NICE Tub TUB3500 (A) - separater Antrieb für Schiebetore
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auf Anfrage
€ 2.159,14 inkl. MwSt.
| Gewicht |
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| 60 kg |
Produktbeschreibung NICE Tub TUB3500 (A) - separater Antrieb für Schiebetore
NICE TUB3500 ist ein separater Industrieantrieb für Schiebetore mit einem Gewicht von bis zu 3 500 kg und einer Länge von bis zu 30 m. Er verfügt über einen 400-V-AC-Drehstrommotor, eine integrierte Steuerung Mindy A500, eine mechanische Bremse, Lüfterkühlung und ein Ritzel für Zahnstangen mit Modul 6. Er ist selbsthemmend; bei Stromausfall lässt sich das Getriebe entriegeln und das Tor von Hand bewegen.
Wann ist der NICE TUB3500 die richtige Wahl?
Er ist für große und schwere Schiebetore in Industrieanlagen vorgesehen. Berücksichtigen Sie bei der Auswahl das Gewicht, die tatsächliche Flügellänge, den Bewegungswiderstand, den Wind sowie die Anzahl der Öffnungs- und Schließvorgänge. Das Tor muss sich von Hand leichtgängig bewegen lassen, darf nicht von selbst anlaufen und muss in beiden Richtungen über feste mechanische Anschläge verfügen.
| Tor-Gewicht | Bis 3 500 kg. |
|---|---|
| Tor-Länge | Bis 30 m; mit zunehmender Länge sinkt die zulässige Anzahl der Zyklen pro Stunde. |
| Stromversorgung des Antriebs | 3~ 400 V AC ±10 %, 50 Hz; Schutzerdung erforderlich. |
| Zahnstange | Modul 6. Die bei kleineren Antrieben verwendete Zahnstange mit Modul 4 ist nicht kompatibel. |
Zyklenzahl je nach Flügellänge
| Flügellänge | Max. Zyklen/h |
|---|---|
| Bis 5 m | 30 |
| Über 5 bis 10 m | 15 |
| Über 10 bis 15 m | 10 |
| Über 15 bis 20 m | 7 |
| Über 20 bis 25 m | 6 |
| Über 25 bis 30 m | 5 |
Ein Zyklus umfasst ein vollständiges Öffnen und Schließen. Bei der Auslegung sind die Maß-, Gewichts- und Betriebsgrenzen gleichzeitig einzuhalten; das zulässige Höchstgewicht allein bestätigt nicht, dass der Antrieb für ein bestimmtes Tor geeignet ist. Der Hersteller nennt für den TUB3500 außerdem max. 200 Zyklen pro Tag und 30 Minuten Dauerbetrieb. Dadurch entfallen weder die Zyklenlimits pro Stunde noch die in der A500 eingestellte Fahrzeit.
Beim Austausch eines vorhandenen Antriebs sind auch Zubehör, Anschlussart und Platzbedarf für die Montage zu prüfen.
Integrierte Steuerung Mindy A500
Die Mindy A500 ist Bestandteil des Antriebs TUB3500. Sie verfügt über 10 Funktions-DIP-Schalter, die Trimmer TL, TP und F, einen Eingang für mechanische Endschalter, einen Fototest und einen älteren Anschluss für Empfänger der FLOXI-Familie. Der folgende Anschlussplan gilt für diese Platine; bei einer ausgetauschten Steuerung richten Sie sich nach der eingebauten Einheit.
Die Möglichkeit, die Steuerung allein für eine andere Versorgungsspannung einzustellen, macht diesen Motor nicht zu einem 230-V-Einphasenantrieb.. Der TUB3500 ist entsprechend seinem Typenschild und dem Schaltplan für die Drehstromausführung mit 400 V anzuschließen.
Was zum Antrieb gehört und was zusätzlich benötigt wird
- Motor mit Getriebe, integrierter Steuerung, mechanischer Bremse und Lüfter.
- Ritzel mit Modul 6 und 18 Zähnen.
- Entriegelungsmechanismus zum manuellen Bewegen des Tors.
- Für die vollständige Automatisierung sind eine passende Zahnstange, Befestigungsmaterial, mechanische Anschläge und auf das jeweilige Tor abgestimmte Sicherheitseinrichtungen erforderlich. Für die Fernbedienung werden ein passender Empfänger und Sender benötigt.
Bei der Bestellung stimmen wir Montagezubehör, Zahnstange und Zubehör auf die jeweilige Anlage ab. Ein Einzelantrieb ist kein komplettes automatisches Tor.
Abmessungen und Montageplatz
Die Zeichnung zeigt eine Höhe von 580 mm, eine Breite von 480 mm, eine Gehäusetiefe von 230 mm und ein Gesamtmaß bis zum Ritzel von 305 mm. Die Ritzelachse liegt laut Zeichnung auf einer Höhe von 160 mm. Die Maße sind in Millimetern angegeben. Lassen Sie Zugang zur Klappe, zur Entriegelung, zum Endschalter und zur elektrischen Steuerung.
Montage von Fundament, Motor und Zahnstange
Montage, Anschluss und Prüfungen müssen von einer qualifizierten Fachkraft durchgeführt werden. Trennen Sie vor Arbeiten alle Stromversorgungen und sichern Sie diese gegen Wiedereinschalten. Das Fundament muss stabil und waagerecht sein und vor Überflutung geschützt werden. Achten Sie bei der Vorbereitung der Schutzrohre darauf, dass kein Wasser und kein Kondensat in die Steuerung eindringen.
- Verwenden Sie bei einem geeigneten vorhandenen Fundament Befestigungsmaterial, das für den Untergrund geeignet ist. Für ein neues Fundament bereiten Sie eine Grube und Schutzrohre vor; die Fundamentmaße richten sich nach dem Montageort.
- Setzen Sie die Fundamentplatte mit den vier Ankern parallel zum Torflügel und waagerecht ein. Die Detailzeichnung des Ankers gibt den Gewindeüberstand mit 55–60 mm. Lassen Sie den Beton vollständig aushärten.
- Setzen Sie den Motor auf die Platte, richten Sie ihn am Torflügel aus und befestigen Sie ihn mit vier Muttern und Unterlegscheiben. Entriegeln Sie das Getriebe, bevor Sie weiterarbeiten.
- Befestigen Sie die Zahnstange mit Modul 6 schrittweise über die gesamte Lauflänge. Halten Sie zwischen Zahnstange und Ritzel ein Spiel von 2–3 mmein; das Torgewicht darf nicht auf den Antrieb übertragen werden.
- Bewegen Sie das Tor mehrmals von Hand. Prüfen Sie den gleichmäßigen Zahneingriff, den reibungslosen Übergang an den Zahnstangenstößen und ein gleichbleibendes Spiel über die gesamte Länge.
Endschalter und mechanische Anschläge
Am Zahnstangenprofil werden zwei Halterungen befestigt, die den Endschalthebel für das Öffnen und Schließen betätigen. Sie ersetzen keine festen mechanischen Toranschläge. Der Hebel muss sich frei bewegen können, und die Halterungen müssen in die richtige Richtung wirken.
Nach dem Schalten des Endschalters ist mit einem Nachlauf von etwa 2–3 cm. Stellen Sie die Halterungen so ein, dass das Tor sicher vor den mechanischen Anschlägen anhält. Prüfen Sie den Nachlauf auch bei warmem Motor. Bei der Prüfung des TUB3500 muss der Torflügel im Stillstand etwa 4–5 cm vom festen Anschlag entfernt bleiben.
Ist der Nachlauf länger, überprüft und justiert der Techniker die mechanische Bremse. Vor der Einstellung muss die Stromversorgung abgeschaltet sein. Die Mutter auf der Welle wird laut Anleitung zunächst eine halbe Umdrehung im Uhrzeigersinn angezogen. Zu starkes Anziehen kann den Motor blockieren. Nach der Einstellung müssen die Prüfungen wiederholt werden.
Entriegelung bei Stromausfall
Führen Sie die Entriegelung nur bei stillstehendem Tor und abgeschalteter Stromversorgung durch. Sichern Sie den Torflügel gegen unbeabsichtigte Bewegung. Bei der Übergabe zeigt Ihnen der Techniker den Ablauf und übergibt Ihnen die Schlüssel.
- Öffnen Sie die Abdeckung des Antriebs mit dem Schlüssel.
- Stecken Sie den Inbusschlüssel in die Welle und lösen Sie die Innenschraube gemäß Abbildung vollständig.
- Ziehen Sie den Schlüssel ab und schließen Sie die Abdeckung. Sie können das Tor vorsichtig von Hand verschieben.
- Führen Sie zum erneuten Sichern die Schritte in umgekehrter Reihenfolge aus. Prüfen Sie den Eingriff des Getriebes und den Verschluss der Abdeckung. Der Sicherheitsmikroschalter der Abdeckung muss aktiviert sein.
Verkabelung für eine typische Konfiguration
| Anschluss | Kabel | Länge |
|---|---|---|
| Zuleitung zum Antrieb | 4 × 1,5 mm² | Bis zu 30 m |
| Warnleuchte | 2 × 1,5 mm² | Bis zu 20 m |
| Antenne | Koaxialkabel RG58 | Empfohlen: weniger als 5 m |
| Sender der Lichtschranke TX | 2 × 0,25 mm² | Bis zu 30 m |
| Empfänger der Lichtschranke RX | 2 Kabel 2 × 0,25 mm² | Bis zu 30 m |
| Schlüsselschalter | 2 Kabel 2 × 0,25 mm² | Bis zu 50 m |
| Feste / bewegliche Sicherheitskontaktleiste | Je nach Kontaktleiste und Schnittstelle | Je nach Gerät |
Zwei Kabel mit 2 × 0,25 mm² können durch ein Kabel mit 4 × 0,25 mm² ersetzt werden. Bei Zuleitungen über 30 m muss der Techniker einen größeren Querschnitt und eine entsprechende Erdung festlegen. Für Niederspannungsleitungen der Lichtschranken über 30 m schreibt die Anleitung eine Abschirmung vor, die nur auf der Steuerungsseite geerdet wird. Die Kabel müssen für die jeweiligen Umgebungsbedingungen geeignet sein; für die Verlegung im Freien nennt der Hersteller beispielsweise H07RN-F.
Eine bewegliche Sicherheitskontaktleiste benötigt eine Verbindung, die auch während der Bewegung des Torflügels funktioniert. Die Anzahl der Adern und die Schnittstelle richten sich nach dem Typ der Kontaktleiste. Das Beispiel mit zwei Adern aus einer älteren typischen Konfiguration kann nicht für jede OSE-Kontaktleiste verwendet werden.
Anschluss von Mindy A500 und Klemmenspannung
Bei abgeschalteter Stromversorgung anschließen. Die Klemmen 13–14 und 8–9 liefern 24 V AC und haben daher keine DC-Polarität (+/−). COMMON 15 ist der gemeinsame Bezugspunkt der Steuereingänge. Nicht mit dem Schutzleiter PE verwechseln. Die Steuerkontakte sind potenzialfrei.
| Klemme | Funktion und Anschluss |
|---|---|
| Zuleitung R / S / T | Dreiphasige 400-V-Zuleitung über die entsprechende Absicherung; Auswahl der Stromversorgung für A500 gemäß Schaltplan. |
| 1–2 LAMP | Ausgang für Warnleuchte 230 V AC, max. 40 W; keine Polarität (+/−). |
| 3–4–5 MOTOR | Motorleitungen U–V–W; es handelt sich nicht um DC-Plus und -Minus. |
| 6–7 PE | Schutzerdung von Steuerung und Motor. |
| 8–9 PHOTOTEST | 24 V AC für Sender von getesteten Lichtschranken, max. 200 mA; keine Polarität (+/−). |
| 10 / 11 / 12 | FCA Öffnen / gemeinsamer Bezugspunkt / FCC Schließen. |
| 13–14 Zubehör | 24 V AC, max. 200 mA; ohne Fototest erlaubt die Anleitung bis zu 400 mA. |
| 15 COMMON | Gemeinsamer Bezugspunkt der Steuer- und Sicherheitseingänge. |
| 16 SCA | Kontrollleuchte für geöffnetes Tor zwischen 15–16: 24 V AC, max. 2 W. |
| 17 ALT / STOP | NC-Sicherheitseingang für Stopp gegen 15. |
| 18 PHOTO | NC-Kontakt der Lichtschranke gegen 15 bei Standardverdrahtung ohne Fototest. |
| 19 P.P. | NO-Schrittkontakt gegen 15: Öffnen – Stopp – Schließen – Stopp. |
| 20 AP / 21 CH | NO Öffnen / Schließen gegen 15. |
| 41–42 | Potenzialfreier Ausgang des zweiten Funkkanals, sofern ein Empfänger installiert ist. |
| 43–44 Antenne | Koaxialkabel gemäß Schaltplan: Abschirmung an 43, Innenleiter an 44. |
| RADIO / PIU | Älterer Anschluss für Funkempfänger / Steckplatz für PIU-Erweiterungskarte. |
NC bedeutet, dass der Kontakt im Ruhezustand geschlossen ist; NO bedeutet, dass er im Ruhezustand geöffnet ist. Mehrere NC-Kontakte mit derselben Funktion werden in Reihe geschaltet, NO-Steuerkontakte parallel. Nicht verwendete NO-Eingänge bleiben frei. Für den sicheren Betrieb erforderliche Schutzeinrichtungen dürfen nicht durch Überbrücken außer Betrieb gesetzt werden.
Lichtschranken und Fototest A500
Die ursprünglichen NICE BF können bei der Erneuerung der Anlage durch eine Relais-Lichtschranke NICE EPM. ersetzt werden. EPM und EPMB werden nicht gleich angeschlossen: A500 hat kein BlueBUS. Wählen Sie für diese Steuerplatine Lichtschranken mit passender Versorgung und potenzialfreiem NC-Kontakt.
Wählen Sie die Reichweite der Lichtschranken passend zur Durchfahrtsbreite. Die EPM hat eine nutzbare Reichweite von 15 m; der Hersteller gibt maximal 30 m an. Bei einem Abstand zwischen TX und RX von mehr als 10 m muss der Techniker den Jumper +10m am Empfänger RX gemäß der EPM-Anleitung einstellen. Nebel, Regen und Staub können die Reichweite um 50 % verringern. Die maximale Angabe von 30 m garantiert daher keine zuverlässige Abdeckung einer ebenso breiten Durchfahrt. Wählen Sie für den jeweiligen Einsatzort ein geeignetes Modell aus und überprüfen Sie dessen Funktion.
| EPM anschließen | A500 |
|---|---|
| Stromversorgung ohne Lichtschrankentest | Klemmen 1–2 an TX und RX → Ausgang 13–14 (24 V AC). Bei AC gibt es keine Polarität +/−. |
| Sicherheitskontakt ohne Lichtschrankentest | RX 4 COM → A500 15 COMMON; RX 5 NC → A500 18 PHOTO. RX 3 NO wird nicht für die Schutzfunktion verwendet. |
| Lichtschrankentest | TX über 8–9, RX über 13–14 mit Strom versorgen; die Verbindung der Kontakte und der nicht verwendeten PHOTO-Eingänge muss dem ursprünglichen Schaltplan unten entsprechen. DIP 7 einschalten. |
| Mehrere Paare | Für dieselbe Schutzfunktion können geeignete NC-Kontakte in Reihe geschaltet werden. Eine separate PHOTO2-Funktion, zum Beispiel zum Schutz beim Öffnen, wird mit der Karte PIU ergänzt. |
Die EPM-Detailansicht zeigt die Stromversorgung 24 V DC: 1 Plus, 2 Minus. A500 versorgt dieses Klemmenpaar jedoch mit 24 V AC ohne Polarität +/−, gemäß der Tabelle oben. Die Nummern der Relaiskontakte 3 NO / 4 COM / 5 NC bleiben gleich.
PHOTO2 im Schaltplan erfordert die Karte NICE PIU. Bei aktiviertem Lichtschrankentest wird der nicht verwendete PHOTO-Eingang laut Anleitung mit dem Ausgang des Lichtschrankentests verbunden 9, nicht gemäß dem Schaltplan ohne Test. Bei mehreren EPM-Paaren sind gegenseitige Störungen gemäß deren Anleitung zu vermeiden; für die Synchronisierung sind eine AC-Versorgung, eine Anpassung der SYNC-Einstellung am TX und der umgekehrte Anschluss der Versorgungsleitungen eines Paars erforderlich. Nach der Montage muss jedes Paar einzeln getestet werden.
Erstinbetriebnahme und Prüfung der Laufrichtung
- Schieben Sie das Tor von Hand etwa bis zur Hälfte des Laufwegs, arretieren Sie den Antrieb und prüfen Sie die Tür sowie den Sicherheitsmikroschalter. Wählen Sie für die ersten Tests den Totmannbetrieb und deaktivieren Sie Zusatzfunktionen.
- Nach dem Einschalten muss die OK-LED regelmäßig blinken. Bei geschlossenem Sicherheitskreis leuchten die LEDs STOP und PHOTO; außerhalb der Endlagen auch FCA und FCC. Die NO-Steuereingänge leuchten ohne Fahrbefehl nicht.
- Betätigen Sie kurz AP / OPEN an Klemme 20. Das Tor muss sich öffnen. Bei falscher Laufrichtung sofort die Stromversorgung ausschalten; ein Techniker vertauscht gemäß der Motoranleitung die Motorleitungen an 3 und 4 und wiederholt den Test.
- Prüfen Sie noch vor dem vollständigen Öffnen, ob der Öffnungsendschalter die Bewegung anhält. Wenn der falsche Endschalter anspricht, schalten Sie die Stromversorgung aus und prüfen Sie die Zuordnung von FCA/FCC; laut Anleitung sind 10 und 12 zu vertauschen.
- Testen Sie das vollständige Öffnen und Schließen, die Einstellung der Konsolen, den Nachlauf und alle Schutzeinrichtungen. Stellen Sie erst danach den gewünschten Betriebsmodus ein.
A500-Einstellungen
| DIP | Funktion |
|---|---|
| 1 OFF / 2 OFF | Bewegung nur bei gedrückt gehaltenem Bedienelement – Totmannbetrieb. |
| 1 ON / 2 OFF | Halbautomatischer Modus. |
| 1 OFF / 2 ON | Automatikmodus mit anschließendem Schließen. |
| 1 ON / 2 ON | Automatikmodus + das Tor schließt auch nach Wiederherstellung der Stromversorgung immer. |
| 3 ON | Gemeinschaftsmodus; nicht im manuellen Betrieb. |
| 4 ON | Vorwarnblinken: 5 s, im manuellen Betrieb 2 s. |
| 5 ON | Schließen 5 s nach Freigabe der Lichtschranke; nur im Automatikmodus. |
| 6 ON | PHOTO wirkt auch beim Öffnen. |
| 7 ON | Lichtschrankentest; erfordert eine entsprechende Verdrahtung. |
| 8 ON | Intelligente Überlasterkennung. |
| 9 ON | Nach einer Überlast kurze Umkehr für 1,5 s; nicht im manuellen Betrieb. |
| 10 ON | Elektrische Bremsung beim Anhalten, mit 1 s Motorstromversorgung. |
| Element | Einstellfunktion |
|---|---|
| TL | Fahrzeit pro Fahrt, etwa 3–120 s. Für lange Laufwege ist in der Anleitung eine Erweiterung TLM auf etwa 90–210 s beschrieben; die Anpassung nimmt ein Techniker entsprechend der genauen Platine vor. |
| TP | Pause vor dem automatischen Schließen, etwa 5–200 s. |
| F | Ansprechschwelle des Schutzes, abhängig von der Stromaufnahme des Motors. Die Einstellung muss durch Kraftmessung überprüft werden, nicht durch den Versuch, das Tor von Hand zuzudrücken. |
TL muss die gesamte Fahrt mit einer Reserve von etwa 2–3 s abdecken. Ein 30 m langes Tor benötigt bei Nenngeschwindigkeit für eine Fahrt in eine Richtung etwa 3 Minuten; der grundlegende Zeitbereich ist daher möglicherweise nicht ausreichend. Die Überlasterkennung des A500 ist während der ersten 1,5 s der Bewegung inaktiv; daher sind die Sicherheitseinrichtungen und Prüfungen unerlässlich. Die elektrische Bremse DIP 10 ersetzt nicht die Prüfung der mechanischen Bremse und des Nachlaufs.
Empfänger und Fernbedienungen
A500 verwendet einen älteren Steckplatz der FLOXI-Familie. Für den Rolling Code FloR eignet sich beispielsweise NICE FLOXI2R. Der Empfängertyp bestimmt, welche NICE-Fernbedienungen unterstützt werden und wie sie eingelernt werden. Weder die Marke NICE noch die Frequenz 433,92 MHz garantiert ein identisches Protokoll. Festcode FLO und Rolling Code FloR sind nicht austauschbar.
Stecken Sie den Empfänger nur bei ausgeschalteter Stromversorgung ein. Eine neue Fernbedienung wird entsprechend ihrer Kennzeichnung im Empfänger eingelernt; die DIP-Schalter des A500 steuern die Torfunktionen. Prüfen Sie bei einem vorhandenen Empfänger zunächst dessen Typ und Speicher. Durch das Löschen aller Einträge können auch die Fernbedienungen anderer Nutzer entfernt werden.
Zubehör für TUB3500
| Element | Auswahl |
|---|---|
| Warnleuchte | NICE ELAC für 230 V AC, Ausgang 1–2, max. 40 W; ELDC kann hier nicht direkt angeschlossen werden. |
| Lichtschranken | NICE EPM mit Relais-NC-Kontakt; die ursprünglichen BF sind ältere Ausrüstung. |
| Erweiterung | NICE PIU ergänzt PHOTO2, Teilöffnung und weitere Funktionen. Nicht für DPRO500 geeignet. |
| Funk | NICE FLOXI2R je nach verwendeter Codierung. Der moderne SM-Anschluss ist nicht mit dem älteren FLOXI-Steckplatz identisch. |
| Zahnstange und Sicherheitskontaktleisten | Zahnstange mit Modul 6, Sicherheitskontaktleisten und Übertragung ihres Signals – abhängig vom jeweiligen Tor und der Steuerung. |
Wenn der TUB3500 nicht richtig funktioniert
| Symptom | Prüfung |
|---|---|
| LEDs leuchten nicht | Stromversorgung, Hauptschalter, Schutzschalter und Sicherungen. Die Ursache für das Auslösen des Schutzschalters muss vor dem Wiedereinschalten von einem Techniker behoben werden. |
| OK blinkt regelmäßig im Sekundentakt | Die Steuerlogik ist aktiv. Zweimaliges kurzes Blinken weist auf eine Änderung am Eingang oder Schalter hin. |
| OK blinkt unregelmäßig | Die interne Prüfung hat einen Fehler festgestellt; Verkabelung und Steuerung überprüfen. |
| STOP-, PHOTO- oder Endschaltereingang gibt die Bewegung nicht frei | Hindernis, Ausrichtung der Lichtschranken, offene Tür, Kontakt oder Kabel prüfen; der Sicherheitskreis darf nicht überbrückt werden. |
| Start bei aktivem Lichtschrankentest nicht möglich | Versorgung TX 8–9, RX 13–14, Kontaktverdrahtung, Einstellung von DIP 7 und gegenseitige Störungen zwischen den Paaren. |
| Der Motor bewegt sich in die falsche Richtung | Drehrichtung des Motors und FCA/FCC prüfen, wie bei der ersten Inbetriebnahme. Einstellungen nur bei abgeschalteter Stromversorgung vornehmen. |
| Hält mitten in der Laufstrecke an | Zeit TL/TLM, Reibung, Hindernis, Überlastschutz oder thermischer Schutz. Zuerst die Ursache beseitigen, die Kraft F nicht automatisch erhöhen. |
| Zu großer Nachlauf | Einstellung der Halterungen und der mechanischen Bremse; auch im warmen Zustand prüfen. |
| Nur die Fernbedienung funktioniert nicht | Batterie des Senders, Codierung und Speicherung des Codes, Empfänger und Antenne. |
Sicherheit, Prüfungen und Wartung
Vor der Übergabe prüft der Techniker wiederholt das Öffnen, Schließen und Anhalten, die Endschalter, alle Lichtschranken, Sicherheitskontaktleisten und den Not-Halt. Er prüft den Nachlauf und die Sicherheit über die gesamte Laufstrecke; nutzt der Schutz eine Begrenzung der Aufprallkraft, führt er auch die entsprechende Messung durch. Die Einstellung eines Trimmers oder der Anschluss einer Lichtschranke ersetzt nicht die Prüfung des gesamten Tors.
Führen Sie die Wartung spätestens alle 6 Monate oder nach 10 000 Bewegungszyklen, je nachdem, was zuerst eintritt. Ein Bewegungszyklus entspricht einem Öffnen oder einem Schließen, nicht einem vollständigen Öffnungs- und Schließzyklus. Zu prüfen sind Befestigungen, Korrosion, Verschleiß von Ritzel und Zahnstange, bewegliche Torteile, mechanische Bremse, Überlasterkennung und Sicherheitseinrichtungen.
Bei abgeschalteter Stromversorgung kann der Nutzer Blätter und Steine aus der Laufstrecke entfernen und zugängliche Oberflächen sowie die Optik der Lichtschranken vorsichtig mit einem leicht feuchten Tuch reinigen. Bei ungewöhnlichen Geräuschen, ruckartigen Bewegungen oder einer Störung das Tor außer Betrieb nehmen und den Kundendienst kontaktieren. Sicherheitseingänge nicht überbrücken. Fernbedienungen außerhalb der Reichweite von Kindern aufbewahren und die Durchfahrt erst betreten, wenn das Tor vollständig geöffnet und zum Stillstand gekommen ist. Eine geöffnete Schlupftür im Torflügel muss den Motor blockieren.
Technische Daten des TUB3500
| Modell | NICE TUB3500 |
|---|---|
| Steuerung | Mindy A500 |
| Stromversorgung | 3~ 400 V AC ±10 %, 50 Hz |
| Max. Leistungsaufnahme | 550 W |
| Nenndrehmoment | 190 Nm |
| Spitzendrehmoment | 418 Nm |
| Geschwindigkeit bei Nenndrehmoment | 0,167 m/s (ca. 10 m/min) |
| Max. Torgewicht / Torlänge | 3 500 kg / 30 m; Eignung abhängig von den Betriebsbedingungen |
| Anzahl der Zyklen | Gemäß Längentabelle; max. 200 Zyklen/Tag |
| Ritzel | Z = 18; Modul 6; Zahnteilung 18,8 mm |
| Schutzart | IP44 |
| Isolationsklasse | I; Schutzerdung erforderlich |
| Betriebstemperatur | −20 bis +50 °C |
| Einbaumaße | Zeichnung in mm: Höhe 580, Breite 480, Gehäusetiefe 230, bis zum Ritzel 305 |
| Gewicht | 60 kg |
Die technischen Werte gelten bei einer Umgebungstemperatur von 20 °C ±5 °C. Geben Sie bei der Auswahl von Ersatzteilen und Steuerungen das genaue Modell und die Ausführung auf dem Typenschild an.
Hilfe bei der Auswahl und Ergänzung der Ausstattung
Kontaktieren Sie uns mit Angaben zu Torlänge und -gewicht, Zyklenzahl pro Stunde und Tag, verfügbarer Stromversorgung sowie einem Foto der installierten Steuerung. Wir helfen Ihnen bei der Auswahl von Zahnstange, Empfänger und Sicherheitszubehör.
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