NICE SPIDO600 - separater Antrieb für Garagentore


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NICE SPIDO600 - separater Antrieb für Garagentore NICE SPIDO600 - separater Antrieb für Garagentore
NICE-SPIDO600-A
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Produktbeschreibung NICE SPIDO600 - separater Antrieb für Garagentore

NICE SPIDO600 ist ein eigenständiger Garagentorantrieb mit 24-V-DC-Motor, integrierter Steuerung und Funkempfänger. Die Anlage wird über das Stromnetz mit 230 V AC. Wählen Sie die Schiene und den Handsender separat aus oder entscheiden Sie sich für ein Komplettset.

Die mit Stahlseilen verstärkte Riemenschiene sorgt für einen leisen Lauf. Die Steuerung lernt die Endlagen, die Kraft und die Abbremsung ein und erkennt Hindernisse. Bei einem Stromausfall wird das Tor mit einer Schnur entriegelt und lässt sich von Hand bedienen.

Schnellnavigation
ZubehörAusstattung und Sets
Auswahl und GrenzenMontage der Schiene
Klemmen und PolaritätLichtschranken
Erste InbetriebnahmeEinstellungen
HandsenderZurücksetzen
DiagnoseEntriegelung
WartungTechnische Daten
Handbuch PDF

Zubehör und Steuerung

Wählen Sie die Sicherheitseinrichtungen entsprechend den tatsächlichen Risiken des Garagentors aus. Die Hinderniserkennung des Antriebs ersetzt weder Lichtschranken noch eine Sicherheitskontaktleiste oder die Kraftmessung bei der Abnahme der Anlage.

WasWarumTyp
SteuerungEinstellung, Bedienung und Wartung des Antriebs; die Steuerplatine ist integriert.
SchieneDer Antrieb bewegt den Laufwagen mit dem Arm und benötigt eine geeignete Riemenschiene.
Höheres TorWählen Sie die Schienenverlängerung entsprechend Torart, Höhe, Fläche und Widerstand des Tores aus.
SchwingtorFür Schwingtore mit Gegengewicht ist eine geeignete Armgeometrie erforderlich.
  • SPA5; bei einem federunterstützten Schwingtor wird SPA5 je nach Montageart nicht verwendet.
LichtschrankenErkennung von Hindernissen im überwachten Bereich. Wählen Sie die passende elektrische Schnittstelle.
WarnleuchteSichtbare Signalisierung der Torbewegung, gegebenenfalls auch mit externer Antenne.
FunksteuerungDer Empfänger ist integriert. Der Handsender muss im Speicher des Empfängers eingelernt werden.
NotstromversorgungNach Ergänzung um einen Akku ist eine Bedienung bei Netzausfall möglich.
ServiceeinstellungenDiagnose und erweiterte Einstellungen über BusT4.

Ausstattung des SPIDO600-Antriebs und passende Sets

Diese Produktseite bietet den einzelnen SPIDO600. Für ein Komplettset wählen Sie zusätzlich eine Schiene, einen Handsender und Sicherheitszubehör aus. Lichtschranken, Warnleuchte, Notstromversorgung und der Arm SPA5 werden je nach Bedarf bestellt und sind nicht automatisch in jedem Set enthalten.

EinzelantriebSet mit Schiene
NICE SPIDO600
NICE SPIDO600
600 N; Sektionaltor bis 9,6 m². Schiene und Handsender ergänzen.
NICE SPIDO600
NICE SPIDO600
600 N; Schiene SR32B und Handsender je nach Setumfang.

Für welches Garagentor ist der Antrieb geeignet?

Bei der Führungsschiene SR32B hängen die Richtmaße ab vom Garagentortyp. Die Maße in der Tabelle sind Breite × Höhe. Entscheidend für die Eignung sind außerdem der Gewichtsausgleich, die Reibung und der Montageplatz.

TortypRichtmaßBedingung
Sektionaltor3,7 × 2,6 mEtwa 9,6 m².
Nicht ausschwingendes Schwingtor3,5 × 2,4 mSPA5; Fläche 8,4 m².
Ausschwingendes Schwingtor3,5 × 3,0 mSPA5; Fläche 10,5 m².
Federunterstütztes Schwingtor3,5 × 3,0 mJe nach Montage ohne SPA5; Laufweg und Gewichtsausgleich prüfen.

Maximale Kraft 600 N gibt die Zugkraft des Antriebs an. Sie entspricht nicht dem Torgewicht in Kilogramm. Bei der Prüfung des entriegelten Tors darf die zum manuellen Bewegen erforderliche Kraft in beiden Richtungen über den gesamten Laufweg höchstens 225 N. Der Antrieb darf nicht als Ersatz für die Reparatur beschädigter Federn oder eines schlecht ausgeglichenen Tors dienen. Für den SPIDO600 gilt außerdem eine Gewichtsgrenze für das Tor von 110 kg und eine maximale Gesamtfläche von 10,5 m²; bei Sektionaltoren ist der niedrigere Maßgrenzwert einzuhalten.

Die Führungsschiene SR32B ist 3,2 m lang und bietet dem Laufwagen einen nutzbaren Hub von 2,8 m. Die Torhöhe hängt auch von der Konstruktion und dem Torarm ab. Für ein höheres Tor kann eine Verlängerung SR08B um 0,8 m mit längerem Riemenergänzt werden; bei einem Laufweg von 4 m beträgt der nutzbare Hub 3,5 m. Eine Verlängerung allein bestätigt nicht die Eignung für ein größeres oder schwereres Tor. Senden Sie uns Breite, Höhe, Tortyp und benötigten Hub über Kontakt.

Zyklenzahl und Belastung

Der SPIDO600 ist für den Heimgebrauch ausgelegt: maximal 40 Zyklen/Tag und 4 Minuten Dauerbetrieb. Bei wiederholter Bedienung und erhöhtem Widerstand kann die Steuerung den Betrieb vorübergehend einschränken, damit der Motor nicht überhitzt. Ein Zyklus umfasst Öffnen und Schließen.

Montage der Führungsschiene und des Antriebs

Montieren Sie bei geschlossenem Tor und getrenntem Netzanschluss sowie abgeklemmtem Notstromakku. Das Tor muss sich von Hand gleichmäßig bewegen lassen und nach dem Aushängen vom Laufwagen in jeder Position im Gleichgewicht bleiben. Sperren Sie vor der Montage alle Verriegelungen, die die automatische Bewegung behindern würden. Federn und Gegengewichte dürfen nur von qualifiziertem Fachpersonal eingestellt werden.

  1. Prüfen Sie den Platz über dem Tor, die Länge der Führungsschiene sowie die Festigkeit von Wand und Decke. Lassen Sie den Antrieb und das Entriegelungsseil zugänglich.
  2. Schieben Sie bei einer zweiteiligen Schiene beide Teile bis zum Anschlag in das Verbindungsstück. Bei der vormontierten SR32B entfällt dieser Verbindungsschritt. Prüfen Sie, ob sich der Laufwagen durchgehend und ungehindert bewegen lässt.
  3. Setzen Sie den Motorkopf auf die Führungsschiene und befestigen Sie ihn mit den mitgelieferten Schrauben. Gemäß Montagezeichnung darf der Kopf auch um 90° zur Laufachse gedreht montiert werden.
  4. Stellen Sie die Riemenspannung ein. Ein zu stark gespannter Riemen kann den Antrieb beschädigen; ein lockerer Riemen verursacht Geräusche und einen unzuverlässigen Lauf. Verwenden Sie bei einer Verlängerung den passenden längeren Riemen.
  5. Befestigen Sie die vordere Konsole an einem ausreichend tragfähigen Untergrund und hängen Sie das hintere Ende an den Deckenhalterungen auf. Richten Sie die Schiene aus und ziehen Sie alle Befestigungen fest.
  6. Hängen Sie bei geschlossenem Tor den Laufwagen aus, montieren Sie die Torkonsole in der Achse der Führungsschiene und schließen Sie den Zugarm an. Ein dünnes Torblatt muss ausreichend verstärkt sein; die Montage muss die Antriebskraft ohne Verformung aufnehmen können.
  7. Bringen Sie das Entriegelungsseil an. Fahren Sie den gesamten Laufweg von Hand ab, prüfen Sie die Abstände und verriegeln Sie den Laufwagen vor dem Einlernen wieder.

Montageplatz für SPIDO600: A, B, C, D und Abstand E

Bei der dargestellten Ausrichtung gilt:

  • A = 40–400 mm
  • B = 0–400 mm
  • C = 3 158 mm
  • D = 360 mm.

Bei einem Schwingtor muss E = 65–300 mm betragen, also der Abstand der Schiene vom höchsten Punkt der Toroberkante während der Bewegung. Die Maße beziehen sich auf die dargestellte Montageanordnung.

Verkabelung und Netzanschluss

Verwenden Sie eine geerdete Steckdose 230 V AC, 50/60 Hz mit Schutzleiter und sicherer Trennmöglichkeit. Schneiden Sie das mitgelieferte Kabel und den Stecker nicht ab. Falls keine geeignete Steckdose vorhanden ist, muss ein Elektriker die Zuleitung und die Schutzvorrichtungen installieren. Verlegen Sie die Schwachstromleitungen getrennt von der Netzleitung und sichern Sie sie gegen Zug sowie Kontakt mit beweglichen Teilen.

AnschlussKabel / maximale Länge
Warnleuchte2 × 0,5 mm²; maximal 20 m.
AntenneSeparates Koaxialkabel RG58; maximal 10 m, weniger als 5 m empfohlen.
Taster / Schlüsselschalter2 × 0,5 mm² für einen potenzialfreien NO-Befehl; maximal 50 m. Für zwei Kontakte: 2 Kabel mit je 2 × 0,5 mm² oder ein Kabel mit 4 × 0,5 mm².
LichtschrankenTX: 2 × 0,5 mm²; RX: 4 × 0,5 mm², für Versorgung und NC-Kontakt. Maximal 30 m.
Sicherheitskontaktleiste2 × 0,5 mm²; maximal 20 m. OSE benötigt drei Adern gemäß Anschluss der Kontaktleiste.
Netzzuleitung zur Steckdose3 × 1,5 mm² bis 30 m; bei längeren Leitungen gemäß Montageanleitung 3 × 2,5 mm² sowie Schutzerdung am Antrieb. Planung und Ausführung übernimmt ein Elektriker.

Die angegebenen Längen gelten für den jeweiligen Anschluss und die jeweilige Umgebung. Beachten Sie bei einer anderen Sicherheitskontaktleiste oder einem anderen Steuermodul auch die Anleitung des jeweiligen Geräts. Die Netzspannung darf nicht an die Zubehöranschlüsse gelegt werden.

Steuerplatine, Klemmen und Polarität

Der folgende Anschlussplan und die Anschlussmöglichkeiten beziehen sich auf SPA600 mit Siebensegmentanzeige und Klemme PHOTOTEST. Prüfen Sie vor dem Anschließen die Kennzeichnungen auf Ihrer Platine. Wenn die Platine statt PHOTOTEST einen Ausgang OUT STB hat, verwenden Sie die Anleitung für diese Version.

Originalverdrahtung SPIDO600 – Lichtschranken, Befehle, STOP, Warnleuchte und Antenne

KlemmeFunktion und Anschluss
1 – SbSPotentialfreier NO-Kontakt zwischen 1 und 7; Schrittbefehl.
2 – PHOTOPotentialfreier NC-Kontakt zwischen 2 und 7; das Öffnen löst eine Sicherheitsreaktion aus.
3 – 12 V OSEPlus (+) 12 V DC für eine optische Sicherheitsleiste, maximal 15 mA. Signal an 4, Minus an 5.
4 – STOPSicherheitseingang gegen 5 – GND; NO, NC, 8,2 kΩ oder OSE. Der Typ wird beim Einlernen erkannt.
5 – GNDMinus (−) für die Hilfsversorgung und OSE; keine Schutzerdung des Netzes.
6 – PHOTOTESTGeschaltete Versorgung des Lichtschrankensenders während des Tests. Im PHOTOTEST-Modus maximal 15 mA; die Funktion kann im Menü.
7 – +24 V COMMONPlus (+); 24 V DC Hilfsversorgung, Toleranz −30 % / +50 %, insgesamt maximal 100 mA zwischen 7 (+) und 5 (−).
8 – FLASHWarnleuchte zwischen 8 und 7 gemäß Schaltplan. Für eine ELDC gilt eine Grenze von 200 mA; andere Ausgangsfunktionen erfordern eine andere Last.
AERIALSeparater zweipoliger Antennenanschluss; Innenleiter und Abschirmung des RG58-Koaxialkabels gemäß Schaltplan.

Hilfsversorgung SPIDO600: genaue Plus- und Minusklemmen

Taster, Schlüsselschalter oder Relais

An SbS nur einen potentialfreien NO-Kontaktanschließen, zum Beispiel einen Taster oder das Relais eines Steuerungsmoduls. Der Kontakt verbindet 1 – SbS und 7 – COMMON. Legen Sie keine Ausgangsspannung des Moduls an den Befehlseingang an. Benötigt das Modul eine Versorgung, verwenden Sie separat 7 (+) und 5 (−) und beachten Sie die gemeinsame Grenze von 100 mA.

Sicherheitsleiste und STOP-Eingang

STOP hält die Bewegung an und führt eine kurze Umkehr aus. Bei einer Änderung der Sicherheitseinrichtung müssen Sie die Geräte erneut einlernen. Mehrere NO-Kontakte werden parallel, NC-Kontakte in Reihe angeschlossen. Schließen Sie 8,2-kΩ-Sicherheitsleisten und deren Kombinationen gemäß dem jeweiligen Schaltplan an; ein gewöhnlicher Schalter gewährleistet nicht dieselbe Fehlerüberwachung wie eine überwachte Sicherheitsleiste.

Optische Sicherheitsleiste: 3 Plus 12 V, 4 Signal, 5 Minus

Anschluss der Lichtschranken

SPA600 verfügt nicht über BlueBUS. Für den Standardanschluss verwenden Sie NICE EPM mit Relaiskontakt. Das Modell EPMB wird nicht an diese Klemmleiste angeschlossen.

Anschluss der EPMKlemmen SPA600
TX 1 (+) und RX 1 (+)7 – +24 V COMMON (+).
TX 2 (−) und RX 2 (−)5 – GND (−).
RX 4 – COM / RX 5 – NCZwischen 7 – COMMON und 2 – PHOTO. Der Kontakt ist ungepolt. RX 3 – NO bleibt bei diesem Anschluss unbelegt.

EPM werden bei diesem Anschluss mit 24 V DC betrieben; stellen Sie keine Brücke für 12 V her. Das Paar TX + RX hat eine Stromaufnahme von etwa 55 mA; rechnen Sie diese zur gemeinsamen Grenze der Hilfsversorgung von 100 mA hinzu.

Anschluss mit PHOTOTEST-Funktion

PHOTOTEST überprüft vor der Bewegung die ordnungsgemäße Reaktion der Lichtschranken. Verwenden Sie nur einen Sender, dessen Stromaufnahme 15 mAnicht überschreitet; diese Grenze gilt für den gesamten Ausgang. Prüfen Sie die Kompatibilität des jeweiligen TX, bevor Sie die Versorgung umklemmen.

LeiterAnschluss mit Testfunktion
TX Plus (+)6 – PHOTOTEST anstelle des permanenten Plus an 7.
TX Minus (−)5 – GND.
RX Plus / Minus7 (+) / 5 (−), permanente Versorgung.
RX COM / NCZwischen 7 und 2 – PHOTO; NC, nicht NO.

In den PHOTOTEST-Einstellungen belassen Sie den Wert 0 und lernen Sie die Geräte erneut. Die normale Versorgung der EPM über 7 / 5 darf nicht als getesteter Anschluss ausgegeben werden, nur weil die Lichtschranken an PHOTO angeschlossen sind.

Anschluss von Lichtschranken mit PHOTOTEST-Testfunktion an SPA600

EPM-Lichtschranken mit Relais: Versorgung 1 Plus, 2 Minus; 4 COM und 5 NC

Warnleuchte FLASH, Beleuchtung und Antenne

NICE ELDC Schließen Sie sie über die mit FLASH gekennzeichnete Klemmleiste an 7 – COMMON und 8 – FLASH gemäß dem SPA600-Schaltplan an. Der Standardmodus der Warnleuchte verwendet 12 V DC; beachten Sie bei einer einzelnen LED-Warnleuchte ELDC die Grenze von 200 mA. Die Ausgangsfunktion muss entsprechend eingestellt werden durch Programmierung. An diese Klemmen darf keine 230-V-Netzsignalleuchte angeschlossen werden.

Beachten Sie bei dem Klemmenpaar FLASH an der Signalleuchte die Kennzeichnung des angeschlossenen Geräts. Die Polreihenfolge ist bei diesem ELDC-Detail nicht gekennzeichnet; übertragen Sie nicht die Ausrichtung der 24-V-/GND-Hilfsklemmenleiste darauf. Eingang AERIAL am ELDC ist ein separater Antennenanschluss: Schließen Sie das Koaxialkabel wie abgebildet an den Antennenanschluss der Steuerung an. Verwechseln Sie die Antenne nicht mit der Stromversorgung der Signalleuchte.

ELDC-Klemmen: separate Anschlüsse FLASH und AERIAL

Der Antrieb verfügt außerdem über eine integrierte LED-Garagenbeleuchtung. Wird die Funktion FLASH oder PHOTOTEST auf Beleuchtung, Schloss oder Funkkanal umgeschaltet, ändert sich die Funktion des Ausgangs. Derselbe Anschluss darf dann nicht mehr für das ursprüngliche Gerät verwendet werden.

Erstinbetriebnahme und Einlernen

Schließen Sie zuerst die mechanische Montage und die Verdrahtung ab, sichern Sie den Laufwagen und halten Sie den gesamten Bewegungsbereich frei. Prüfen Sie STOP, die Lichtschranken und die korrekte Bewegungsrichtung. Das Einlernen der Positionen, das Einlernen der Kraft und das Anlernen des Handsenders sind unterschiedliche Vorgänge.

Nach dem Einschalten sollte die OK-LED etwa einmal pro Sekunde blinken; beim Start zeigt das Display 3 s lang schnell die 8 an. Der Signalleuchtenausgang sollte im Ruhezustand ausgeschaltet sein.

1. Einlernen der Geräte und Endpositionen

  1. Halten Sie STOP/SET etwa 5 s lang gedrückt, bis das Symbol für den Menüzugang langsam blinkt.
  2. Drücken Sie OPEN, um zum Menüpunkt 1 – Gerätesuche und Einlernen der Positionen. Drücken Sie STOP/SET, um den Vorgang zu starten; das Display blinkt schnell.
  3. Warten Sie, bis die Geräteerkennung abgeschlossen ist und das Display dauerhaft leuchtet.
  4. Bewegen Sie das Tor durch Gedrückthalten von OPEN in die gewünschte Öffnungsposition. Mit CLOSE können Sie die Position korrigieren. Bestätigen Sie durch Gedrückthalten von STOP/SET, bis das Symbol für die geschlossene Position wie abgebildet erscheint; lassen Sie die Taste dann los.
  5. Bewegen Sie das Tor durch Gedrückthalten von CLOSE bis zur gewünschten vollständigen Schließposition. Mit OPEN können Sie die Position korrigieren. Halten Sie STOP/SET 5 s lang gedrückt; das Symbol blinkt langsam.
  6. Navigieren Sie mit CLOSE zum Ausgabesymbol und bestätigen Sie mit STOP/SET. Drücken Sie OPEN: Das Tor öffnet und schließt sich, während die Kraft automatisch eingelernt wird.
  7. Warten Sie, bis der Vorgang abgeschlossen ist. Das Display sollte dauerhaft leuchten. Wenn es erneut blinkt, beheben Sie die Ursache und wiederholen Sie das Einlernen.

Tasten und Symbole beim Einlernen der Geräte und Positionen des SPIDO600

Erneutes Einlernen nach Änderungen am Zubehör

Rufen Sie gemäß Menü. Halten Sie STOP/SET etwa 6 s lang gedrückt; nach der Geräteerkennung blinkt das Display langsam. Lassen Sie die Taste dann los. Wenn das langsame Blinken nicht wieder einsetzt, warten Sie 15 s, ohne eine Taste zu drücken, und wiederholen Sie den Vorgang. Beenden Sie den Vorgang über das Ausgabesymbol und STOP/SET. Wiederholen Sie nach der Änderung die Sicherheitsprüfung.

Änderung der Drehrichtung bei umgekehrter Montage

  1. Trennen Sie die Netzversorgung und die Notstromversorgung. Halten Sie STOP/SET gedrückt und stellen Sie die Stromversorgung wieder her.
  2. Lassen Sie STOP/SET 3 s nach dem Einschalten los. Wählen Sie die Richtung durch kurzes Drücken von STOP/SET: LC-Innenbeleuchtung an = umgekehrte Richtung; aus = Standardrichtung.
  3. Warten Sie zur Bestätigung 3 s, ohne eine Taste zu drücken, und lernen Sie anschließend die Positionen erneut ein.

Krafteinlernen und erster Bewegungstest

Beim Krafteinlernen wird automatisch ein Öffnungs- und Schließvorgang ausgeführt mit erhöhter Kraft.. Halten Sie währenddessen Personen und Gegenstände vom Tor fern. Wird der Vorgang über SbS oder Funk gestartet, blinkt die Innenbeleuchtung während des Einlernens; beim Start über die Platinentasten bleibt sie aus. Nach Änderungen an Positionen, Geschwindigkeit oder Richtung sowie nach einer mechanischen Entlastung muss die Kraft erneut eingelernt werden.

Wird die Positionierung durch STOP oder PHOTO unterbrochen, beheben Sie die Ursache und fahren Sie mit OPEN / CLOSE fort. Setzen Sie ein unterbrochenes Krafteinlernen nach Behebung der Ursache mit einem Fahrbefehl fort.

Prüfung vor der Inbetriebnahme

  • Prüfen Sie bei entriegeltem Laufwagen das manuelle Öffnen und Schließen über den gesamten Fahrweg: Die erforderliche Kraft darf nicht mehr als 225 N betragen (etwa 23 kg Kraft, nicht das Gewicht des Tors). Sichern Sie anschließend den Laufwagen wieder.
  • Wiederholen Sie das elektrische Öffnen und Schließen; das Tor muss die gespeicherten Positionen ohne Klemmen und ohne Verformung der Halterungen erreichen.
  • Prüfen Sie die Abbremsung an den Endpositionen, die Entlastung des Riemens nach dem Anhalten sowie die manuelle Entriegelung und erneute Verriegelung.
  • Unterbrechen Sie jede Lichtschranke am Sender TX, am Empfänger RX und in der Mitte des Lichtstrahls; prüfen Sie die korrekte Sicherheitsreaktion. Prüfen Sie alle STOP-Einrichtungen.
  • Der Techniker muss die Aufprallkräfte messen und die Sicherheit des gesamten Tors überprüfen. Eine mangelhafte Mechanik darf nicht durch eine höhere Kraft kaschiert werden. Messen Sie nach jeder Kraftänderung erneut.
  • Übergeben Sie dem Benutzer die Anweisungen zur Bedienung, Entriegelung und Wartung. Passieren Sie das Tor nur, wenn es vollständig geöffnet ist und stillsteht.

Programmierung des SPA600 über das Display

Nehmen Sie Einstellungen bei stillstehendem Motor vor. Die Tasten OPEN / CLOSE navigieren durch das Menü oder ändern den Wert; STOP/SET wählt aus und bestätigt. Ein leuchtender Punkt kennzeichnet einen Menüpunkt und unterscheidet ihn von seinem Zahlenwert. Die unten angegebene Positionsnummer bezeichnet die Reihenfolge des Menüpunkts, nicht das angezeigte Symbol.

  1. Halten Sie STOP/SET etwa 5 s lang gedrückt, um das Menü zu öffnen.
  2. Wählen Sie mit OPEN / CLOSE die Funktion anhand des Symbols in der Originalabbildung aus. Drücken Sie kurz STOP/SET; der aktuelle Wert wird angezeigt.
  3. Mit OPEN / CLOSE ändern Sie den Wert. STOP/SET bestätigt den Wert und kehrt zum Menü zurück.
  4. Wählen Sie das Ausgabesymbol mit horizontalem Strich und bestätigen Sie mit STOP/SET. Wenn Sie beim Ändern des Werts den Ausgang wählen, wird die Änderung verworfen.

Originale Displaysymbole und Reihenfolge der SPA600-Menüpunkte

Menüpunkt 1 dient zum Einlernen der Geräte und Positionen, Menüpunkt 9 zum Löschen des Speichers. Die Werkseinstellungen sind hier fett hervorgehoben.

Position – Parameter und FunktionWerte
2 – Kraft
Bereich der Einstellstufen, keine Angabe in Newton.
0 – Minimum
1–4 – steigende Stufen
5 – Werkseinstellung
6–8 – steigende Stufen
9 – Maximum
3 – Geschwindigkeit
Die Werte geben die Geschwindigkeit beim Öffnen / Schließen in % an. Nach einer Änderung wird die Kraft neu eingelernt.
0 – 40 / 40
1 – 50 / 50
2 – 50 / 75
3 – 50 / 100
4 – 75 / 50
5 – 75 / 75
6 – 75 / 100
7 – 100 / 50
8 – 100 / 75
9 – 100 / 100
4 – Automatisches Schließen
Pause nach dem Öffnen vor dem automatischen Schließen.
0 – ausgeschaltet
1 – 10 s
2 – 20 s
3 – 30 s
4 – 40 s
5 – 50 s
6 – 60 s
7 – 70 s
8 – 80 s
9 – 90 s
5 – FLASH (OUT1)
Die Funktion muss der tatsächlich angeschlossenen Last entsprechen. Schloss/Magnet nur in geeigneter elektromagnetischer Ausführung.
0 – Warnleuchte, 12 V DC; für ELDC max. 200 mA
1 – Torstatus: Ausgang während der Bewegung aktiv
2 – Elektroschloss, 3-s-Impuls
3 – elektrischer Türöffner während des Öffnens
4 – Magnet bei geschlossenem Tor aktiv; vor dem Öffnen Freigabe und 3 s Verzögerung
5 – Beleuchtung während der Bewegung und 1 Minute danach
6 – Funkkanal 1
7 – Funkkanal 2
8 – Funkkanal 3
9 – Funkkanal 4
Modi 1–9: 24 V DC, max. 10 W. Wird Kanal 1–4 einem Ausgang zugewiesen, führt der Motor seinen ursprünglichen Befehl nicht aus.
6 – PHOTOTEST (OUT2)
Beachten Sie beim Testen die TX-Grenze. Wenn Sie den Ausgang umprogrammieren, erfüllt er nicht mehr die Funktion des Lichtschrankentests.
0 – PHOTOTEST, max. 15 mA
1 – Torstatus: Ausgang während der Bewegung aktiv
2 – Elektroschloss, 3-s-Impuls
3 – elektrischer Türöffner während des Öffnens
4 – Magnet bei geschlossenem Tor aktiv; vor dem Öffnen Freigabe und 3 s Verzögerung
5 – Beleuchtung während der Bewegung und 1 Minute danach
6 – Funkkanal 1
7 – Funkkanal 2
8 – Funkkanal 3
9 – Funkkanal 4
Modi 1–9: 24 V DC, max. 3 W. Wählen Sie 0, müssen Sie die Geräte erneut einlernen. Einem Ausgang zugewiesener Kanal steuert den Motor nicht.
7 – Entlastung der Mechanik
Eine kurze Bewegung in die Gegenrichtung baut die Spannung nach dem Anhalten ab. Es handelt sich nicht um Zentimeter des Hubs. Nach einer Änderung muss die Krafteinlernung durchgeführt werden.
0 – ausgeschaltet
1 – Minimum
2 – Zwischenstufe
3 – Werkseinstellung
4 – Zwischenstufe
5 – mittlerer Wert
6–8 – höhere Zwischenstufen
9 – Maximum
8 – Schrittsteuerung SbS
Ändert die Tastenfolge und den entsprechenden Funkbefehl.
0 – Öffnen → Stopp → Schließen → Öffnen
1 – Öffnen → Stopp → Schließen → Stopp
2 – gemeinsamer Eingang: Während des Öffnens bewirkt der Befehl kein Schließen; nach dem vollständigen Öffnen schließt der nächste Befehl
3 – halbautomatisches Öffnen, Schließen während der Befehl gehalten wird

Stellen Sie die Kraft nur auf den für eine korrekte Bewegung erforderlichen Wert ein. Eine hohe Stufe darf Reibung oder eine defekte Feder nicht ausgleichen. Prüfen Sie nach der Einstellung den Hindernisschutz und die Aufprallkräfte.

Handsender und Kopplung

Der Empfänger ist integriert. Kompatible Handsender MYGO4, ON2E und INTI2 werden mit der RADIO-Taste gekoppelt. Der Speicher fasst 90 Einträge: In Modus 1 wird ein Eintrag pro Handsender belegt, in Modus 2 ein Eintrag pro Taste.

Modus 1 – alle Tasten

  1. Halten Sie RADIO gedrückt, bis die LED LR aufleuchtet, und lassen Sie die Taste dann los.
  2. Innerhalb von 10 s halten Sie eine beliebige Taste am unidirektionalen Handsender gedrückt. Lassen Sie die Taste nach drei langen Blinksignalen von LR los.
  3. Innerhalb der nächsten 10 s können Sie einen weiteren Handsender speichern. Durch kurzes Drücken von RADIO wird der Empfang beendet.

Taste in Modus 1Befehl
1Schrittsteuerung SbS
2Teilöffnung
3Öffnen
4Schließen

Modus 2 – einzelne Taste

Drücken Sie RADIO und lassen Sie die Taste los n-mal entsprechend der Nummer des Befehls. Die LED LR wiederholt die Anzahl. Speichern Sie innerhalb von 10 s die ausgewählte Taste des Handsenders wie oben beschrieben; wiederholen Sie den Vorgang für eine weitere Taste.

Anzahl der RADIO-TastendrückeBefehl
1SbS
2Teilöffnung 1
3Öffnen
4Schließen
5Beleuchtung – Timer
6Beleuchtung – ein/aus

LR blinkt 1-mal bei einem bereits gespeicherten Handsender, 6-mal bei einer inkompatiblen Codierung und 8-mal bei vollem Speicher.

Einen Handsender mithilfe eines bereits vorhandenen hinzufügen

Führen Sie den Vorgang in Reichweite des Antriebs und nur bei aktiviertem Einlernmodus durch. Der neue Handsender übernimmt die Zuordnung des ursprünglichen.

  1. Halten Sie am neuen Handsender die gewünschte Taste gedrückt mindestens 8 s und lassen Sie die Taste los.
  2. Drücken Sie die gespeicherte Taste auf dem ursprünglichen Handsender dreimal langsam und lassen Sie sie wieder los.
  3. Drücken Sie auf dem neuen Handsender einmal dieselbe Taste wie in Schritt 1 und lassen Sie sie wieder los.

Funkempfänger-Speicher löschen

Löscht alle gespeicherten Handsender. Halten Sie RADIO auch dann gedrückt, wenn die LED LR aufleuchtet und anschließend wieder erlischt. Lassen Sie beim nächsten Blinken genau beim dritten Blinken. Fünf lange Blinksignale bestätigen den Erfolg. Das Löschen des Funkempfängerspeichers ist ein eigener Vorgang und nicht mit dem Zurücksetzen der Steuerung gleichzusetzen.

Funkempfängerspeicher sperren oder entsperren

  1. Trennen Sie die Netzversorgung und die Notstromversorgung. Halten Sie RADIO gedrückt und stellen Sie die Stromversorgung wieder her.
  2. Nach 5 s blinkt LR zweimal langsam. Lassen Sie RADIO los.
  3. Wählen Sie innerhalb von 5 s durch kurzes Drücken von RADIO: LR aus = entsperrt; LR leuchtet = gesperrt.
  4. Zwei langsame Blinksignale 5 s nach dem letzten Tastendruck bestätigen den Abschluss.

Bei gesperrtem Speicher sind das Anlernen, Kopieren und Löschen von Handsendern nicht möglich; die Torverriegelung wird dadurch nicht betätigt.

Speicher löschen und Einstellungen wiederherstellen

Wählen Sie im Menü Position 9 – Speicher löschen. Mit der Auswahl eines Werts wird der entsprechende Löschvorgang gestartet; es handelt sich nicht um eine unverbindliche Auswahl. Legen Sie vor diesem Schritt fest, was Sie beibehalten möchten.

WertWas gelöscht wird
0Die benutzerdefinierten Parameter werden auf die Werkseinstellungen zurückgesetzt; Positionen und Handsender bleiben erhalten.
1Konfiguration, eingelernte Geräte und Positionen; Handsender bleiben erhalten.
2Nur die Handsender im Funkempfängerspeicher.
3Der gesamte Speicher einschließlich Konfiguration, Positionen und Handsendern.

Lernen Sie nach dem Löschen der Konfiguration oder der Positionen das Tor erneut an und lernen Sie das Tor an führen Sie einen Test durch. Lernen Sie nach dem Löschen des Funkempfängerspeichers die Handsender erneut an und lernen Sie die Handsender an.

Fehlerdiagnose und -behebung

Das Display zeigt E1–E8 an. Die entsprechende Anzahl kurzer Blinksignale kann auch von der Warnleuchte oder der Innenbeleuchtung angezeigt werden; die Sequenz wiederholt sich nach einer Pause von 1 s.

AnzeigeUrsache und nächster Schritt
E1 / 1 BlinksignalSchließen / Position
Das Einlernen der Positionen ist nicht abgeschlossen. Führen Sie das Einlernen der Positionen.
E2 / 2 BlinksignaleLichtschranken
Entfernen Sie das Hindernis, prüfen Sie die Ausrichtung und die Verdrahtung der Lichtschranken. Ein Ansprechen bei einem Hindernis ist erwartungsgemäß.
E3 / 3 BlinksignaleKraftbegrenzung
Prüfen Sie die Leichtgängigkeit von Hand, die Federn, Hindernisse und Reibung. Stellen Sie nicht automatisch eine höhere Kraft ein; prüfen Sie Mechanik und Sicherheit.
E4 / 4 BlinksignaleSTOP
Prüfen Sie die STOP-Sicherheitseinrichtung.
E5 / 5 BlinksignaleParameterspeicher
Warten Sie mindestens 30 s und geben Sie dann einen Steuerbefehl. Besteht der Fehler weiterhin, beauftragen Sie den Kundendienst.
E6 / 6 BlinksignaleManövergrenze
Warten Sie einige Minuten, bis der Antrieb abgekühlt ist. Prüfen Sie die Betriebsbelastung und den Widerstand des Tors.
E7 / 7 BlinksignaleInterner Stromkreis
Trennen Sie alle Stromversorgungen für einige Sekunden. Besteht der Fehler weiterhin, lassen Sie Platine und Motorkabel vom Kundendienst prüfen.
E8 / 8 BlinksignaleDauerbefehl
Beseitigen Sie die Ursache des dauerhaft aktiven Steuerbefehls, zum Beispiel einen gedrückten Taster oder ein angezogenes Relais; prüfen Sie SbS.

LED / AnzeigeBedeutung und Prüfung
OK – 1 grünes Blinksignal/sNormalbetrieb; zwei schnelle grüne Blinksignale zeigen eine Eingangsänderung an.
OK erloschenPrüfen Sie die Netzversorgung und die Sicherungen. Beseitigen Sie vor dem Austausch der Sicherung die Fehlerursache.
STOP leuchtet / leuchtet nichtLeuchtet = STOP nicht ausgelöst; leuchtet nicht = STOP-Einrichtung prüfen.
Innenbeleuchtung blinktDas automatische Einlernen der Kraft ist noch nicht abgeschlossen; schließen Sie den Einlernvorgang ab.
Handsender leuchtet, Tor reagiert nichtPrüfen Sie das Anlernen, die Codierung und den Status des Funkempfängerspeichers.

Verwenden Sie den Antrieb bei einer Störung der Sicherheitseinrichtung nicht im Normalbetrieb. Entriegeln Sie das Tor sicher notentriegeln und beauftragen Sie eine Reparatur. Ersetzen Sie die Sicherung nur durch eine Sicherung desselben Typs und Nennwerts; überbrücken Sie sie nicht.

Notstrombatterie PS124

PS124 wird in den dafür vorgesehenen Bereich des Antriebs eingesetzt und gemäß der Montage-PDF an den dafür vorgesehenen Anschluss angeschlossen. Schließen Sie sie erst an, wenn Mechanik, Verdrahtung und Programmierung abgeschlossen sind. Die Batterie führt auch nach dem Trennen der Netzversorgung Spannung: Trennen Sie vor Arbeiten die Netzversorgung und PS124. Die Anzahl der Bewegungen bei einem Stromausfall hängt vom Zustand der Batterie, der Temperatur und dem Widerstand des Tors ab.

Entriegelung und manuelle Bedienung

Entriegeln Sie das Tor nur im Stillstand. Bei einer defekten Feder oder fehlendem Gewichtsausgleich kann das entriegelte Tor unkontrolliert absinken; sichern Sie es und rufen Sie einen Techniker. Wenn die Garage nur durch dieses Tor zugänglich ist, muss vorab eine für das jeweilige Tor geeignete Entriegelungsmöglichkeit von außen vorgesehen werden.

  1. Ziehen Sie an der Entriegelungsschnur A. Der Laufwagen wird ausgekuppelt und Sie können das Tor sicher von Hand bewegen.
  2. Ziehen Sie zum erneuten Verriegeln die Schnur A wie auf der zweiten Abbildung erneut.
  3. Bewegen Sie das Tor von Hand, bis der untere und der obere Teil des Laufwagens ausgerichtet sind und ineinandergreifen. Prüfen Sie die Verriegelung, bevor Sie einen elektrischen Fahrbefehl geben.

Entriegeln und erneutes Verriegeln des Laufwagens SPIDO600

Wartung und sicherer Betrieb

Planen Sie eine Prüfung spätestens alle 6 Monate oder nach 3.000 Fahrzyklen, je nachdem, was zuerst eintritt. Trennen Sie vor der Wartung alle Stromquellen. Prüfen Sie die Schiene, den Riemen, den Laufwagen, die Halterungen, Korrosion, Federn und den Torausgleich; tauschen Sie verschlissene Teile aus. Wiederholen Sie nach der Prüfung den Test der Sicherheitseinrichtungen und Kräfte.

Bewahren Sie die Steuerungen außerhalb der Reichweite von Kindern auf. Betreten Sie den Torbereich nicht, während das Tor in Bewegung ist. Stoppen Sie bei ungewöhnlichen Geräuschen, ruckartigem Lauf oder schlechterem Torausgleich den Betrieb und wenden Sie sich an den Kundendienst. Geben Sie Elektronik und Akkus bei einer geeigneten Sammelstelle ab, nicht im Restmüll.

Technische Daten SPIDO600

ParameterWert
VerwendungElektromechanischer Garagentorantrieb für den Wohnbereich.
SteuerungIntegrierte SPA600 mit Display und PHOTOTEST.
Netzversorgung230 V AC ±10 %, 50/60 Hz; Schutzleiter.
Motor24 V DC; die gesamte Anlage wird über das 230-V-AC-Netz versorgt.
Maximale / minimale Kraft600 / 300 N.
Nennleistung / maximale Leistungsaufnahme150 / 350 W.
Maximale Geschwindigkeit0,20 m/s; die tatsächliche Bewegung hängt von Einstellung und Belastung ab.
Zyklen/Tag40; beachten Sie auch die übrigen Betriebsgrenzwerte.
DauerbetriebMaximal 4 Minuten.
Schutzart / TemperaturIP40; −20 bis +55 °C.
Abmessungen des Antriebskopfs192 × 344 × 90 mm; Montagedetails siehe Zeichnung.
Motorgewicht3,8 kg; nicht das Gewicht des gesamten Sets.
Zubehör für Zusatzfunktionen24 V DC, Toleranz −30 % / +50 %, insgesamt max. 100 mA; Polarität und Klemmen.
PufferbatteriePS124 – optional.
BeleuchtungIntegrierte LEDs.

Abmessungen des Antriebskopfs NICE SPIDO600

SPIDO600 programmieren – Video

Die im Video gezeigten Schritte ergänzen die oben beschriebenen; vergleichen Sie die Verdrahtung stets mit den Klemmen Ihrer Steuerplatine.

Bildanleitung zur Schnellmontage von SPIDO600 (PDF). Die vollständigen Sicherheits- und Programmieranweisungen finden Sie in der Montageanleitung weiter unten.

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