von NICE Wählen Sie sie entsprechend der Kompatibilität mit dem installierten Empfänger aus; dessen eigene Anleitung beschreibt das Einlernen und Löschen der Handsender.
Bei OXIBD wird die externe Antenne direkt am Empfänger angeschlossen, an den Kontakten für Innenleiter und Abschirmung des Koaxialkabels. Die Antennenklemme der Grundplatine aus dem Schaltplan für einen älteren Empfänger ersetzt sie nicht. Stecken Sie den Empfänger ein und schließen Sie die Antenne bei getrennter Spannungsversorgung an.
Zwei gegenläufige Torflügel – Master / Slave
Jeder Torflügel benötigt einen eigenen NKSL400. Ein Motor bleibt Master, am anderen wird L8 Slave. Die BlueBUS-Verbindung zwischen den Motoren muss Kontakt 1 Master → 1 Slave und 2 Master → 2 Slave entsprechend der ursprünglichen Detaildarstellung beibehalten. Diese Zahlen geben die Reihenfolge der Kontakte an; sie sind keine allgemeingültigen +/−-Angaben. Bei BlueBUS-Lichtschranken ist weiterhin keine Polarität zu beachten.
- Montieren und verbinden Sie die Motoren bei getrennter Spannungsversorgung und stellen Sie entgegengesetzte Öffnungsrichtungen ein.
- Schließen Sie den Empfänger sowie die gemeinsamen Steuer- und Sicherheitseinrichtungen gemäß Schaltplan am Master an. Der Slave kann über eigene Anschlüsse für FLASH, OGI, STOP und SbS verfügen, die nur seinen Torflügel steuern.
- Stellen Sie nach dem Einschalten am Slave L8 auf ON. Lernen Sie zuerst die Geräte am Slave und anschließend am Master ein.
- Starten Sie das Einlernen der Flügelbewegungswege am Master. Prüfen Sie jede Sicherheitseinrichtung und den gemeinsamen Betrieb.
OPEN, CLOSE und AUX_IN werden am Slave nicht verwendet. Bei einer Notstromversorgung benötigt jeder Motor eine eigene Batterie. Die individuellen Einstellungen für Kraft und Signalisierung am Slave können abweichen.
Diagnose anhand der Blinksignale der Warnleuchte
Zählen Sie bei einer Störung die kurzen Blinksignale: Die Folge wiederholt sich nach einer Pause von etwa 1 s. Während der Bewegung blinkt die Leuchte normalerweise etwa 0,5 s ein / 0,5 s aus.
| Anzahl | Bedeutung und Prüfung |
|---|---|
| 1 | BlueBUS: Die Geräte stimmen nicht mit dem eingelernten Zustand überein. Kabel, Adressen und mögliche Änderungen an der Konfiguration überprüfen. |
| 2 | Lichtschranke ausgelöst: Hindernis, Verschmutzung oder falsche Ausrichtung. |
| 3 | Kraftbegrenzung: Hindernis oder erhöhte Reibung. Zuerst die Mechanik überprüfen. |
| 4 | STOP wurde ausgelöst. Sicherheitskreis überprüfen. |
| 5 | Fehler bei internen Parametern. Mindestens 30 s warten und einen Befehl geben; bei erneutem Auftreten den Kundendienst kontaktieren. |
| 6 | Die zulässige Anzahl der Bewegungen pro Stunde wurde überschritten. Den Antrieb abkühlen lassen. |
| 7 | Fehler in den internen Schaltkreisen. Der Techniker trennt alle Spannungsquellen; bei erneutem Auftreten den Kundendienst kontaktieren. |
| 8 | Ein dauerhaft anliegender Befehl blockiert weitere Befehle; beispielsweise den OPEN-Timer überprüfen. |
| 9 | Die Automatisierung wurde durch einen STOP-Befehl für die Automatisierung gesperrt; zum Entsperren ist ein entsprechender elektronischer Befehl erforderlich, nicht nur ein mechanischer Schlüssel. |
| BlueBUS einmal pro Sekunde | Normaler Betrieb; zwei schnelle Blinksignale bestätigen eine Eingangsänderung oder einen empfangenen Befehl. |
|---|---|
| STOP leuchtet | Der eingelernte Sicherheitseingang befindet sich im zulässigen Zustand; erlischt die Leuchte, wurde der Eingang ausgelöst. |
| L1/L2 blinken gleichzeitig | Die Geräte müssen eingelernt werden. |
| L3/L4 blinken gleichzeitig | Der Fahrweg muss eingelernt werden. |
| AUX_IN erloschen | Bei der Grundfunktion ist der NC-Kontakt offen; den Stromkreis überprüfen. |
| Handsender reagiert nicht | Batterie und Einlernen in den richtigen Empfänger überprüfen. Wenn auch BlueBUS nicht blinkt, überprüft der Techniker die Spannungsversorgung und Sicherungen. |
Die letzten acht Fehler lassen sich über den Parameter L8 der zweiten Ebene auslesen: Bei gedrückt gehaltener Taste STOP/SET mit OPEN/CLOSE die betreffende Bewegung auswählen und die Blinksignale zählen. Sicherheitskreise dürfen nicht durch Überbrückungen außer Kraft gesetzt werden.
Richtwert für die Lebensdauer
Berechnen Sie die Indizes für das jeweilige Tor und den Betrieb. Suchen Sie auf der waagerechten Achse des Diagramms die Summe in % und lesen Sie auf der senkrechten Achse die ungefähre Anzahl der Zyklen ab. Das Diagramm setzt eine regelmäßige Wartung voraus; es ist weder eine Garantie noch eine Angabe in Jahren.
| Eigenschaften der gesamten Automatisierung | Index | Lebensdauerdiagramm |
|---|---|---|
| Länge | Unter 3 m: 0 %; 3–4 m: 5 %; 4–5 m: 10 %; 5–6 m: 20 %. | |
| Gewicht | Unter 200 kg: 0 %; 200–300 kg: 15 %; 300–400 kg: 30 %. | |
| Temperatur / Luftfeuchtigkeit | Über +40 °C oder unter 0 °C bzw. bei einer Luftfeuchtigkeit über 80 %: 20 %. | |
| Staub, Sand oder Salz | 15 %. | |
| Kraft auf Stufe 4 eingestellt | 15 %. |
Wartung und Notstromversorgung
Führen Sie den Service spätestens nach 6 Monaten oder nach 20 000 Manövern seit der letzten Wartung durch, je nachdem, was zuerst eintritt. Berücksichtigen Sie auch eine frühere Warnung, die über L7 eingestellt wurde. Der Techniker prüft Korrosion, Befestigungen, Ritzel, Zahnstange, Handbetrieb, Endschalter und Sicherheitseinrichtungen und wiederholt die Prüfungen.
Trennen Sie vor dem Service die Netzversorgung und den Notstromakku. PS124 wird erst nach Abschluss der Montage und Programmierung angeschlossen, da sie das Gerät auch bei ausgeschalteter Netzversorgung mit Strom versorgen kann. Im Antrieb ist ein eigener Platz für den Akku vorgesehen. Der Benutzer hält den Fahrweg und die Lichtschrankenoptik sauber; bei einer Störung oder ungewöhnlichem Betrieb unterbricht er die automatische Steuerung. Halten Sie Kinder und Personen von der beweglichen Toranlage fern.
Technische Daten des NKSL400
| Versorgungsspannung der Anlage / des Motors | 230 V AC, 50/60 Hz / 24 V DC |
|---|---|
| Stromaufnahme / Leistungsaufnahme | 1,1 A / 250 W |
| Maximale Leistungsaufnahme bei Spitzenlast | 330 W |
| Maximale / Nennkraft | 400 N / 200 N |
| Maximales / Nenndrehmoment | 12 Nm / 6 Nm |
| Geschwindigkeit | Bis zu 0,34 m/s ohne Last; 0,18 m/s bei Nenndrehmoment. |
| Längste ununterbrochene Laufzeit | 10 Minuten bei Nenndrehmoment; außerdem gelten die Zyklusgrenzen je nach Länge und Gewicht des Tors. |
| Zahnstangenantrieb | M4, Ritzel Z15 |
| Abmessungen / Gewicht | 131 × 135 × 405 mm / 6,5 kg |
| Schutzart der fertig montierten Einheit | IP44, bei fachgerechter Montage und Abdeckung des Pfostens |
| Betriebstemperatur | −20 bis +50 °C |
| Isolationsklasse | I – Schutzerdung ist erforderlich. |
| Notstromversorgung | Optionaler PS124-Akku; Betrieb bei Stromausfall abhängig vom Ladezustand des Akkus und vom Tor. |
360°-Ansicht
Montageanleitung PDF
Wie kann ich diese Ware bestellen?
Wählen Sie die für Sie passende Möglichkeit:
- Im Online-Shop bestellen: Legen Sie die Ware über die Schaltfläche „KAUFEN“ in den Warenkorb (Sie finden die Schaltfläche hier in der Variantentabelle dieses Produkts).
- Telefonisch bestellen: Rufen Sie uns an unter +43 650 223 8243, und geben Sie Ihre Bestellung telefonisch auf.
- Per E-Mail bestellen: Senden Sie Ihre Bestellung an [email protected]













