NICE Run RUN1500 – einzelner Antrieb für Schiebetore (A)
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| Gewicht |
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| 19 kg |
Produktbeschreibung NICE Run RUN1500 – einzelner Antrieb für Schiebetore (A)
NICE RUN1500 ist ein Einzelantrieb selbsthemmender Antrieb für ein Schiebetor mit einem Torflügel bis 1 500 kg und 14 m. Der Motor arbeitet mit 24 V DC, Netzversorgung 230 V AC. Er verfügt über eine integrierte Steuerung RBA3R10 und einen elektromechanischen Endschalter.
Der Einzelantrieb unterscheidet sich vom Set: Funkempfänger, Handsender, Lichtschranken, Warnleuchte und Zahnstange wählen Sie je nach gewünschter Ausstattung aus.
Zubehör und Steuerung
Der Einzelantrieb enthält die Steuerung. Für eine komplette Automatisierung müssen je nach Tor Zahnstange, Bedienelemente und Sicherheitseinrichtungen ergänzt werden. RUN1500-Sets haben eine separat aufgeführte Ausstattung.
| Was | Warum | Typ |
|---|---|---|
| Steuerung | Einstellung und Wartung des Antriebs; beim Austausch die Kennzeichnung der eingebauten Platine überprüfen. | |
| Warnleuchte | Signalisiert die Torbewegung. Der FLASH-Ausgang ist niederspannungsgeführt. | |
| Lichtschranken | Erfassen ein Hindernis im überwachten Bereich. Sie ersetzen nicht die Beurteilung sämtlicher Risiken des Tors. | |
| Handsender | Wählen Sie die Handsender passend zum Empfänger und zur jeweiligen Funkcodierungsfamilie aus. | |
| Empfänger | Ohne Empfänger kann der eigenständige Antrieb keine Funkbefehle empfangen. NICE-Empfänger. |
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| Steuerung per Smartphone | Unterscheiden Sie zwischen der Einrichtung des Antriebs und der täglichen Bedienung. WLAN-Relaismodule über einen potenzialfreien Kontakt anschließen. |
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| Antenne | Verbessert bei geeigneter Platzierung den Empfang. Die Antenne dient nicht zur Stromversorgung der Signalleuchte. |
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| Tastatur | Zugang ohne separate Fernbedienung. | |
| Schlüsselschalter | Schlüsselbedienung über einen potenzialfreien Kontakt. | |
| Kartenleser | Zugang per Karte oder Schlüsselanhänger. |
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| Zahnstange | Überträgt die Bewegung des Ritzels auf den Torflügel. Wählen Sie den Typ entsprechend der Belastung und der Befestigung aus. | |
| Notstromversorgung | Ermöglicht einen eingeschränkten Betrieb bei Stromausfall. |
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Aktuelle Ersatzplatine: RBA3R10. Ältere RBA3 wird ersetzt. Bei einer bestehenden Installation die tatsächliche Platine und die Anschlüsse prüfen; die Bezeichnung der RUN-Familie allein bedeutet nicht, dass alle Modelle dieselbe Steuerung haben.
Antrieb im Lieferumfang und Sets
- 1 × NICE RUN1500-Motor mit 24-V-Motor und integrierter Steuerung; der Funkempfänger für den Einzelantrieb ist separat erhältlich.
- 2 × Entriegelungsschlüssel für manuelle Bedienung.
- Montage- und Verankerungselemente sowie Endschalter passend zur Variante RUN1500 mit elektromechanischem Endschalter.
- Montageanleitung. Zahnstange, Empfänger, Handsender und Sicherheitsausstattung sind separat auszuwählen.
Die Sets enthalten den Motor RUN1500 mit mechanischem Endschalter, einen OXIBD-Empfänger und einen MYGO4-Handsender. Sie unterscheiden sich hinsichtlich Lichtschranken, Warnleuchte und Zahnstange; der Schlüsselschalter ist separat erhältlich.
| Set | Zusätzliche Ausstattung gegenüber dem Einzelmotor |
|---|---|
| RUN1500 (B) | OXIBD + 1 × MYGO4 ohne Lichtschranken, Warnleuchte und Zahnstange |
| RUN1500 (C) | OXIBD + 1 × MYGO4 EPMB |
| RUN1500 (D) | OXIBD + 1 × MYGO4 EPMB, ELDC |
| RUN1500 (E) | OXIBD + 1 × MYGO4 EPMB, 4 m LZ-1 |
| RUN1500 (F) | OXIBD + 1 × MYGO4 EPMB, ELDC, 4 m LZ-1 |
| Set mit Zubehör | Set auch mit Zahnstange |
|---|---|
Set RUN1500 (D)![]() OXIBD, MYGO4, EPMB, ELDC. | Set RUN1500 (F)![]() OXIBD, MYGO4, EPMB, ELDC, 4 m LZ-1. |
Beim Vergleich müssen der gesamte Torlauf, die Nutzungsintensität und die Stromversorgung berücksichtigt werden. Eine höhere Gewichtsgrenze allein garantiert nicht, dass der Antrieb für eine bestimmte Installation geeignet ist.
Antriebseigenschaften
- Robustes Gehäuse aus einer Aluminiumlegierung mit Epoxidbeschichtung und stoßfestem Deckel.
- BlueBUS mit Zweidrahtanschluss und Unterstützung adressierbarer Lichtschranken.
- Einstellung der Geschwindigkeit, Kraft und Pause; automatisches Schließen optional.
- Die Steuerung berücksichtigt die Temperatur und begrenzt bei Überlastung die Anzahl der Bewegungszyklen. Die Kraftreserve muss weiterhin mechanisch geprüft werden.
- Diagnose über Warnleuchte und LED, Speicher für die letzten acht Bewegungszyklen und Wartungszähler.
- Master/Slave für zwei gegenläufige Schiebetorflügel.
Antriebsauswahl und Betriebsgrenzen
RUN1500 ist für einen einzelnen Schiebetorflügel bis 1 500 kg und 14 m Länge ausgelegt. Gewicht, Länge und Bewegungswiderstand sind gemeinsam zu beurteilen. Die Angabe des maximalen Gewichts ist keine Empfehlung, jedes 1 500-kg-Tor mit Höchstgeschwindigkeit zu betreiben.
| Was zu prüfen ist | Grenzwert / Bedingung |
|---|---|
| Gewicht des Torflügels | Maximal 1 500 kg; je nach Gewicht sinken die Anzahl der Zyklen und die zulässige Geschwindigkeit. |
| Länge des Torflügels | Maximal 14 m; die Länge bestimmt die Basisanzahl der Zyklen. |
| Anlauf | Die erforderliche Kraft muss weniger als die Hälfte von 1 000 N betragen, also weniger als 500 N. |
| Gleichmäßiger Lauf | Die erforderliche Kraft muss weniger als die Hälfte von 560 N betragen, also weniger als 280 N über den gesamten Laufweg. |
| Reserve | NICE empfiehlt eine Kraftreserve von 50 % für erhöhte Reibung bei ungünstigen Witterungsbedingungen. |
Für die übliche Auswahl empfehlen wir, auch bei Abmessungen und Gewicht eine Reserve einzuplanen und sich ungefähr auf höchstens 80 % der Maximalwerte zu beschränken. Dies ist eine Auswahlhilfe und ersetzt nicht die Messung der erforderlichen Kraft sowie die Prüfung von Wind, Vereisung und der Zyklustabelle. Der Torflügel muss sich von Hand gleichmäßig verschieben lassen und darf nicht selbstständig anlaufen.
Zyklenzahl nach Länge
| Torflügellänge | Zyklen/h | Aufeinanderfolgend |
|---|---|---|
| Bis 4 m | 60 | 30 |
| Über 4 bis 6 m | 40 | 20 |
| Über 6 bis 7 m | 34 | 17 |
| Über 7 bis 8 m | 30 | 15 |
| Über 8 bis 10 m | 20 | 12 |
| Über 10 bis 12 m | 20 | 10 |
| Über 12 bis 14 m | 17 | 8 |
Abminderung abhängig vom Gewicht
| Flügelgewicht | Zyklusanteil | Höchstgeschwindigkeit |
|---|---|---|
| Bis 200 kg | 100 % | V6 |
| Über 200 bis 400 kg | 100 % | V6 |
| Über 400 bis 500 kg | 95 % | V6 |
| Über 500 bis 600 kg | 90 % | V5 |
| Über 600 bis 700 kg | 85 % | V5 |
| Über 700 bis 800 kg | 80 % | V5 |
| Über 800 bis 900 kg | 75 % | V5 |
| Über 900 bis 1 000 kg | 70 % | V4 |
| Über 1 000 bis 1 200 kg | 65 % | V4 |
| Über 1 200 bis 1 350 kg | 60 % | V3 |
| Über 1 350 bis 1 500 kg | 55 % | V3 |
Multiplizieren Sie die Werte aus der ersten Tabelle mit dem Anteil aus der zweiten Tabelle und überschreiten Sie das Ergebnis nicht. Ein Zyklus umfasst ein Öffnen und Schließen. Beispiel: Flügel 5 m / 650 kg: 40 × 0,85 = 34 Zyklen/h, 20 × 0,85 = 17 hintereinander, höchstens V5. Der Dauerbetrieb ist auf höchstens 10 Minuten begrenzt. Bei hohen Temperaturen kann der Überhitzungsschutz die Anzahl der Bewegungen weiter begrenzen. Geschwindigkeitseinstellung.
Richtwert für die Lebensdauer
Addieren Sie die Indizes für Länge, Gewicht und relevante Bedingungen. Suchen Sie die Summe auf der horizontalen Achse des Diagramms und lesen Sie die ungefähre Anzahl der Zyklen ab. Das Ergebnis ist eine Schätzung bei regelmäßiger Wartung, keine Garantie für die Lebensdauer oder eine Angabe in Jahren.
| Eigenschaften der gesamten Automatisierung | Index | Lebensdauerdiagramm |
|---|---|---|
| Länge unter 6 m | 5 % |
Horizontal: Index in %. |
| 6 bis 9 m | 10 % | |
| 9 bis 12 m | 15 % | |
| 12 bis 14 m | 20 % | |
| Gewicht 100 bis 200 kg | 5 % | |
| 200 bis 400 kg | 10 % | |
| 400 bis 600 kg | 20 % | |
| 600 bis 800 kg | 30 % | |
| 800 bis 1 000 kg | 40 % | |
| 1 000 bis 1 200 kg | 50 % | |
| 1 200 bis 1 500 kg | 60 % | |
| Über 40 °C / unter 0 °C oder Luftfeuchtigkeit über 80 % | 20 % | |
| Staub, Sand oder salzhaltige Umgebung | 15 % | |
| Geschwindigkeit über L4 „schnell“ | 15 % |
Beispiel: 6,5 m / 450 kg in staubiger Umgebung: 10 % + 20 % + 15 % = 45 %, im Diagramm etwa 200 000 Zyklen. Liegt ein Wert an der Grenze zwischen zwei Intervallen, wählen Sie für die Beurteilung vorsichtshalber den höheren Index. Das Diagramm darf nicht über den dargestellten Bereich hinaus erweitert werden. Der Antrieb darf nicht in saurer, salzhaltiger oder explosionsgefährdeter Atmosphäre installiert werden; der Eintrag zur Salinität in der Tabelle ist keine Zulassung für eine solche Verwendung.
Montage des Antriebs und der Zahnstange
Lassen Sie Montage und elektrischen Anschluss von einer qualifizierten Fachkraft durchführen. Trennen Sie vor Arbeiten die Netzversorgung sowie gegebenenfalls die Batterie- oder Solarstromversorgung. Das Tor muss über feste mechanische Endanschläge, einen Entgleisungsschutz und eine ausreichend stabile Führung verfügen. Der Endschalter des Antriebs ersetzt nicht den mechanischen Toranschlag.
- Prüfen Sie, ob sich das Tor über den gesamten Laufweg leicht von Hand bewegen lässt, und die Grenzwerte der erforderlichen Kraft. Sichern Sie Gefahrenstellen mit Quetschgefahr, einschließlich des hinteren Bereichs des Schiebetorflügels.
- Wählen Sie einen stabilen, waagerechten Untergrund außerhalb überflutungsgefährdeter Bereiche. Sorgen Sie dafür, dass Schlüssel und Abdeckung zugänglich bleiben. Verlegen Sie die Kabelschutzrohre so, dass kein Wasser in den Antrieb geleitet wird.
- Positionieren Sie die Ankerplatte parallel zum Tor gemäß der Originalzeichnung. Das Gewinde der Anker steht etwa 30–40 mm über die Platte hinaus. Lassen Sie den Beton vollständig aushärten, bevor Sie die Befestigungen festziehen.
- Montieren Sie den Antrieb und richten Sie ihn am Torflügel aus. Ziehen Sie nach der Montage der Zahnstange die Befestigungen fest und decken Sie die Muttern mit den mitgelieferten Abdeckkappen ab.
Zahnstange – Modul 4
Das Ritzel hat Modul 4, 18 Zähne. Die Zahnstange muss dasselbe Modul und eine für den Torflügel geeignete Tragfähigkeit aufweisen. Das Torgewicht darf nicht auf dem Ritzel lasten. Wählen Sie Nylon- und Stahlvarianten entsprechend den Angaben zur jeweiligen Zahnstange, nicht nur anhand des übereinstimmenden Moduls.
- Entriegeln Sie den Antrieb und positionieren Sie den Flügel bei der Montage der Zahnstange mindestens 50 cm von der geschlossenen Endlage entfernt.
- Befestigen Sie die Zahnstange mit geeigneten Halterungen am Flügel; lassen Sie über den gesamten Fahrweg zwischen Zahnstange und Ritzel 1–2 mm.
- Achten Sie beim Verbinden der Teile auf einen gleichmäßigen Zahnabstand. Fahren Sie den gesamten Weg von Hand ab und prüfen Sie die Ausrichtung; der seitliche Versatz darf laut Hersteller höchstens 5 mm betragen.
- Prüfen Sie nach dem Festziehen erneut den freien Lauf, das Spiel und die Funktion der Endschalter.
Endlagen – Unterschiede zwischen den Varianten
Der RUN1500 verfügt über einen elektromechanischen Endschalter. Die Endanschläge an der Zahnstange betätigen den Schalter in der geöffneten und geschlossenen Position. Positionieren Sie sie so, dass der Flügel bei elektrischem Betrieb vor den festen Anschlägen stoppt und der Schalter bei manueller Bewegung zuverlässig umschaltet.
Stellen Sie vor dem Einlernen die Öffnungsrichtung mit dem Schalter auf der Platine entsprechend der Ausrichtung des Antriebs ein. Schalten Sie bei einer Richtungsänderung alle Stromversorgungen aus. Nach dem Einlernen des Fahrwegs prüfen Sie, ob die Verlangsamung etwa 50–70 cm vor dem Ende einsetzt und der Antrieb etwa 2–3 cm vor dem mechanischen Anschlag stoppt. Die tatsächliche Position muss durch einen Test in beiden Richtungen bestätigt werden.
Verkabelung
| Verwendungszweck | Kabel und maximale Länge |
|---|---|
| Netzversorgung | 3 × 1,5 mm² bis 30 m. Bei längeren Leitungswegen 3 × 2,5 mm² verwenden und die Schutzerdung der Automatisierung gemäß Planung der Elektrofachkraft ausführen. |
| Warnleuchte | 2 × 0,5 mm²; 20 m. |
| Antenne | RG58; höchstens 20 m, empfohlene Länge unter 5 m. |
| BlueBUS / Lichtschranken | 2 × 0,5 mm² bis 30 m; bei Leitungswegen über 30 bis 50 m 2 × 1 mm². |
| Feste Sicherheitskontaktleisten | 2 × 0,5 mm²; 30 m, Anschluss je nach STOP-Typ. |
| Bewegliche Sicherheitskontaktleiste | 2 × 0,5 mm²; 30 m; verwenden Sie für die Übertragung zum beweglichen Flügel eine geeignete Vorrichtung, z. B. FT210B. |
| Schlüsselschalter | 2 Kabel mit 2 × 0,5 mm² oder ein Kabel mit 4 × 0,5 mm²; 50 m. |
Verwenden Sie für die jeweilige Umgebung geeignete Kabel. Lassen Sie im Antrieb etwa 20–30 cm Kabelreserve und befestigen Sie die Kabel so, dass sie nicht aus den Klemmen gezogen werden können. Die Netzzuleitung muss einen Schutzleiter und eine Möglichkeit zur vollständigen, sicheren Trennung von der Stromversorgung haben.
Anschluss und Ausrichtung auf der Platine
Die Versorgungsspannung des Antriebs beträgt 230 V AC; der Motor selbst wird mit 24 V DC. Schließen Sie an die Niederspannungsklemmen oder an BlueBUS keine Netzspannung an. Die Platine verfügt über die Tasten OPEN, STOP/SET und CLOSE, die LEDs L1–L8, einen SM-Empfängeranschluss und eine BusT4-Schnittstelle über IBT4N.
Anschlussplan
FLASH = Warnleuchte; OGI = programmierbarer Ausgang; TX/RX = Sender und Empfänger der Lichtschranke; Aerial = Antenne; Receiver = Empfänger der Fernbedienungen; Selector = Richtungsschalter. Die Klemmenbezeichnungen entsprechen denen auf der Platine.
| Klemme | Anschluss und wichtige Bedingung |
|---|---|
| FLASH | Ausgang für eine oder zwei Warnleuchten mit 12-V-Glühlampe, maximal 21 W, je nach Anschluss gemäß Herstellerangaben. Verwenden Sie für LED-Leuchten ein kompatibles ELDC. Warnleuchte und Antenne. |
| OGI | 24 V DC (−30 % / +50 %), maximal 4 W; die Funktion wird durch II/L4. Werkseitig ist der Funkausgang 3 eingestellt, nicht automatisch die Anzeige „Tor geöffnet“. Die Polung (+/−) dieses Ausgangs ist im Schaltplan nicht angegeben; leiten Sie sie nicht von der Hilfsversorgung ab. |
| BlueBUS | Zweidrahtversorgung und Kommunikation für kompatibles Zubehör. Lichtschranken werden parallel angeschlossen ohne Polarität. |
| STOP | Sicherheitseingang für NO, NC oder 8,2 kΩ; der Typ wird beim Einlernen erkannt. Eine Zustandsänderung stoppt die Bewegung und löst eine kurze Rückwärtsbewegung aus. |
| SbS | Schrittbefehl über einen potenzialfreien NO-Kontakt; Verhalten gemäß II/L2. |
| OPEN | Öffnen über einen potenzialfreien NO-Kontakt. |
| CLOSE | Schließen über einen potenzialfreien NO-Kontakt. Wenn I/L7 ON, handelt es sich um eine Teilöffnung. |
| Aux In | Hilfs eingang, werkseitig NC mit STOP-Funktion. Neuprogrammierung über Oview. Es handelt sich nicht um einen Stromversorgungsausgang für Zubehör. |
| ANTENNA / Aerial | Innenleiter und Abschirmung des Koaxialkabels gemäß Originalschaltplan anschließen; dies ist kein Versorgungsausgang (+/−). |
Hilfsversorgung – konkrete Polarität
Bei Ausrichtung des Steckers wie in der folgenden Abbildung: rechte Klemme des STOP-Klemmenpaars = Minus (−), linke Klemme des SbS-Klemmenpaars = Plus (+). Der Hilfsausgang liefert 24 V DC, −30 % / +50 %, insgesamt maximal 100 mA. Verbinden Sie am Zubehörteil Plus mit dem Plus der Stromversorgung und Minus mit deren Minus; der Steuerkontakt NO/COM bleibt separat.
Die Polzuordnung gilt für diesen Hilfsstromanschluss. Übertragen Sie sie nicht auf FLASH, OGI, Antenne oder BlueBUS. Ein Modul mit höherer Stromaufnahme benötigt eine geeignete separate Stromversorgung; an SbS wird sein potenzialfreier Kontakt angeschlossen. Aux In wird nicht zur Stromversorgung verwendet.
Warnleuchte ELDC und Antenne
ELDC verfügt über einen Niederspannungs-Lichteingang mit 12–36 V DC, den Sie an FLASH anschließen. Die Detailansicht unten unterscheidet zwischen dem Lichtanschlusspaar und dem Antennenanschlusspaar. Schließen Sie an das Lichtanschlusspaar keine 230 V an. In der dargestellten Verdrahtung gibt der Hersteller die Polung (+/−) des Lichtanschlusspaars nicht an; verwenden Sie dafür nicht die Polarität des Hilfsausgangs STOP/SbS.
Antenne
Die Antenne ELDC oder ABFKIT mit einem separaten RG58-Kabel an den Antenneneingang anschließen: Innenleiter an das Signalsymbol, Abschirmgeflecht an das Abschirmsymbol, wie im Schaltplan dargestellt. Die Antennenleitungen nicht an das Adernpaar für die Spannungsversorgung anschließen. Die Antenne muss zur Frequenz des Empfängers passen.
Schlüsselschalter, Relais und Steuereingänge
An SbS, OPEN und CLOSE gehören potenzialfreie NO-Kontakte. Bei EKS oder einem Relaismodul COM und NO des ausgewählten Kontakts mit dem Adernpaar des jeweiligen Eingangs verbinden. Die Kontakte haben keine Polarität (+/−). Keine Versorgungsspannung an die Eingänge anlegen. Bei dauerhaft geschlossenem OPEN-Kontakt kann das Tor wie bei einer Zeitschaltuhr geöffnet bleiben; die Netzversorgung des Antriebs darf dafür nicht abgeschaltet werden.
STOP und Sicherheitskontaktleiste
| Gerätetyp | Anschlussprinzip |
|---|---|
| NO-Kontakte | Parallel. |
| NC-Kontakte | In Reihe. |
| Zwei Kontaktleisten mit 8,2 kΩ | Laut Hersteller können sie parallel geschaltet werden; bei mehr als zwei in Kaskade mit einem Abschlusswiderstand von 8,2 kΩ. |
| Kombination aus NO / NC | Parallele Zweige; im NC-Zweig ein Serienwiderstand von 8,2 kΩ gemäß freigegebenem Schaltplan. |
Potenzialfreie Kontakte und passive Widerstandskontaktleisten haben keine Versorgungspolarität (+/−). Eine elektronische Kontaktleiste benötigt möglicherweise eine eigene Spannungsversorgung – prüfen Sie die Anleitung. Führen Sie nach jeder Änderung der Verdrahtung die Einlernung der Geräte und eine Sicherheitsprüfung durch. Eine reine NO/NC-Verdrahtung gewährleistet nicht dieselbe Fehlerdiagnose wie eine Widerstandskontaktleiste. Den Sicherheitseingang nicht überbrücken, um einen Fehler zu beseitigen.
BlueBUS-Lichtschranken
Zum Beispiel EPMB: TX und RX jeweils parallel an dieselben zwei BlueBUS-Leiter anschließen. Plus und Minus werden nicht zugeordnet. TX und RX eines Paars müssen dieselben Steckbrücken-Einstellungen und dieselbe Adresse haben; ein weiteres Paar erhält eine andere unterstützte Adresse. Nach dem Hinzufügen oder Entfernen eines Geräts die Einlernung.
| Paaradresse | Geschützte Bewegung / Position |
|---|---|
| FOTO | Äußeres Paar auf etwa 50 cm; hält beim Schließen an und kehrt die Bewegung um. |
| FOTO II | Äußeres Paar auf etwa 100 cm; Schutz beim Schließen. |
| FOTO 1 | Inneres Paar auf etwa 50 cm; Schutz beim Schließen. |
| FOTO 1 II | Inneres Paar auf etwa 100 cm; Schutz beim Schließen. |
| FOTO 2 | Äußeres Paar zum Schutz beim Öffnen. |
| FOTO 2 II | Inneres Paar zum Schutz beim Öffnen. |
| FOTO 3 | Paar über den gesamten Bewegungsbereich; die gemeinsame Verwendung mit FOTO II erfordert eine korrekte relative Positionierung von TX/RX. |
Die genaue Einstellung der Steckbrücken finden Sie auf der Karte EPMB – Steckbrückentabelle. Prüfen Sie nach der Einstellung die optische Ausrichtung und die Reaktion jedes Paars in seiner Schutzrichtung. Ändern Sie bei der üblichen Sicherheitskonfiguration ein Paar nicht durch Durchtrennen der Brücke A in einen Öffnungsbefehl.
EPMOW benötigt IBW und ist ohne zusätzliche Ausrüstung kein Ersatz für ein drahtgebundenes Paar. FT210B mit batteriebetriebenem Sender am beweglichen Torflügel überträgt den Status der Widerstandskontaktleiste an BlueBUS; Anschluss und Adressierung richten sich nach der Anleitung zu FT210B.
Erstinbetriebnahme und Einlernung
- Montage, Endschalter, Erdung und Verdrahtung überprüfen. Der Torflügel muss sich ungefähr in der Mitte des Fahrwegs befinden und der Motor muss verriegelt sein.
- Spannungsversorgung anschließen. BlueBUS sollte etwa einmal pro Sekunde blinken; die Lichtschranken TX/RX signalisieren den Betrieb, FLASH und OGI sollten ausgeschaltet sein. Bei einem Fehler die Spannungsversorgung trennen und die Verdrahtung überprüfen.
- Zuerst die Geräte einlernen, dann den Fahrweg einlernen und anschließend die Prüfungen durchführen. Während der Bewegung muss der gesamte Bereich frei sein.
Geräte einlernen – OPEN + STOP/SET
- Gleichzeitig gedrückt halten OPEN und STOP/SET etwa 3 Sekunden lang.
- Wenn L1 und L2 schnell zu blinken beginnen, die Tasten loslassen.
- Warten, bis der Vorgang abgeschlossen ist. Die STOP-LED muss leuchten; L1/L2 dürfen nicht mehr den Einlernvorgang anzeigen. L1–L8 zeigen anschließend die Funktionszustände an.
Diesen Schritt auch ohne angeschlossenes Sicherheitszubehör durchführen. Wenn L1/L2 blinken, ist die Erkennung nicht abgeschlossen; nicht einfach mit dem Einlernen des Fahrwegs fortfahren.
Fahrweg einlernen – CLOSE + STOP/SET
- Nach erfolgreicher Erkennung der Geräte gedrückt halten CLOSE und STOP/SET etwa 3 Sekunden lang.
- Sobald der Motor anläuft, die Tasten loslassen. Die erste Bewegung muss ein Öffnen sein. Wenn das Tor schließt, STOP/SET drücken, die Spannungsversorgung trennen, den Richtungsschalter korrigieren und den Vorgang wiederholen.
- Der Antrieb öffnet bis zum Endschalter und schließt anschließend. Warten, bis der gesamte Einlernvorgang abgeschlossen ist, und auf eine eventuelle Diagnoseanzeige achten.
- Mehrere vollständige Öffnungs- und Schließvorgänge durchführen. Verzögerung, Endlagen und sicherstellen, dass der Motor nicht gegen einen festen Anschlag fährt, überprüfen.
Prüfung und Übergabe
- Montagefestigkeit und manuelle Entriegelung überprüfen. Bei der Prüfung muss sich der Torflügel in beide Richtungen von Hand mit einer Kraft von höchstens 390 N verschieben lassen; zugleich müssen die strengeren Anforderungen an die erforderliche Kraft für die Auswahl des Antriebs.
- Jedes Lichtschrankenpaar und jede Sicherheitskontaktleiste einzeln prüfen. Bei einer Zustandsänderung blinkt BlueBUS zweimal schnell; auch die korrekte Reaktion des Torflügels überprüfen.
- Nach der Empfindlichkeitseinstellung und nach jeder sicherheitsrelevanten Änderung die Kräfte fachgerecht messen. Die Einhaltung des Gewichtsgrenzwerts und Lichtschranken allein reichen nicht aus.
- Anleitung, Dokumentation der gesamten Automatisierung, Hinweise zur Entriegelung und Wartungsplan übergeben. Das Tor nicht übergeben, wenn die Sicherheitsprüfung noch nicht abgeschlossen ist.
Steuergerät programmieren
ÖFFNEN / SCHLIESSEN wechselt die LED-Auswahl; STOP/SET bestätigt oder öffnet durch Gedrückthalten die Programmierung. Im Normalbetrieb dienen sie zum Öffnen, Stoppen und Schließen. Ändern Sie die Einstellungen bei stillstehendem Tor. Wiederholen Sie nach Änderungen an Kraft, Geschwindigkeit oder Verhalten der Sicherheitseinrichtungen die Prüfung.
Ebene I – Funktionen ein- und ausschalten
- Halten Sie STOP/SET gedrückt, bis L1 zu blinken beginnt, etwa 3 Sekunden; lassen Sie die Taste dann los.
- Wählen Sie mit OPEN oder CLOSE die LED der Funktion aus.
- Drücken Sie kurz STOP/SET. Kurzes Blinken bedeutet OFF, längeres Blinken ON.
- Ändern Sie bei Bedarf die nächste Funktion. Wird etwa 10 Sekunden lang keine Taste gedrückt, wird die Programmierung beendet und die Änderungen werden gespeichert.
| LED – Funktion und Bedeutung | Status |
|---|---|
| L1 – Automatisches Schließen ON: Das Tor schließt nach dem Öffnen nach der unter II/L1 eingestellten Pause. OFF: Automatisches Schließen ausgeschaltet. | Werkseinstellung: OFF ON = eingeschaltet OFF = ausgeschaltet |
| L2 – Schließen nach Lichtschranke ON: Nach Freigabe der Lichtschranke schließt das Tor nach 5 s. Ist das automatische Schließen nicht aktiviert, wird zunächst der Öffnungsvorgang abgeschlossen; ist es aktiviert, kann die Freigabe der Lichtschranke die Öffnungszeit verkürzen. STOP bricht diese Sequenz ab. | Werkseinstellung: OFF ON = eingeschaltet OFF = ausgeschaltet |
| L3 – Immer schließen ON: Nach Wiederherstellung der Stromversorgung erkennt das System ein geöffnetes Tor und beginnt nach 5 s Vorwarnblinken mit dem Schließen. OFF: Diese Wiederherstellung wird nicht ausgeführt. | Werkseinstellung: OFF ON = eingeschaltet OFF = ausgeschaltet |
| L4 – Standby ON: Etwa eine Minute nach Bewegungsende werden BlueBUS und die Anzeigen ausgeschaltet, mit Ausnahme des langsamen Blinkens von BlueBUS; bei einem Steuerbefehl wird der Betrieb wieder aufgenommen. Nützlich bei Batterie- oder Solarstromversorgung. | Werkseinstellung: OFF ON = eingeschaltet OFF = ausgeschaltet |
| L5 – Anfahrspitze ON: Beim Anfahren wird statt einer gleichmäßigen Beschleunigung die maximale Kraft eingesetzt. Nach dem Anfahren gilt II/L5. OFF: Gleichmäßiges Anfahren. | Werkseinstellung: OFF ON = eingeschaltet OFF = ausgeschaltet |
| L6 – Vorwarnblinken ON: Die Warnleuchte blinkt 3 s vor Beginn der Bewegung. OFF: Das Blinken beginnt mit der Bewegung. | Werkseinstellung: OFF ON = eingeschaltet OFF = ausgeschaltet |
| L7 – CLOSE als Teilöffnung ON: Der Eingang CLOSE steuert die Teilöffnung gemäß II/L6. OFF: Der Eingang CLOSE schließt das Tor. | Werkseinstellung: OFF ON = eingeschaltet OFF = ausgeschaltet |
| L8 – Slave-Modus ON: Untergeordneter Antrieb eines Antriebspaars; Steuerbefehle und Bewegung werden vom Master gesteuert. OFF: Einzelsteuerung / Hauptsteuerung. | Werkseinstellung: OFF ON = eingeschaltet OFF = ausgeschaltet |
Ebene II – Parameterwerte
- Halten Sie STOP/SET gedrückt, bis L1 blinkt, und lassen Sie die Taste los. Wählen Sie mit OPEN/CLOSE die Eingangs-LED des Parameters aus.
- Drücken Sie STOP/SET erneut und halten Sie die Taste gedrückt. Nach etwa 3 Sekunden leuchtet die Wert-LED.
- Halten Sie STOP/SET weiterhin gedrückt und wählen Sie mit OPEN/CLOSE den Wert aus.
- Lassen Sie STOP/SET los. Warten Sie etwa 10 Sekunden, ohne weitere Taste zu drücken, bis die Einstellung gespeichert und der Vorgang beendet ist.
| Eingangs-LED – Bezeichnung und Beschreibung | Einstellungs-LED – Wert |
|---|---|
| L1 – Pausenzeit Pause vor dem automatischen Schließen; setzt I/L1 ON voraus. | L1 – 5 s L2 – 15 s L3 – 30 s (Werkseinstellung) L4 – 45 s L5 – 60 s L6 – 80 s L7 – 120 s L8 – 180 s |
| L2 – SbS-Funktion Befehlsabfolge des Schritt-für-Schritt-Eingangs und des zugehörigen Funkkanals. | L1 – Öffnen – Stopp – Schließen – Stopp L2 – Öffnen – Stopp – Schließen – Öffnen (Werkseinstellung) L3 – Öffnen – Schließen – Öffnen – Schließen L4 – Mehrfamilienhaus: Ignoriert während des Öffnens den nächsten Befehl L5 – Mehrfamilienhaus 2: Ein Befehl über 2 s stoppt den Antrieb L6 – SbS 2: Ein Befehl unter 2 s bewirkt eine Teilöffnung, ein Befehl über 2 s eine vollständige Öffnung L7 – Dauerhafte Betätigung der Steuerung L8 – Öffnen halbautomatisch, Schließen nur bei gedrückter Taste |
| L3 – Motorgeschwindigkeit V1–V6 sind aufsteigende Geschwindigkeitsstufen; die für das Gewicht geltende Begrenzung darf nicht überschritten werden. | L1 – V1 sehr langsam L2 – V2 langsam L3 – V3 mittel L4 – V4 schnell (Werkseinstellung) L5 – V5 sehr schnell L6 – V6 besonders schnell L7 – Öffnen V4, Schließen V2 L8 – Öffnen V6, Schließen V4 |
| L4 – Funktion des OGI-Ausgangs Programmierbarer Ausgang 24 V / 4 W. Die Anzeige für das geöffnete Tor entspricht erst dem Wert L1. | L1 – Anzeige für geöffnetes Tor L2 – Aktiv bei geschlossenem Tor L3 – Aktiv bei geöffnetem Tor L4 – Funkkanalausgang 2 L5 – Funkkanalausgang 3 (Werkseinstellung) L6 – Funkkanalausgang 4 L7 – Wartungsanzeige L8 – Elektroschloss |
| L5 – Motorkraft Stellen Sie die Kraftschwellen nur so hoch wie unbedingt nötig ein und überprüfen Sie sie durch Kraftmessungen. | L1 – Extrem leichtes Tor L2 – Sehr leichtes Tor L3 – Leichtes Tor L4 – Mittelschweres Tor L5 – Schwereres Tor (Werkseinstellung) L6 – Schweres Tor L7 – Sehr schweres Tor L8 – Extrem schweres Tor |
| L6 – Teilöffnung Teilöffnungsweite; höchstens entsprechend der tatsächlich eingelernten Strecke. | L1 – 0,5 m L2 – 1 m L3 – 1,5 m L4 – 2 m (Werkseinstellung) L5 – 2,5 m L6 – 3 m L7 – 3,4 m L8 – 4 m |
| L7 – Wartungshinweis Grenzwert der Anzahl der Bewegungszyklen; der automatische Wert berücksichtigt Kraft und Bewegungsdauer. | L1 – Automatisch L2 – 1.000 Bewegungszyklen L3 – 2.000 Bewegungszyklen (Werkseinstellung) L4 – 4.000 Bewegungszyklen L5 – 7.000 Bewegungszyklen L6 – 10.000 Bewegungszyklen L7 – 15.000 Bewegungszyklen L8 – 20.000 Bewegungszyklen |
| L8 – Fehlerhistorie Auslesen der letzten acht Bewegungszyklen; dies ist weder eine Einstellung noch ein Löschen des Speichers. | L1 – Letzter Bewegungszyklus L2 – Vorletzter Bewegungszyklus L3 – Drittletzter Bewegungszyklus L4 – Viertletzter Bewegungszyklus L5 – Fünftletzter Bewegungszyklus L6 – Sechstletzter Bewegungszyklus L7 – Siebtletzter Bewegungszyklus L8 – Achtletzter Bewegungszyklus |
Die Einstellung von Geschwindigkeit und Kraft ersetzt nicht die Beseitigung von Reibung oder Hindernissen. Bei Verwendung von OGI als Torstatusanzeige ist sie bei geschlossenem Tor ausgeschaltet, bei geöffnetem Tor leuchtet sie, beim Öffnen blinkt sie langsam und beim Schließen schnell. Bei Verwendung der Schlossfunktion muss das Gerät zur Spannung und zum Ausgangsgrenzwert passen.
Langer SbS-Befehl – dauerhaft geöffnet
Ein SbS-Befehl von mehr als 2 s ermöglicht es, das Tor zu öffnen und geöffnet zu halten, zum Beispiel mithilfe eines Timers. Dies gilt, sofern der SbS-Eingang nicht auf die Schließfunktion umprogrammiert wurde. Für die übliche Steuerung über ein Relaismodul wählen Sie einen kurzen Impuls; dauerhaftes Einschalten kann das erwartete Verhalten ändern.
Fernbedienung, BusT4 und Backup
Der Empfänger wird bei ausgeschalteter Stromversorgung in den SM-Steckplatz. Der Einzelantrieb wird ohne Funkempfänger geliefert; bei den genannten RUN1500-Sets ist ein OXIBD. Die Wahl der Fernbedienung hängt vom Empfänger und der eingestellten Codierungsfamilie ab, nicht nur von der Frequenz.
| Empfänger | Auswahl der Fernbedienung |
|---|---|
| OXIBD | Fernbedienungen MYGO2, MYGO4, MYGO8, DOMIW3C, ON3EBD je nach unterstütztem unidirektionalem oder bidirektionalem Modus. Prüfen Sie bei älteren Fernbedienungen die eingestellte Speicherfamilie. |
| OXI | Unidirektionale Steuerung mit O-Code / FloR, z. B. ON2E, ON4E, ON9E, INTI2, FLO2RE, FLO2R-S. Der Empfänger unterstützt auch weitere Codierungsfamilien; prüfen Sie beim Hinzufügen einer Fernbedienung die Familie des bereits gespeicherten Codes. |
| SMXI | Unidirektionaler Empfänger mit FloR-Codierung, z. B. FLO2RE, FLO2R-S. SMXIS ist ein anderer Empfänger für Smilo; verwechseln Sie diese Bezeichnungen und Fernbedienungen nicht. |
| OXILR | Große Reichweite mit geeigneten LR-Sendern, z. B. ON3ELR. Die LR-Vorteile gelten mit der entsprechenden LR-Fernbedienung. |
Funkbefehle
| Empfängerausgang | Steuerbefehl der Platine |
|---|---|
| 1 | SbS – Schritt-für-Schritt-Befehl |
| 2 | Teilöffnung |
| 3 | Öffnen |
| 4 | Schließen |
Führen Sie das Anlernen und Löschen von Fernbedienungen entsprechend dem jeweiligen Empfänger durch; die Motortasten sind keine Taste für den Funkspeicher. Anleitung zum Anlernen von NICE-Fernbedienungen und die Karte des ausgewählten Empfängers enthalten die entsprechenden Verfahren. Prüfen Sie nach dem Speichern jede Taste und den tatsächlich ausgelösten Befehl.
BusT4 / IBT4N und Aux In
Oview wird über IBT4N an BusT4 angeschlossen; ermöglicht die Einstellung, Diagnose und Verwaltung kompatibler Steuerungen. BIDI-WIFI ist in erster Linie eine Programmier- und Diagnoseschnittstelle. Prüfen Sie bei der Wahl eines Moduls zur üblichen Steuerung per Mobiltelefon die Anschlussart, Reichweite und Anzahl der Benutzer. BiDi-ZWave dient zur Einbindung eines kompatiblen Antriebs in ein Z-Wave-System. Wählen Sie beide Module passend zur tatsächlich eingebauten Platinenversion und der entsprechenden Opera-Schnittstelle aus. BusT4 ist kein Paar von Stromversorgungsklemmen. Verbinden Sie den Steckplatz nicht mit BlueBUS oder der Antenne.
Aux In ist werkseitig ein NC-Sicherheitseingang mit STOP-Funktion; über Oview kann ihm eine andere Funktion zugewiesen werden. Nach der Änderung muss die Reaktion des Tors überprüft werden. Die Stromversorgung des externen Relais erfolgt separat, entsprechend der Polarität und dem Grenzwert von 100 mA.
Notstrombatterie und Solemyo
Für das kompatible Modell RBA3R10 kann die ursprüngliche PS124 oder die aktuelle PSS124 mit dem passenden mitgelieferten Kabel für R10 verwendet werden. Schließen Sie die Batterie erst nach Abschluss der Montage und Programmierung bei getrenntem Netzanschluss an. Verwenden Sie den vorgesehenen Anschluss und einen geschützten Einbauort im Antrieb. Schließen Sie die Batterie nicht an die Klemmen für Motor, FLASH oder BlueBUS an.
Führen Sie nach dem Anschließen einen Test mit Netz- und Batterieversorgung durch. Die Anzahl der Bewegungszyklen hängt von der Belastung, der Temperatur, dem Alter und dem Ladezustand der Batterie ab. Bei einem Master/Slave-Paar benötigt jeder Antrieb eine eigene Batterie.
Bei einer Solaranlage Solemyo verwenden Sie den vorgesehenen Anschluss und überprüfen Sie die Energiebilanz. Bei Versorgung über Solemyo darf der Antrieb nicht gleichzeitig am Stromnetz angeschlossen sein. Sinnvoll ist Standby I/L4.
Zwei gegeneinander laufende Schiebetorflügel – Master/Slave
Ein kompatibles RUN1500-Paar kann zwei gegeneinander laufende Schiebetorflügel steuern. Jeder Flügel muss die Gewichts- und Betriebsgrenzwerte einzeln einhalten. Zwei Antriebe erhöhen nicht die Belastungsgrenze eines einzelnen Flügels.
Halten Sie bei der Verbindung zwischen den Platinen die Reihenfolge 1 Master → 1 Slave und 2 Master → 2 Slave ein entsprechend den gleich ausgerichteten Anschlüssen im Schaltplan. Die Zahlen 1/2 bezeichnen hier Positionen, nicht allgemein gültige Versorgungsanschlüsse +/−. Bei herkömmlichen BlueBUS-Lichtschranken muss die Polarität nicht beachtet werden.
- Montieren Sie beide Antriebe und stellen Sie entsprechend der Flügelgeometrie entgegengesetzte Öffnungsrichtungen ein.
- Schließen Sie die Platinen bei ausgeschalteter Stromversorgung gemäß Schaltplan an. Gemeinsame Geräte und der Funkempfänger werden an den Master angeschlossen.
- Schalten Sie die Stromversorgung ein und stellen Sie am Slave-Antrieb I/L8 Slave ON.
- Lernen Sie die Geräte zuerst am Slave und danach am Master ein. Lernen Sie den Fahrweg am Master ein.
- Überprüfen Sie das Zusammenspiel, alle Sicherheitsreaktionen und die Endlagen beider Flügel.
Am Slave können eigene FLASH-, OGI-, STOP- und SbS-Anschlüsse vorhanden sein; sein SbS öffnet nur den Slave-Flügel. OPEN, CLOSE und Aux In werden am Slave nicht verwendet. Standby, Spitzenlast, Slave, OGI und Kraft lassen sich unabhängig einstellen; außerdem kann der Fehlerspeicher ausgelesen werden. Bei Notstromversorgung benötigt jeder Antrieb eine eigene Batterie.
Diagnose und Fehlerbehebung
Zählen Sie bei einer Störung zunächst die schnellen Blinksignale von FLASH: Nach einer Pause von etwa einer Sekunde wiederholt sich die Blinkfolge. Das normale Blinken während der Bewegung dauert etwa 0,5 s eingeschaltet / 0,5 s ausgeschaltet. Trennen Sie vor Reparaturen alle Stromversorgungen.
| Blinksignale | Bedeutung und nächste Schritte |
|---|---|
| 1 | BlueBUS Gerät geändert oder nicht erkannt; überprüfen Sie die Verkabelung, die Adressen und das Einlernen. |
| 2 | Lichtschranke Entfernen Sie Hindernisse, reinigen und richten Sie die Optik aus; überprüfen Sie die Adresse und den überwachten Bereich. |
| 3 | Kraftbegrenzung Überprüfen Sie die manuelle Bewegung, die Reibung und die Anschläge. Erst dann gegebenenfalls die Kraft anpassen und die Sicherheitskräfte erneut messen. |
| 4 | STOP Überprüfen Sie den Zustand der Kontakte oder der Sicherheitskontaktleiste sowie die STOP-Verdrahtung. |
| 5 | Interne Parameter Warten Sie mindestens 30 s und wiederholen Sie den Steuerbefehl. Bleibt der Fehler bestehen, lassen Sie die Steuerung warten. |
| 6 | Begrenzung der Manöver Die Steuerplatine hat den Betrieb begrenzt; warten Sie, bis sie abgekühlt ist, und überprüfen Sie die zulässigen Zyklen. |
| 7 | Interner Stromkreis Trennen Sie alle Stromquellen für einige Sekunden und wiederholen Sie den Test. Bei erneutem Auftreten ist eine Wartung erforderlich. |
| 8 | Dauersignal Überprüfen Sie, ob OPEN dauerhaft eingeschaltet ist oder ein Timer aktiv ist; die Steuerplatine wartet darauf, dass das Signal aufgehoben wird. |
| 9 | Automatisierung durch Steuerbefehl gesperrt Heben Sie die elektronische Sperre mit dem entsprechenden Entsperrbefehl auf. Dies ist keine mechanische Entriegelung mit Schlüssel. |
LEDs auf der Platine
| LED / Status | Bedeutung |
|---|---|
| BlueBUS leuchtet nicht | Keine Stromversorgung oder Störung; überprüfen Sie die Zuleitung und die Sicherungen. |
| BlueBUS leuchtet dauerhaft | Schwerwiegender Fehler; trennen Sie kurz alle Stromquellen. Bei erneutem Auftreten ist eine Wartung erforderlich. |
| BlueBUS blinkt 1×/s | Normaler Betrieb. Zwei schnelle Blinksignale weisen auf eine Änderung am Eingang oder einen empfangenen Steuerbefehl hin. |
| STOP leuchtet / leuchtet nicht | Leuchtet = normaler Zustand erkannt; leuchtet nicht = STOP aktiviert. |
| SbS / OPEN / CLOSE leuchtet | Der entsprechende Kontakt oder Steuerbefehl ist aktiv. |
| L1 + L2 blinken | BlueBUS-/STOP-Geräte müssen eingelernt werden. |
| L3 + L4 blinken | Die Flügellänge muss eingelernt werden. |
Häufigste Symptome
| Problem | Was überprüfen? |
|---|---|
| Die LED am Handsender leuchtet nicht | Batterie des Senders und korrekte Polarität beim Austausch. |
| Der Handsender leuchtet, das Tor reagiert nicht | Empfänger, Speicherung des Senders und Codierungsfamilie; Funksteuerung. |
| Keine Reaktion und BlueBUS leuchtet nicht | Stromversorgung und Sicherungen F1/F2. Zuerst die Fehlerursache beheben, danach nur eine Sicherung desselben Typs und Nennwerts einsetzen. |
| Dreht die Bewegung sofort um | Hindernis, Widerstand im Laufweg oder Empfindlichkeit; erhöhen Sie die Kraft nicht, ohne die Mechanik zu prüfen. |
| Schließt nicht automatisch | I/L1, Zeit II/L1, aktivierte Lichtschranke/STOP oder dauerhaftes OPEN. |
| OGI signalisiert das Öffnen nicht | Prüfen Sie zuerst II/L4; werkseitig ist Funk-Ausgang 3 eingestellt. |
| Warnleuchte funktioniert nicht | Verdrahtung von FLASH, Kompatibilität und Kurzschluss. Verwechseln Sie das Lichtanschlusspaar nicht mit der Antenne. |
Verlauf der letzten acht Fahrbewegungen
- Halten Sie STOP/SET gedrückt, bis L1 blinkt, um die Programmierung aufzurufen, und lassen Sie die Taste los.
- Wählen Sie mit OPEN/CLOSE die Eingangs-LED L8 aus. Halten Sie STOP/SET etwa 3 s lang gedrückt.
- Die leuchtenden LEDs kennzeichnen Fahrbewegungen mit Fehlern: L1 ist die letzte, L8 die achtletzte. Wählen Sie bei gedrückter Taste STOP/SET mit OPEN/CLOSE die gewünschte Fahrbewegung aus.
- Die ausgewählte LED blinkt entsprechend der Diagnosetabelle. Lassen Sie STOP/SET los.
Notbetrieb bei Ausfall einer Sicherheitseinrichtung
Am sichersten ist es, das Tor zu entriegeln und von Hand zu bewegen. Die Notbedienung mit gedrückt gehaltenem Befehl nur verwenden, wenn der gesamte Bereich frei und gut einsehbar ist, und nur unter den vom Installateur festgelegten Bedingungen: Befehl auslösen; meldet der Antrieb lediglich einen Fehler, den Befehl innerhalb von 3 s erneut auslösen und gedrückt halten. Nach etwa 2 s bewegt sich das Tor nur, solange die Taste gedrückt gehalten wird. Die Sicherheitserfassung kann eingeschränkt sein. Lassen Sie das Gerät umgehend reparieren und beheben Sie den Fehler nicht durch dauerhaftes Überbrücken des Eingangs.
Entriegelung und Wartung
Entriegeln Sie nur ein stehendes Torblatt, das gegen unbeabsichtigte Bewegung gesichert ist. Stecken Sie den mitgelieferten Schlüssel ein und entriegeln Sie den Entriegelungsmechanismus entsprechend der Kennzeichnung am Antrieb. Lösen Sie den Mechanismus und bewegen Sie das Tor von Hand. Bei der Ausführung mit Entriegelungsgriff muss dieser nach dem Entriegeln zusätzlich geöffnet werden. Zum Verriegeln den Mechanismus zurückstellen, verriegeln und den Schlüssel abziehen. Prüfen Sie nach Wiederaufnahme des Betriebs, ob der Antrieb ordnungsgemäß verriegelt ist und die Endlagen korrekt sind.
Regelmäßige Wartung
Wartung durch Fachpersonal spätestens alle 6 Monate oder nach 20.000 Fahrbewegungen, je nachdem, was zuerst eintritt. Prüfen Sie die Verankerungen, Korrosion, Führung, das Ritzel, die Zahnstange, die Endschalter und sämtliche Sicherheitseinrichtungen. Trennen Sie vor der mechanischen Prüfung die Netzversorgung und alle Notstromquellen. Führen Sie anschließend die Prüfung erneut durch. Der Benutzer darf die Optik der Lichtschranken mit einem weichen, feuchten Tuch reinigen und bei gesichertem Antrieb Hindernisse entfernen.
Wartungshinweis
| Anteil des eingestellten Grenzwerts | FLASH / OGI als Wartungsanzeige |
|---|---|
| Unter 80 % | FLASH arbeitet normal; OGI leuchtet zu Beginn des Öffnens 2 s lang. |
| 81–100 % | FLASH leuchtet zu Beginn der Bewegung 2 s lang; OGI blinkt während der Bewegung. |
| Über 100 % | FLASH leuchtet zu Beginn und am Ende der Bewegung jeweils 2 s lang; OGI blinkt ununterbrochen. |
Die OGI-Funktion muss auf II/L4, Wert L7. Die Wartungsgrenze wird mit II/L7. Gezählt werden Fahrbewegungen, nicht Betriebsjahre.
Zählerstand ablesen
- Rufen Sie die Programmierung auf und wählen Sie die Eingangs-LED L7 aus.
- Halten Sie STOP/SET etwa 3 s lang gedrückt, bis die Wert-LED leuchtet, und halten Sie die Taste weiterhin gedrückt.
- Drücken Sie OPEN und CLOSE kurz gleichzeitig. Die Anzahl der Blinksignale der Wert-LED zeigt Vielfache von 10 % des Grenzwerts an; 4 Blinksignale bedeuten beispielsweise 40–49 %. Unter 10 % blinkt die LED nicht.
- Lassen Sie STOP/SET los.
Wartungszähler zurücksetzen
- Rufen Sie die Programmierung erst nach durchgeführter Wartung auf und wählen Sie die Eingangs-LED L7 aus.
- Halten Sie STOP/SET etwa 3 s lang gedrückt, bis die Wert-LED leuchtet, und halten Sie die Taste weiter gedrückt.
- Halten Sie OPEN und CLOSE mindestens 5 s lang gleichzeitig gedrückt und lassen Sie sie anschließend los. Schnelles Blinken bestätigt das Zurücksetzen des Zählers.
- Lassen Sie STOP/SET los und prüfen Sie den eingestellten Wartungsgrenzwert.
Beim Zurücksetzen des Zählers werden weder die Fernbedienungen noch die Einstellungen der Steuerplatine gelöscht. Lernen Sie nach dem Ändern des Zubehörs die Geräte neu ein; nach dem Einstellen der Endlagen führen Sie den Lernvorgang für die Torlänge durch. Nach dem Austausch der Steuerplatine müssen die Inbetriebnahme und die Prüfungen für die jeweilige Steuerung durchgeführt werden; das Einlernen des Funkspeichers erfolgt am Empfänger.
Technische Daten und Abmessungen
| Parameter | Wert |
|---|---|
| Modell | NICE RUN1500 |
| Endschalter | Elektromechanisch |
| Motor / Netzversorgung | 24 V DC / 230 V AC, 50–60 Hz |
| Steuerung | Integriert; RBA3R10 |
| Gewicht / Länge des Torflügels | Max. 1.500 kg / 14 m, unter den im Abschnitt zur Auswahl des Antriebs genannten Bedingungen |
| Maximale Leistungsaufnahme / Stromaufnahme | 400 W / 2 A |
| Maximales Anlaufdrehmoment / maximale Kraft | 35 Nm / 1.000 N |
| Nenndrehmoment / Nennkraft | 20 Nm / 560 N |
| Geschwindigkeit ohne Last | 0,25 m/s; sechs Grundgeschwindigkeiten von etwa 100 / 85 / 70 / 55 / 45 / 30 % |
| Geschwindigkeit bei Nennlast | 0,18 m/s |
| Betrieb | Max. 60 Zyklen/h bei einem kurzen, leichten Torflügel; je nach Länge und Gewicht reduzieren |
| Dauerbetrieb | Max. 10 Minuten |
| Ritzel | Modul 4, Z18, Teilung 12,6 mm, Teilkreisdurchmesser 72 mm |
| Schutzart / Temperatur | IP44 / −20 bis +50 °C |
| Gewicht des Antriebs | 19 kg |
| Montagefreiraum | Gemäß der unten abgebildeten Maßzeichnung und der tatsächlich gelieferten Gehäuseausführung |
| Hilfsversorgung für Zubehör | 24 V DC, insgesamt 100 mA; + links SbS, − rechts STOP gemäß Ausrichtung im Schaltplan |
| OGI | 24 V, max. 4 W; programmierbare Funktion |
| Funkempfänger | Optional für SM-Steckplatz |
| Notstromversorgung | Kompatible PS124 / PSS124 mit passendem Kabel; alternativ Solemyo bei getrennter Netzversorgung |
Das Gehäuse schützt den Antrieb vor üblichen Witterungseinflüssen im Außenbereich; IP44 bedeutet nicht, dass das Gerät überflutet werden darf. Lassen Sie bei der Montage genügend Platz zum Öffnen des Gehäuses sowie für Wartungsarbeiten und die Entriegelung. Geben Sie elektrische und elektronische Bauteile sowie Batterien bei einer geeigneten Sammelstelle ab und entsorgen Sie sie nicht im Hausmüll.
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