Schranke NICE SBAR – ohne Arm
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| 46 kg |
Produktbeschreibung Schranke NICE SBAR – ohne Arm
NICE SBAR ist eine elektromechanische Schranke zur kontrollierten Zufahrt von Kraftfahrzeugen und wird ohne Schrankenbaum geliefert . Sie verfügt über einen 24-V-DC-Motor und eine integrierte Steuerung XBA20 R10. Die übliche Anlage wird über das Stromnetz mit 230 V ACversorgt; 24 V ist die Motorspannung.
Ein Stahlgehäuse mit Schutzbeschichtung, eine Ausgleichsfeder und ein elliptischer Schrankenbaum XBA19 bilden eine Anlage für Durchfahrten bis 4 m. Wählen Sie Schrankenbaum und Ausstattung einzeln oder als Teil eines Komplettsets. Der Antrieb ist selbsthemmend; bei einem Stromausfall wird er mit einem Schlüssel entriegelt oder mit einer optionalen Batterie betrieben PS124.
In die obere Abdeckung kann die Warnleuchte XBA7eingebaut werden, die Bewegungen und Störungen signalisiert. Die folgende Verdrahtung und Programmierung gilt für die XBA20 R10 mit den Tasten OPEN / STOP / CLOSE und den LEDs L1–L8. Prüfen Sie bei einer vorhandenen Schranke zuerst die Kennzeichnung und den Aufbau der Platine.
Wann ist eine NICE SBAR-Schranke die richtige Wahl?
| Was zu prüfen ist | Grenzwert und Bedeutung |
|---|---|
| Freie Durchfahrtsbreite | Bis 4 m; die Länge des gekauften Profils entspricht nicht der freien Durchfahrtsbreite. |
| Öffnungszeit | Mindestens 4 s; mit XBA4-Leuchten mehr als 5 s. Einstellung, Schrankenbaum und dessen Ausstattung beeinflussen die Bewegung. |
| Zyklusfrequenz | Bei Nenndrehmoment höchstens 100 Zyklen/h; mit XBA4-Leuchten 80 Zyklen/h. |
| Platzbedarf des Schrankenbaums | Prüfen Sie den Bewegungsbereich beim Öffnen und Schließen, die lichte Höhe, den Abstand zu Fahrzeugen und den Zugang zur Entriegelung. |
| Lieferung ohne Schrankenbaum | Wählen Sie Schrankenbaum, Sicherheitseinrichtungen und Fernbedienung passend zur Anlage aus. |
Die Schranke regelt die Zufahrt von Fahrzeugen. Planen Sie den Fußgängerdurchgang getrennt und wählen Sie die Sicherheitseinrichtungen entsprechend den konkreten Risiken aus. Die Hinderniserkennung im Antrieb ersetzt weder Lichtschranken noch andere erforderliche Schutzeinrichtungen. Verwenden Sie den Schrankenbaum nicht als Fußgängertor.
Schrankensets mit Schrankenbaum und Zubehör
Das SBAR-Set enthält einen 4-m-Schrankenbaum und weiteres Zubehör. Die anderen verglichenen Sets verwenden ein anderes Schrankenmodell; ein längerer Schrankenbaum ist kein Zubehör, das beliebig an der SBAR montiert werden kann. Prüfen Sie die Zusammenstellung und Länge der Anlage auf der jeweiligen Produktseite.
| NICE SBAR-Schrankensets |
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| SBAR – 4-m-Schrankenbaum XBA20 R10, XBA19, XBA7, Gummi XBA13, OXIBD, ON2E, EPMB und Verankerung SIA1 je nach Set-Ausstattung. |
Was Sie für die Anlage benötigen
| Was | Warum | Typ |
|---|---|---|
XBA19![]() | Elliptischer Schrankenbaum 45 × 58 mm, gelieferte Profil-Länge 4 270 mm. Die Profillänge entspricht nicht der freien Durchfahrtsbreite. | |
XBA13![]() | Stoßdämpfendes Schutzgummi, Packung mit 9 × 1 m; vor dem Ausbalancieren ergänzen. | |
XBA4![]() | Leuchten für den Schrankenbaum; sie verändern Bewegungszeit und Zykluszahl. | |
XBA7![]() | Optionale Warnleuchte oder Beleuchtung in der oberen Abdeckung. | |
WA11![]() | Separate höhenverstellbare Auflage für den geschlossenen Schrankenbaum. | |
WA10![]() | 24 Reflektoraufkleber für eine bessere Sichtbarkeit des Schrankenbaums. |
|
EPMB![]() | BlueBUS-Lichtschranken überwachen den Gefahrenbereich; wählen Sie die Funktion entsprechend den Risiken aus. | |
OXIBD![]() | Steckbarer Funkempfänger für kompatible Sender; bei einem separaten Antrieb nicht automatisch im Lieferumfang enthalten. | |
PS124![]() | Notbetrieb bei Stromausfall. |
Eine platzsparendere Alternative zu Lichtschranken ist EPSB. Beide Systeme verwenden BlueBUS; die Relais-Lichtschranken EPM/EPS lassen sich nicht als direkter Ersatz an BlueBUS anschließen.
Montage und Verankerung des Gehäuses
Montage, Netzanschluss und Inbetriebnahme müssen von einer qualifizierten Fachkraft durchgeführt werden. Vor Beginn der Arbeiten Netzversorgung und Batterie trennen. Vollständigkeit und Zustand der Teile, Tragfähigkeit des Untergrunds, Überflutungsgefahr und freien Bewegungsbereich des Schrankenbaums prüfen.
Linke und rechte Konfiguration
Die Schranke wird standardmäßig mit linker Schließrichtung geliefert. Für die rechte Konfiguration muss der Ausgleichshebel und die Feder mechanisch umgestellt werden und Ebene I/L8. Das bloße Umschalten der Elektronik reicht nicht aus. Arbeiten an der Feder gemäß der Abbildung des jeweiligen Mechanismus durchführen und den Schrankenbaum sicher sichern; die Feder nicht unter unkontrollierter Last aushängen.
- Einen ebenen, tragfähigen Untergrund wählen und die vier Befestigungspunkte markieren. Leerrohre für Netz- und sonstige Leitungen vorbereiten.
- Auf einem fertigen Untergrund geeignete Dübel oder Anker entsprechend Material und Belastung verwenden; sie sind nicht automatisch im Lieferumfang des Gehäuses enthalten.
- Bei einem neuen Fundament die Anker mit Muttern und Unterlegscheiben auf beiden Seiten an der Fundamentplatte befestigen. Die untere Mutter bis zum Ende des Gewindes festziehen.
- Die Platte parallel zum Schrankenbaum, waagerecht und auf der richtigen Höhe positionieren. Den Beton vollständig aushärten lassen; das Gehäuse vorher nicht belasten.
- Das Gehäuse aufsetzen und die vier Befestigungen fest anziehen. Durchführungen so abdichten, dass kein Wasser und kein Kondensat zur Elektronik eindringen können.
Der Betonuntergrund muss bewehrt sein, mindestens 0,15 m dick sein und ein Volumen von mehr als 0,2 m³ haben. Fundament und Tragfähigkeit der Anker entsprechend Untergrund und Belastung bemessen; vier M12-Anker nach den Montageanforderungen auswählen und nicht allein anhand des Lochdurchmessers.
Montage des Schrankenbaums und der Schutzelemente
- Zwei Stifte in die Abtriebswelle einsetzen. Die Halterung für einen senkrechten Schrankenbaum ausrichten und mit den passenden Unterlegscheiben fest verschrauben.
- Die Halterungsabdeckung aufsetzen und die Montageschrauben zunächst locker lassen.
- Den Schutzgummi mit Verbindern in die Nuten des Schrankenbaums schieben, die Endkappe und die Gummiabdeckungen montieren. Der Gummi darf am Ende etwa 1 cm überstehen.
- Vom gegenüberliegenden Ende die Trägereinsätze einsetzen, den Schrankenbaum vollständig in die Halterung schieben und seine vier Befestigungsschrauben fest anziehen.
- Gegebenenfalls Leuchten und weiteres zugelassenes Zubehör montieren vor dem Auswuchten. Nach jeder Änderung der Länge oder Ausstattung das Auswuchten erneut überprüfen.
Einstellung der mechanischen Anschläge
- Den Schrankenbaum festhalten und das Getriebe entriegeln.
- Den gesamten Öffnungs- und Schließbereich von Hand durchfahren.
- Mit den Anschlagschrauben A/B den waagerechten geschlossenen und den senkrechten geöffneten Schrankenbaum einstellen.
- Nach der Einstellung die Sicherungsmuttern fest anziehen. Die Anschläge nicht durch Motorkraft ersetzen.
Auswuchten des Schrankenbaums mit vollständiger Ausstattung
- Den Schrankenbaum festhalten, den Antrieb entriegeln, ihn auf etwa 45° stellen und prüfen, ob er sich nicht deutlich selbstständig bewegt.
- Steigt er an, muss die Federspannung verringert werden; sinkt er ab, muss sie erhöht werden. Vor dem Versetzen des Befestigungspunkts den Schrankenbaum ganz öffnen und sicher sichern.
- Beim abgebildeten Mechanismus den Befestigungspunkt B zur Mitte hin verschieben, um die Spannung zu verringern, und nach außen, um sie zu erhöhen.
- Die Prüfung auch bei etwa 20° und 70° wiederholen. Der Schrankenbaum darf nicht deutlich selbstständig absinken oder ansteigen.
- Die manuelle Bewegung in allen Positionen und in beide Richtungen prüfen und anschließend das Getriebe wieder verriegeln.
Die zulässige Handkraft bei der Prüfung beträgt etwa höchstens 50 N, senkrecht zur Schrankenbaumachse in 1 m Abstand, in allen Positionen und in beide Richtungen wirkend. Dies ist der Höchstwert und kein Einstellziel. Das Auswuchten ist ein mechanischer Eingriff; erhöhen Sie nicht die Motorkraft, um eine Unwucht auszugleichen.
Vorbereitung der Verkabelung
| Leitung | Querschnitt und Länge |
|---|---|
| Netzversorgung | 3 × 1,5 mm², bis 30 m; bei mehr als 30 m 3 × 2,5 mm² und Schutzerdung der Automatisierung gemäß den Montageanforderungen ausführen. |
| BlueBUS | 2 × 0,5 mm², bis 30 m. |
| Schlüsselschalter | 4 × 0,25 mm², bis 30 m. Für kompatible Zwei-Draht-Tastaturen/Lesegeräte gelten eigene Bedingungen. |
| Schrankenbaumbeleuchtung / Warnleuchte im Gehäuse | Vorgesehene Zubehörkabel verwenden; bei Bewegung vor Zug und Quetschung schützen. |
Die Kabel müssen für die Einsatzumgebung und die Leerrohre geeignet sein. Die 230-V-Zuleitung über eine Zugentlastung an die Netzanschlüsse L/N und den Schutzleiter PE anschließen. Die übrigen Kabel so verlegen, dass sie den beweglichen Mechanismus nicht berühren. Keine 230 V an Niederspannungsklemmen anschließen.
Steuergerät XBA20 R10 – Klemmen und Schaltplan
| Klemme / Steckverbinder | Zweck und Bedingung |
|---|---|
| FLASH | Programmierbarer Ausgang. Für eine Signalleuchte ein geeignetes 12-V-Gerät verwenden, Glühlampe höchstens 21 W; Funktion einstellen unter Ebene II/L4. Bei XBA4 die Armsignalleuchten einstellen. Der Ausgang FLASH ist polaritätsgebunden; bei polaritätsempfindlichem Zubehör Kennzeichnung und Spannung prüfen. Bei einer Glühlampe ist die Polarität unerheblich. |
| BlueBUS | Kompatible Zweidrahtgeräte parallel anschließen, ohne Polarität. Höchstens 12 BlueBUS-Lasten; das entspricht nicht automatisch 12 Paaren. |
| STOP | Eingelernter Sicherheitseingang für NO, NC oder 8,2 kΩ; ein potentialfreier Kontakt oder Widerstand allein wird ohne Polarität angeschlossen. Eine Änderung des eingelernten Zustands stoppt die Bewegung; eine Widerstandskontaktleiste gemäß ihrer Anleitung anschließen. |
| SbS | Potentialfreier NO-Kontakt für Schrittbetrieb, ohne Polarität; die Funktion wird unter II/L2 eingestellt. |
| OPEN / CLOSE | Separate potentialfreie NO-Kontakte zum Öffnen / Schließen, ohne Polarität. |
| ANTENNA | Empfängerantenne, Koaxialkabel RG58; Innenleiter und Abschirmung gemäß der abgebildeten Klemme anschließen. |
| SM / IBT4N | Anschluss für Funkempfänger / BusT4-Schnittstelle für geeignetes Programmierzubehör. Es handelt sich nicht um einen 230-V-Eingang. |
Armsignalleuchten XBA4 und Signalleuchte XBA7
XBA4 wird an FLASH mit eingestellter Funktion Armsignalleuchten. Das Kabel mit genügend Spiel für die Drehbewegung des Arms verlegen, mit einer Tülle schützen und nur an den markierten Stellen kürzen; das Ende nach dem Kürzen verschließen. Leuchtet die Leuchte trotz korrekter Einstellung nicht, Netz- und Batterieversorgung trennen und beide FLASH-Leiter vertauschen; anschließend die Versorgung wiederherstellen und die Funktion prüfen. Bei Arbeiten müssen alle Spannungsversorgungen ausgeschaltet sein.
XBA7 ist ein separates Zubehörteil für das Schranken-Gehäuse. Bei ausgeschalteter Spannungsversorgung das mitgelieferte Kabel an die Leuchte und an den eigenen Anschluss der SBAR-Platine gemäß Abbildung anschließen, danach den vorgesehenen Erdungsleiter anschließen. Anstelle dieses Anschlusses weder FLASH für die Armsignalleuchten noch die Hilfsversorgung mit 100 mA verwenden. Blinken und Beleuchtung sind unterschiedliche Funktionen; nach der Einstellung Verhalten und Diagnose prüfen. Details zum Einbau finden Sie auf der Produktseite XBA7.
24-V-Versorgung für Zubehör
Die Hilfsversorgung liefert 24 V DC (−30 / +50 %), höchstens 100 mA. Die unten genannten linken und rechten Klemmen gelten bei Betrachtung der Anschlüsse mit lesbaren Beschriftungen STOP und SbS, in derselben Ausrichtung wie in der Originalabbildung.
| Polarität an der Platine | Zubehör anschließen |
|---|---|
| Plus (+) | Linke Klemme des SbS-Klemmenpaars → Klemme + der Zubehörversorgung. |
| Minus (−) | Rechte Klemme des STOP-Klemmenpaars → Klemme − / 0 V der Zubehörversorgung. |
Die Gesamtstromaufnahme des angeschlossenen Zubehörs darf 100 mA nicht überschreiten. Das Versorgungsklemmenpaar STOP/SbS ist nicht mit dem STOP-Kontakt oder dem Schrittbefehl zu verwechseln: Ein potentialfreier Kontakt wird zwischen den beiden Klemmen seines Klemmenpaars angeschlossen. BlueBUS-Lichtschranken werden über BlueBUS versorgt, nicht über dieses Hilfsklemmenpaar.
BlueBUS-Lichtschranken – Adressen und Prüfung
TX und RX eines Paares mit denselben Steckbrückendenselben Steckbrücken einstellen. Ein weiteres Paar muss eine andere Adresse haben. Die konkreten Steckbrücken finden Sie auf der Produktseite EPMB und in der Originalabbildung unten. Nach dem Hinzufügen, Entfernen oder Umadressieren Geräte einlernen und Sicherheitsprüfungen durchführen.
FOTO / FOTO II und FOTO 1 / FOTO 1 II schützen beim Schließen; FOTO 2 / FOTO 2 II werden beim Öffnen verwendet. Auch die weiteren abgebildeten Konfigurationen FOTO 3 und FA1/FA2 werden unterstützt. FA1/FA2 dienen als Öffnungsbefehl und sind nicht automatisch eine Sicherheitseinrichtung. Funktion und Position für die jeweilige Einfahrt überprüfen.
Erstinbetriebnahme und Einlernen
Vor dem Einschalten müssen Verankerung, Arm mit Zubehör, Auswuchtung, Endanschläge und Verkabelung fertiggestellt sein. Den Bewegungsbereich freihalten. Nach dem Einschalten das regelmäßige Blinken von BlueBUS, die Reaktion der Lichtschranken und – gemäß Einstellung – ausgeschaltete Leuchten im Ruhezustand prüfen.
1. BlueBUS und STOP einlesen
- OPEN + STOP/SET gleichzeitig etwa 3 s gedrückt halten.
- Sobald L1 und L2 schnell blinken, beide Tasten loslassen.
- Den Vorgang abschließen lassen. STOP muss leuchten, L1 und L2 müssen erlöschen; L3 und L4 können das Einlernen der Positionen anfordern.
Auch bei einer Platine ohne angeschlossenes Zubehör durchführen. Nach einer Änderung der Geräte das Einlernen wiederholen.
2. Öffnungs- und Schließpositionen
- Motor entriegeln, den Arm ungefähr auf 45° einstellen und den Motor wieder verriegeln.
- CLOSE + STOP/SET etwa 3 s gedrückt halten; beim Bewegungsbeginn loslassen.
- Die Schranke führt Schließen – Öffnen – Schließen. Prüfen, ob die richtigen mechanischen Endanschläge erreicht werden.
- Bei fehlerhafter Bewegung oder falschen Endanschlägen sofort STOP drücken. Nach der Korrektur den gesamten Vorgang wiederholen; ein unvollständiges Einlernen nicht als abgeschlossene Einstellung verwenden.
3. Automatisches Einlernen der Kräfte
Wenn L5 und L6 blinken, durch Benutzerbefehle drei vollständige Öffnungs- und Schließzyklen ohne Unterbrechungabschließen, bis beide LEDs erlöschen. Während dieses Einlernens sind automatische Schließfunktionen vorübergehend deaktiviert. Nach einer Änderung der Geschwindigkeit oder Verlangsamung ist ebenfalls ein Einlernen erforderlich; die resultierenden Kräfte und die Sicherheit prüfen.
Prüfungen vor dem normalen Betrieb
Öffnen, Schließen, Stop, jeden Handsender und jede Sicherheitseinrichtung einzeln testen. Verlangsamung vor den Endanschlägen, manuelle Entriegelung und Auswuchtung prüfen. Die Lichtschranken müssen im gesamten geschützten Bereich reagieren; der Techniker führt außerdem die vorgeschriebenen Prüfungen und Messungen der Stoßkräfte durch. Dem Benutzer den Schlüssel, die Anleitung zum Entriegeln und den Wartungsplan übergeben.
Steuerung programmieren
OPEN ▲ öffnet und blättert durch die Auswahl, STOP/SET ■ stoppt und bestätigt, CLOSE ▼ schließt und blättert in umgekehrter Richtung durch die Auswahl. Die folgenden Tabellen verwenden acht LEDs L1–L8; die Eingangs-LED wählt den Parameter, die Wert-LED dessen Einstellung.
Ebene I – Funktionen ein- und ausschalten
- STOP/SET gedrückt halten, bis L1 zu blinken beginnt, dann die Taste loslassen.
- Mit OPEN/CLOSE die LED der gewünschten Funktion auswählen.
- Mit kurzem Druck auf STOP/SET den Status ändern: kurzes Blinken bedeutet OFF, langes Blinken ON.
- Die nächste Funktion mit OPEN/CLOSE auswählen und mit STOP/SET erneut umschalten. Nach 10 s ohne Tastendruck werden die Änderungen gespeichert und die Programmierung beendet.
| Funktion und Bedeutung | Status ON/OFF |
|---|---|
| L1 – Automatisches Schließen ON: Nach dem Öffnen und der eingestellten Pause beginnt der Schließvorgang. OFF: Wartet auf den nächsten Befehl. Die Zeit stellen Sie in Ebene II/L1. | ON = eingeschaltet OFF = ausgeschaltet Werkseinstellung: OFF |
| L2 – Schließen nach Lichtschranke ON: Nach dem Freigeben der Lichtschranke schließt das Tor nach 5 s. Bei ausgeschalteter automatischer Schließung wird das Öffnen zunächst vollständig beendet; bei eingeschalteter Funktion kann der Öffnungsvorgang unmittelbar nach Freigabe des Lichtstrahls beendet werden. Der STOP-Befehl hebt diese Funktion für den jeweiligen Fahrvorgang auf. OFF: Das Schließen wird durch die Funktion „Automatisches Schließen“ und die eingestellte Pause gesteuert. | ON = eingeschaltet OFF = ausgeschaltet Werkseinstellung: OFF |
| L3 – Immer schließen ON: Nach Wiederherstellung der Stromversorgung schließt das Tor, wenn eine geöffnete Position erkannt wird; vor der Bewegung blinkt es 3 s. OFF: Bleibt in der ursprünglichen Position. | ON = eingeschaltet OFF = ausgeschaltet Werkseinstellung: OFF |
| L4 – Stand-by ON: Eine Minute nach dem Fahrvorgang werden BlueBUS und die meisten LEDs ausgeschaltet; ein neuer Befehl aktiviert sie wieder. Spart Energie im Batteriebetrieb. OFF: Der Energiesparmodus ist ausgeschaltet. | ON = eingeschaltet OFF = ausgeschaltet Werkseinstellung: OFF |
| L5 – Lange Verzögerung ON: Verlängert den Verzögerungsweg beim Öffnen und Schließen auf das Doppelte. OFF: Kurze Verzögerung. Nach der Änderung die Kräfte erneut einlernen. | ON = eingeschaltet OFF = ausgeschaltet Werkseinstellung: ON |
| L6 – Vorwarnblinken ON: Die Warnleuchte beginnt 3 s vor der Bewegung zu blinken. OFF: Gleichzeitig mit der Bewegung. | ON = eingeschaltet OFF = ausgeschaltet Werkseinstellung: OFF |
| L7 – Erhöhte Empfindlichkeit ON: Erhöht die Empfindlichkeit der Hinderniserkennung. Kraft und Geschwindigkeit müssen gemeinsam eingestellt und getestet werden. OFF: Normale Empfindlichkeit. | ON = eingeschaltet OFF = ausgeschaltet Werkseinstellung: OFF |
| L8 – Motordrehrichtung OFF: Ursprüngliche Konfiguration – Schließen nach links. ON: Schließen nach rechts. Ändern Sie auch die mechanische Konfiguration und lernen Sie die Positionen erneut ein. | ON = eingeschaltet OFF = ausgeschaltet Werkseinstellung: OFF |
Ebene II – einstellbare Parameter
- Halten Sie STOP/SET gedrückt, bis L1 blinkt, und lassen Sie die Taste los.
- Wählen Sie mit OPEN/CLOSE die Eingangs-LED des Parameters aus.
- Halten Sie STOP/SET gedrückt; nach etwa 3 s leuchtet die Wert-LED auf. Halten Sie STOP/SET weiterhin gedrückt und wählen Sie mit OPEN/CLOSE den neuen Wert aus.
- Lassen Sie STOP/SET los. Stellen Sie den nächsten Parameter auf dieselbe Weise ein; wenn 10 s lang keine weitere Taste gedrückt wird, wird die Programmierung beendet.
Fett gedruckt sind die grundlegenden Werkseinstellungen. Die Einstellungen einer bereits verwendeten Steuerung können abweichen. Die SBAR-Kräfte werden auch durch den Einlernvorgang angepasst. Für den Verlauf L8 gibt es keinen einstellbaren Werkseinstellungswert.
| Eingangs-LED – Bezeichnung und Beschreibung | Einstellungs-LED – Wert |
|---|---|
| L1 – Pausenzeit Gilt bei eingeschalteter automatischer Schließung. Prüfen Sie die voreingestellte Pause an der Wert-LED Ihrer Steuerung. | L1 – 5 s L2 – 10 s L3 – 20 s L4 – 40 s L5 – 60 s L6 – 80 s L7 – 120 s L8 – 200 s |
| L2 – SbS-Schrittbetrieb Befehlsfolge für den kabelgebundenen SbS-Eingang und den ersten Funkbefehl. Im Totmannbetrieb muss der Befehl dauerhaft gedrückt gehalten werden. | L1 – Öffnen – Stopp – Schließen – Stopp L2 – Öffnen – Stopp – Schließen – Öffnen L3 – Öffnen – Schließen – Öffnen – Schließen L4 – Gemeinschaftsbetrieb; ein Befehl von mehr als 2 s löst Stopp aus L5 – Gemeinschaftsbetrieb 2; ein Befehl von weniger als 2 s löst eine Teilöffnung aus L6 – Schrittbetrieb 2 L7 – Totmannbetrieb L8 – Öffnen halbautomatisch, Schließen im Totmannbetrieb |
| L3 – Motorgeschwindigkeit Führen Sie nach der Änderung eine automatische Krafteinlernung. | L1 – V1 – 30 % L2 – V2 – 47 % L3 – V3 – 65 % L4 – V4 – 82 % L5 – V5 – 100 % L6 – Öffnen V3, Schließen V2 L7 – Öffnen V4, Schließen V3 L8 – Öffnen V5, Schließen V4 |
| L4 – FLASH-Ausgang Die Funktion muss zum angeschlossenen Gerät und dessen Spannung passen. XBA4 erfordert eine Rampe mit Beleuchtung. | L1 – Anzeigeleuchte für geöffneten Antrieb L2 – Aktiv bei geschlossenem Antrieb L3 – Aktiv bei geöffnetem Antrieb L4 – Warnleuchte L5 – Antriebsbeleuchtung L6 – Elektroschloss L7 – Elektromagnetischer Haftmagnet L8 – Serviceanzeige |
| L5 – Öffnungskraft Relative Empfindlichkeit der Steuerung; der Einlernvorgang kann sie verändern. Erhöhen Sie nicht die Kraft, um einen mangelnden Ausgleich zu ersetzen. | L1 – Kraft 1 – niedrig L2 – Kraft 2 L3 – Kraft 3 L4 – Kraft 4 L5 – Kraft 5 L6 – Kraft 6 L7 – Kraft 7 L8 – Kraft 8 – hoch |
| L6 – Kraft beim Schließen Prüfen Sie nach jeder Änderung die Sicherheit und die Aufprallkräfte. | L1 – Kraft 1 – niedrig L2 – Kraft 2 L3 – Kraft 3 L4 – Kraft 4 L5 – Kraft 5 L6 – Kraft 6 L7 – Kraft 7 L8 – Kraft 8 – hoch |
| L7 – Serviceanzeige Anzahl der Bewegungszyklen bis zur Serviceanzeige. Ersetzt nicht die regelmäßige Wartung. | L1 – 2 500 Bewegungszyklen L2 – 5 000 Bewegungszyklen L3 – 10 000 Bewegungszyklen L4 – 15 000 Bewegungszyklen L5 – 20 000 Bewegungszyklen L6 – 30 000 Bewegungszyklen L7 – 40 000 Bewegungszyklen L8 – 50 000 Bewegungszyklen |
| L8 – Anomaliehistorie Nur die letzten acht Bewegungszyklen können ausgelesen werden; Anzeigefolge. | L1 – Ergebnis des 1. Bewegungszyklus – neuester L2 – Ergebnis des 2. Bewegungszyklus L3 – Ergebnis des 3. Bewegungszyklus L4 – Ergebnis des 4. Bewegungszyklus L5 – Ergebnis des 5. Bewegungszyklus L6 – Ergebnis des 6. Bewegungszyklus L7 – Ergebnis des 7. Bewegungszyklus L8 – Ergebnis des 8. Bewegungszyklus |
Wenn bei Pause, Geschwindigkeit, Kraft oder Serviceanzeige zwei benachbarte Wert-LEDs blinken, liegt der aktuelle Wert dazwischen. Mit OPEN/CLOSE wird der Wert auf eine der verfügbaren Stufen gerundet. Blinkt L1 oder L8, kann dies auf einen Wert außerhalb des Tabellenbereichs hinweisen. Die LEDs zeigen während der Bewegung die aktuelle Belastung an; dies ist nicht dieselbe Skala wie bei der Krafteinstellung.
Gleichen Sie Reibung, eine falsche Ausbalancierung oder ein Hindernis nicht durch eine hohe Kraft aus. Wiederholen Sie nach einer Änderung der Kraft oder Geschwindigkeit die Sicherheitsprüfungen und die Messung der Aufprallkräfte.
Funksteuerung und Notstromversorgung
Der Funkempfänger wird bei ausgeschalteter Netz- und Batterieversorgung in den SM-Steckplatz gesteckt. Ein einzelner Antrieb oder ein Schrankensteuergerät enthält nicht automatisch einen Empfänger und einen Sender; prüfen Sie die Ausstattung des jeweiligen Sets. Aktuelle Sets verwenden OXIBD. Das Koppeln und Löschen von Sendern sowie die Funk-Speichersperre werden am Empfänger gemäß dessen eigener Anleitung eingestellt.
| Empfängerausgänge im Standardmodus | Befehl |
|---|---|
| 1 | Schrittbetrieb SbS |
| 2 | Teilöffnung |
| 3 | Öffnen |
| 4 | Schließen |
NICE-Sender sind passend zur Codierung des Empfängers auszuwählen. Era One, Era Inti und MYGO mit geeigneter Codierung werden mit der entsprechenden Produktfamilie gekoppelt; dieselbe Frequenz allein bestätigt keine Kompatibilität. Mischen Sie unterschiedliche Codierungen in einem Speicher nicht allein anhand des Sendernamens.
Notstrombatterie PS124
PS124 ist eine optionale 24-V-Batterie mit Ladefunktion. Sie ermöglicht bei einem Stromausfall eine begrenzte Anzahl von Bewegungszyklen; die Anzahl hängt von Ladezustand, Temperatur und Belastung ab. Sie wird erst nach der Montage und Programmierung an den dafür vorgesehenen Batterieanschluss angeschlossen. Schalten Sie vor dem Anschließen die Netzversorgung aus, befestigen Sie die Batterie sicher und schalten Sie nach dem Anschluss die Stromversorgung wieder ein. Trennen Sie bei Wartungsarbeiten auch die Batterie.
Verwenden Sie das mitgelieferte PS124-Verbindungskabel: Der schmalere Stecker gehört an die Batterie, der breitere an die Platine.. Schließen Sie es an den dafür vorgesehenen Batterieanschluss an, nicht an BlueBUS, FLASH oder den 24-V-Hilfsausgang. Bei Verwendung des originalen mitgelieferten PS124-Kabels muss die Polarität +/− nicht bestimmt werden; verwenden Sie die beiden dafür vorgesehenen Stecker. Verändern Sie die Stecker nicht gewaltsam.
- Bei getrennter Netzversorgung und angeschlossener, geladener Batterie sollte L2 am PS124 die Versorgung der Automatisierung bestätigen.
- Nach dem Einschalten der Netzversorgung sollte L1 den Ladevorgang bestätigen. Lassen Sie das System bei entladener Batterie laden und wiederholen Sie den Test.
- Testen Sie zunächst einen vollständigen Bewegungszyklus mit Netzversorgung. Trennen Sie anschließend das Netz und prüfen Sie das Öffnen und Schließen mit Batterieversorgung. Im Notstrombetrieb kann die Geschwindigkeit niedriger sein.
- Stellen Sie nach dem Test die Netzversorgung wieder her.
Bei ausschließlich solarem Betrieb Solemyo SYKCE30 darf der Antrieb nicht gleichzeitig an das Stromnetz angeschlossen sein. Bei der Auswahl des Systems und beim Anschluss der PSY24 müssen die jeweilige Platine, die Anzahl der Zyklen, das Zubehör und die örtlichen Lichtverhältnisse berücksichtigt werden.
Diagnose und Fehlerbehebung
Kurze Blinkfolgen der Warnleuchte bestehen aus zwei gleichen Gruppen, die durch etwa 1 s getrennt sind. Zählen Sie die Blinksignale in einer Gruppe. BlueBUS blinkt im Normalbetrieb einmal pro Sekunde; zwei schnelle Blinksignale bestätigen eine Eingangsänderung.
| Blinksignale | Bedeutung und Prüfschritte |
|---|---|
| 2 | Die Lichtschranke blockiert die Bewegung. Beseitigen Sie das Hindernis, reinigen und justieren Sie TX/RX; prüfen Sie die Adressen. |
| 3 | Erhöhter Widerstand / Kraftbegrenzung ausgelöst. Prüfen Sie die Mechanik und die Ausbalancierung; erhöhen Sie die Kraft nicht ohne vorherige Prüfung. |
| 4 | STOP ausgelöst. Prüfen Sie den Kontakt oder den Widerstandskreis; überbrücken Sie den Sicherheitseingang nicht, um den Fehler zu umgehen. |
| 5 | Fehler interner Parameter. Trennen Sie alle Stromversorgungen und schließen Sie sie wieder an. Bei anhaltendem Fehler kann ein Techniker einen Reset mit anschließendem Einlernendurchführen; andernfalls muss die Platine gewartet werden. |
| 6 | Bewegungsfrequenz überschritten. Warten Sie einige Minuten und beachten Sie die zulässige Anzahl der Zyklen. |
| 7 | Interner elektrischer Fehler. Trennen Sie Netzversorgung und Batterie; tritt der Fehler erneut auf, müssen die Platine oder die Motorkabel gewartet werden. |
| Symptom / LED | Vorgehensweise |
|---|---|
| BlueBUS leuchtet nicht | Prüfen Sie die Zuleitung und die Sicherungen. Der Austausch darf erst nach Beseitigung der Ursache und bei abgeschalteter Stromversorgung erfolgen. Verwenden Sie stets denselben Typ und Wert. |
| BlueBUS leuchtet dauerhaft | Schwerwiegender Fehler. Trennen Sie Netzversorgung und Batterie für einige Sekunden und stellen Sie die Stromversorgung anschließend wieder her. Bleibt der Zustand bestehen, muss die Steuerplatine gewartet werden. |
| STOP leuchtet nicht | STOP entspricht nicht dem eingelernten sicheren Zustand. Überprüfen Sie das angeschlossene Gerät und Einlernen. |
| L1 + L2 blinken | Die angeschlossenen Geräte müssen eingelernt werden. |
| L3 + L4 blinken | Die Positionen / der Fahrweg müssen eingelernt werden. |
| Der Handsender leuchtet, der Antrieb reagiert nicht | Überprüfen Sie die Batterie, die kompatible Codierung und die Speicherung im Empfänger. |
| SbS / OPEN / CLOSE leuchtet dauerhaft | Der Steuerkontakt kann dauerhaft geschlossen bleiben; überprüfen Sie die Taste, das Relais und die Verkabelung. |
L5 + L6 blinken während des Einlernens der Kräfte. Bei einem elektrischen Fehler mit schnellem Blinken von L1 überprüfen Sie die Verriegelung der Entriegelung; L2 kann auf eine zu lange Bewegung des Arms hinweisen. Sicherungen der abgebildeten Platine: F1 = T1 A, F2 = T1,6 A; beachten Sie auch die Kennzeichnung auf der jeweiligen Platine.
Verlauf der letzten acht Manöver
- Rufen Sie über STOP/SET das Programmiermenü auf und wählen Sie mit OPEN/CLOSE die Eingangs-LED L8 aus.
- Halten Sie STOP/SET etwa 3 s lang gedrückt. Leuchtende Wert-LEDs kennzeichnen Manöver mit einer Anomalie; L1 ist das jüngste, L8 das achte.
- Wählen Sie bei gedrückter Taste STOP/SET mit OPEN/CLOSE das betreffende Manöver aus. Die LED zeigt die Anzahl der Fehlerblitze gemäß der obigen Tabelle an.
- Lassen Sie STOP/SET los und warten Sie, bis das Menü beendet wird.
Reset der Steuerung
Durch den Reset werden die benutzerdefinierten Einstellungen der Platine gelöscht. Der Funkspeicher wird separat am Empfänger gelöscht. Die Motordrehrichtung und die Anzahl der ausgeführten Manöver werden durch dieses Verfahren nicht gelöscht.
- Halten Sie bei angehaltener Schranke OPEN + CLOSE etwa 3 s lang gedrückt, bis L1–L8 aufleuchten.
- Lassen Sie beide Tasten los. Schnelles Blinken aller LEDs für etwa 3 s bestätigt den Reset.
- Nach Wiederherstellung der Werkseinstellungen blinken L1 und L2. Lernen Sie die Geräte, Positionen und Kräfte erneut ein und führen Sie die Sicherheitsprüfungen durch.
Manuelle Entriegelung bei Stromausfall
Stoppen Sie vor dem Entriegeln die Automatisierung und halten Sie den Arm fest. Bei falschem Gewichtsausgleich kann er sich selbstständig bewegen.
- Drehen Sie die Abdeckung des Schlüssellochs, stecken Sie den Schlüssel ein und drehen Sie ihn wie abgebildet um 180°.
- Bewegen Sie den Arm von Hand; der Bewegungsweg muss frei und sicher sein.
- Drehen Sie zum Verriegeln den Schlüssel in die Ausgangsposition zurück, ziehen Sie ihn ab und schließen Sie die Abdeckung des Schlüssellochs. Überprüfen Sie vor dem nächsten Steuerbefehl, ob die Verriegelung wieder eingerastet ist.
Wartung und sichere Verwendung
Wartung spätestens alle 6 Monate oder nach 20 000 Manövern, je nachdem, was zuerst eintritt. Bei anspruchsvollem Betrieb das Wartungsintervall verkürzen. Die Wartungsanzeige ersetzt keine regelmäßige Kontrolle.
- Trennen Sie vor Arbeiten die Netzversorgung und die Notstrombatterie.
- Überprüfen Sie die Verankerungen, Korrosion, Kabel und den Arm, die Feder, die Halterung, die Anschläge und den Gewichtsausgleich. Beschädigte Teile austauschen.
- Reinigen Sie die Lichtschranken und überprüfen Sie ihre Funktion sowie die manuelle Entriegelung. Wiederholen Sie nach der Wartung die Sicherheitsprüfungen.
- Handsender außerhalb der Reichweite von Kindern aufbewahren. Halten Sie sich nicht im Bewegungsbereich auf und verwenden Sie keine Geräte, die repariert werden müssen.
Wartungsanzeige und Rücksetzen des Wartungszählers
Rufen Sie die Programmierung der Ebene II auf und wählen Sie die Eingangs-LED L7 aus. Halten Sie STOP/SET etwa 3 s lang gedrückt, bis die Wert-LED angezeigt wird, und halten Sie die Taste auch bei den folgenden Schritten weiterhin gedrückt. Durch kurzes gleichzeitiges Drücken von OPEN + CLOSE wird der verbrauchte Anteil des Grenzwerts angezeigt: ein Blinken = etwa 10 %. Halten Sie nach der Wartung beim selben Parameter STOP/SET gedrückt und drücken Sie gleichzeitig OPEN + CLOSE mindestens 5 s lang; schnelles Blinken bestätigt das Zurücksetzen. Lassen Sie anschließend STOP/SET los. Dadurch werden weder die Sender gelöscht noch ein vollständiger Reset ersetzt.
| Überschreitung des eingestellten Grenzwerts | Signal |
|---|---|
| Unter 80 % | Normales Blinken der Warnleuchte; die Wartungskontrollleuchte leuchtet beim Öffnen 2 s lang. |
| Etwa 81–100 % | Die Warnleuchte leuchtet zu Beginn der Bewegung 2 s lang; die Wartungskontrollleuchte blinkt während des Manövers. |
| Über 100 % | Die Warnleuchte leuchtet zu Beginn und am Ende jeweils 2 s lang; die Wartungskontrollleuchte blinkt dauerhaft. |
Die Wartungskontrollleuchte funktioniert nur bei entsprechender Einstellung des Ausgangs. Geben Sie das Gerät und die Batterien am Ende ihrer Lebensdauer bei einer geeigneten Sammelstelle ab; sie gehören nicht in den Hausmüll.
Einflussfaktoren auf die Lebensdauer
Die Lebensdauer hängt von Ausstattung und Betriebsbedingungen ab. Addieren Sie die zutreffenden Indizes aus der Tabelle; bei alternativen Geschwindigkeits- und Kraftstufen ist nur die ausgewählte Stufe zu berücksichtigen.
| Eigenschaften der gesamten Automatisierung | Index | Lebensdauerdiagramm |
|---|---|---|
| XBA4-Armleuchte | 15 % | |
| Geschwindigkeit | V3/V4: 5 %; V5: 20 % | |
| Unterbrechung durch die Lichtschranke bei mehr als 10 % der Manöver | 15 % | |
| Unterbrechung durch STOP bei mehr als 10 % der Manöver | 25 % | |
| Abbremsen | 10 % | |
| Kraft 5/6 oder 7/8 | 10 % für die ausgewählte Gruppe | |
| Salzgehalt | 10 % | |
| Staub und Sand | 10 % | |
| Temperatur über 40 °C oder unter 0 °C | 15 % |
Suchen Sie die Summe auf der horizontalen Achse des Diagramms und lesen Sie an der Kurve die Richtwerte für die Zyklen ab. Das Ergebnis setzt eine fachgerechte Montage und Wartung voraus; es ist weder eine Garantie noch ein Wartungsintervall.
Technische Eigenschaften der Schranke NICE SBAR
| Parameter | Wert |
|---|---|
| Modell / Steuerung | SBAR ohne Arm / XBA20 R10 |
| Netzversorgung | 230 V AC, 50/60 Hz |
| Motor | 24 V DC |
| Stromaufnahme | 1 A, Katalogangabe |
| Leistungsaufnahme | Maximal 300 W beim Anlauf; 200 W beim Nenndrehmoment |
| Drehmoment | 100 Nm beim Anlauf / 25 Nm Nennwert |
| Öffnungszeit | ≥ 4 s; mit XBA4 > 5 s |
| Max. Zyklenfrequenz | 100 Zyklen/h; mit XBA4 80 Zyklen/h bei Nenndrehmoment |
| Schutzart / Isolationsklasse | IP44 / I, mit Schutzerdung |
| Betriebstemperatur | −20 bis +50 °C |
| Abmessungen des Schaltschranks | 330 × 180 × 1 180 mm (Breite × Tiefe × Höhe) |
| Gewicht laut Katalog | 46 kg |
| Notstromversorgung | PS124, optional |
Messen Sie vor dem Verankern den konkreten Schaltschrank und die Position der Bohrungen aus; der Montagebereich muss auch den Halter und den Zugang zur Abdeckung berücksichtigen. Die technischen Werte sind zusammen mit dem Schrankenbaum, seiner Ausstattung und dem Ausgleich zu beurteilen.
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